Dienstag, 26. Mai 2020

Am Morgen habe ich mich weiter mit Wappen-Büchern in der DeuNatBibl beschäftigt, 25 davon (über 14000 gibt es insgesamt) habe ich mir notiert, einige davon aus Leipzig, ein oder zwei auch als Online-Version. Das funktioniert an den vorgehaltenen Computern in der Bibliothek; die sind da sehr fortgeschritten. Manches gibt es auch als Microfiche (Geräte dafür gibt es natürlich auch in der DNB), aber da ich damit noch nie gearbeitet habe, lasse ich mir das bis zum Schluss.

Meine Pflänzchen, die ich gestern ins Freie versetzt habe, sehen sehr gut aus, sie haben den Eingriff wohl verkraftet, ohne Schaden zu nehmen. Dann kann ich in den nächsten Tagen unbedenklich weitere Pflanzen „auswildern“.

Am Nachmittag mit meiner Freundin Helga in Kiel telefoniert; wir unterhielten uns über Bücher, und sie las mir aus „An Nachtfeuern der Karawan-Serail“ vor … und ich bestellte mir alle drei Bände direkt bei A., wo ich noch ein Guthaben hatte – und habe; morgen sollen sie schon geliefert werden, ich freue mich darauf.

Am Abend brachte mir flaschenpost.de neue Getränke.

Und danach telefonierte ich länger mit Annegret, einer weiteren Freundin in Kiel.

Heute konnte ich auch endlich bei NINJA Zubehör bestellen, das bis jetzt nicht lieferbar war: Brotbackform, Kuchenform, Pizzablech u. a.

Montag, 25. Mai 2020

So! Am Morgen habe ich mit der DeuNatBibl telefoniert und mich bei einer sehr freundlichen Dame nach der Möglichkeit der Ausleihe von Büchern aus Leipzig informiert. Das ist immer noch möglich, aber es dauert eben alles etwas länger in Corona-Zeiten. Ich müsste bis Mittwoch meinen Wunsch per E-Mail bekanntgeben. Dann kämen die bestellten Bücher nächste Woche nach F, und ich würde benachrichtigt, wenn sie angekommen sind. Danach bleiben sie – entgegen der Regel – hier in F liegen, bis ich eine „Eintrittskarte“ ergattert habe. Aber immer noch besser, als nach Leipzig fahren. Da muss ich dann mal in den Bücherei-Katalog schauen und das in die Wege leiten. Und wieder hoffen. 😉 Wie ich schon W. bei einem langen Telefonat sagte: „Wenn ich dieses Wappen für die Familie O. nicht schon selbst gesehen hätte; sowohl als Holzdruck als auch in einem Buch, würde ich mittlerweile daran zweifeln, dass es das gibt.“ Aber so, in diesem Fall, mache ich einfach weiter.

Wochenende, 23./24.05.2020

Am Samstag gut vorbereitet zur DeuNatBibl  … und doch nicht fündig geworden. Ich fand zwar ein Wappen, das dem Familiennamen zugeordnet war, aber es war nicht das Wappen, das ich suchte. Also dann – auf ein Neues!

Dadurch, dass im Augenblick nur eine limitierte Anzahl von Lesern zugelassen sind, haben auch die freundlichen Angestellten mehr Zeit und so fuhr mir eine junge Frau die von mir bestellten Stapel von Riesen-Büchern 😉 zu einem mit dem Rollator gut zugänglichen Leseplatz. Am Eingang erhält man einen A4-Zettel mit der Aufschrift „benutzt“, den man dann auf seinen Leseplatz legt, wenn man ihn verlässt, so dass das Personal weiß, dass er desinfiziert werden muss. Und die „Eintrittskarte“ muss man gleich beim Betreten der Bibliothek vorlegen, und nicht erst beim Betreten des Lesesaales.

Ich hatte aber auch noch Bücher notiert, die nur in Leipzig lagern. Also werde ich mich in der nächsten Woche mal telefonisch erkundigen, wie der Bücher-Transfer von dort nach hier in Corona-Zeiten funktioniert, da ja auch das Ergattern von „Eintrittskarten“ nicht immer nach Wunsch realisierbar ist.

Mein türkischer Obst- und Gemüsehändler hatte noch geöffnet, und so nahm ich gleich zwei Pfund Erdbeeren mit. Da Judith keine möchte, muss ich nun überlegen, was ich damit mache. Im Zweifelsfall pürieren und einfrieren.

In der U-Bahn sprach ich sicher ca. 10 Leute an, die ihren Mund-/Nasen-Schutz gar nicht oder nicht ordnungsgemäß trugen; ich sagte, ich wäre die Masken-Aufsicht 😉; manche Leute lernen es nie!

Meine Hausbank stellt die Hausratversicherung um, dazu muss ich eine neue Versicherung abschließen. Bisher war sie sehr preiswert, und lt. Vergleichsportal, wo ich mich natürlich gleich mal kundig machte, die günstigste. So habe ich aber nun einen Anhaltspunkt für den Neuabschluss, und kann nun vor allem überlegen, welche Zusätze für mich sinnvoll wären. Ich werde mich da erst mal online kundig machen, und dann weiterschauen.

Wochenende, 16./17.05.2020

Samstag war mein Glückstag: Ich habe einen Leseplatz in der DeuNatBibl ergattert. Und am Sonntag habe ich dann meine schon lange notierten Bücher vorbestellt, denn die werden nur 7 Tage vorgehalten, und da ich nicht weiß, wie gezählt wird, war mir das sicherer.

Und eine Nachbarin suchte über nebenan.de kleinere Flaschen für selbstgemachten Holunderblütensirup. Davon hatte ich einige rumliegen, die mir mal Judith geschenkt hatte, als ich Likör herstellte; aber dafür waren sie mir zu klein. Und ich überlegte schon, sie schlicht und einfach zu entsorgen. Aber es ist mir lieber, wenn sie jemand einem nützlichen Zweck zuführt. Sie wurden gegen 11 Uhr am Samstag abgeholt.

Ich habe die Kohlrabi in Stifte geschnitten und dampfgegart; sie brauchten sehr lange, obwohl sie ganz und gar nicht holzig waren. Die sollte ich in Zukunft also besser im Schnellkochtopf-Modus zubereiten. Bei den Kartoffeln/Pommes habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie knuspriger werden, je länger die Kartoffelstifte gewässert, und ihnen somit die Stärke entzogen wurde. Und sie haben dann auch weniger Kohlehydrate, denn die Stärke ist es, die sich dann in Zucker umwandelt, und das ist ja ganz wichtig für Diabetiker.

Am Samstag wieder eine tolle Oper aus der Met gesehen: Donizetti’s Lucia di Lammermoor mit Joan Sutherland und Alfredo Kraus – Super, hinreißend, perfekt.

Ach ja! – Meine Erdbeer-Crumbles wurden sehr gut, fanden meine Nachbarinnen 😊.

Am Sonntag habe ich die 9 notierten Bücher bei der DeuNatBibl bestellt und hoffe nun, dass ich da am kommenden Samstag wirklich fündig werde und diese Recherche abschließen kann.

Freitag, 15. Mai 2020

Am Morgen die Hausarzt-Praxis angerufen und ein Rezept für Montag bestellt, und bei Lekker, meinem Stromlieferanten angerufen, um meine von denen reduzierte monatliche Vorauszahlung etwas höher zu setzen; ich bin da lieber auf der sicheren Seite.

Bei der DeuNatBibl hatte ich all die Tage kein Glück mit einer Reservierung. Vielleicht rufe ich da nächste Woche mal an; ich würde ja nur ca. 1 Std. brauchen, und dann würde ich meine weiteren  „Vergnügungs-Besuche“ dort auf normalere Zeiten verschieben.

Die Süßkartoffelsuppe habe ich (bis auf eine kleine Menge, die ich für lieben Besuch wieder einfror) fertig bereitet und im Haus verteilt; und alle freuten sich darüber und allen schmeckte sie gut. Und das freut mich nun wieder.

Montag, 11. Mai 2020

Wie gut, dass ich bei diesem regnerischen, stürmischen Wetter nicht raus musste! Und: Ich habe in letzter Zeit so viel gekocht, und muss meine Vorräte im Tiefkühlschrank jetzt erst mal wieder aufessen 😉.

Am Morgen ein paar weitere Seiten des spanischsprachigen Buches eingescannt und verschickt, einen Termin bei den Angiologen zum Carotis-Schall vereinbart, angefragt, wann ich einen Kardiologen-Termin für November vereinbaren kann.

Ein Versuch bei der DeuNatBibl fand heute nicht statt, denn kommenden Montag hätte ich keine Zeit dafür.

Heute wieder Ninja-Essen: Zuerst habe ich Kaiserschoten dampfgegart, dann mit etwas Butter, Salz und Pfeffer gewürzt; anschließend habe ich handgeschnittene Pommes in der Heißluftfriteuse zubereitet, während der letzten 5 Minuten eine aufgetaute Frikadelle dazu gegeben. War alles sehr gut. Meinen Herd habe ich auch heute nicht benutzt.

Am Abend habe ich dann noch ein paar Putenschnitzel gegrillt. Wohlgemerkt: Alles in einem Gerät.

Die FFP2-Masken von Conrad sind geliefert worden, und die einfachen sollen übermorgen kommen. Die einfachen nehme ich dann, wenn ich nur zu Fuß unterwegs bin, und entsorge sie gleich bei meiner Rückkehr in die Mülltonne; die FFP2 nehme ich, wenn ich auch ÖPNV fahren muss.

Wochenende, 09./10.05.2020

Am Samstag bin ich mit meiner Anmeldung in der DeuNatBibl zumindest einen Schritt weiter gekommen 😉: Auf der Website gab es noch freie Plätze, ich meldete mich an … und bekam dann eine Mail, dass alle Plätze schon besetzt seien. Dann also nächste Woche auf ein Neues! Ich habe mir nun meinen Smartphone-Wecker auf täglich 08:58 Uhr eingestellt, damit ich nicht mehr den richtigen Zeitpunkt verpasse.

In Corona-Zeiten ist es gut, wenn man Tagebuch führt. Sollte dann etwas sein, weiß man, wo man war, wen man getroffen hat.

Die Welt ist voller Idioten, und täglich kommen neue hinzu! Ich kann einfach nicht verstehen, dass so viele Leute gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren, die doch nötig sind, um das Wichtigste zu schützen, was wir haben: unsere Gesundheit. Und selbst katholische Bischöfe lassen sich teilweise von obstrusen Verschwörungstheorien beeinflussen. Ich persönlich würde mir noch länger andauernde Restriktionen wünschen, und meine Freunde sind da mit mir gleicher Meinung; denn die Corona-Gefahr ist noch lange nicht vorbei, auch wenn das viele zu glauben scheinen.

Am Sonntagabend habe ich zum ersten Mal die Dampfgar-Funktion meines Ninja Foodi getestet – und habe mir Frankfurter Würstchen erhitzt. Funktionierte prima.

Freitag, 8. Mai 2020

Auch heute kein Glück bei der Nationalbibliothek.

Am Nachmittag Kontrolltermin beim Kardiologen. Alles an meinem Herzen ist top in Ordnung, das freut mich sehr. Das Erreichen der Kardiologischen Praxis war alles andere als einfach. Erst U-Bahn und Straßenbahn, natürlich war ich mit Rollator unterwegs; normalerweise ist das in der Praxis kein Problem, aber es sind eben keine normalen Zeiten, und so war der Fahrstuhl außer Betrieb. Also rief ich in der Praxis-Zentrale (es gibt 2 Kardiologie-Zentren) an, die Leutchen meiner Praxis antworteten aber nicht. Also verbanden sie mich mit der Krankenhaus-Anmeldung. Dort schilderte ich wieder mein Problem. Dann musste ich zum Haupteingang der Klinik, bekam vor dem Freigeben des Eintritts Temperatur gemessen. Der „Pförtner“ erreichte dann meinen behandelnden Arzt, der schickte eine Mitarbeiterin zum Fahrstuhl 1. Stock, die mich durch das Herzkatheterlabor zur Praxis geleitete. Herr Dr. K. winkte mir schon von weitem zu, er freute sich offensichtlich, mich zu sehen. Deshalb will er das auch schon in einem halben Jahr wiederholen statt in einem 😉. Auch da wurde erstmal die Temperatur gemessen, 35,6 °C, also ganz normal.

Auf dem Rückweg noch zu meinem Metzger, wo ich am Morgen ein paar Sachen bestellt hatte, und zu Alnatura, wo ich Cashew-Kerne und Erdbeeren kaufte.

Heute hatte ich eine FFP2-Maske genommen; das ist mir sicherer im ÖPNV. Und die neuen, die ich bei Conrad dieser Tage bestellt hatte, sind auch schon unterwegs zu mir. DHL sagt, dass sie voraussichtlich am Montag geliefert werden.

Nun kann das Wochenende kommen!

Donnerstag, 7. Mai 2020

Heute also zum ersten Mal selbst bei Rewe. Im Laden traf ich u. a. ein älteres Ehepaar, die zwar eine Maske trugen, aber ganz heruntergezogen, so dass ich die Dame ansprach und ihr sagte, dass die auf diese Weise wohl nichts nützen würde 😉. Sie lächelte mich entschuldigend an … und zog sie hoch. Ob sie sie dann nicht doch wieder herunterzog, weiß ich natürlich nicht.

Judith und ich, wir hatten am 23.04. bei einer Firma „Medicta“ Masken bestellt, es hieß, sie seien „lieferbar“, also nahmen wir an, dass das schnell ginge. Pustekuchen! Angeblich wurden sie am 27.04. mit Flugzeug nach Deutschland geliefert. Da sich auf der Sendungsverfolgung dann nichts mehr tat, reklamierte ich gestern und fragte an, ob da einer zu Fuß unterwegs sei von China hierher, und dass für mich „lieferbar“ heißt, dass sie auch geliefert werden. Zum Glück erfolgte die Zahlung per PayPal, so dass ich mein Geld zurückholen kann. Nun warte ich auf Antwort dieser Firma, und wenn da nichts passiert, wende ich mich an PayPal.

Mittlerweile habe ich Masken bei Conrad bestellt, die in der nächsten Woche kommen sollen. Diese Firma kenne ich zumindest.

Meine Küchenmaschine kam am Nachmittag. Gott, was ist das wieder eine Menge Verpackung! Im Prinzip müsste ich das alles ja für die Garantie-Zeit aufbewahren. Ausprobiert habe ich sie heute nicht mehr. Aber schon jetzt habe ich festgestellt, dass sie für mein Empfinden mehr Schneide- und Raspel-Scheiben haben könnte. Da muss ich mich dann u. U. mit der Hand-Maschine behelfen, aber so etwas brauche ich eher selten. Meine „Alte“ hatte mehr dieser Scheiben, und es gibt auch keine zum Nachkaufen. Ich sollte mal die Firma dieserhalb kontaktieren.

Andererseits hat die „Neue“ aber auch viele Vorteile. Ich konnte natürlich nicht ganz widerstehen und habe die vielen trockenen Brötchen zu Semmelbröseln vermahlen, und das funktionierte viel besser als mit der „Alten“. Dann gibt es auch recht kleine Behälter, die an sich für Smoothies gedacht sind, in denen man aber auch einfach kleine Mengen hacken/pürieren kann, für die ein großer Behälter übertrieben wäre.

Ich habe meine alte Kompakt-Maschine von Philipps bei nebenan.de zum Verschenken angeboten, und innerhalb von Minuten meldete sich eine junge Frau, die sie gerne haben wollte, und die sie dann auch ganz schnell abholte. Alle sind zufrieden – und ich habe Platz für die neuen Teile 😊.

Bei der DeuNatBibl hatte ich noch kein Glück; ich habe aber auch die „Öffnung“ des neuen Tages nächste Woche verpasst, so dass dann wieder alle Plätze belegt waren. Ich werde es weiter versuchen.

Freitag, 1. Mai 2020

Nachdem ich gestern mit meinem neuen Gerät schon Putensteaks gegrillt hatte, bereitete ich heute eine Gemüsesuppe im Schnellkochtopf zu. Mir kommen schon genug Ideen in den Sinn, was ich mit dem Teil anstellen kann 😉.

Da in diesem Jahr die „Mai-Wanderungen“ ausfielen, konnte man sich das kalte, windige, regnerische Wetter von drinnen betrachten.

Die VHS hat alle Kurse abgesagt; ich wäre sowieso in diesen Zeiten nicht mehr hingegangen. Aber so erspare ich mir wenigstens die Kursgebühren, die zurückerstattet werden.

Dagegen öffnet die DeuNatBibl wieder ihre Pforten, jedoch nur für 100 Besucher täglich. Man muss sich anmelden und kommt nur mit dieser Anmeldebestätigung rein. Natürlich ist das Restaurant geschlossen. Da werde ich mir für übernächste Woche einen Termin machen, damit ich meine Recherche zu Ende bringen kann. Danach ist dann für mich erst mal Pause; alles andere kann warten.