Wochenende, 25./26. März 2023

Viele Freundinnen und Nachbarinnen riefen am Samstag an, um mir gute Wünsche zu übermitteln und mir auch gute Besserung zu wünschen. Am Abend telefonierte ich lange mit W., der mir, genau wie eine Freundin, die ich eingeladen hatten, riet, das geplante Essen unter diesen gesundheitlichen Voraussetzungen zu verschieben.

Am Sonntag dann doch trotz allem als Beisitzer bei der Stichwahl für den OB gearbeitet, was mich zumindest ein bisschen ablenkte. Übrigens gibt es für die, die bei beiden Wahldurchgängen „gearbeitet“ haben, für das zweite Mal nicht nur 45, sondern 65 €; da freut man sich doch!

Mittwoch, 25. Januar 2023

Heute am Morgen zu meiner Hausarztpraxis wegen einer Einweisung in die UKSH und ein paar Rezepten. Die Sprechstundenhilfe trug mir dann meinen Rollator die wenigen Stufen nach unten und war sehr von meinem neuen Gefährt angetan, vor allem, wie leicht er ist.

Auf dem Rückweg durch die Einkaufsstraße, kurzer Halt bei einem Nagelstudio, wo gerade nichts los war, für eine Maniküre, dann zu meinem Fischgeschäft. Heute ist Fischtag! Zu Mittag gab es zwei Seelachs-Brötchen und für den Abend habe ich ein Stück gebratenes Fischfilet. Dazu will ich Bratkartoffeln machen und Bohnensalat. Für den gab mir Judith eine kleine Zwiebel. Sie kam auch gerade nach Hause.

Barbara hatte mir für die Pflege ihrer Alpenveilchen ein bisschen Käsegebäck vor die Tür gestellt. Das werde ich am Samstag mitnehmen, und es Annegret schenken. So ist auch das geklärt. 😀

Mittwoch, 18. Januar 2023

Heute keine Übelkeit mehr, aber noch Durchfall. Also gab es zu Mittag nur eine Kümmelstange.

Gestern war Elli zum ersten Mal mit ihrem neuen Rollator auf Tour. Erst zu unserem Metzger, von wo sie ganz erstaunt berichtete, dass ihr dann ein junger Mann beim Rausgehen über die eine Stufe behilflich war. Ich hatte ihr das zwar schon gesagt, dass das meistens so ist, aber sie musste es wohl selbst erleben.

Dann war sie zum Mittagessen wie so oft beim Italiener. Und der war ihr behilflich, den Rollator zusammenzuklappen. Nun weiß sie, dass man das mit Schwung machen sollte. 😀 Und die anderen Damen, die dort mittags essen und der Chef hätten ihren Rollator sehr bewundert. So einen schönen und leichten hätten sie noch nie gesehen. Und wo sie den denn gekauft hätte, usw.

Aber heute in die Innenstadt zu einem Arzt, das traut sie sich alleine noch nicht; das muss ich ihr noch zeigen. Eins nach dem anderen! Und dann ist sie doch alleine mit dem Rollator in die Innenstadt. Ich finde, dass Elli für ihre 94 Jahre sehr mutig ist.

Ich habe Judith eingeladen, sich mit mir Avatar 2 am kommenden Montagnachmittag (nochmal) anzusehen. 😀 Und ich habe beim Kino angefragt, wie das ist mit einem barrierefreien Zugang. Und kurze Zeit später erfuhr ich, dass 10 der 12 Säle über einen solchen verfügen. Also werden wir da am kommenden Montag mal das Personal darauf ansprechen.

Beim hr z. B. stehen dafür gleich mehrere Angestellte, die Leute mit Rollator oder Rollstuhl zum Konzertsaal begleiten. Das könnte doch ein Kino auch machen! Ich werde mal mit denen darüber reden.

Judith war für mich am Nachmittag bei DM; ich wollte selbst noch nicht rausgehen. Zumal ich dann frierend in meinem Bett lag, und zwar eine ganze Weile. Am Abend wurde es dann besser.

Donnerstag, 9. Juni 2022

Am Morgen trüb und noch ein bisschen Regen, dann aber am Nachmittag schon wieder sonnig.

Am Nachmittag länger mit meinen Kieler Freundinnen telefoniert. Zuerst mit Helga, der ich sagen musste, dass ich dieses Mal keine „Seelen“ (Kümmelstangen) mitbringen werde, denn ich fahre wieder mit dem Nachtzug am frühen Montagmorgen, und ich möchte ja nicht tage-alte Kümmelstangen durch Deutschland transportieren. Dafür hatte sie vollstes Verständnis.

Dann mit Annegret, da Helga erzählte, dass in der Woche, in der ich dort bin, „Kieler Woche“ ist, und dass doch Annegret da immer verreist. Aber es nicht (mehr) so, A. ist da, also können wir gemeinsam am Freitagabend zum Griechen.

Meine Paphiopedilum philippinense übertreibt es in diesem Jahr: Hat sie nun schon 3 Blütenstengel, kommen noch weitere zwei; ob sie das erträgt?

Mittwoch, 25. Mai 2022

Heute Morgen also zuerst zum Hausarzt, meine Rezepte abholen und einen kleinen Plausch halten: die diensthabende MTA hatte mich noch nicht glatzköpfig gesehen. 😀

Dann in die Innenstadt, Brötchen und die bestellten Kümmelstangen (Seelen) abholen, zwei Franzbrötchen gönnte ich mir auch noch.

Dann wieder zurück, in die Apotheke. Auch dort die Chefin hatte mich noch nicht glatzköpfig gesehen und sie interessierte sich natürlich für diese Behandlungsmöglichkeit.

Anschließend trank ich beim Italiener noch einen Doppio.

Zuhause traf ich dann noch Elli und Barbara und hielt mit B. einen längeren Plausch, auch über ihren Mann, der sich mal wieder in einem Pflegeheim befindet, wo er nicht so doll gepflegt wird. Sie sucht immer noch nach einer guten Lösung, und war sich mit mir einig, dass man als Alleinstehende(r) besser dran ist, wenn man eine Patientenverfügung hat, die einem das Recht gibt, zu sterben.

Für Judith habe ich dann am Nachmittag ein Paket mit Katzenfutter und -streu angenommen, da sie selbst einen Termin bei ihrer Schmerztherapeutin hatte.

Am Abend noch Getränke bestellt und geliefert bekommen.

Mittwoch, 11. Mai 2022

Heute also etwas länger geschlafen. 😉 Es war eben doch lang gewesen gestern Abend.

Also heute zunächst ein ganz ruhiger Tag.

Nur für den frühen Abend hatte ich bei flaschenpost.de einiges bestellt, u. a. eine Erdbeer-Sahne-Rolle, von der ich am Abend quasi als Dessert ein kleines Stück genoss. Judith wollte nichts davon, sie diätet mal wieder. Vielleicht frage ich morgen mal Barbara und Elli, ob sie ein oder zwei oder drei Stücke davon möchten. 😀

Ansonsten habe ich eine Gemüsesuppe mit Hühnerbrust zubereitet, in der ich kleine Maultaschen erwärmte. Die reicht für einige Tage.

Judith hat sich in die Hand geschnitten bzw. gestochen, hat sich von einer Freundin verbinden lassen, aber es blutet immer wieder nach. Nun hat sie sich gegen 21 Uhr in die Notaufnahme fahren lassen. Bis jetzt ist sie noch nicht zu Hause, aber sie hat sich auch nicht gemeldet. Ich möchte aber auch nicht zu Bett gehen, bevor ich etwas von ihr hörte.

Wochenende, 05./06.03.2022

Am Morgen mit Helga in Kiel telefoniert. Sie rief mich zurück, da ich sie gestern gegen Abend nicht erreicht hatte, und sie dann zu müde gewesen war, um mich noch anzurufen.

Ich bin fertig mit „Imagine“! Letztes: Überschrift, Komponist/Texter und Geschwindigkeit reinschreiben – und das war’s. Ich denke, bei nur 3 Seiten kann man das von der Partitur spielen, und ich muss da keine Stimmenauszüge mehr machen. Aber das soll Helga entscheiden (die ist nicht zu Hause), also Annegret? Aber die meldete sich auch nicht. Also warte ich nun auf Antwort.

Alles in Ordnung! Helga hat mich zurückgerufen, ich habe alles ausgedruckt, einschl. Internet-Frankierung, Judith hat die Adresse geschrieben und die „Briefmarke“ aufgeklebt – und brachte das Ganze am Sonntag zum Briefkasten.

Am Abend mal wieder Nachrichten geschaut, weil ich dann anschließend mir Herrn Dr. Hirschhausen anschauen wollte, und bei den Nachrichten sind wieder die Tränen geflossen; ich kann da gar nichts gegen tun, es geschieht einfach.

Nun suche ich neue Noten, die ich für die drei Kieler „Mädchen“ arrangieren könnte. Ich habe sooo viele davon!

Ich glaube, ich nehme das „Oblivion“ von Piazzolla, das hatte ich sogar schon mal für die Drei bearbeitet, aber mit Bratsche. Nun fällt es aber Annegret nach ihrer Brustkrebs-OP schwer, die schwerere Bratsche zu spielen und ist wieder auf Geige umgestiegen. Aber das ist ein kleineres Problem, das zu richten.

Ich habe W. geschrieben, ob wir uns nochmal sehen könnten, bevor die Welt untergeht. Ich bin mal wieder am Boden zerstört, und ich kann nicht fassen, wie bösartig ein einzelner Mensch sein kann! Ich habe das Gefühl, dass es mir psychisch noch nie so schlecht gegangen ist, wie in dieser Zeit, und ich habe schon viele miese Zeiten überstanden.

Und dann bin ich in meinem Fernsehsessel eingeschlafen. 😀

Dienstag, 14. Dezember 2021

Heute kam schon meine neue Bankkarte; viel früher als erwartet. Nun warte ich auf die neue PIN.

Meine Putzfrau hat ernsthafte Probleme mit einem Knie und wird deshalb für eine Weile ausfallen; sie schickt mir aber am Samstag Beata, die schon einmal hier war, und die zum einen sehr gut Deutsch spricht, und auch sehr gründlich beim Putzen war. Also wird das kein Problem sein, da sie auch geimpft ist.

Das Päckchen mit den Zimtwaffeln, die ich gestern nach Kiel geschickt hatte, ist heute schon angekommen! 😀 DHL hat sich selbst übertroffen. Annegret hat gleich eine genascht, und es hat ihr gut geschmeckt. Morgen beim Musizieren bekäme jede eine davon, und den Rest würde sie sich mit Helga teilen.

Dienstag, 7. Dezember 2021

Ich habe Lust auf Zimtwaffeln! Schon seit Tagen quält mich dieser Gedanke. 😀 Zu kaufen gibt es sie nicht, auch nicht in der Confiserie in unserer Einkaufsstraße. Judith kannte die gar nicht, aber Barbara meinte, sie hätte ein entsprechendes Waffeleisen. Aber wie schon vermutet, brachte Barbara mir am Morgen ein ganz normales Waffeleisen, aber das habe ich. Also habe ich mir heute eines über ebay bestellt, und es soll schon Freitag/Samstag bei mir sein. Schauen wir mal! Und Judith wird mir helfen. Die Küchenmaschine wird den Teig kneten, und den Rest werden wir auch hinbekommen.

Am Nachmittag Spanisch-Stunde.

Auch meine Freundin Gisela, die im Augenblick nicht an der Spanisch-Konversation teilnehmen kann, kennt Zimtwaffeln nicht.

Montag, 6. Dezember 2021

Heute hatte ich um 11 Uhr einen Kontrolltermin beim Onkologen/Hämatologen – und hatte vergessen, mir vom Hausarzt eine Überweisung ausstellen zu lassen. Ich rief dort an, sie gaben mir ihre Fax-Nummer, ich setzte mich mit der Hausarztpraxis in Verbindung. Alles in Butter, alles hat geklappt. Und alles ist in Ordnung.

Als ich am Morgen meine Dinge sortierte, stellte ich fest, dass meine Bankkarte in meinem Etui fehlte. Sch…!!! ☹ Ich hatte sie letzte Woche bei Überweisungen benutzt und nun … werde ich sie suchen. Ansonsten habe ich schon mit Judith darüber gelacht. Nun muss ich vielleicht sie in Anspruch nehmen müssen, so wie vor Wochen sie mich. Aber wofür sind Freunde da? 😀

Auf dem Rückweg vom Arzt war ich noch bei meinem Metzger und in der Confiserie und erstand dort für meine nächsten Nachbarinnen Judith, Barbara und Elli je einen kleinen Nikolaus. Und als ich nach Hause kam, hatte Barbara mir schon ein Tütchen mit Bethmännchen vor die Wohnungstür gelegt. 😀