Donnerstag, 25. November 2021

Am Morgen habe ich meiner Putzfrau eine SMS geschickt wegen ihres Impfstatus. Sie sagt, sie sei geimpft und ließe sich ansonsten in den Büros, in denen sie putzt, zweimal wöchentlich testen. Also kann sie am 11.12. zu mir kommen, aber ich werde es zur Sicherheit kontrollieren. Ich bin da skeptisch. Und deshalb habe ich gegen Abend nachgefragt, wann sie sich hätte boostern lassen. Sie sagte: am 22.11., also am vergangenen Montag.

Ich wollte am Vormittag ein paar Überweisungen online tätigen, aber ich konnte mich nicht einloggen – ein Fehler bei der Bank. Also werde ich es morgen nochmals probieren.

Gegen 14 Uhr bestellte ich Getränke, kurz vor 16 Uhr wurden sie geliefert.

Dann bereitete ich die Nierchen, die ich vorgestern von meinem Metzger mitgebracht hatte, zu. Mein Rücken meckerte. ☹ Na ja, das macht er ja fast immer. Aber auch er kann erst frühestens im März behandelt werden.

Gestern kamen die bestellten CDs: Gesamtausgabe der Werke von Gustav Mahler. Ich liiieeebe Mahler – und W. auch. 😀 Aber angehört habe ich mir noch nichts davon.

Montag, 18. Oktober 2021

Heute Vormittag lange mit meiner Freundin Helga in Kiel telefoniert wegen des Nachhilfeunterrichts für Levi, denn schließlich war sie ja mal Lehrerin. 😉 Und ihre Tochter ist auch Lehrerin. Sie meinte, dass man heute mehr Wert auf das Sprechen legt als auf die Grammatik. Also – ich mag Grammatik! Das gibt einer Sprache Struktur.

Heute hatte Levi nur 45 Min. Zeit, aber wir haben uns vor allem ein bisschen näher kennengelernt. Und das ist auch wichtig.

Meine Rezepte sind eingetroffen; Judith hat sie gleich zur Apotheke gebracht. Ein paar der verordneten Medikamente hatte ich gar nicht bestellt, anderes Wichtige war „vergessen“ worden. Meine Apotheke lieferte die Dinge dennoch, und ich werde das Rezept nachreichen.

Am frühen Abend rief mein Freund Dennis an, mit dem ich viele Jahre musiziert hatte. Wir sind immer noch – und bleiben es auch – in Verbindung.

Montag, 9. August 2021

Am Morgen ging es mir mit meinem Schwindel richtig mies. Ich versuchte es mit meinem Massagegerät. Schon seit der Nacht trug ich zur Sicherheit meinen Notfallknopf. Duschen abgesagt, Haarewaschen auch. ☹ Gegen Mittag ging es mir dann etwas besser. Zweite Runde Massage. Noch eine Stunde ins Bettchen. Gegessen habe ich den ganzen Tag nichts.

Ich sagte also unser Spanisch-Treff nicht ab. Werde wohl in Zukunft öfter mein Massage-Gerät verwenden.

Also, wenn ich sagen würde, es ginge mir hervorragend, dann hätte ich gelogen. Nach dem Spanisch-Treff, bei dem wir wieder nur diskutiert haben, z. B. über die Olympischen Spiele, Doping, Korruption, was ja alles nicht so weit auseinander liegt, wie auch das Verhalten von Herrn Bach zeigt, und wir wieder gar nicht zu unserer Buch-Übersetzung kamen, habe ich wieder mein Massage-Gerät benutzt.

Am Abend auf ARTE den Film über Thomas More (Morus) angeschaut; und ich muss sagen, dass im Prinzip seine Haltung auch die meine ist. Obwohl ich weder katholisch bin, noch jemals in solche Schwierigkeiten kommen werde, hoffe ich. Damals, als ich noch in der Musikschule Klarinette spielte, fanden unsere Konzerte immer im Gemeindesaal der Kirche Thomas Morus statt.

Montag, 29. März 2021

Heute lange geschlafen, erst um 9 Uhr aus dem Bett gekrabbelt 😉.

Ich erhielt eine Mail von dieser Kammerphilharmonie, dass sie für die kommende wärmere Jahreszeit „Hinterhof-Konzerte“ planen, jeweils entweder mit 5 Streichern oder Bläsern. Das ist doch eine famose Idee! Wenn es so weit ist, werde ich uns direkt anmelden. Dafür würde ich auch etwas tiefer in die Tasche bzw. meine Geldbörse greifen! Ich werde schon mal eine Umfrage starten, ob meine Nachbar*innen lieber Streicher oder Bläser hätten.

Fast 3 Stunden habe ich im Impfzentrum verbracht; beim Hausarzt geht das sicher schneller. Und immer wieder bzw. immer noch trifft man Leute, die ihre Maske nicht richtig tragen. Aber auf dem Heimweg in der U-Bahn habe ich festgestellt, wie man sich einen freien Fahrstuhl ergattert: Vor mir war eine junge Frau, vollbeladen mit Taschen und Tüten, und ihre Maske trug sie UNTER der Nase. Als ich sie darauf ansprach, wollte sie nicht mehr Fahrstuhl fahren. Irgendetwas (sicher nichts Positives) murmelnd ging sie und fuhr mit der Rolltreppe …. und ich hatte den Fahrstuhl für mich 😉.

 Ich kaufte mir im Fischladen noch etwas gebratenes Fischfilet für heute Abend (es war mir danach), und holte dann in der Apotheke mein Artischocken-Medikament.

Unliebsam fielen mir mal wieder Radfahrer auf: Ich musste vor der Apotheke die Straße überqueren, es gibt da einen Zebrastreifen, aber ich musste dann mit meinem Rollator ein ganzes Stück auf der Straße gehen, denn der Ausgang des Zebrastreifens war vollgestellt mit Fahrrädern. Ich zeigte das einem zufällig dort Knöllchen verteilenden Polizisten. Er wolle das weitergeben. Na, ob da viel passiert? Aber ich werde das mal auf nebenan.de publizieren. Aber sicher nicht mehr heute.

Ich habe noch meinen Hausnotrufdienst, die JUH, davon unterrichtet, dass ich heute geimpft wurde. Ich soll auf jeden Fall den Notfallknopf tragen und ihn betätigen, wenn irgendetwas sein sollte. Klar doch!

Donnerstag, 25. März 2021

Es war richtig viel los bei mir heute:

Als erstes rief um 9 Uhr mein Metzger an, um mir zu gratulieren; dann brachte mir meine Freundin Helga aus Kiel ein Ständchen mit Violine und Gesang, dann rief mein Hausnotruf-Betreiber, die JUH, an. Eigentlich hatte ich meinen Musizierfreund Dennis, der auch heute Geburtstag hat, mal endlich als erste anrufen wollen, aber es hatte wieder nicht geklappt – er war schneller 😉. Ach, noch so viele Freunde und Bekannte riefen an!

Gegen 11 Uhr hatte ich meine näheren Hausnachbarinnen auf ein Glas Cava gebeten. Barbara konnte leider nicht teilnehmen, aber sie brachte mir am Nachmittag Blümchen, und ich gab ihr den letzten Crumble.

Da ja mein Drucker etwas spinnt (oder ist es der Laptop?), druckte Judith mir die Impf-Unterlagen aus. Auch Claudia hatte sich angeboten. Aber da Judith ja Tür an Tür mit mir wohnt (nicht Alice 😉), war das einfacher.

Auch meine Freundin Serafina aus Andalusien gratulierte mir via E-Mail. Leider funktioniert mein spanischer Blog nicht. Da muss ich mich drum kümmern; irgendwas habe ich da wohl falsch gemacht in meiner Website.

Habe noch zwei (drei) CDs von Sarah McLachlan bestellt, weil W. gestern Abend sehr angetan war von ihrer Musik und sie vorher nicht kannte.

Montag, 27. Januar 2020

Eigentlich … wollte ich ja heute zu meinem Metzger. Aber angesichts des miesen Wetters blieb ich zuhause; verhungert bin ich deswegen nicht 😉 und Judith brachte mir am Nachmittag vom Bäcker einen Apfel-Kreppel mit. Sie musste raus, da sie in der Apotheke Augentropfen für Takko geholt hat.

Die Nachrichten berichten über steigenden Antisemitismus in der europäischen Bevölkerung. Ich bin der Meinung, dass die meisten Leute per se im Allgemeinen nichts gegen Menschen jüdischen Glaubens einzuwenden haben, sondern dass das vor allem auf die Handlungen der israelischen Regierung zurückzuführen ist, die den Palästinensern genauso wenig Daseinsberechtigung zugesteht wie seinerzeit die NS-Regierung den Juden. Und da es wenig bringt, diese Politiker aus der Ferne zu beschimpfen, müssen dann leider die jüdischen Mitbürger dafür herhalten. Meine Freundin Judith, die Verwandte in Israel hat, meint zwar, dass auch viele Israelis nicht mit dem Handeln ihrer Regierung einverstanden wären, aber … dann sollen sie doch bitteschön gegen ihre Regierung und vor allem den korrupten Herrn Netanjahu  demonstrieren, so wie das auch in ähnlichen Fällen in anderen Ländern passiert! Oder ist so etwas in Israel verboten?

Mal wieder ein paar Seiten des spanischsprachigen Buches eingescannt und übersetzt bei Musik von Nana Mouskouri von Amazon Prime Music. Da war mir danach, auch in Gedenken an einen schon lange verstorbenen guten Freund, der sie sehr gerne hörte.

Dienstag, 03.12.2019

Heute früh aus den Federn, um 10 Uhr kam meine Perle. Sie meinte, wir könnten doch mal zusammen nach Madrid zu ihrer Tochter fliegen, schaun wir mal!

Währenddessen sie meine Wohnung auf Vordermann brachte, kümmerte ich mich um die Arabisch-Hausaufgaben.

Zu Mittag gab es nur ein Nudelsüppchen mit Markklößchen, es sollte schnell gehen, denn um 15 Uhr kam Antonia zur Fortsetzung des Interviews.

Dieses Mal nahmen wir unser Gespräch auf, wir hörten Musik von meinem früheren Orchester, in dem ich mitspielte. Und wir werden uns ganz sicher wieder einmal treffen.

Am Abend ein bisschen Fernsehen bzw. ARD-Mediathek.

Dienstag, 05.11.2019

„Heute ist nichts zu erzählen, alles ging seinen geregelten Gang, deshalb hier ein Zitat:“

So sollte ursprünglich mein heutiger Beitrag hier anfangen.

Aber dann änderte sich das: Ich bekam einen Anruf von Frau Schwarz, der Büro-Verwalterin der MAS in Hamburg, bei der ich angefragt hatte, … Ihr wisst schon! Darüber hatte ich gestern geschrieben.

Und ich kann noch teilnehmen! Und ich freue mich „wie Bolle“! Und ich habe gleich das Anmeldeformular online ausgefüllt! Und ich habe auch sofort die komplizierte Bahnfahrt zum günstigsten Preis (na ja, letztendlich dann 1. Klasse) gebucht.

Ich wusste ja schon, dass der jetzige Leiter der MAS dieses Seminar durchführen wird, aber auch Frau Schwarz wird teilnehmen.

Und auf dieses für mich sehr freudige Ereignis habe ich mir einen Cava gegönnt! Und W. kam auch noch auf einen Plausch zu mir.

Mittwoch, 23.10.2019

Heute musste Judith wieder zur Arbeit, und der Handwerker arbeitete alleine vor sich hin. Takko war, wie in den letzten Tagen üblich, im Wohnzimmer eingesperrt, der Arme. Aber ich war natürlich einige Male bei ihm.

Siesta war heute nicht, immer wieder klingelte jemand bei mir; mal ein Handwerker, weil er keinen Schlüssel hatte, dann der Amazon-Bote mit der neuen Badleuchte für Judith, dann eine Nachbarin, die ihren Schlüssel vergessen hatte. Es gibt so Tage.

Gegen Abend dann, als ich mich seelisch und moralisch auf den Arabisch-Unterricht vorbereiten wollte, bekam ich Kopfschmerzen und nahm eine Tablette.

Von Sandra habe ich immer noch keine Mail erhalten, da muss ich morgen nochmal bei W. nachfragen, ob vielleicht ein PC-Poltergeist seinen Unsinn treibt mit uns 😉.

Der Arabisch-Unterricht war wieder sehr interessant, und mir rauchte der Kopf. Die diversen „h“ sind für unsere Kehlen schwer zu produzieren. Aber auf dem Heimweg in der U-Bahn (da fahre ich mit auf die Fahrkarte unseres Lehrers) konnte ich auch dem Lehrer noch etwas beibringen: Ich gestand ihm, dass ich letzte Woche nicht da war wegen meines ausgewachsenen Katers, und er wusste nicht, dass man so einen Zustand so nennt. Er war ganz erstaunt. Wieso das so heißt? Ich habe es nachgelesen. „Kater“ ist eine Verballhornung von Katarrh, im 19. Jh. in Studentenverbindungen entstanden, wohingegen „Katzenjammer“ schon Herrn Goethe bekannt war als „Kotzen-Jammer“. Nun wissen wir es!

Jedenfalls habe ich nun eine Menge Hausaufgaben zu machen; die von vor den Ferien haben wir erst heute erledigt, dann gibt es die vom letzten Mal und jetzt noch neue.

Und es hat sich ein Herr bei mir gemeldet, der mit mir zusammen Klarinette spielen möchte; er wohnt ganz in der Nähe. Rentner, Amerikaner, mit Ehefrau. Ich sollte also mal wieder meine Klarinette in Betrieb nehmen.

Kopfschmerzen habe ich schon wieder, also noch eine Tablette. Ein ganz ungewohnter Zustand für mich.

Sonntag, 31.03.2019

Heute die Fotos für Euch aufbereitet, damit Ihr Euch auch ein Bild von unserem Palmengarten Ende März machen könnt:

Die letzten beiden sind die „Nebelbilder“ aus dem „Feucht-Tropen-Haus“. Und das hier mit der Bilder-Galerie ist nicht optimal; da muss ich mir etwas einfallen lassen. Wenn Bilder „hoch“ statt wie im Original „quer“ dargestellt werden, sind sie unscharf.

Ansonsten an meiner Musik bzw. der von Herrn Massenet gearbeitet, Keimlinge eingetopft und überlegt, ob ich sie nicht zumindest tagsüber auf den Balkon stellen könnte, und meine Orchideen getaucht.