Freitag, 14. Februar 2020

Am Morgen rief meine Freundin Helga aus Kiel an; leider musste ich das Gespräch nach 10 Minuten unterbrechen, denn ich hatte einen Termin bei meiner Hausärztin. Blut-Besprechung: fast alles o.k., bis auf die Harnsäure. Das werden wir beobachten.

Anschließend zu meinem Metzger und zur Apotheke, ein Rezept einlösen. Und schon war es Mittag. Deshalb machte ich mir auf die Schnelle ein Nudelsüppchen mit Markklößchen.

Dann ein kurzes Mittagsschläfchen, anschließend Biathlon-WM, und ich entschied mich, noch ein bisschen Knabberzeugs fürs Wochenende bei Rewe einzukaufen.

Die Skat-Freundin sagte per E-Mail Bescheid, dass sie doch nicht mitkäme zum Kneipen-Quiz, ihre Tochter hätte da schon mal teilgenommen, und es würde ihr zu lange dauern, es wäre wegen der vielen Leute zu laut, usw., usf. Da frage ich mich doch, warum sie überhaupt angeregt hat, da teilzunehmen. Mein erster Gedanke war: typisch Heidi! Aber ich werde mich beim kommenden Skat-Abend jeden Kommentars enthalten. Da es einen zweiten Termin gibt, werde ich Claudia fragen, ob sie an dem mitkommen könne/möchte.

Dienstag, 4. Februar 2020

Am Morgen war wieder meine Perle da; nun kommt sie erst wieder in 3 Wochen, denn bei ihrem Sohn in Schottland wird Kindtaufe gefeiert. Während sie da war, machte ich den Rest meiner Arabisch-Hausaufgaben.

Mein Paket von 1&1 kam auch schon am Vormittag, und nachdem meine Perle weg war und ich zu Mittag gegessen hatte, habe ich die Box für das Digital-TV installiert. Alles ohne Probleme. Nun habe ich eine weitere Fernbedienung 😉.

Nachdem es am Vormittag geregnet hatte, klarte es am Nachmittag auf, so dass ich mich entschloss, zu Rewe zu gehen. Vor allem brauchte ich Crushed Ice für meinen Mojito, und dann brachte ich auch gleich noch die Zutaten für das Panna Cotta für Judiths Geburtstag mit. Hatte ganz schön zu tragen, und als ich zuhause war, merkte ich, dass ich etwas unterzuckerte; aber zwei Traubenzucker und ein kleines Bier schufen da Abhilfe.

Freitag, 31. Januar 2020

Heute war ich seit 20 Jahren mal wieder bei Aldi, wegen der guten Minze, die mir letztens meine Nachbarin mitgebracht hatte. Sie war schon gestern dort gewesen, und ich wollte sie nicht noch zusätzlich belästigen; außerdem wollte ich sowieso zu Rewe, und die beiden Geschäfte sind ganz nahebei. Aber außer der Pfefferminze habe ich nichts gekauft, da lockte mich nichts.

Ich war dann noch im Fischgeschäft und eben bei Rewe.

Mein Internet usw.-Anbieter 1&1 bietet nun auch Digital-TV an, kostenlos. Aber irgendwie erschließt sich mir die Handhabung bzw. Installation nicht so ganz. Also werde ich dort wohl mal anrufen müssen. Aber erst in der kommenden Woche.

Mittwoch, 29. Januar 2020

Am Morgen in die „Zity“, wie dem Hörensagen nach die Mutter meines Mannes gesagt hätte, denn heute brauchte ich sowieso eine Fahrkarte wegen des Arabisch-Unterrichtes am Abend.

Gestern hatte ich mich vorsichtshalber erkundigt, ob die Praxis meiner Hautärztin geöffnet ist, denn ich brauchte ein neues Rezept. Also erst mal da hin, dann Brötchen und Brot kaufen. Natürlich bereitete mir die U-Bahn wieder einige Probleme: Bei der Station bei mir funktionierte der Fahrkartenautomat nicht richtig, in der Zity eine Rolltreppe nicht, so dass ich mit meinem Rollator ein paar logistisch zu überdenkende Umwege nehmen musste 😊.

In den Fahrstuhl im Haus der Hautarztpraxis stieg auch eine südostasiatisch-chinesisch aussehende Frau ein, die gleich in perfektem Deutsch sagte: „Ich bin keine Chinesin!“ Offenbar war sie wegen des Coronavirus schon mehrfach von ängstlichen Menschen darauf angesprochen worden. Schrecklich finde ich das! Das ist ja schon Panikmache!

Am Abend dann wieder zum Arabisch-Unterricht. Und wir durften zum Glück feststellen, dass für den nächsten Kurs die Soll-Zahl an Teilnehmern erreicht wird. Bis auf eine Mitschülerinnen machen alle weiter.

Als ich nach Hause kam, wollte Takko sofort zu mir kommen. Er hatte mich am Morgen schon vermisst, und nun gab es kein Halten mehr 😉. Ich sagte seinem Frauchen, dass sie ihn auch in meine Wohnung lassen dürfe, wenn ich nicht da sei, aber das will sie nicht.

Ich hatte mir am frühen Abend schon einen Mojito vorbereitet, den nach meiner Rückkehr gleich fertig gemacht und zu mir genommen. Mmmhhhmmm!

Dienstag, 28. Januar 2020

Schon früh am Morgen meldete sich W. mit der Nachricht, dass es heute Abend nichts wird mit dem Spinat-Essen. Er kommt von Berlin und muss morgen früh weiter nach Hannover. Schade, aber ich hatte mich schon mental auf diese Nachricht eingerichtet.

Am Morgen regnete es fast immer; aber am Nachmittag wurde es besser, und so ging ich nach meiner Siesta zu meinem Metzger und in die Apotheke. Unterwegs traf ich Alex, meinen früheren Mit-Hausbesitzer, den seine Pflegerin im Rollstuhl durch die Gegend schob. Manches weiß er noch nach seinem schlimmen Unfall, den er vor Jahren hatte, anderes … Er meinte heute, dass seine Frau ihm erzählt hätte, dass sie mich in Spanien am Meer getroffen habe; aber weder seine Frau noch ich waren in letzter Zeit dort. Im Prinzip hat er als wohlhabender Mann es ja gut. Er hat eine Wohnung im Erdgeschoss, zusammen mit seiner Pflegerin, auch seine Frau kümmert sich. Aber wie sähe es denn für Leute wie mich aus? Wir wären höchstwahrscheinlich auf ein Pflegeheim angewiesen, wo nur das Nötigste getan werden könnte (nicht aus Nachlässigkeit, sondern vor allem aus Zeitmangel), also würde man – so sage ich oft – dreimal am Tag gewendet, und sonst würde nichts passieren. Also bin ich froh, dass ich eine Patientenverfügung habe, in der bestimmt ist, dass bei mir vorher alle Maschinen abgestellt würden. Aber auch bei ihm wäre das sicher so, wenn sich nicht seine Frau um sein Wohlergehen sorgen würde. Wenn er alleinstehend wäre, ginge es ihm auch nicht so gut.

Montag, 27. Januar 2020

Eigentlich … wollte ich ja heute zu meinem Metzger. Aber angesichts des miesen Wetters blieb ich zuhause; verhungert bin ich deswegen nicht 😉 und Judith brachte mir am Nachmittag vom Bäcker einen Apfel-Kreppel mit. Sie musste raus, da sie in der Apotheke Augentropfen für Takko geholt hat.

Die Nachrichten berichten über steigenden Antisemitismus in der europäischen Bevölkerung. Ich bin der Meinung, dass die meisten Leute per se im Allgemeinen nichts gegen Menschen jüdischen Glaubens einzuwenden haben, sondern dass das vor allem auf die Handlungen der israelischen Regierung zurückzuführen ist, die den Palästinensern genauso wenig Daseinsberechtigung zugesteht wie seinerzeit die NS-Regierung den Juden. Und da es wenig bringt, diese Politiker aus der Ferne zu beschimpfen, müssen dann leider die jüdischen Mitbürger dafür herhalten. Meine Freundin Judith, die Verwandte in Israel hat, meint zwar, dass auch viele Israelis nicht mit dem Handeln ihrer Regierung einverstanden wären, aber … dann sollen sie doch bitteschön gegen ihre Regierung und vor allem den korrupten Herrn Netanjahu  demonstrieren, so wie das auch in ähnlichen Fällen in anderen Ländern passiert! Oder ist so etwas in Israel verboten?

Mal wieder ein paar Seiten des spanischsprachigen Buches eingescannt und übersetzt bei Musik von Nana Mouskouri von Amazon Prime Music. Da war mir danach, auch in Gedenken an einen schon lange verstorbenen guten Freund, der sie sehr gerne hörte.

Donnerstag, 23. Januar 2020

Heute lange geschlafen, obwohl ich auch in der Nacht verhältnismäßig früh zu Bett ging. Ich habe ja auch für mich nicht alltägliche Dinge getan: eine Strecke Autofahren, dann der Unterricht. Aber da ich heute nichts vor hatte, war es ja auch nicht allzu schlimm, dass ich länger als üblich schlief. Mittagessen hatte ich noch vom Vortag: Spareribs und Baked Beans, denen ich ein paar Nudeln untergemischt hatte, so dass mich auch da nichts drängelte.

Am Nachmittag dann zum Einkaufen zu Rewe; etwas besonderes habe ich dabei nicht erlebt.

Anschließend kam dann Takko zu einem kurzen Besuch zu mir.

Und das waren schon alle meine Erlebnisse für heute. Außer dass ich mich mit den Hausaufgaben des Arabisch-Unterrichts ein bisschen herumgeschlagen habe. Denn die Genitiv-Verbindungen haben wir im Unterricht noch nicht behandelt, haben aber nun Hausaufgaben darüber. Also ist Eigeninitiative gefragt.

Freitag, 17. Januar 2020

Am Morgen rief Judith an, um mir zu sagen, dass sie morgen schon wieder nach Hause darf. Takko wird das sehr freuen 😊.

Ich erreichte die Nephrologie und erfuhr, dass da ein Brief an meine Hausärztin rausgegangen ist. Aber es wäre wohl alles in Ordnung.

Ich ging dann zum Einkaufen zum Metzger und Bäcker. Auf dem Rückweg dann kam mir der Metzger-Chef Kai auf der anderen Straßenseite entgegen, wechselte zu mir, umärmelte und busselte mich. Lieb von ihm, so macht er das immer bei mir, auch im Geschäft.

Am Nachmittag wieder Biathlon, und ich überlegte mal wieder, ob ich mal beim Innenminister oder bei Herrn Söder nachfragen solle, ob denn in bayrischen Schulen kein Hochdeutsch gelehrt wird; aber im Zweifelsfall wären die sogar noch stolz darauf, dass ihre Sportlerinnen so ein breites Bayrisch sprechen.

Montag, 13. Januar 2020

Heute wäre der Geburtstag meiner Erzeugerin, da denke ich schon seit einigen Tagen dran. Was war das für ein Theater, als ich einmal vergessen hatte, ihr zu gratulieren! Heute wäre sie 109.

Da man sich ja eher selten über Schach-Weltmeisterschaften, und schon gar nicht die der Frauen, interessiert, hier ein Artikel der „anderen Art“ darüber: https://www.tagesschau.de/ausland/schach-wm-kopftuch-101.html. Hut ab vor dieser iranischen Dame!

Am Morgen nochmal bei Judith. Natürlich ist sie recht nervös wegen der morgigen OP; wer wäre das nicht! Im Laufe des Tages kam sie noch ein paar Mal zu mir mit Obst und Gemüse, das ich verwenden soll, damit es nicht schlecht wird in den Tagen ihres Krankenhaus-Aufenthaltes.

Am Nachmittag zu Rewe zum kleinen Einkauf, vor allem wegen Crushed Ice für meinen Mojito 😉. Nur musste ich das Eis vor Gebrauch mit einem Hammer bearbeiten, da es vollkommen zusammengebacken war.

Als ich nach Hause kam, fand ich im Briefkasten eine CD mit Arabisch-Texten und einer handschriftlichen Nachricht auf dem Umschlag, die ich erst nicht entziffern konnte; aber dann: eine Mitschülerin hatte sie mir gebracht. Schade, dass ich nicht zuhause war. Ich werde sie mir morgen auf den Laptop herunterladen; die CD – nicht die Mitschülerin 😊!

Freitag, 3. Januar 2020

Heute morgen ein kleiner Einkauf bei Rewe. Es war nicht viel los in unserer Einkaufsstraße, und auch im Geschäft hielt sich der Betrieb in Grenzen; von den Angeboten war nicht mehr viel vorhanden, so dass ich nur das Nötigste kaufte.

Am Nachmittag noch einige Neujahrswünsche per Mail losgeschickt.

Jetzt teste ich das Angebot von amazon music mit einem Werk von Monteverdi: der Marienvesper, das wir auch im Barockmusik-Seminar kennen gelernt hatten. Erstmal kann ich nun 90 Tage kostenlos Musik hören, in dieser Zeit überlege ich, ob ich dafür auch bezahlen möchte.

Meine Freundin/Nachbarin Judith war heute zu den Voruntersuchungen für ihre Wirbelsäulen-OP am 14.01., und sie ist nun etwas beruhigter, vor allem was den Ablauf danach anbelangt; nun kann sie wieder etwas ruhiger schlafen.