Eigentlich wollte ich am Morgen zu einem kleinen Einkauf gehen, aber gerade da fing es an, heftig zu regnen. Also ging ich erst am Nachmittag.
Zuerst zu meinem Gemüse/Obst-Türken für 3 Schalen Erdbeeren, denn er hatte zu seinem Glück nicht mehr allzuviele, und einen kleinen Plausch. Er bemängelt, dass er keine Angestellten bekommt, denn „die jungen Leute wollen ja alle nicht mehr richtig arbeiten und denken vor allem an Geld und Freizeit“. Über das Thema unterhalte ich mich auch immer mal wieder mit Annegret, und wir sind der gleichen Meinung.
Anschließend zum Fischladen, wo sich ein neuer Angestellter schwertat mit „gebacken“, „überbacken“ u. ä. Er kommt, wie ich erfragte, aus Libyen, ein netter und hübscher 😀 junger Mann, der sich, wie die Chefin, dann aber doch wunderte, dass ich einmal Arabisch gelernt hatte, was ja auch selten ist für Deutsche. Aber er scheint auch nicht so ganz ungebildet zu sein. Auch in Libyen soll es gebildete Menschen geben. 😀
Judith schreit wieder in der Gegend rum, aber sie will mir ja nicht glauben, dass sie schlecht hört!