Montag, 7. Juni 2021

In einer Ecke meiner Küche befindet sich der gesamthäusliche Überlauf der Wasserleitung, der (ich glaube) alle 12 Stunden durchgespült wird. Er wurde vor gar nicht langer Zeit erneuert. Nun schaute ich da am Morgen ausnahmsweise mal hin, und sah, dass da die Tapete ganz schmutzig ist. Und schon fing das Ding an zu arbeiten, und es lief Wasser über, die Wand runter, und spritzte auf meine Schränke. Ich rief dann beim zuständigen Mitarbeiter der Hausverwaltung an, der sich mit dem entsprechenden Handwerker in Verbindung setzen will, und der dann mit mir. Schaun wir mal. 😉

Mit Judith wieder die Wetter-Diskussion: Welche App ist besser? Meine jedenfalls hatte so weit recht, dass es am Nachmittag nicht regnete, als ich meinen Hausarzt-Termin hatte. 😀

Für meinen scheidenden Arzt hatte ich bei der Confiserie Pralinen gekauft. Es tut mir leid, dass er geht. Aber zum Abschied hatten wir nochmal einen netten Plausch, und ich habe ihm meine Ansicht zu Partnerschaften in meiner Situation erklärt; er konnte sie nachvollziehen.

Am Abend kam meine Getränke-Lieferung.

Donnerstag, 5. November 2020

Ich hatte ja gedacht, dass auch unsere Hausverwaltung schon im digitalen Zeitalter angekommen wäre, aber da habe ich mich wohl geirrt. Am Morgen rief ich dort vorsichtshalber an, um zu fragen, ob ich die unterschriebene Mieterhöhungsvereinbarung ihnen als PDF zusenden könne – Nein, das bräuchten sie im Original. Na gut.

Bei meiner KK reiche ich alle Unterlagen als PDF ein. Wo ist da der Unterschied?

Ich muss doch nochmal zur US-Wahl zurückkommen. Besonders das idiotische Verhalten des Amtsinhabers, dessen Namen ich ungern schreibe, zur Briefwahl lässt mich manchmal laut lachen. Er will die Briefwahl wegen angeblicher Manipulationen anfechten, dabei hat er doch selbst auch per Briefwahl seine Stimme abgegeben. Idiotischer geht es doch wirklich nicht mehr.

Das ist doch so, als würde ich über einen Arzt schlecht reden und ihn beschimpfen … und mich dann von ihm behandeln lassen. Man sollte D.T. wirklich mal auf seinen Geisteszustand untersuchen!

Wochenende, 31.10./01.11.2020

Samstagmorgen war im Briefkasten Post von der Hausverwaltung: eine moderate Mieterhöhung über 30 Euro monatlich; eigentlich dürften sie mehr erhöhen.

Mit Judith gesprochen; wir wollen einmal an den Weihnachtsfeiertagen zusammen kochen und essen: Sie wünscht sich Gänsekeule, Rotkohl, Klöße. Soll sie haben! Einmal im Jahr, an Weihnachten, isst sie auch Fleisch, normalerweise ernährt sie sich vegetarisch.

Samstag war der Geburtstag meines verstorbenen Mannes; 87 wäre er, aber leider verstarb er schon mit 73.

Da hier bei mir nichts los war, erzähle ich eine wahre Geschichte, die wir während einer unserer Reisen erlebten:

Wir waren unterwegs nach Andalusien, übernachteten in Le Boulou in Frankreich, an der Grenze zu Spanien. Am Nachmittag, nach dem Einchecken in unserem Hotel, erkundeten wir ein bisschen die kleine Stadt. Ein ca. einjähriges Kind, es konnte gerade laufen, trieb sich mutterseelenallein in den Gassen herum; keiner der Anwohner wusste, wo das Kind hingehörte. Eine Frau nahm sich des Kindes an und rief die Polizei. Ich kann bis heute nicht verstehen, wie so etwas passieren kann. Und ich weiß auch nicht, wie die Geschichte ausging. Aber eines weiß ich noch: Das Essen im Restaurant am Abend war ganz vorzüglich! Und wir erlebten auch in Frankreich auf unseren vielen Fahrten schlechte bis sehr schlechte Restaurants in unseren Unterkünften.

Am Sonntag erhielt ich Post von der DB: Sie preisen an, wie sicher man doch mit ihnen reist 😉. Ich dachte, man soll nach Möglichkeit zu Hause bleiben?! Da kommt diese Werbung doch zur Unzeit.

Am Sonntagabend dann nach 2 Tagen Wartezeit ein Liefer-Zeitfenster für morgen bei tegut ergattert.

Montag, 20. Januar 2020

Meine langjährigen Leser wissen, dass ich jede Woche am Montagmorgen meinen Stromzähler ablese und den Verbrauch notiere. Nun war mir schon in der KW 52 ein ungewöhnlich hoher Stromverbrauch aufgefallen; aber der von heute schlägt alle Rekorde. Beträgt normalerweise mein Verbrauch so um die 20 KWh pro Woche, lag er angeblich in der KW 52 bei 32 KWh … aber heute morgen zeigte der Zähler sage und schreibe 48 KWh an!

Ich rief also bei meinem Stromlieferanten an. Aber, wie ich mir schon dachte, sind die dafür nicht zuständig, aber sie verwiesen mich an die „Netzdienste Rhein-Main“, mit dem Hinweis, dass eine Überprüfung bei einem Fehler im System kostenlos sei, jedoch anderenfalls, wenn kein Fehler gefunden wird, Kosten für mich anfallen würden.

Was mir noch auffiel: Lag der Zählerstand meiner direkten Nachbarin lange Zeit um ca. 250 KWh höher als meiner, sind es nun über 600 KWh mehr! Ich rief sie an und sagte ihr das, damit sie vielleicht auch mal ihre Zählerstände kontrolliert.

Ich notiere mir auch „außergewöhnliche Belastungen“, wie Gebrauch von Waschmaschine, Trockner, Geschirrspülmaschine, so dass diese Dinge auch berücksichtigt werden.

Ich telefonierte dann mit der Hausverwaltung, und wir sind so verblieben, dass bei einem erneuten Extrem-Ausschlag die Netzdienste informiert werden sollten. Ich werde auch wieder täglich den Stromzähler kontrollieren.

Am späten Nachmittag wieder Spanisch-Konversation. Wir haben das Salär für unsere Lehrerin erhöht von 12 auf 15 Euro. Vor 10 Jahren fingen wir an mit 10 Euro, irgendwann erhöhten wir dann auf 12 Euro, und nun war es Zeit, fand ich, für eine weitere Erhöhung; und natürlich waren Alle damit einverstanden.

Und ich habe ein gutes Werk für meine Freundin Samira getan, indem ich unseren „Quoten-Mann“ fragte, ob er vielleicht bei seiner Dienststelle, deren Chef er ist, Verwendung für sie hätte, denn an ihrem jetzigen Arbeitsplatz fühlt sie sich nicht wohl. Sie soll ihn morgen anrufen. Ich habe ihr das am Abend telefonisch mitgeteilt, und auch, dass ich die bestellte Marmelade von meiner Freundin bekommen habe. Ich drücke ihr die Daumen, dass das mit einer neuen Arbeit klappt. Denn wenn man sich bei einer Arbeit nicht wohlfühlt, dann bringt man auch keine Leistung. Nächste Woche Donnerstag kommt sie zu mir.

Später am Abend war dann W. bei mir bis kurz vor Mitternacht. Wie immer hatten wir lange, gute Gespräche. Nur mein Suppen-Rezept fand ich mal wieder nicht 😉.

Donnerstag, 05.12.2019

Ich habe am Morgen mal meine jährlichen Kosten für den ÖPNV nachgerechnet, denn ich wollte definitiv ergründen, wie viel ich dafür ausgebe, da ein Rentner-Jahresticket für 1 Euro/Tag angeboten wird, und ob sich das nicht doch für mich lohnen würde. Also habe ich anhand der Kontoauszüge (ich bezahle sowas immer per Karte am Automaten) eine Strichliste gemacht. Und es lohnt sich für mich definitiv NICHT, ich komme auf rund 225 Euro. Also bleibe ich dabei, die Fahrten einzeln zu zahlen. Aber man muss es ja genau kontrollieren.

Heute also zuhause. Am Morgen mal wieder bei der Hausverwaltung angerufen wegen des Aufzuges, und der zuständige Herr sagte mir, dass lt. Fa. Schi***ler das Ersatzteil nun am kommenden Montag kommen soll, und dann „zeitnah“ eingebaut würde. So geht Montag nach Montag dahin.

Auch das mag ein Grund dafür sein, dass ich keinen Bock hatte, am Abend ins Abo-Konzert zu gehen; es gab eine konzertante Aufführung einer Haydn-Oper. Ersatzweise bestellte ich mir eine Pizza, und meine Nachbarin schloss sich an.

Endlich – nach Anmahnung – bekam ich Antwort wegen der Datteln aus Elx. Sie wollen auf jeden Fall (so sagen sie) die Datteln am Montag versenden, und sie bräuchten dann 3 – 5 Tage bis zu mir. Wir werden es erleben. Ich muss denen nun noch meine Daten zusenden.

Montag, 25.11.2019

Heute morgen mal wieder bei der Aufzugfirma Schi*** angerufen, wo mir eine Dame des „Call-Centers“ mitteilte, dass nach ihren Unterlagen unser Fahrstuhl funktionieren würde. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!!! Ich müsse die Hausverwaltung anrufen. Das hatte mittlerweile auch schon eine Nachbarin getan, und ich tat es ebenfalls, und erfuhr: Der zuständige Herr der Hausverwaltung war in der vergangenen Woche hier, um die Bad-Arbeiten bei meiner Nachbarin zu  begutachten und abzunehmen, dabei erfuhr er am eigenen Leib und zum ersten Mal, dass unser Fahrstuhl nicht funktioniert. Bisher hatte sich eine Nachbarin, die Frau eines der früheren Miteigentümer, darum gekümmert, und die Hausverwaltung nicht davon in Kenntnis gesetzt ☹. Dieser Herr von der Hausverwaltung hat sich gekümmert, es musste ein Ersatzteil bestellt werden, nun will er der Firma ***dler noch ein paar Tage Zeit geben. Schaun wir mal, was passiert! Und in Zukunft sollen wir ihn direkt von solchen Dingen informieren.

Takko war schon am Morgen bei mir, und sein Frauchen brachte mir eine Schüssel mit Äpfeln, die sie gestern auf einem Markt außerhalb gekauft hatte.

Ich machte noch ein bisschen weiter mit der Buch-Übersetzung. Dann meldete sich Antonia, die meine außergewöhnliche Lebensgeschichte in ihrer Diplom-Arbeit verwenden möchte; wir werden uns morgen Nachmittag bei mir treffen. Heute war Denise da, um Wollreste für ihre Tochter abzuholen, Ira kommt morgen, sich ein paar Lorbeerblätter abholen 😉.

Meine Spanisch-Freunde weihten meine Gourmet-Löffel ein; sie haben nun auch Blut geleckt und wollen lieber mit der Übersetzung des Buches weitermachen als immer nur Grammatik pauken.

Wochenende, 16./17.11.2019

Den Samstag verbrachte ich bis Mittag im Bett, dann nahm ich eine Kopfschmerztablette, denn das hatte sich auch noch eingestellt. Anschließend ging es mir besser, aber es brachte meinen gesamten Tagesablauf aus dem Gleichgewicht. In der Nacht schaute ich mir bis zum frühen Morgen Filme an. Gegen 10 Uhr am Sonntagmorgen rief mich meine Nachbarin an und schmiss mich endlich aus dem Bett 😉. Ich hoffe, dass der heutige Tag mich wieder auf die richtige Spur bringt.

Ich schaute dann mal im Internet nach wegen einer evtl. Mietminderung wegen des Aufzug-Ausfalls. Es gibt da diverse Urteile, und m. E. wären da 10 % machbar. Auch von einem Frankfurter Gericht gibt es da schon ein entsprechendes Urteil. Laut Internet-Recherche ist es so, dass nur die Tatsache zählt, dass ich etwas bezahle, das nicht geliefert wird, und dafür hat man Anspruch auf Entschädigung, egal wie gehbehindert ein Mieter ist; nur die „Höhe“ der Wohnung hat da einen Einfluss darauf, und natürlich könnte ich gegenüber der Hausverwaltung zum Ausdruck bringen, dass ich ja nicht umsonst einen Rollator benutze 😉. Meine Nachbarin ist Mitglied im Mieterschutzbund und will sich auch da noch kundig machen – oder auch nicht, denn sie sagte mir, dass sie eine Konfrontation mit der Hausverwaltung scheuen würde ☹. Ich werde noch eine Nacht darüber schlafen (bleibt mir auch nichts anderes übrig). Aber im Augenblick bin ich der Meinung, dass man ja mal die Hausverwaltung anrufen, und denen diese Tatsache der Möglichkeit der Mietminderung, und dass ich darum weiß, mitteilen könnte. Vielleicht würde das die Reparatur des Fahrstuhls ja beschleunigen?

Donnerstag, 17.10.2019

So! Heute ging es mir wesentlich besser als gestern 😊. Obwohl meine Hände heute wieder entsetzlich zittern; aber das wird auch wieder besser. Manche Ärzte empfehlen ja Alkoholgenuss gegen den Essentiellen Tremor, doch bei mir bewirkt er genau das Gegenteil. Aber da ich zumindest in Gesellschaft auch gerne ein Glas Rotwein o. ä. trinke, muss ich da durch; und es bessert sich dann auch wieder.

Am Morgen schon mit W. telefoniert; darum hatte ich gebeten, da ich ihn fragen wollte, ob ich seine Handy-Nummer für Notfälle an meine Nachbarin geben könne/dürfe; ich darf. Aber man sollte so etwas erfragen. Er hat meine E-Mail-Adresse an seine Kollegin Sandra weitergegeben. Gut so; das durfte er auch.

Neue Spanisch-Hausaufgaben an meine Mitschüler geschickt, auch wieder einige Seiten aus dem Buch, das wir übersetzen.

Meine Nachbarin war schon früh zum Sport gegangen, so musste ich den Handwerker in ihre Wohnung lassen. Mittlerweile hat sich herausgestellt, dass die Wasserrohre in ihrem Bad vollkommen marode sind, so dass sie auch ausgetauscht werden müssen. Die Hausverwaltung hat sich sicher gefreut, das zu hören 😉.

Judith hat sich gegen Abend über mein Amazon-Konto einen neuen Waschtisch bestellt. Takko war natürlich mitgekommen, und wir mussten schnell mein restliches Essen, das noch auf dem Esszimmertisch in einer Schüssel stand, in der Mikrowelle in Sicherheit bringen.

Eine neue Bestellung an getnow für Montag fertiggemacht.

Und den Rest der Schoko-Mousse eingefroren; das müsste funktionieren, denn da ist ja auch nicht mehr drin als im Eis: geschlagenes Ei, Schokolade und viel Sahne.

Montag, 14.10.2019

Bei meiner Nachbarin wurde heute mit der Bad-Renovierung angefangen, d. h. erstmal mit der halben 😉. Denn es sollten nur die Wandfliesen und die Toilette, die einen Riss hat, ausgetauscht werden; hingegen die alte, unansehnliche Badewanne mit den Uralt-Rohren sollte bleiben. Die Hausverwaltung sträubte sich dagegen, die auch auszutauschen, obwohl Judith angeboten hatte, die Wanne selbst zu zahlen. Erst diverse Anrufe der Handwerker bei dem zuständigen Herrn der Hausverwaltung brachte letztendlich dann doch das Ergebnis, dass auch diese Teile erneuert werden.

Am Morgen die Suppe im Mixer passiert und mit Meerrettich verfeinert; sie schmeckte uns Allen. Natürlich bekamen meine Spanisch-Freunde davon, und auch von der Schoko-Mousse, und auch sie fanden es sehr wohlschmeckend. Wir hatten wieder viel Spaß. Leider kann unser nächstes Treffen erst am 11.11. stattfinden, denn Gisela fährt für zwei Wochen nach Spanien.

Dienstag, 31.07.2018

Heute war ich schon früh auf, ca. 06:30 h. Vor allem habe ich mal mein Küchenfenster mit List und Tücke geöffnet, dann kann der Rahmen nachher von meiner Putzfrau gesäubert werden, und sie kann das Fenster wieder schließen; das schaffe ich nämlich nicht – ich bin zu klein. Vor dem Fenster stehen Einbauschränke, da reiche ich nicht (mehr) rüber, und Hochsteigen ist auch nicht so mein Ding. Also nehme ich die Gelegenheit wahr, dass meine Putzfrau heute kommt.

Habe der Hausverwaltung nun eine Mail geschickt, dass ich immer noch auf die Rückzahlung des Nebenkosten-Guthabens warte; sie haben sich auch prompt gemeldet, entschuldigt und die Überweisung versprochen.

Und beim MDK habe ich auch mal wieder angerufen. Angeblich haben sie am 24.07., also vor einer Woche, einen Brief an mich geschickt. Am 08.08., morgens zwischen 8 und 10 Uhr, kommt nun ein Herr Dr. Xyz zu mir. Gut, dass ich angerufen habe, denn die Post und der MDK scheinen auf Kriegsfuß miteinander zu stehen.

Meine Perle kam pünktlich, ich habe mit ihr die Angelegenheit MDK besprochen.

Und dann klingelte es, und der Postbote brachte mir … das gestern bestellte Buch von Abu Temmam: Hamasa – oder Die ältesten arabischen Volkslieder, übersetzt von Friedrich Rückert. Ich hatte es in einem Antiquariat hier in Frankfurt bestellt, es ist ein ganz neues Buch, es war noch eingeschweißt. Es ist dick und groß und schwer, also nichts, was man im Bett liest. ? Ob ich es wohl irgendwann mal im Original lesen kann?

Es war auch am Abend noch so warm, und vor allem auch windstill, dass ich trotz geöffneter Fenster auf beiden Seiten meiner Wohnung zur Erfrischung immer noch den Ventilator laufen ließ.