Freitag, 24.05.2019, und Samstag, 25.05.2019

Eigentlich wollte ich am Freitag mal wieder in den Palmengarten, aber als ich draußen „Krach“ hörte und Hubschrauber, machte ich mich kundig und stellte fest, dass die „Fridays for Future“-Kinder wieder unterwegs waren … und verschob mein Vorhaben. Nicht, dass die sich auch im Palmengarten rumtreiben würden, aber ich muss ja erst mal dort hinkommen 😉.

Ich habe es geschafft, mein neues Tablet mit seinem Sockel dauerhaft zu verbinden. Und beim Lesen arabischer Texte stellte ich fest, dass man mit dem Gerät Dinge einscannen kann; nur schade, dass ich so zittrige Hände habe.

Am Abend ein Anruf wegen einer Umfrage über den ÖPN.

Am Samstagmorgen hatte ich schon um 7 Uhr ausgeschlafen, ideal für einen Palmengarten-Besuch. Ich fand den Fahrstuhl-Weg der U-Bahn: Erst mit dem einen Fahrstuhl einen Stock tiefer zu einer anderen U-Bahn, dann von dort nach oben. Etwas umständlich, aber besser als gar kein Fahrstuhl. Um 9.45 Uhr löste ich meine Eintrittskarte, unterhielt mich noch einen Augenblick mit dem jungen Mann an der Kasse. Es war um diese Uhrzeit erfreulich leer. Das hatte sich dann zwei Stunden später geändert, und ich war froh, dass ich nach Hause durfte 😉.

Irgendwie gefällt es mir nicht mehr so gut im Palmengarten wie früher. Einmal sind immer noch einige Wege und Gewächshäuser gesperrt, zum anderen kommt es mir vor, als ob es jetzt viel mehr Treppen im Gelände gäbe als früher (oder es gab sie, aber sie fallen mir erst jetzt auf, weil ich mit dem Rollator unterwegs bin?). Ich hatte auch mein neues Tablet mit, weil ich sehen wollte, ob es sich automatisch ins mobile Netz einloggt, oder ob man das manuell machen muss. Das Zweite ist der Fall, ist auch sinnvoll, denn nicht immer braucht man eine Netzverbindung.

Zu Hause dann die 87 Bilder in den PC übertragen, angefangen zu bearbeiten. Morgen kann ich sie hier vielleicht zeigen, schauen wir mal.

Donnerstag, 25.04.2019

Am Morgen dann doch etwas verkatert, was soll’s! Ich hatte ja keine Termine. Dafür einen Blutabnahmetermin bei der Hausärztin vereinbart für Mitte Mai, rechtzeitig vor dem Angio-MRT, denn dafür wird der Kreatinin-Wert gebraucht, wegen des Kontrastmittels.

Am Nachmittag Post zum Briefkasten gebracht – und der Fahrstuhl wollte mal wieder nicht so recht, aber dann doch wieder, als ich im 3. Stock war. Plausch mit Nachbarn.

Bei getnow wieder eine Bestellung für Montag aufgegeben und einen Termin beim Friseur in 4 Wochen vereinbart.

Am Abend einen richtig guten Film auf Amazon Video gesehen: „Zimt und Koriander“, eine türkisch-griechische Story, mit schöner Musik, man lernt etwas über Geschichte, über Kochen, über Gewürze, über das Leben. Sehr empfehlenswert.

Es quietscht!

Seit ein paar Tagen quietscht alles Mögliche hier im Haus: Der Fahrstuhl und die Fahrstuhltür ganz entsetzlich, aber auch meine Schlafzimmertür und die Tür meines Einbau-Kühlschranks. Sehr seltsam. Ein DHL-Bote meinte, das könnte vielleicht an der Baustelle einige Meter weiter liegen, dass sich dadurch der Boden bis zu uns um ein Minimales bewegt hätte. Die Nachbarin bezweifelt das, denn die hätten da bisher keine Boden-Bewegungen durchgeführt.

Aber wie auch immer … Es quietscht! Und da ein Tropfen Öl manchmal Wunder wirkt, werde ich demnächst, wenn ich Hilfe habe, mal die Türen ölen oder fetten.

Mittwoch, 27.03.2019

Mich bezw. meine Hortensie auf dem Balkon besuchte heute immer wieder eine „Schlips-Meise“ und fand da wohl irgendetwas an oder auf den frisch gesprossenen Blättern.

Ein Stück weiter im Hinterhofgarten steht eine Birke, die gerade blüht; die Blüten des Kanadischen Silberahorns sind schon verblüht, sie sind aber auch die ersten, die sich sehen lassen. Und die Eichhörnchen lieben sie!

Außer, dass ich kurz auf dem Postamt nebenan war, um einen Brief wegzubringen, passierte bei mir nichts Nennenswertes tagsüber. Dass ich dann auf dem Rückweg vergessen hatte, wie eigentlich beabsichtigt, meine Zweit-Laute aus dem Kellerraum mit hochzunehmen, ist bedauerlich; aber ich wollte mein Fahrstuhl-Glück nicht strapazieren.

Am Abend dann zum Skat. Es war vor allem sehr vergnüglich; wir waren nur zu dritt und hatten viel Spaß, und das ist ja das Wichtigste.

Eigentlich … hatte ich ja vor, meine Zweit-Laute aus dem Keller zu holen, aber da mal wieder der Fahrstuhl nicht funktionierte, ließ ich das lieber sein und stieg ohne zusätzliches Gewicht in den 4. Stock ?.

Sonntag, 24.03.2019

Ich glaube, es liegt an der zunehmenden Helligkeit morgens, dass ich immer so früh auf bin; war es nicht im vergangenen Jahr auch so?

Jedenfalls war heute mein Vorgeburtstagstag; im letzten Jahr haben mir da schon viele gratulieren wollen. Fand ich sehr lustig. Ich freue mich schon sehr auf meinen Geburtstag und meine Gäste, und …

Am Vormittag bereitete ich die Creme Vichyssoise vor, so dass morgen nur noch Sahne und Zitronensaft dazu müssen, am Nachmittag dann den Exotischen Fruchtsalat mit Ananas, Mangos, Maracujas, Cognac, Rohrzucker. Am Abend musste die Spülmaschine nochmal arbeiten.

Und – wie könnte es auch anders sein – meine Nachbarin klingelte, um mir mitzuteilen, dass unser Fahrstuhl mal wieder streikt. Sie wird mir morgen früh, wenn sie zur Arbeit geht, meinen Bio-Müll mit nach unten nehmen, so dass ich nicht laufen muss.

Am Morgen hatte ich bei Freunden angerufen und mich vergewissert, dass sie morgen die Einladung nicht vergessen. Sicher nehmen auch meine Gäste dann mir noch ein bisschen Müll mit nach unten, wenn sie gehen. ?

Samstag, 09.03.2019

Sehr zufrieden bin ich mit der gestrigen Lieferung von „getnow“; die Cocktail-Tomaten, von denen ich gestern Abend noch spät aß, waren hervorragend im Geschmack, selten so gute gegessen.

Heute für einen – zum Glück! – nur kleinen Einkauf zu Rewe, Gemüsehändler und Apotheke, anschließend musste ich meine Einkäufe hochtragen, Sch***

In der Apotheke kaufte auch ein schwules Pärchen ein mit einem Baby im Kinderwagen, und ich fand sie einfach entzückend! Das bot natürlich Anlass zu einem Gespräch mit den PTAs, da gerade nicht viel los war.

Zuhause angekommen und hochgestiegen wunderte sich meine Nachbarin, dass ich meine Einkäufe raufgetragen hatte! Aber was sollte ich denn anderes tun?! – sie unten stehen lassen und auf eine mitleidige Seele warten, die das für mich übernimmt?

Ich habe dann die ersten gekeimten Samen in Töpfchen gesetzt und hoffe, dass sie fleißig wachsen. Diese Quelltabs finde ich nicht so optimal. Das nächste Mal verwende ich wieder richtige Erde.

Ab dem Nachmittag war es recht windig, selbst hier bei mir in der Stadt.

Freitag, 01.03.2019

Heute endete mein Stromvertrag mit der SWK und es begann der mit lekker-strom; also teilte ich beiden meinen morgendlichen Zählerstand mit. Von der alten Firma darf ich eine Rückzahlung über ca. 450 kWh erwarten; schaun wir mal, wieviel das sein wird.

Es war trübe und es regnete immer mal wieder. Trotzdem, und obwohl der Fahrstuhl immer noch nicht funktionierte, wie mir meine Nachbarin sagte, ging ich zu einem kleinen Einkauf los – brachte aber nur die nötigsten Dinge mit. Und siehe da – als ich zurückkam, brachte mich der Fahrstuhl sicher nach oben. Das heißt aber nicht, dass das in einer Stunde auch noch so sein würde ? – aber ich muss ja diese Woche nicht mehr raus.

Zuhause dann meine Samen in die Quellerde gebracht und auf der Küchenfensterbank deponiert. Nun heißt es abwarten.

Montag, 25.02.2019

Nur das Wetter war heute sehr schön.

Weniger schön war, dass unser Fahrstuhl immer noch nicht funktioniert, obwohl mir der Kundendienst gegen 16 Uhr sagte, dass ein Techniker hier gewesen sei, und er eigentlich … Aber ich musste/wollte heute mal raus, zur Apotheke, zu dm, zu meinem Metzger, und als ich bei meiner Rückkehr den Fahrstuhlknopf drückte – nada. Also rief ich den Kundendienst an, hing einige Zeit in der Warteschleife, und hörte dann … s.o. Sie wollen den Techniker kontaktieren und ihn nochmal herschicken. Die unendliche Geschichte.

Ich habe mich nun fast entschlossen, bei nebenan.de eine neue Gruppe „Hausmusik“ zu gründen; das ist, glaube ich, sinnvoller, als einfach nur eine Meldung mit der Suche nach Hobbymusikern zu starten, die dann irgendwann in der Flut der Meldungen verschwindet. Ich hoffe, dass es etwas bringt. Ich feile noch am Text, aber es wird so langsam.

Sonntag, 24.02.2019

Ich habe nun einen „Aufruf an Hobby-Musiker“ bei nebenan.de entworfen (ich will das gut bedenken). Vielleicht finde ich da ja ein paar Leute, die mit mir zusammen musizieren würden. Ich hoffe, dass es unter den angeschlossenen ca. 3000 Mitgliedern der Plattform ein paar Leutchen gibt, die auch gerne musizieren.

Ich würde gerne mal wieder z. B. in den Palmengarten zum Fotografieren; das Wetter lädt dazu ein, aber ohne funktionierenden Fahrstuhl lasse ich das lieber, wobei ich auch schon immer die Sonntage den ansonsten berufstätigen Leuten überlasse – ich kann da an einem Wochentag hingehen. Und vielleicht funktioniert der Fahrstuhl dann auch wieder.

So habe ich ein bisschen Bürokram erledigt, der Pflegekasse die Rechnung meiner Perle endlich per PDF zugeschickt, natürlich Arabisch gelesen zur Übung, meine Orchideenblüten fotografiert.

Und morgen ist ein neuer Tag und eine neue Woche.

Freitag, 22.02.2019

Heute Morgen war ich schon um 7.30 Uhr ausgeschlafen und sah keinen Sinn mehr darin, mich weiter in meinem Bett herumzuwälzen ?.

Also nun hier meine Bemerkungen zum gestrigen Konzert. Ich gehe immer frühzeitig los, auch weil ich meinen Konzert-Snack lieber in Ruhe vorher als gedrängelt in der Pause zu mir nehme. Früher, ganz früher, war es ein Glas Sekt und eine Brezel, dann merkte ich, dass mich Sekt (oder nur dieser Sekt?) zum Husten verleitet und wechselte auf Wein; Weißwein! Weißwein trinke ich sonst nie, nur im Konzert; komisch!? aber es ist so.

Ich gebe meinen Mantel oder meine Jacke IMMER an der Garderobe ab, diesen einen Euro leiste ich mir. Warum so viele Leute ihre Mäntel/Jacken mit in den Konzertsaal nehmen, erschließt sich mir nicht; das ist doch sehr ungemütlich. Wollen sie den Euro sparen oder gehören sie zu den Leuten, die offenbar nach dem Konzert noch einen weiteren dringenden, wichtigen Termin haben, so dass sie direkt nach dem Abwinken durch den Dirigenten aus dem Saal flüchten? ? Ich sehe so etwas als sehr unhöflich den Musikern gegenüber an; deren Gehalt ist nicht sehr hoch (mit Ausnahme des Dirigenten), die freuen sich über Applaus-Anerkennung.

Sehr lustig fand ich gestern die „drehenden Hörner“. Bei Händels Wassermusik agierten auch zwei Hörner, und zwar „Natur-Hörner“, die keine Klappen haben. Also muss die Feuchtigkeit, die beim Spielen hinein gerät, herausgedreht werden. Die Hornisten drehten also ihre Instrumente bei jeder Spielpause, so dass die Flüssigkeit letztendlich durch den Trichter herausfließen konnte – ich hoffe nur, sie hatten neben sich einen Auffangbehälter stehen ?.

Neben mir saßen zwei Damen, die eine applaudierte überhaupt nicht, die andere bewegte ihre Hände in ihrem Schoß auf und ab. Geräusche machten beide nicht.

Unser Fahrstuhl fährt immer noch nicht! Sch***eibenkleister! Wie ich hörte, musste der Mechaniker ein Ersatzteil bestellen. Aber Rewe kam, und meine Nachbarin brachte mir ein Kilo Kartoffeln mit, die mir ausgegangen waren.

Am frühen Abend telefonierte ich mit einem früheren Engländer (dazu morgen mehr), unserem Fagottisten Dennis, und er sagte mir – leider, dass wir nicht mehr miteinander musizieren könnten, da unsere Oboistin aufgrund ihrer Arthrose in den Händen nicht mehr spielen könne. Schade, sehr schade! Gestern hatte noch meine Hausärztin gefragt, ob unser Trio denn immer noch existieren würde, was ich bejaht hatte. Auf jeden Fall wollen wir uns aber zu einem Abschiedsessen treffen.