Mittwoch, 16. September 2020

Heute fast nichts los; ein bisschen Hausarbeit, Blumenkohl und Eier für meinen Blumenkohl-Salat gekocht, Orchideen gewässert.

Am Morgen rief Judith von unterwegs an und bat mich, ihre Balkontür zu schließen und evtl. Takko reinzuholen, da es doch recht kalt wäre. *häääh* ??? Ich glaube, es waren so um die 30 Grad! Na ja, ich habe es getan, will es mir ja nicht mit ihr verderben 😊.

Mein Daumen erschien mir schon am Morgen schlimmer als all die Tage. Aber warten wir es ab, wie es sich entwickelt.

Wochenende, 12./13.09.2020

Am Samstagvormittag habe ich Judith bei der Einrichtung ihres neuen (meines alten) Laptops instruiert. Es dauerte eine Weile, denn sie hatte so etwas noch nie gemacht; aber wir haben es geschafft, und sie ist glücklich mit ihrem neuen Teil. Und das ist die Hauptsache!

Ich bereitete am Vormittag Linsensuppe zu, zu Mittag gab es schon welche, am Nachmittag fror ich welche ein. Es ist noch Suppe da!

Mein Daumen schmerzt immer noch; ich habe ihn nochmal mit Betaisodona versorgt.

Am Sonntag noch Judith ein bisschen auf die Sprünge geholfen 😉, Spanisch übersetzt, Medikamente bzw. Rezepte beim Hausarzt bestellt.

Am Nachmittag flog ein großer Zeppelin über die Stadt; das ist immer wieder beeindruckend.

Ansonsten finde ich es einfach zum K…, wie restriktiv und menschenverachtend sich manche „christliche“ Politiker in Bezug auf die Asylanten auf Lesbos verhalten, allen voraus unser Bundesinnenminister.

Freitag, 28. August 2020

Heute morgen erst mal den Rest Grillhähnchen zu Judith gebracht für Takko, der das häppchenweise als Leckerli bekommt.

Dann mal wieder eine Bestellung bei getnow getätigt, da hatte ich noch einen Gutschein über 15 % seit dem Corona-Lieferengpass im März. Nun liefern sie schon morgen.

Der neue Diascanner ist eingetroffen, aber ich habe ihn noch nicht ausprobiert. Heute musste ich mal wieder spanischen Text übersetzen; das war in den letzten Tagen etwas vernachlässigt worden durch die unvorhergesehenen Ereignisse.

Montag, 20. Juli 2020

Am Morgen recht früh aufgestanden; nach den üblichen Morgen-Ritualen wieder spanischen Text übersetzt. Zu Mittag gab es wieder Hefeschnecken.

Am Nachmittag Kümmelbrot gebacken. Gelesen im einem Buch über die Mogulherrscher.

Judith bekam einen neuen Wohnzimmerschrank; ihre Bekannten mussten ihn natürlich gleich besichtigen, auch Ira, die nicht nur Muppet mitbrachte, sondern auch noch einen zweiten Hund, den sie wohl ein paar Tage in Pflege hat. Takko passte das gar nicht, und er flüchtete zu mir. Manche Leute haben wirklich ihren Kopf nur zum Haarewachsen 😉.

Gestern hatte ich meiner Hausarztpraxis in einer Mail meine Rezeptwünsche mitgeteilt, die sie mir heute bestätigten; ab kommender Woche ist die Praxis für 2 Wochen geschlossen, da muss man vorsorgen.

Wochenende, 15./16.02.2020

Also, so langsam geht mir das Hin und Her mit der Nachbarskatze doch etwas auf den Geist. Ich soll nun hinterlassen, wann ich meinen Mittagsschlaf halte, wann ich Biathlon schauen möchte, usw., und ob sie (Judith) denn mit ihrem Wohnungsschlüssel von mir die Katze zu mir lassen dürfe, wenn ich nicht da bin oder schlafe oder fernsehe. Das finde ich etwas übertrieben. Aber wie ich Judith kenne, die ja behauptet, das Tier wäre ihr Kind, wäre sie mir wieder bis in die Steinzeit und zurück böse, dass ich nicht so für ihr Tier empfinde wie sie. Wie gesagt, das geht mir jetzt doch gehörig auf den Geist, auch wenn es anfangs lustig war 😉.

Ich rief meine Freundin in Kiel zurück, da ich am Freitag das Gespräch abbrechen musste, und wir telefonierten eine gute Stunde miteinander.

Am Sonntagmorgen rief ich bei Claudia an wegen des Kneipenquizzes, und sie möchte am 28.03. mitkommen. Also habe ich dieserhalb dem Veranstalter geschrieben und hoffe auf eine positive Nachricht.

Gegen Abend wurde es wieder recht stürmisch, Viktoria heißt dieses Sturmtief.

Wochenende, 08./09.02.2020

Die TK-Erdbeeren hatte ich schon Freitagabend in eine Schüssel gegeben, um sie auftauen zu lassen. Am Samstagmorgen bereitete ich das Panna Cotta zu, ließ es erst mal zum Abkühlen draußen stehen, bevor ich es in den Kühlschrank stellte. Am Nachmittag dann pürierte ich die aufgetauten Erdbeeren. Alles ist bereit zum Naschen. In der Nacht gab ich noch das Erdbeerpüree auf die Sahne-Masse.

Und am Morgen brachten wir alles gemeinsam zu Judith. Wie ich das einschätze, hat sie wieder viel zu viel eingekauft, und die Gäste bringen ja auch noch diverse Salate usw. mit. Ich selbst habe lange nichts gegessen; irgendwie liegt es mir nicht, mit Essen auf den Knien zu essen, zumal ich ja auch nicht so gut hantieren kann. Und bei so vielen Leuten (12) war es auch recht laut, klar. Manchmal ergaben sich schon anregende Gespräche, aber … Gegen 16 Uhr bin ich nach Hause, habe am Esstisch 😊 ein bisschen Kartoffelsalat gegessen und mich anschließend für 2 Stunden hingelegt, war dann nochmal kurz bei ihr auf ein Schwätzchen, und das war es dann. Von allem ist einiges übrig geblieben … nur mein Panna Cotta ist alles aufgegessen worden.

„Sabine“ ist angekommen, ist aber hier bei mir in der Stadt bisher gar nicht soooo schlimm. Wir werden sehen, wie es weitergeht.

Wochenende, 25./26.01.2020

Judith, meine Nachbarin und Freundin, bewundert mich sehr für meine Ausdauer und Konsequenz beim Lernen, im Augenblick der arabischen Sprache, die wirklich nicht leicht und in vieler Hinsicht ganz anders als die unsrige ist; sie möchte sich gerne ein bisschen dieser Eigenschaften kaufen und wollte wissen, wie das funktioniert. Ich konnte ihr nur sagen, dass das nur am Interesse daran liegt.

Schon vor Jahren, als ich noch zum Klarinetten-Unterricht ging, äußerte ich mal bei meinem Lehrer das Interesse daran, und er riet mir ab. Er hätte mal damit angefangen, aber es ganz schnell wieder aufgegeben 😉.

Auch dass ich gerne Klarinette lernen wollte, hatte ich viele Jahre mit mir herumgetragen, aber meine Lebensumstände waren nicht so, dass ich mir diesen Wunsch gleich hätte erfüllen können. Aber dann ging ich voll darin auf.

Ich hatte dann eine Bekannte, die mal mit war zu einem Konzert, das wir mit unserem Kammerorchester gaben. Und sie war so begeistert, dass sie meinte, sie wolle auch ein Instrument lernen; aber welches, das war ihr „egal“, sie wollte das „für ihre grauen Zellen“ tun. Aber ich machte ihr klar, dass das so nicht funktionieren kann.

Judith wird sicher nichts mehr neu lernen, aber dafür hat auch sie Eigenschaften, die mir abgehen, so ist das nun mal im Leben. Man kann nicht alles haben, sondern muss das akzeptieren, was man hat, und damit zufrieden sein.

Wochenende, 18./19.01.2020

Ich habe die Dosis meines Betablockers wieder gesenkt, denn das Medikament hat unerwünschte Nebenwirkungen: Ich werde … aaatemlos (nicht nur durch die Nacht, sondern auch durch den Tag) 😉. Hätte ich vorhersehen können, denn das hatte ich doch schon einmal vor Jahren, als ich Augentropfen bekam, die Betablocker enthielten. Aber es ist ja gut, dass es mir noch eingefallen ist; so konnte ich das wieder ändern.

Judith kam am Samstagmittag wieder nach Hause – und Takko wollte lieber zu mir; sicher ist er verschnupft, dass sie sich so lange nicht um ihn gekümmert hat 😉, so reagieren Tiere manchmal. Es geht ihr den Umständen entsprechend gut. Auf jeden Fall muss sie nicht mehr unter so starken Schmerzen leiden. Alles weitere wird sich zeigen.

Sonntagmorgen meine langjährigsten Freunde zu meinem Geburtstagsessen eingeladen. Wir freuen uns, dass das klappt. Für Judith und Hannah mache ich ein Extra-Essen, denn die Beiden essen kein Fleisch.

Am frühen Abend besuchte mich Judith mit Takko auf einen Plausch.

Freitag, 17. Januar 2020

Am Morgen rief Judith an, um mir zu sagen, dass sie morgen schon wieder nach Hause darf. Takko wird das sehr freuen 😊.

Ich erreichte die Nephrologie und erfuhr, dass da ein Brief an meine Hausärztin rausgegangen ist. Aber es wäre wohl alles in Ordnung.

Ich ging dann zum Einkaufen zum Metzger und Bäcker. Auf dem Rückweg dann kam mir der Metzger-Chef Kai auf der anderen Straßenseite entgegen, wechselte zu mir, umärmelte und busselte mich. Lieb von ihm, so macht er das immer bei mir, auch im Geschäft.

Am Nachmittag wieder Biathlon, und ich überlegte mal wieder, ob ich mal beim Innenminister oder bei Herrn Söder nachfragen solle, ob denn in bayrischen Schulen kein Hochdeutsch gelehrt wird; aber im Zweifelsfall wären die sogar noch stolz darauf, dass ihre Sportlerinnen so ein breites Bayrisch sprechen.