Wochenende, 23./24.05.2020

Am Samstag gut vorbereitet zur DeuNatBibl  … und doch nicht fündig geworden. Ich fand zwar ein Wappen, das dem Familiennamen zugeordnet war, aber es war nicht das Wappen, das ich suchte. Also dann – auf ein Neues!

Dadurch, dass im Augenblick nur eine limitierte Anzahl von Lesern zugelassen sind, haben auch die freundlichen Angestellten mehr Zeit und so fuhr mir eine junge Frau die von mir bestellten Stapel von Riesen-Büchern 😉 zu einem mit dem Rollator gut zugänglichen Leseplatz. Am Eingang erhält man einen A4-Zettel mit der Aufschrift „benutzt“, den man dann auf seinen Leseplatz legt, wenn man ihn verlässt, so dass das Personal weiß, dass er desinfiziert werden muss. Und die „Eintrittskarte“ muss man gleich beim Betreten der Bibliothek vorlegen, und nicht erst beim Betreten des Lesesaales.

Ich hatte aber auch noch Bücher notiert, die nur in Leipzig lagern. Also werde ich mich in der nächsten Woche mal telefonisch erkundigen, wie der Bücher-Transfer von dort nach hier in Corona-Zeiten funktioniert, da ja auch das Ergattern von „Eintrittskarten“ nicht immer nach Wunsch realisierbar ist.

Mein türkischer Obst- und Gemüsehändler hatte noch geöffnet, und so nahm ich gleich zwei Pfund Erdbeeren mit. Da Judith keine möchte, muss ich nun überlegen, was ich damit mache. Im Zweifelsfall pürieren und einfrieren.

In der U-Bahn sprach ich sicher ca. 10 Leute an, die ihren Mund-/Nasen-Schutz gar nicht oder nicht ordnungsgemäß trugen; ich sagte, ich wäre die Masken-Aufsicht 😉; manche Leute lernen es nie!

Meine Hausbank stellt die Hausratversicherung um, dazu muss ich eine neue Versicherung abschließen. Bisher war sie sehr preiswert, und lt. Vergleichsportal, wo ich mich natürlich gleich mal kundig machte, die günstigste. So habe ich aber nun einen Anhaltspunkt für den Neuabschluss, und kann nun vor allem überlegen, welche Zusätze für mich sinnvoll wären. Ich werde mich da erst mal online kundig machen, und dann weiterschauen.

Mittwoch, 6. Mai 2020

Heute also zum Friseur, endlich! Vorher zum Bankautomaten. Heftpflaster mitgenommen, damit klebte ich mir die Schutzmaske während der Haarbehandlung am Gesicht fest 😉. Not macht erfinderisch. Wir waren beide der Meinung, dass man besser mit einer Öffnung des Lock-down noch warten solle. Aber auf uns hört ja wieder mal keiner.

Von Ninja bekam ich die Nachricht, dass meine Küchenmaschine an UPS übergeben wurde. Das ging sehr schnell. Und von UPS bekam ich die Nachricht, das das Paket voraussichtlich morgen zugestellt wird; wann genau, das kann zwar Hermes sagen, aber UPS nicht 😊, die sagen nur „bis Arbeitsschluss“.

Freitag, 3. April 2020

Ein ruhiger trüber Tag! Judith wollte mir eine große Menge von meinen Lieblings-Chips von Rewe mitgebringen, aber es gab nur noch 2 Packungen; ich habe jedoch damit genügend fürs Wochenende. Beim Bäcker habe ich Brot und Hefezopf für morgen bestellt, das holt mir meine „Patin“ Maike ab.

Am Vormittag Frikadellen zubereitet; eine gab es gleich zu Mittag mit dem letzten Rotkohl und Salzkartoffeln. Die anderen 8 habe ich eingefroren.

Vergessen, bei der Hausärztin anzurufen ☹.

Bei meiner Bank angerufen, und hörte, dass in meinen Unterlagen immer noch mein verstorbener Mann für mein Konto eine Unterschriftsberechtigung hatte. Aber es erklärt für uns nicht die Nachfrage nach der Steuer-ID, denn es war mein alleiniges Konto. Sei es wie es sei, die Unterschriftsberechtigung ist gelöscht.

Der vorgestern bestellte kleine, leichte Akku-Staubsauger ist geliefert worden. Ich sah so einen bei Judith, den kann man ganz schnell und leicht benutzen, und ich muss nicht immer den großen Bodenstaubsauger aus dem Schrank holen; den lasse ich für meine Putzfrau.

Am Abend fühlte ich mich leicht fiebrig; aber das Thermometer zeigte dann nur 35,4 °C, also alles vollkommen normal.

Donnerstag, 2. April 2020

Eigentlich hatte ich heute Vormittag richtig Lust auf Arabisch, aber ich las nur einen kurzen Text; denn um 11 Uhr trafen wir uns wieder zum Spanisch, und das wollte ich mir nicht durch eine andere Sprache verwässern.

Aber meinen neuen AB-Ansagetext habe ich aufgezeichnet.

Gegen Mittag kam dann auch die neue Lieferung von meinem Metzger. Und Judith hatte mir schon früh von Aldi Butter und Mini-Gurken mitgebracht.

Meine Hausarztpraxis habe ich nicht erreicht, um mir neue Rezepte zu bestellen.

Mit meiner Freundin Helga in Kiel telefoniert.

Heute bekam mein vor 13 Jahren verstorbener Mann Post von meiner Bank; dort war er einmal, um sich eine zweite Meinung zu einer Geldanlage einzuholen. Nun teilt die Bank mit, dass sie seit dem 01.01.2018 (!) von allen Kunden die Steuer-ID benötigt. „Leider liegt uns diese nicht vor und konnte vom Bundeszentralamt für Steuern nicht ermittelt werden. Wir bitten Sie, uns diese mitzuteilen.“ Soll man da laut lachen oder ist das zum Heulen?

Dienstag, 3. März 2020

Am Morgen lange geschlafen 😉, zum Glück hatte ich erst um 12:30 Uhr meinen Friseur-Termin. Vorher noch zum Bankautomaten.

Ich bekam Nachricht von der Deutschen Nationalbibliothek, dass eines der bestellten Bücher nicht eingesehen werden kann; aber zum Glück nicht das bevorzugteste für meine Recherchen. Eigentlich wollte ich da morgen Vormittag hin, aber … als ich vom Friseur nach Hause kam, fand ich im Briefkasten einen DHL-Benachrichtigungsschein, dass eine Lieferung meiner persönlichen Unterschrift bedarf (sollte das schon das Smartphone von 1&1 sein?), und der langjährige DHL-Bote hat darauf notiert, dass er morgen nochmal kommt. Also habe ich die DNatBib auf Donnerstag verschoben.

In dieser Nacht vor 13 Jahren verstarb mein Mann um 3 Uhr früh. R.I.P.

Montag, 23.12.2019

Heute morgen zeigte mein Stromzähler, den ich an jedem Montagmorgen ablese, einen entsetzlich hohen Stromverbrauch für die letzte Woche an. Verstehe ich überhaupt nicht! Die einzige Erklärung für mich wäre, dass da dieser Kurzschluss dieser Tage damit zu tun haben könnte. Aber um das schlüssig zu beantworten, dazu fehlt mir die Fachkenntnis.

Am Nachmittag war ich am Bankautomaten und bekam glücklicherweise auch Geld 😉, denn ich las in den Nachrichten, dass viele dieser technischen Bank-Geräte heute gestreikt hätten wegen Überlastung; na gut, wenn nicht, dann hätte ich mein Reise-Geld eben in den nächsten Tagen geholt.

Dann mit einer Freundin in Kiel telefoniert, die mir eine Karte geschickt hatte. Und im Briefkasten noch Karten gefunden 😉; eine von meinem Metzger mit einem sehr schönen Text, den ich teilweise sicher mal übernehmen werde, und eine von meiner Freundin Sandra, die doch erst vor ein paar Tagen bei mir war! Bei ihr habe ich mich per E-Mail bedankt.

Montag, 02.12.2019

Heute hatte ich am Morgen, aber zum Glück erst um 11 Uhr, einen Kontroll-Termin beim Onkologen; die Dame im Labor musste nach einer geeigneten Vene suchen, denn meine „beste“ war noch von vorletzter Woche beim Nephrologen etwas lädiert 😉, das war aber kein Problem für die erfahrene Labor-Dame. Alle Werte in Ordnung. Nächster Termin – der Arzt sagte „in 4 Monaten, also im April“, die Dame an der Anmeldung bestand darauf, dass 4 Monate Mitte März wäre, denn der Dezember habe ja gerade erst angefangen 😊. Ich wollte mich nicht weiter mit ihr streiten, und es ist ja auch egal, ob ich im März oder im April hingehe.

Auf dem Rückweg noch zum Bankautomaten.

Aus Spanien habe ich noch nichts wieder gehört.

Wochenende, 14./15.09.2019

Am Samstagmorgen gegen 8 Uhr war ich schon bei Judith; sie hatte einen passenden Schraubendreher, und ich konnte die Batterien auswechseln. Nur funktioniert der TAN-Generator nun gar nicht mehr. Ich wollte vor allem die Rechnung meines Zahnarztes bezahlen; das Finanzamt hat noch Zeit bis Ende des Monats. Also werde ich am Montag von unterwegs meine Zahnarztpraxis anrufen und alles erklären. Meine Bank rufe ich dann an, wenn ich wieder zuhause bin, aber vielleicht brauche ich das gar nicht, denn ich habe am Sonntagabend nachgeschaut, ob meine Bank auch eine Filiale in München hat, und ja! – und ganz in der Nähe der Praxis, auf dem Weg zum Hotel kommen wir daran vorbei.

Anschließend dann mal wieder alle meine Brillen (7) im Ultraschallgerät gereinigt; ich will ja mit klarer Sicht nach München fahren 😉.

Am Vormittag rief meine Freundin Helga aus Kiel an und wünschte mir/uns viel Erfolg in München; ich versprach, sie nach meiner Rückkehr anzurufen und zu berichten. Ich war gerade mit arabischen Pluralen beschäftigt und sie meinte, dass meine Erzählungen über diese Sprache sie darin bestärken, auch in ihrem nächsten Leben auf keinen Fall Arabisch zu lernen 😉.

Am Nachmittag dann rief meine Nachbarin an und bat um eine Kopie der „Fahrkarte“, sie hätte gerne etwas greifbar in der Hand, sie wäre da altmodisch. Natürlich erfüllte ich ihr den Wunsch. Ich selbst „transportiere“ unsere „Fahrkarte“ auf der DB-App im Tablet. Da bekomme ich dann auch weitere Infos, wie Wagenreihung, Verspätungen usw.

Den Beitrag für Montagabend habe ich schon Samstagnacht auf WP geplant, das Thema hatte ich mir  schon lange notiert und für einen solchen Tag vorgesehen. Natürlich kann man auch mit dem Tablet bloggen, aber es ist einfacher so.

Auf jeden Fall hatten wir noch mal ein schönes sonniges Wochenende.

Der Iran …

möchte sein eigenes Geld, das er in Deutschland bei einer iranischen Bank gelagert hat, in den Iran transportieren. Wo ist da das Problem, Herr Trump?

Wenn ich zu meiner Bank gehe, die nicht mir gehört, und von meinem Geld etwas abheben möchte, dann bekomme ich es. Warum steht das dem Iran nicht zu? Weil Sie, Mr. Trump, und die kompletten USA an einer gravierenden Islamophobie leiden?!

Hätten Sie dieses Problem des Geldtransportes auch, wenn der Empfänger der Staat Israel wäre? Für mich ist der nicht vertrauenswürdiger als der Iran.