Am Samstagvormittag war wieder meine Perle bei mir. Wir haben nun die Termine bis Ende des Jahres festgelegt, da ich ja auch Ende November nach Kiel fahren muss.
Ich glaube, W. hat viel in Tibet gelernt – aus chinesischer Sicht, und das sagt mir gar nicht zu, zumal ich gerade eine Doku im ARD gesehen habe – „Chinas Griff nach Tibet“ -, wo gezeigt wird, wie die tibetische Kultur und Sprache von den Chinesen unterdrückt wird, dass Kinder ihren nicht China-konformen Eltern weggenommen, in „Internate“ gesteckt und im Sinne Chinas erzogen werden. Furchtbar.
Ich weiß ja von meinen eigenen Reisen, dass Fremdenführer, die man auf ausländische Touristen loslässt, in der Regel regierungskonform sein müssen. Aber dass W. auf so etwas hereinfällt, wie „China braucht Lebensraum“ oder „die Lebenserwartung der Tibeter ist in den letzten 40 Jahren erheblich höher geworden“, das hätte ich nicht gedacht. Dabei kennt er sich doch mit „fake-news“ u. ä. aus, sollte man zumindest annehmen.