Freitag, 30. Oktober 2020

Heute weiß ich ehrlich nicht, was ich schreiben soll. Gar nichts war los bei mir. Ein bisschen liegen gebliebene Hausarbeit machte ich; natürlich wieder ein paar Bilder beschriftet.

Vielleicht lasse ich Anfang kommender Woche wieder ein paar Dinge von tegut liefern. Ich habe mich da mit Judith abgesprochen; sie bieten 5 kg Bio-Gemüse für unter 10 Euro an, das werden wir unter uns aufteilen.

Donnerstag, 29. Oktober 2020

Ich finde es „lustig“, wenn ich z. B. von Groupon Werbung für Hotels oder Reisen bekomme, wo doch im Augenblick alles dicht ist, und man auch nicht wissen kann, wann wieder normale Zustände herrschen werden. Von so einer Werbung hat doch keiner etwas!

Ich vermisste von meiner Krankenkasse den Fragebogen zur alljährlichen Berechnung meiner Vorauszahlung, damit ich von den Zuzahlungen befreit werde, deshalb rief ich dort gestern Abend an. Am Morgen rief eine Dame zurück und sagte, dass der noch kommt, ich solle mir da keine Sorgen machen. Na gut, aber der muss noch vom Hausarzt ausgefüllt werden, dann von mir, zurück an die KK, die dann aufgrund meiner Rente die Höhe der Zuzahlung ausrechnen, anschließend bekomme ich die Rechnung, und nach Eingang meiner Zahlung bei der KK wird dann die neue Befreiungskarte ausgestellt. Alles braucht seine Zeit, auch wenn meine KK das immer recht flott bearbeitet.

Dann also zu meinem Augenarzt-Termin: alles o.k.

Anschließend, da ich ja in der Innenstadt umsteigen musste, kaufte ich ein Dutzend meiner Lieblingsbrötchen, dann war ich noch bei meinem Metzger. So eine Fahrt muss sich ja lohnen 😉.

Und als ich nach Hause kam, war ein Brief meiner KK im Briefkasten. Diesmal wollen sie keine Auskünfte des Hausarztes, nur die Angabe meiner Rente. Sollen sie haben!

Am Abend konnte ich eine Doppelseite des spanischen Buches kopieren und beschneiden – eine zweite Seite verweigerte das Programm. Aber gut, eine haben wir noch und weiter kommen wir sowieso nicht in der kurzen Zeit, die wir haben. Vielleicht will es ja morgen wieder 😉.

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Am Morgen nahm Judith mein Rücksende-Päckchen mit zu Hermes. Ich hatte mir zwei Pullover bestellt, aber bei einem sagte mir das Material nicht zu – also zurück. Das mache ich zwar selten, aber hin und wieder muss es sein.

Letzte Woche sprach ich mit W. über den nicht mehr ganz neuen Film „Die lustige Welt der Tiere“, aus dem die Szene mit den besoffenen Tieren wohl die bekannteste ist; er kennt diesen Film nicht, wie er sagte. Letzte Nacht habe ich mich kundig gemacht: Als DVD ist er recht teuer, über 20 Euro, aber auf Amazon Video bekam ich ihn für 3,99 Euro, also griff ich zu. Um sicher zu gehen, dass ich den richtigen Film kaufte, sah ich mir noch gegen 3 Uhr in der Früh ein kurzes Stück an. Ja, er ist es! Nun werde ich ihn dieser Tage in Ruhe genießen.

Ich musste wieder einige Seiten des spanischsprachigen Buches einscannen, aber irgendwie funktionierte das nicht so richtig. Dabei habe ich all die Zeit das Buch eingescannt, dann die Größe des Scans angepasst, es als PDF gespeichert und es für mich gedruckt bzw. an die anderen Mitstreiter versandt. Aber nun mit dem neuen Laptop, oder mit dem upgedateten Programm von HP funktioniert das nicht mehr; weder mit dem Scannen, noch mit dem Drucken. Sch…-Technik 😉.

Heute habe ich mal wieder meinen Hausnotruf-Knopf betätigt, den Leuten gesagt, dass es mir gut geht, aber auch gefragt, wie es z. B. wäre, wenn ich wieder einen länger andauernden Herzrhythmusstörungs-Anfall hätte. Dann melde ich mich dort, und sie würden einen Rettungswagen zu mir schicken. Gut zu wissen für den Fall der Fälle.

Dienstag, 27. Oktober 2020

Heute wieder Spanisch via Skype.

Gestern bestellte ich ein paar Dinge bei tegut, die mir heute gebracht wurden. Alles in Ordnung. So langsam spielt sich das ein. Es gibt einige Dinge, die ich bei getnow (Metro) qualitativ besser finde, andere schmecken mir besser von Rewe, aber all das lasse ich liefern.

Nur zum Metzger, da gehe ich am liebsten selbst hin, einmal in der Woche.

Am Abend ein bisschen mit W. gechattet, der heute nicht kommen konnte.

Und dann wieder Herzrhythmusstörungen.

Montag, 26. Oktober 2020

Heute ein absolut ruhiger Tag. Also hatte ich auch mal wieder Zeit, um einige der digitalisierten Dias zu bearbeiten; d. h. ich gebe oft noch ein bisschen Kontrast hinzu, mehr nicht. Aber das Beschriften vor allem ist etwas zeitaufwändig.

Außerdem übertrage ich Bilder in die Galerie von Feierabend.de. Die Leute mögen meine Andalusien-Bilder; aber leider kann man immer nur 40 Bilder in eine Galerie einfügen. Also ist auch das sehr aufwändig.

Mein linker Daumennagel macht mir wieder Probleme; ich glaube, dass das auch mit Nagelpilz zusammenhängt. Ich creme wieder ein und hoffe auf Besserung.

Wochenende, 24./25.10.2020

Auch am Samstagnachmittag wieder etwas Herzrhythmusstörungen. Sch… Vielleicht sollte ich wegen des Essentiellen Tremors und der Rückenprobleme etwas gelassener werden? In gut 3 Wochen habe ich meinen Kontrolltermin beim Kardiologen.

Ich habe jedenfalls am Samstagmorgen beschlossen, in beiden Angelegenheiten erstmal die Füße still zu halten und weder nach München noch nach Wiesbaden zu fahren. Bei diesen vielen Covid19-Infektionen wäre es vielleicht leichtsinnig. Im Frühjahr, als ich den letzten Termin in München absagte, waren die Zahlen weitaus geringer.

Die bestellten Weihnachts-Kleinigkeiten für Leute, die alles haben 😉, sind geliefert worden.

Unsere Parlamentarier meckern, weil sie wegen der Corona-Beschränkungen nicht gefragt werden. Kann ich einerseits verstehen. Andererseits: Es herrschen z. Z. nun mal besondere Umstände, und wenn man da immer erst das Parlament einberufen wollte für jede einzelne Verordnung, und da dann stunden- oder tagelang drüber gestritten werden würde, bevor es zu einer Entscheidung käme – oder auch nicht, … Nein, solche Maßnahmen muss man schnell und „unbürokratisch“ beschließen, zum Wohle Aller! Und einige dieser Damen und Herren würden sicher immer dagegen stimmen, schon aus Prinzip; nach dem Motto: „Ich weiß zwar nicht, worum es geht, aber ich bin auf jeden Fall dagegen.“

In der Nacht dann wieder die Umstellung von MESZ auf MEZ. Ich war auch dafür, das abzuschaffen. Aber das wird noch dauern, fürchte ich, denn auch im EU-Parlament mahlen die Mühlen nicht schneller als in denen der einzelnen Staaten. Das erinnert mich mal wieder an Pammy, unseren Guide in Rajasthan, der uns ganz zu Anfang unserer Reise erklärte, dass das Wichtigste in Indien sei: Geduld, Geduld, und nochmal Geduld.

Deutsche Sprache – schwere Sprache! In einem Aufsatz bei Feierabend.de meinte ein Herr „hypothetisch“, schrieb aber „hypotätig“, was nach meiner Übersetzung „unterbeschäftigt“ heißt 😊. Ich erzählte das am Sonntagmorgen meiner Freundin in Kiel, die früher Lehrerin war; sie musste genauso schallend lachen wie ich in der Nacht zuvor.

Zitat zum Wochenende

„Der allein ist weise, der im Sparen zu genießen, im Genuss zu sparen weiß.“

Christoph Martin Wieland, * 05.09.1733 in Oberholzheim bei Biberach an der Riß, † 20.01.1813 in Weimar, Sachsen-Weimar-Eisenach, war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung.

Freitag, 23. Oktober 2020

Heute schon um 7 Uhr aufgestanden, um 8.15 Uhr war ich „gestiefelt und gespornt“ (diese Redewendung hätte meinem Arabisch-Lehrer gefallen!). Aber leider können diese Neurochirurgen hier nichts für mich tun. So ehrlich waren sie zumindest. Ich solle doch weiterhin zu meinen Ärzten nach München fahren. Er wäre letzte Woche mit dem Zug nach München gefahren und hätte den gesamten Großraumwagen für sich gehabt. Dann muss ich das wohl riskieren.

Aber er gab mir den Namen eines Arztes in der DKD in Wiesbaden, der sich speziell mit dem Essentiellen Tremor befassen würde.

Diese Tiefe Hirn-Stimulation beeinträchtigt nach seiner Aussage u. U. immer noch das Sprachzentrum. Also würde man im schlimmsten Fall das Zittern gegen Sprachlosigkeit eintauschen. Und das ist wirklich keine Option für mich.

Am Abend eine Weile Herzrhythmusstörungen, die aber zum Glück nach einer Weile wieder verschwanden.

Donnerstag, 22. Oktober 2020

Heute der einzige ganz freie Tag dieser Woche. Ich habe mehr schlecht als recht 😉 den Fragebogen für neue Patienten der Neurochirurgen ausgefüllt, denn auch das Schreiben fällt mir wegen des Essentiellen Tremors immer schwerer. Und wenn ich dann daran denke, wie man früher immer meine schöne Schrift bewundert hat, könnte ich nur noch heulen. Heutzutage sieht es aus, als wenn ein Huhn drübergekrakelt hätte.

Ich habe meine Hausarztpraxis angeschrieben und darum gebeten, dass mich der Arzt mal anruft wegen dieser Tiefen Hirnstimulation; vielleicht weiß er da ja mehr darüber. Und er ist natürlich mein erster Ansprechpartner. Leider hat er nicht angerufen.

Ich habe aber nun bei www.feierabend.de eine neue Gruppe „Essentieller Tremor“ gegründet. Und siehe da, direkt hat sich eine Dame aus Hannover gemeldet. Vielleicht tut es einfach gut, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Mittwoch, 21. Oktober 2020

Heute gab es mal wieder Gemüsesuppe mit Hühnerbrust; in meinem NINJA-Foodi gar kein Problem. Und da ich dafür TK-Suppengemüse verwende, muss ich auch nichts zerkleinern, was für mich ja zunehmend zum Problem wird mit meinen zittrigen Händen.

Ich habe nun entdeckt, dass man da in der Uniklinik Heidelberg quasi einen Hirnschrittmacher einpflanzt. Ich werde darüber am Freitag auch mal den Neurochirurgen befragen, was er davon hält. Auch wenn er ein Wirbelsäulen-Spezialist ist, hat er sicher – so hoffe ich – schon davon gehört/gelesen. Und meinen Hausarzt werde ich auch dazu befragen. Ich hatte da schon vor Jahren darüber gelesen, aber damals hieß es, dass dabei das nahegelegene Sprachzentrum beeinträchtigt werden könne, und deshalb war das keine Option für mich. Aber der technische Fortschritt macht vielleicht eine gezieltere Platzierung möglich.