Donnerstag, 18. März 2021

Und noch eine gute Nachricht kam von meiner Krankenkasse: Sie lehnen diese teure Behandlung des Essentiellen Tremors nicht ab. Sie haben die Unterlagen an den MDK weitergegeben, die mich dann wohl einbestellen werden. Und vor allem teilten sie mir auch mit, dass lt. § … so eine Entscheidung innerhalb von 5 Wochen getroffen werden muss. Also warte ich jetzt ab, was der MDK mir mitteilt bzw. von mir möchte an Unterlagen.

Am Morgen erzählte ich diese gute Nachricht schon meiner Freundin Helga in Kiel, und am Abend rief ich auch noch Annegret in Kiel an, die ja die Auslöserin für die Informationen war.

Ich habe mein Alcatel-Einfach-Smartphone bei nebenan.de angeboten und natürlich sofort eine WILL-Nachricht erhalten. Ich habe es mit einer ungenutzten Prepaid-SIM-Karte nur als Wecker benutzt, dann die PIN vergessen, und so gebe ich es einfach weg. Der erste Interessent war ein Marokkaner; als erstes war er natürlich erstaunt, dass ich ihn auf Arabisch begrüßte 😉, und morgen will er mir ein Buch bringen mit Arabisch-Deutschen Übersetzungen.

Technischer Fortschritt

Könnt ihr euch noch an die 50er Jahre erinnern (wenn ihr denn da überhaupt schon gelebt habt)? Was haben wir es doch heute gut! Denn dank Telefon-Flatrate, Internet und Smartphone können wir auch in diesen kontaktarmen Zeiten mit unseren Freunden und Verwandten wenigstens virtuell verbunden bleiben.

Damals musste jedes Telefonat für sich bezahlt werden. Und ich erinnere mich an Telefonrechnungen von einigen 100 DM, als ein guter Freund von mir sich für längere Zeit in den USA befand 😉 ☹.

Wir hatten in meinem Elternhaus schon recht früh alle technischen Neuerungen, dank meines technik-affinen Vaters, der z. B. auch schon 1953 im Herbst einen Fernseher anschaffte – selbst das damals zumeist ausgestrahlte Testbild, das es schon lange nicht mehr gibt, zog Zuschauer an 😉. Unsere Gaststätte erlebte einen Boom. Egal, was gesendet wurde, es wurde konsumiert; das war also gar nicht so viel anders als heute 😊.

Wenn jemand kam und bat, telefonieren zu dürfen, musste jemand von uns auf die Uhr schauen, und die Minuten notieren, die das Gespräch dauerte, und dann den Preis dafür errechnen, denn eine Minute telefonieren kostete – ich glaube 12 Pfennige im Ortsnetz, Ferngespräche wurden von einem „Fräulein vom Amt“, die es zumindest bis Ende der 70er Jahre noch gab, manuell verbunden. Können wir uns heute gar nicht mehr vorstellen. Zum Glück!  

Ich erinnere mich auch noch an diverse Situationen in den 70er Jahren, wo irgendetwas auf Reisen z. B. zu Freunden in England mit der Flug- oder Zugverbindung schief lief; heutzutage würde man zum Smartphone greifen und anrufen, aber damals existierte das ja nicht. Und irgendwie lösten sich auch damals erstaunlicherweise die Probleme. Oder sollte man sagen, dass wir durch die damalige Situation kreativer waren als heutzutage? Denn wir mussten uns ja etwas einfallen lassen!

Und die Moral von der Geschicht?: Seid froh, dass wir in diesen Covid-19-Zeiten wenigstens über die Möglichkeiten verfügen, die uns die moderne Technik bietet!

Montag, 27. April 2020

So! Am Morgen bei 1&1 angerufen, mein Smartphone gerichtet, das bisher nach zweimal Klingeln auflegte. Aber auch mein Gesprächspartner dort musste sich erst kundig machen, wie das geht.

Dann bei der Kardiologischen Praxis angerufen, bei der ich kommende Woche einen Kontrolltermin habe, um mich zu erkundigen, ob es dabei bleibt – und was ich beachten sollte.

Heute das erste Mal wieder raus, und gleich mit der U-Bahn gefahren, eine Station, zu der neuen Hausarztpraxis. Natürlich mit Mundschutz und Handschuhen. Es war dann doch noch ein ganzes Ende zu laufen, vor allem, weil ich diverse Male nach dem Weg fragte, und dann mal in die eine, dann in die andere Richtung geschickt wurde. Aber letztendlich habe ich es ja gefunden. Auf dem Rückweg bin ich dann erst eine Station mit dem Bus zur U-Bahn-Station gefahren.

In den Öffis war sehr wenig los, vielleicht auch, weil nur lange Züge und Busse fahren, und sich da die Fahrgäste besser verteilen.

Der Arzt nahm sich viel Zeit für mich, hörte mir zu, hinterfragte, und ich habe da ein gutes Gefühl. Und die Verordnung von Medikamenten klappte hervorragend. Am 18.05. habe ich einen Labor-Termin dort. Ich habe diese Praxis gleich weiter empfohlen, weil Judith sich auch umorientieren möchte.

Donnerstag, 23. April 2020

Am Morgen, kurz vor 9 Uhr, holte Judith meine OK-Prothese ab und brachte sie zu meinem Zahnarzt; anschließend ging sie zum Einkaufen für sich, mich, und eine weitere ältere Nachbarin. Ich blieb zuhause und wartete auf meine Lieferung von getnow und auf ein Paket für Judith bzw. Takko.

Getnow (Metro) teilte mir kurz vor Ablauf des Lieferfensters gegen 13 Uhr mit, dass die Dinge, die ich bestellt hatte, nicht lieferbar gewesen wären. Ich war natürlich stinksauer und schrieb ihnen das auch. Nun bekomme ich auf den nächsten Einkauf 15 % Ermäßigung, aber ich weiß nicht so recht.

Dagegen funktionierte mein Getränke-Einkauf umso besser. Am Nachmittag bestellt, kurz nach 18 Uhr geliefert.

Und auch mein Abendessen kam pünktlich. Ich hatte ja den ganzen Tag gehungert, mangels Beißerchen, also gönnte ich mir am Abend etwas.

Und ich gönnte mir noch etwas: einen Ninja foodi, also ein ganz tolles Koch-Gerät, das gleichzeitig Dampfdrucktopf, Heißluftfriteuse, und noch so anderes verschiedenes ist. Nicht gerade billig, aber ich gönne mir ja fast sonst nichts 😉.

Am Abend ein vorübergehendes Problem mit meinem neuen Smartphone: Es gab ein Update, und danach wollte es die SIM-Karten-PIN, und die fand ich nicht, und ich hatte sie mir auch nicht notiert, ich Dödel! Also rief ich gegen Mitternacht, nachdem ich trotz aller Sucherei nicht fündig geworden war, bei 1&1 an, und die nette Dame half mir weiter. Nun ist alles wieder in Ordnung, und die SIM-Karte hat eine neue PIN, die ich mir gut merken kann.

Montag, 6. April 2020

Am Morgen gleich kurz nach 8 Uhr die Hausarztpraxis erreicht und meine Medikamente bestellt. Sie werden die Rezepte direkt zu meiner Apotheke schicken, und die werden sie zu mir liefern.

Gestern haben Judith und ich hausgemachte Nudeln und Spätzle und Suppen usw. bei www.die-scheune-delikatessen.de bestellt, heute werden sie schon versandt. Also müssen wir über die Osterfeiertage nicht verhungern 😉. Im Gedenken an meinen Vater wird es bei mir an Karfreitag Nudeln und Gulasch geben, denn er erfand die Feststellung, dass Gulasch eben Gulasch sei und kein Fleisch 😉. Und da ich kein kirchen-christlicher Mensch bin, interessieren mich die kirchlichen Vorschriften auch kein bisschen.

Am Nachmittag wieder Bio-Müll (Erde aus dem Pflanzkübel und die alten Geburtstagsblumen) runter gebracht.

Etwas Arabisch gelesen.

Mit einer Skat-Freundin lange telefoniert.

Da mein alter Mobil-Vertrag noch eine ganze Weile läuft, so hat mir 1&1 mitgeteilt, kann der Antrag auf Portierung der alten Nummer noch nicht bearbeitet werden. Gut so, denn die neue Nummer gefällt mir ja mittlerweile recht gut. Und so lasse ich das und spare das Geld für die Portierung.

Am Abend spontan Gyros mit Pommes und Salat bestellt in einem Restaurant, das mir von einer Freundin empfohlen worden war. Das Essen hat mich nicht so richtig überzeugt. War nicht schlecht, aber riss mich auch nicht vom Hocker und lag mir sehr schwer im Magen, so dass ich mir einen Obstler gönnte.

Wochenende, 04./05.04.2020

Am Samstag bekam ich mein neues Handy. Eigentlich gut, dass ich jetzt viel Zeit habe, mich damit zu beschäftigen. Erst das neue „große“ (Festnetz), jetzt das neue „kleine“. Mein Kopf raucht. Aber wenn das andere hinbekommen, dann ich doch sicher auch 😉. Doch die Zeit rennt, wenn man sich damit beschäftigt. Und dann habe ich auch noch die SIM-Karte des alten Handys irgendwie zerstört, Sch***. Nun muss ich alle Nummern händisch in die neue Karte eingeben und Alle davon unterrichten, dass ich erst mal zumindest vorübergehend eine andere Nummer habe. Oder ich behalte sie dann doch, denn sie ist auch gut zu merken.

Wie kommt eigentlich Judith auf die Idee, dass ich nun mit dem neuen Smartphone meine Prinzipien aufgeben und WhatsApp installieren könnte? Ich hänge doch mein Mäntelchen nicht nach dem Wind! – oder mache das vom jeweiligen Smartphone abhängig.

Eine junge Nachbarin hat sich über nebenan.de seit Freitag meine Nähmaschine ausgeliehen und näht nun auch Mundschutz; am Samstag schickte sie mir ein Foto ihres ersten Werkes. Ist gut geworden, größer als die meiner Nachbarin, deckt also mehr Gesicht ab.

Am Sonntag war Judith, da sie sowieso raus wollte, für mich beim Bankautomaten.

Das neue Smartphone kann natürlich viel mehr als mein Uralt-Gerät, aber gerade deshalb ist es gewöhnungsbedürftig. Manche Mobil-Nummern konnte ich recherchieren, die restlichen habe ich mir erbeten, und teilweise auch schon erhalten 😊.

Wochenende, 21./22.03.2020

Am Samstagmorgen klopfte es an der Wohnungstür, ich öffnete, meine Nachbarin/Freundin Barbara stand mit einem Blumenstrauß vor der Tür und gratulierte mir zum Geburtstag 😉, ich freute mich sehr, obwohl es ja erst am kommenden Mittwoch so weit ist. Vor allen Dingen, weil ich schon dachte: „In diesen Zeiten kann mir noch nicht einmal jemand Blumen bringen bzw. schicken, weil auch alle Blumengeschäfte geschlossen haben.“ Aber sie hat noch einen in der Nähe gefunden, der erst ab kommender Woche dicht macht.

Sie wollte eigentlich in England bei ihrem Sohn + Familie sein, denn der hat auch in diesen Tagen Geburtstag; alles gestrichen.

Und ich musste auf eine Leiter steigen – ich habe da schon Höhenangst – und endlich meiner Uhr im Wohnzimmer eine neue Batterie gönnen. So musste ich auch wieder an W. denken, denn das war vor 3 Jahren eine der ersten Arbeiten gewesen, die ich ihm aufgetragen hatte (und so lange hat die Batterie gehalten). Ich dachte ja zwar, dass ich kaum mal dahin schauen würde, musste mich aber selbst eines besseren belehren lassen. Aber ich habe es geschafft. Nun weiß ich auch, wie lange so eine Batterie hält in der Uhr. 😉

Samira rief mich wieder an am Mittag; leider war die Verbindung sehr schlecht, so dass wir dann das Gespräch abbrachen. Vielleicht klappt es in den nächsten Tagen ja besser.

Kenny Rogers ist mit 81 Jahren verstorben. Ich werde sicher am Abend mit einer seiner CDs seiner gedenken.

Am Sonntag endlich meine Orchideen gewässert, das erste Mal in dieser Saison mit Dünger. Und ich habe angefangen, den alten Hortensien-Busch, der nicht mehr so recht will, zu zerkleinern, und aus seinem Pflanzkübel zu entfernen. Peu-á-peu wird das schon! Und die Neubepflanzung habe ich auch organisiert bei www.pflanzmich.de. Ich muss zwar immer mal wieder eine Pause machen wegen meines Rückens, aber ich denke, dass so ein bisschen „Gartenarbeit“ an der frischen Luft doch gut tut, vor allem in Zeiten von Corona, wo man nach Möglichkeit nicht rausgehen soll.

Freitag, 28. Februar 2020

Gestern Abend heftiges Schneetreiben, heute Morgen fast alles wieder weg.

Für ca. 2 Wochen ist nun wegen Bauarbeiten (Kanalarbeiten) die Straße teilgesperrt, so dass ich heute erstmals den Umweg um unseren Park herum nehmen musste. Na ja, es war angekündigt, und watt mutt, datt mutt.

Erst zu dm, dann zu Rewe; auch schon haltbare Dinge für mein Geburtstagsmenü eingekauft, und da es Süßkartoffeln im Angebot gab, auch diese für meine Suppe. Die werde ich morgen zubereiten und einfrieren.

Bei Rewe begegnete mir eine ältere Dame, die meinte, Kartoffelchips würden dick machen (ich erzählte ihr, dass ich davon fast jeden Abend eine halbe Packung (50 g) essen würde. Sie hatte nämlich eine Packung „After Eight“ gekauft und erzählt, dass sie davon jeden Abend eine halbe Packung essen würde. Die machen wohl nicht dick 😉.

Ein Lob auf Amazon: Am Montag brachte W. meinen alten defekten Rollator zur Post, gestern Abend hatte ich schon eine Gutschrift über den Kaufbetrag. Da kann man doch nicht meckern!

Gestern hatte ich eine Hülle für mein neues Smartphone bestellt, die heute ankam. Nur: Mein neues Smartphone bekomme ich erst Ende Juni mit meinem neuen 1&1-Vertrag 😉 – manchmal verhält  man sich immer noch wie ein kleines Kind, auch mit fast 75.