Wochenende, 07./08.02.2026

Am Samstagmorgen war meine Perle wieder da.

Ich habe meine Brote aufgebacken und am Nachmittag geschnitten und eingefroren.

Am Abend hatte ich mit Judith Differenzen wegen meines früheren Laptops, den ich ihr vor einiger Zeit gegeben hatte. Sie hat sich einen ganz neuen gekauft und meinen einem Bekannten, den ich nicht mag, den ich für ein „Windei“ halte, weitergegeben. Mir hatte sie von all dem nichts gesagt. Nun fragte mich ein Nachbar, dem ich früher schon ältere Laptops und Handys geschenkt hatte, die er für bedürftige Menschen aufarbeitet, ob ich vielleicht einen hätte, ich rief Judith an und erfuhr so von dem Ganzen. Ich fand ihr Vorgehen nicht ganz korrekt.

Aber nach längerem Überlegen entschied ich, einen Schlussstrich darunter zu ziehen, denn sie ist ja ansonsten eine gute und hilfsbereite Nachbarin, und das wollte ich nicht aufs Spiel setzen. Aber nach wie vor finde ich ihre Handlungsweise nicht ganz richtig.

Freitag, 6. Februar 2026

Judith brachte mir am Morgen ein Jodid mit, das ich gestern vergessen hatte.

Zum Glück war die Papiertonne noch nicht voll, so dass ich am Nachmittag ein paar Kartons entsorgen konnte. Nun, da es meinem Rücken wieder besser geht, schaffe ich das auch.

Mein Brot ist heute angekommen, wie geplant. Morgen wird es weiter verarbeitet. 😀

Meine Orangen sind fast alle; ich habe mir nochmal 5 kg bestellt.

Donnerstag, 5. Februar 2026

Am Nachmittag war ich auf dem Wochenmarkt. Leider war mein Metzger nicht da, so dass ich bei einem anderen nur das Nötigste kaufte.

Auf dem Heimweg noch bei dm, ein paar Sachen abholen, die ich bestellt hatte, u. a. Wärmepflaster für meinen Rücken, viel preiswerter als die von ThermaCare.

W. schrieb mir, dass sein Kollege Amir für unser Essen zugesagt hat, also werde ich in den nächsten Tagen mal zu meinem Zahnarzt gehen und ihn auch einladen; vielleicht hat er ja Lust auf ein Gespräch mit einem persischen „Leidensgenossen“.

Mittwoch, 4. Februar 2026

Am Morgen sehr lange geschlafen; na gut, dieser lange Tag nach der schlaflosen Nacht musste erst mal kompensiert werden, und ich hatte ja heute nichts vor.

Am Nachmittag meldete sich W. und fragte an, ob er am Abend zu mir kommen könne. Aber ja!!!

Wir hatten interessante Gespräche über „Gott und die Welt“, über unser nächstes Abendessen mit Freunden. Aber auch über Musik und besuchte Konzerte. Er ist meine letzte Liebe! Und er wird auch nach seiner Berentung seine Wohnung hier in F. behalten, was Hoffnung macht, dass wir uns auch danach noch sehen können.

Dienstag, 3. Februar 2026

Fast gar nicht geschlafen, wegen meines Sitzplatzes im Zug. Aber die Bahn hat wohl in manchen Dingen dazu gelernt und hat mir einen anderen Platz reserviert. Das ist neu, das war früher nicht so. 😀

Dass der neue Platz ungünstig in einem Abteil lag, ungünstig für meinen Rollator, das konnten sie nicht wissen. Vielleicht sollte ich in Zukunft bei der Buchung darauf achten, solche Plätze auszuschließen. Auch ich bin noch lernfähig. 😀

Jedenfalls waren die Züge fast pünktlich, über 15 oder 20 Minuten beschweren wir uns ja nicht.

Ich bekam wieder eine peridurale Schmerzkatheter-Behandlung und noch zwei Injektionen in die Fascien, links und rechts. Wir werden sehen, was es bringt.

In meiner Stammkneipe wurde ich wieder herzlich begrüßt und habe sehr gut gegessen: gebratenes Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurken-Salat; dazu trank ich ein dunkles Bier vom Fass, und als Dessert hatte ich einen Espresso affogato, köstlich!

Während in München noch schönes Wetter war, änderte sich das auf der Heimfahrt, und in Frankfurt schneeregnete es, und ich musste durch matschigen Schnee nach Hause gehen.

Montag, 2. Februar 2026

Judith brachte mir am Morgen Geld mit von dm, da der Bankautomat bei Targo nicht funktionierte; gut, dass man dafür diverse Möglichkeiten hat. 😀

W. hat geschrieben, dass er evtl. am Mittwoch käme, falls sein Auto wieder in Ordnung sei.

Am Abend die Kleinigkeiten für die Fahrt nach München gepackt. Wecker für 5 Uhr gestellt, kurz  vor 6 Uhr will ich los. Die Bahn hat die Hälfte meines Zuges gestrichen, also habe ich nun keinen reservierten Sitzplatz mehr. ☹

Wochenende, 31.01./01.02.2026

Am Freitag, als ich von der U-Bahn nach Hause ging, sprach mich wieder der Mann an, der das schon einmal getan hatte, wir unterhielten uns eine Weile, er erzählte mir, dass seine Mutter 94 sei und nun so langsam dement würde, an nichts mehr Interesse habe. Aber ich weiß immer noch nicht, woher er mich kennt. Muss ihn doch mal fragen, das nächste Mal. Peinlich!

Am Wochenende nichts los. Wenn man Rücken hat, macht man es sich so bequem wie möglich. Gut, dass ich Dienstag nach München komme! Ganz schlimm war es am Sonntagnachmittag, trotz ThermaCare. Eine falsche Bewegung beim Herausnehmen einer Hose für Dienstag – Aaauuutsch! Kein Wunder, dass in meinem Haushalt zur Zeit so viel liegen bleibt. 😉

Erwartungsgemäß wurde Dänemark Handball-Europameister, aber die unsrigen schlugen sich gut. Irgendwann … 😀

Freitag, 30. Januar 2026

Am Morgen wieder zu meinen Augenärztinnen zur Kontrolle. Frau Dr. H. hatte den Verdacht, dass versehentlich das li. Auge zweimal hintereinander behandelt worden ist, ich war mir nicht sicher. Sie gab mir ihre persönliche Mail-Adresse, ich musste ihr dann Recht geben. Sie werden eine Lösung für das Problemchen finden.

Ich erzählte ihr dann noch für diesen Rechts-Links-Fehler einen Chirurgen-Witz, den sie klasse fand, den sie ihren Brüdern weitererzählen will:

Visite auf der Chirurgie, der Chefarzt meint zum Patienten: Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht für sie. Erst die schlechte, so der Patient. Also: Wir haben ihnen das falsche Bein amputiert. Aber die gute: Ihr Zimmernachbar will ihre Schuhe kaufen.

Das sind so die üblichen Chirurgen-Witze. 😀

Dann ab 17 Uhr Handball-EM. Erst gewannen die unsrigen gegen Kroatien und stehen damit im Finale. Anschließend spielte Dänemark gegen Island. 40 Spieler dieser beiden Partien spielen in der Handball-Bundesliga.

Donnerstag, 29. Januar 2026

Eigentlich hatte ich ja vor, zum Wochenmarkt zu gehen. Aber vor allem das miese Schneeregen-Wetter hielt mich davon ab; und meine Rückenschmerzen machten es mir leicht, zu Hause zu bleiben.

Zudem hatte ich lange geschlafen, und DPD hatte sich angesagt, kam erst am Nachmittag.

Ich konnte den Beitrag nicht früher posten, da es ein Problem mit dem WP-Programm gab. ☹