Wochenende, 16./17. Mai 2026

Am Samstagmorgen ließ ich mich von meiner Perle wecken. 😉 Ich war zwar zeitig aufgestanden, hatte aber beschlossen, mich nochmal hinzulegen. 😀

Ich hatte mir für meine Punkte bei GfK einen Warmhaltebecher  bestellt, der Freitag angekommen war, und Samstag habe ich ihn mit meinem Nachmittagskaffee ausprobiert. Funktioniert gut; ich habe ihn für meine kleinen Reisen nach München und Kiel vorgesehen. Da Annegret schon angeboten hat, mir eine kleine Wegzehrung mitzugeben, hat sie sicher auch einen Kaffee für mich für die Rückreise. 😀

Gegen Abend am Samstag buchte ich bei der Mobilitätshilfe der DB Hilfe für meine Reise nach Kiel am 1./2. Juni. 😀 Denn vor allem HH-Hbf ist ein selten blöder Bahnhof, und dann ist der Regio nach Kiel auch noch zweigeteilt, da bin ich dann lieber mit Hilfe unterwegs; und es kostet ja nichts.

Und da hier an der U-Bahn der Fahrstuhl immer noch außer Betrieb ist, buchte ich auch dessen Begleitservice für Montag für meinen Arztbesuch beim Neurologen. Mal schaun, wie der funktioniert.

Am Sonntagnachmittag meine kleine Kaffeemaschine entkalkt; sie hatte mir gesagt, dass das nötig sei. 😉

Donnerstag, 14. Mai 2026

Am Morgen wieder lange mit „Samuel“ gechattet wegen der Insulin-Umstellung. Wir haben auch eine Kombination entdeckt, bei der ich meine bisherigen Insulin-Pens weiter benutzen kann. Und zufälligerweise ist es die Insulin-Kombi, die ich sowieso als Favorit ausgewählt hatte. Also kann ich nächste Woche gut vorbereitet zum Hausarzt gehen. – Ach ja, die PZN-Nummern kennt Samuel sicher auch und sagt sie mir noch. 😀

Am frühen Abend fuhr ich mit einem Taxi, das ich mir am Vormittag bestellt hatte, zum hr-Sendesaal zu meinem allerletzten Konzert dort. Im Hausflur unten traf ich auf Danny, der mir die Mutter seiner Freundin Jana vorstellte, und sie erzählten mir, dass Jana morgen als Mitglied eines Chores in der Alten Oper singt: Es gibt Brahms‘ Requiem. Leider gibt es keine Karten mehr.

Ich holte mir wie immer vor dem Konzert ein Glas Weißwein, eine freundliche Dame des hr brachte es mir zu einem Platz, wo schon ein Paar saß. Der Herr sprach mich an, dass wir doch am vergangenen Donnerstag nicht weit voneinander in der Alten Oper gesessen hätten, und so kamen wir ins Gespräch.

Nach dem Konzert mit sehr schöner Musik von Händel und Haydn bestellte ich mir wieder ein Taxi und hatte einen selten blöden Herrn an der Zentrale dort in der Leitung, der mit „hr-Sendesaal“ oder „Hessischer Rundfunk“ gar nichts anzufangen wusste. Aber letztendlich kam eines.

Meine Konzertkarte kostete 18 €, die Taxifahrten 38 €. Gut, dass ich dieses Abo gekündigt habe.

Mittwoch, 13. Mai 2026

Öfter mal was Neues! Als ich am Nachmittag zum Wochenmarkt fahren wollte, musste ich feststellen, dass der Fahrstuhl zur U-Bahn mal wieder nicht funktioniert, und unter der angegebenen Hotline meldete sich niemand.

Ich erledigte dann meine dringendsten Einkäufe bei meinem Türken und ging dann weiter zu meiner Apotheke, um die nächste Überraschung zu erleben: Mein Basal-Insulin ist nicht (mehr) lieferbar. Ich kontaktierte dann zu Hause meine Internet-Apotheke, und die können das Zeug auch nicht liefern.

Ich werde nun wohl mal eine Mail an meinen Hausarzt schreiben und am Montag früh dort hingehen, vielleicht konnte er sich dann ja schon Gedanken darüber machen.

Dienstag, 12. Mai 2026

Heute wurden die Sachen von Yayla geliefert. Sie waren gut, aber nicht übermäßig, verpackt und haben alle noch eine ausreichende MHD, so dass ich nicht gezwungen bin, mehr zu essen als ich möchte. Nur der 13 %ige Joghurt war nicht dabei, aber das hatten sie mir schon vorher angekündigt. Den kannte ich noch gar nicht, vielleicht klappt es ja dann beim nächsten Mal. 😀

Meine Podologin hat angerufen, und nun habe ich einen Termin nächste Woche Donnerstag bei ihr. 😀

Ich habe mal wieder angefangen, das Schah-nama von Firdausi zu lesen; vielleicht komme ich damit ja diesmal weiter als beim letzten Mal. 😉 Damals hatte ich aber auch schlichtweg drin gelesen weil ich es gekauft hatte (für viel Geld), und dieses Mal habe ich Lust darauf. 😀 Auf jeden Fall ist es keine leichte Lektüre. Damals sah ich auch schlecht, und jetzt, nach den vielen Augenspritzen, sind die auch wieder besser geworden. Zum Glück! 😀

Montag, 11. Mai 2026

Am Nachmittag war wieder unser SeniorInnen-Treff im Stadtteilbüro. Auf dem Weg dorthin war ich im Fischgeschäft, Essen für heute und morgen kaufen.

Es war wieder ein schöner Nachmittag, wir hatten viel Spaß. Heute besuchte uns ein Anbieter von Haushaltsleistungen, der dann direkt mit der Pflegekasse bzw. der Krankenkasse abrechnet. Natürlich ist er teurer als meine Perle, die ich ja auch mit der Pflegekasse abrechne. Aber was wird, wenn sie mal aufhört? Der Herr dieser Firma wunderte sich sehr, dass meine Krankenkasse das macht, aber sie ist ja auch so ziemlich die einzige, die das macht. Aber er wunderte sich ja auch, dass ich im Internet firm bin; ich empfinde sowas als Beleidigung.

Auf dem Rückweg holte ich noch Erdbeeren und war bei dm, meine bestellten Kleinigkeiten abholen.

Wochenende, 09./10. Mai 2026

Da ich nun zum wiederholten Mal beim türkischen Supermarkt meinen 10 %igen Lieblingsjoghurt von Yayla nicht mehr bekam, schaute ich mal im Internet … und wurde fündig: Die Firma hat ihren Sitz in Krefeld und sie haben auch einen Online-Shop. Und ich bestellte gleich. 😀 Pech für den Supermarkt!

Ich habe über nebenan.de einen anderen jungen Mann, noch Schüler, gefunden, dessen Mutter für ihn zur Taschengeldaufbesserung Hilfsjobs suchte. Er wird (hoffentlich) dann am 20.05. zur Papierentsorgung kommen und zuverlässiger sein als Enrico. 😀

Freitag, 8. Mai 2026

Heute ging es mir richtig mies. Fast den ganzen Tag lag ich im Bett, hatte Magen, oder war es die Galle? Denn es zog mehr rechts als mittig. Ob es von den neuen Tabletten kommt? Etwas anderes könnte ich mir nicht vorstellen. Aber das ist ja heraus zu bekommen.

Den Termin bei der Podologin hatte ich abgesagt, und auch meine Putzfrau Samstag.

Donnerstag, 7. Mai 2026

In der Nacht schlecht geschlafen, deshalb schon vor 7 Uhr aufgestanden, Tee getrunken, und dann gegen 8:30 Uhr zur Hausarztpraxis, mit Frau Dr. Agar einen langen Plausch gehalten. Sie war fasziniert von meiner Lebensgeschichte und schaut sich das auf meiner Website sicher an. 😀

Sie selbst bzw. ihre Familie kommt aus Afghanistan, ist aber hier geboren. Ich habe ihr u. a. erzählt, dass die indischen Mogulkaiser aus Afghanistan stammten, und dass der erste, Babur, sich täglich Obst aus seiner Heimat schicken ließ, weil er der Meinung war, dass das Obst dort das beste, wohlschmeckendste überhaupt sei. Abgesehen davon hielt er in seinem überlieferten Tagebuch „Babur-nama“ – was „Das Buch des Babur“ heißt, fest, dass er 3 x wöchentlich sich zukiffte und 3 x wöchentlich sich betrank; und das als Muslim! 😉Nur am „heiligen Freitag“ blieb er abstinent. Seine Söhne waren vom gleichen Kaliber, verstarben teilweise schon früh an Alkoholismus.

Ich hatte mir bei dm ein paar kleine Kleinigkeiten zum Abholen bestellt, aber die waren noch nicht gepackt als ich dort hinkam. ☹ Also holte ich nur bei meinem Türken ein paar Erdbeeren.

Am frühen Abend dann das letzte Konzert für diese Saison für mich in der Alten Oper. Recht modern, der älteste Komponist war Ravel, mit einer jungen ukrainisch-finnischen Dirigentin. Es hat mir sehr gut gefallen. Und auf der Rückfahrt traf ich noch zwei Violinistinnen, die auch U-Bahn fuhren, und lobte das Konzert, auch als frühere Quasi-Kollegin. Schließlich besuchte ich auch beim früheren Solo-Klarinettisten des Orchesters Kammermusikkurse. 😀

Mittwoch, 6. Mai 2026

Am Morgen gleich die Konzertkarten für die „Missa solemnis“ bestellt. Wir haben Plätze oben, wo ich am liebsten sitze, in der zweiten Reihe. Und ich habe mir auch gleich noch eine Karte für den Oktober bestellt, Mahlers 1. Sinfonie; die 2. ist dann in meinem Abo enthalten.

Eigentlich wollte ich ja heute zur Hausarztpraxis, aber ich gönnte lieber meinem Rücken eine Wärmepackung und verschob den Hausarzt nochmal auf morgen. Auch die Vorstellung des neuen Ortsbeirates versäumte ich, entschuldigte mich aber dafür.