Wochenende, 25./26. Oktober 2025

Am Samstagvormittag war wieder meine Perle bei mir. Wir haben nun die Termine bis Ende des Jahres festgelegt, da ich ja auch Ende November nach Kiel fahren muss.

Ich glaube, W. hat viel in Tibet gelernt – aus chinesischer Sicht, und das sagt mir gar nicht zu, zumal ich gerade eine Doku im ARD gesehen habe – „Chinas Griff nach Tibet“ -, wo gezeigt wird, wie die tibetische Kultur und Sprache von den Chinesen unterdrückt wird, dass Kinder ihren nicht China-konformen Eltern weggenommen, in „Internate“ gesteckt und im Sinne Chinas erzogen werden. Furchtbar.

Ich weiß ja von meinen eigenen Reisen, dass Fremdenführer, die man auf ausländische Touristen loslässt, in der Regel regierungskonform sein müssen. Aber dass W. auf so etwas hereinfällt, wie „China braucht Lebensraum“ oder „die Lebenserwartung der Tibeter ist in den letzten 40 Jahren erheblich höher geworden“, das hätte ich nicht gedacht. Dabei kennt er sich doch mit „fake-news“ u. ä. aus, sollte man zumindest annehmen.

Mittwoch, 22. Oktober 2025

In der Nacht schickte ich einen Brief an Herrn Merz wegen seiner Stadtbild-Aussage. Ich bin mal gespannt, ob da irgendeine Antwort kommt. Ich bezweifle das aber sehr; zumal ich ihm ja widersprochen habe. Aber das ist mir auch egal; das war mir ein Bedürfnis.

Am Morgen riefen mich die Leute des Neuro-Zentrums der UKSH Kiel an wegen meines Termins zur wohl letzten Kontrolle. Wir einigten uns auf den 22.11. Anschließend rief ich gleich meine Freundin dort an, ob sie am 23.11. Zeit für mich hat – JA – und buchte dann meine Bahnfahrten plus Gepäckversand und Hotel. So verging der Vormittag. 😉

Am Nachmittag dann an meinen Kaffee-Sahne-Pralinen weiter gearbeitet. 😀

Freitag, 3. Oktober 2025

Am Morgen wollte ich die ersten Pralinenschalen gießen und musste feststellen, dass ich die Kuvertüre doch etwas zu dünnflüssig gemacht hatte. Also noch 500 g Kuvertüre dazu gegeben – und dann das ganze mit dem Temperieren von vorne. 😮

War eine ganz schöne Sauerei mit dieser zu dünnflüssigen Schokolade. 😉 Nicht, dass ich nicht meistens ganz schön schokoladige Fingernägel hätte; am besten, man schneidet sie für solche Arbeiten ganz runter! 😀

Tag der Deutschen Einheit! Ich halte nicht viel davon, obwohl ich in der Nacht, als die Mauer fiel, genauso euphorisch war wie wohl fast Alle, denn das war etwas, von dem niemand glaubte, dass es jemals geschehen würde.

Aber ich wusste auch, dass die Verwandten, vor allem die Geschwister meines Vaters, aus der DDR schon immer große Ansprüche an uns gestellt hatten, was sie sich von uns wünschten: eine neue Aktentasche, aber bitte aus echtem Leder, eine Jeans, aber bitte eine Lewis, usw.

Der Bruder meines Vaters hatte uns mal besucht, da war ich vielleicht 12 oder so – und bedaschte mich. Seine Schwester ließ viele Jahre später meine Gebärerin wissen, dass sie mich bei ihrem nächsten Besuch unbedingt kennenlernen wollte; wir warteten den ganzen Tag, aber sie kam nicht. Ließ gar nichts von sich hören.

Und meine Schwiegertochter, die meinem Sohn jeglichen Kontakt mit mir untersagt hat, und deren Eltern, die immer wieder betonten, wie viel besser doch alles früher in der DDR war, …

Ich weiß, ich habe auch vernünftige und nette „Ossis“ kennengelernt, aber so etwas prägt.

Wochenende, 27./28. Sept. 2025

Am Samstagmorgen war wieder meine Perle da; auf der Südostseite Fenster und Balkontüren geputzt. In der Küche nur um die Pralinen rum geputzt. 😀

Ich war nochmal draußen, vor allem habe ich meinen Zwetschgenkuchen abgeholt. Und als ich dann anschließend auf einer Bank saß, kam ein junger Mann auf mich zu und begrüßte mich herzlich: Alex, dem ich vor langer Zeit mal die Briefmarken meines Mannes geschenkt hatte. Wir haben uns nett unterhalten, und vielleicht treffen wir uns mal, wenn es ihm besser passt, denn er hatte wohl schon eine Verabredung.

Ach ja, heute habe ich endlich meinen Steuerbescheid bekommen; ganze 3 € muss ich nachzahlen. Ob es nicht billiger gewesen wäre, diese 3 € unter den Tisch fallen zu lassen, wenn ich die Arbeit, 4 Seiten Papier, doppelseitig bedruckt, Porto berechne? Aber so sind eben Behörden, fast überall auf der Welt.

Zum Glück herrschen bei uns keine Trump’schen Verhältnisse. Er hat sich wohl bei den Nazis kundig gemacht bzw. ist noch schlimmer, wie mir scheint. Man und frau kann da nur mit dem Kopf schütteln. Erschießen oder vergiften oder … wäre die beste Lösung!

So, die Pistazien-Marzipan-Pralinen sind nun auch eingepackt im kleinen Kühlschrank. 😀 Und die Mandel-Amaretto-Pralinen sind im Entstehen.

Von einem neu erschienenen Buch über Gespräche zwischen Albert Einstein und seiner Freundin gelesen – und gleich gekauft. „Ich bin ein Magnet für alle Verrückten“ heißt es, und Peter von Becker ist der Autor. Ich habe es noch nicht angefangen, da ich gerade ein anderes lese, aber es wird das nächste sein, das ich mir vornehme.

Ich glaube, es reicht nun mit Zwetschgenkuchen! So viel davon habe ich noch nie gegessen.

Wochenende, 12./13. Juli 2025

Wollte ich schon lange mal gesagt haben:

Ich kann überhaupt nicht verstehen, dass man einen Mann wie Herrn Dobrindt, der mit seinem damaligen Maut-Alleingang so viele Milliarden in den Sand gesetzt hat, nun zum Innenminister gemacht hat! Hat die CSU keine anderen Leute zu bieten? Dann sieht es arm um diese Partei aus, Herr Söder!

Und  dieser Herr Spahn, mit dem die CDU ja den Bock zum Gärtner gemacht hat, der kann ja wohl seinen Job auch nicht, wie man am Freitag bei der Wahl der Bundesverfassungsrichter/innen gesehen hat. Erst die Masken-Affäre, nun das!

Wenn ich Frau Brosius-Gersdorf wäre, würde ich auf den Posten gleich verzichten, anstatt eine gesonderte Befragung durch die CDU anzubieten. Oder denkt sie so wie Frau Jutta Limbach, die mal erzählte, dass sie überhaupt nur Richterin geworden wäre, weil sie immer schon Verfassungsrichterin werden wollte – wegen der roten Roben, die ihr als Kind/Jugendliche so gut gefielen. 😉

Mir gefielen als kleinem Kind auch die Häubchen der Diakonissen – und bin dann doch lieber keine geworden! 😀

Freitag, 23. Mai 2025

Heute Vormittag früh um 9 Uhr Kontrolltermin bei den Augenärztinnen. Alles in Ordnung. Nächster Termin in 2 Wochen, Augenspritzen rechts. 😉

Leider war bei unserer Haltestelle der Fahrstuhl zur U-Bahn außer Betrieb. Na ja, ich habe es geschafft.

Ich habe dann bei meinem Türken noch 2 Schalen Erdbeeren gekauft und bei dm die bestellten Artikel abgeholt.

Am Nachmittag eine Weile mit Judith telefoniert, die am 29. wieder nach Hause kommt.

O-Ton von Judith, der Jüdin: „Man sollte Netanjahu, Putin und Trump hintereinanderstellen und sie mit einem Schuss Alle gemeinsam erschießen.“ Dem kann ich nichts hinzufügen.

Hinter der Kriegstreiberei von Netanjahu steckt ja nur die Angst, seinen Posten zu verlieren, und dann wie ein ganz gewöhnlicher Verbrecher behandelt zu werden. Und so lange Krieg ist, wird in Israel nicht gewählt.

Wochenende, 01./02. März 2025

Nach Tagen, während der ich fast nur geschlafen hatte, nichts gegessen, wenig getrunken, dann am Samstag am frühen Abend aufgestanden, mir ein Süppchen zum Essen gemacht, mich um meine Tabletten gekümmert; aber alles das noch mit großen Pausen. Und am Abend ein bisschen ferngesehen.

Es ist schlimm, was dieser Herr Trump in der Welt anrichtet. Ich glaube, nicht zu Unrecht, dass er aus den USA eine rechte Diktatur machen will. Jemand sollte ihn …

Am Sonntagmorgen dann erstmals wieder am PC gesessen.

Gegen Mittag rief mich Maritta an, wollte wissen, wie es mir geht. Der nächste Stammtisch müsse wegen Fußball ausfallen, aber vielleicht könnten wir uns ja trotzdem mal an einem anderen Tag in unserer Stammkneipe sehen. 😀

Mittags wieder ein Nudelsüppchen gegessen, lange Siesta; aber ich gebe meinem Körper das, was er verlangt.

Es wird nun wieder aufwärts gehen, wenn auch langsam. Und: Besser jetzt diese Erkältung als dann zu meinem Geburtstag! 😀

Wochenende, 22./23. Februar 2025

Am Samstagmorgen war wieder meine Perle bei mir, und anschließend dann bei Barbara.

Am Sonntagmorgen dann kurz nach 7 Uhr ins Wahllokal. Da wir als repräsentatives Wahllokal ausgewählt wurden, haben wir statt einem gleich zwölf verschiedene Wahlzettel, A – M. Diese Buchstaben stehen auch auf den Wahlbenachrichtigungen. 6 männliche und 6 weibliche Wahlzettel, nach Alter unterschieden. Zum Glück dürfen wir sie aber ganz normal auszählen, der Rest wird beim Wahlamt gemacht. 😀

Ich wählte wieder als Erste, aber es waren so früh auch schon andere Wähler da; das erste Mal in meiner schon langen Zeit als Beisitzerin. Und gleich trat ein Problem auf: eine Wählerin hatte falsch gewählt, wollte den Wahlzettel zurückgeben. Aber ich belehrte die Wahlleiterin, dass die Wählerin selbst diesen Stimmzettel vernichten muss. Problem gelöst, und die Wahlleiterin war mir dankbar dafür.

Als ich dann wieder zuhause war, bereitete ich erstmal meinen Morgentee. Anschließend legte ich mich nochmal für eine Stunde in mein Bett.

Nach einem kleinen Mittagsimbiss machte ich mich dann gegen 12:30 h wieder auf den Weg zur „Arbeit“. Wir waren ein tolles Team! Die Wahl verlief ohne nennenswerte Ereignisse. Die Wahlbeteiligung war höher als ich sie jemals erlebt habe, mit den Briefwählern lag sie bei ca. 75 %. Und da sich jede/r an die Vorgaben hielt, brachten wir auch die Auszählung relativ schnell und stimmig hinter uns. Um 19:30 Uhr war alles erledigt, unterschrieben, verpackt.

Und zum Abschluss dieses langen Tages gönnte ich mir dann eine Pizza und ein Bierchen. Und während bei meiner Rückkehr vom Wahllokal die Hausflurbeleuchtung noch funktionierte, tat sich für den Pizza-Boten gar nichts mehr. ☹

Freitag, 21. Februar 2025

Nach den ereignisreichen Tagen heute dann mal wieder ein ruhiger Tag.

Eine Freundin rief an wegen des Wahltag-Einsatzes. Sie arbeitet in derselben Einsatzstelle wie ich, aber es war noch etwas unklar. Aber letztendlich ist nun alles in Ordnung.

Und ich habe mit der Münchner Praxis telefoniert wegen meines CRP-Wertes, der hervorragend ist, trotz der überstandenen Corona-Infektion.

Einen Orthopäden-Termin bei einem „normalen“ Orthopäden hier in F habe ich noch nicht bekommen können. Ich habe ab und an Schmerzen an der Außenseite des li. Fußes über der Ferse. Und da äußerlich nichts erkennbar ist, ist ein Besuch beim Orthopäden angesagt.

Mittwoch, 19. Februar 2025

Am Morgen hatte ich Post von meiner Wahlvorsteherin, die allen Helfern nochmal mitteilte, dass sie uns am Sonntagmorgen spätestens um 07:30 Uhr in unserem Wahllokal erwartet. Sie teilte uns auch mit, dass wir als repräsentatives Wahllokal auserwählt wurden, das in die Hochrechnungen und Statistiken einfließt, und dass deshalb unsere Wahlzettel etwas anders aussehen würden als die „gewöhnlichen“. Wir werden das sehen.

Um 10:30 Uhr machte ich mich auf den langen Weg zum Waldfriedhof in Oberrad, wo die Beerdigung von Edeltraud stattfand. 1 Station U-Bahn, viele, viele, viele Stationen Straßenbahn, und dann noch 4 Stationen Bus. Es waren viele Leute da, es war eine schöne Trauerfeier mit Musik von Herbert Grönemeyer und Udo Lindenberg. Dann ein weiter Weg von mehr als 1 km zum Baumgrab und zurück. Ich sprach dann andere Trauergäste an, die mich im Auto mitnahmen zum Lokal des Leichenschmauses. Es gab warme Gerichte von der Mittagskarte, und nach meinem Fischfilet nahm ich noch, wie die Eltern der Schwiegertochter, bei denen ich saß, einen Apfelkuchen mit Sahne und einen Espresso.

Kurz vor 16:30 Uhr war ich dann wieder zuhause, wo schon das Telefon klingelte: die Apotheke. Der Bote brachte mir meine Medikamente, anschließend legte ich mich für eine Stunde hin.

Ein langer, ereignisreicher Tag.

Und zum ersten Mal traf ich eine Frau, die D. Trump und seine Handlungen gut findet.