Dienstag, 05.11.2019

„Heute ist nichts zu erzählen, alles ging seinen geregelten Gang, deshalb hier ein Zitat:“

So sollte ursprünglich mein heutiger Beitrag hier anfangen.

Aber dann änderte sich das: Ich bekam einen Anruf von Frau Schwarz, der Büro-Verwalterin der MAS in Hamburg, bei der ich angefragt hatte, … Ihr wisst schon! Darüber hatte ich gestern geschrieben.

Und ich kann noch teilnehmen! Und ich freue mich „wie Bolle“! Und ich habe gleich das Anmeldeformular online ausgefüllt! Und ich habe auch sofort die komplizierte Bahnfahrt zum günstigsten Preis (na ja, letztendlich dann 1. Klasse) gebucht.

Ich wusste ja schon, dass der jetzige Leiter der MAS dieses Seminar durchführen wird, aber auch Frau Schwarz wird teilnehmen.

Und auf dieses für mich sehr freudige Ereignis habe ich mir einen Cava gegönnt! Und W. kam auch noch auf einen Plausch zu mir.

Mittwoch, 23.10.2019

Heute musste Judith wieder zur Arbeit, und der Handwerker arbeitete alleine vor sich hin. Takko war, wie in den letzten Tagen üblich, im Wohnzimmer eingesperrt, der Arme. Aber ich war natürlich einige Male bei ihm.

Siesta war heute nicht, immer wieder klingelte jemand bei mir; mal ein Handwerker, weil er keinen Schlüssel hatte, dann der Amazon-Bote mit der neuen Badleuchte für Judith, dann eine Nachbarin, die ihren Schlüssel vergessen hatte. Es gibt so Tage.

Gegen Abend dann, als ich mich seelisch und moralisch auf den Arabisch-Unterricht vorbereiten wollte, bekam ich Kopfschmerzen und nahm eine Tablette.

Von Sandra habe ich immer noch keine Mail erhalten, da muss ich morgen nochmal bei W. nachfragen, ob vielleicht ein PC-Poltergeist seinen Unsinn treibt mit uns 😉.

Der Arabisch-Unterricht war wieder sehr interessant, und mir rauchte der Kopf. Die diversen „h“ sind für unsere Kehlen schwer zu produzieren. Aber auf dem Heimweg in der U-Bahn (da fahre ich mit auf die Fahrkarte unseres Lehrers) konnte ich auch dem Lehrer noch etwas beibringen: Ich gestand ihm, dass ich letzte Woche nicht da war wegen meines ausgewachsenen Katers, und er wusste nicht, dass man so einen Zustand so nennt. Er war ganz erstaunt. Wieso das so heißt? Ich habe es nachgelesen. „Kater“ ist eine Verballhornung von Katarrh, im 19. Jh. in Studentenverbindungen entstanden, wohingegen „Katzenjammer“ schon Herrn Goethe bekannt war als „Kotzen-Jammer“. Nun wissen wir es!

Jedenfalls habe ich nun eine Menge Hausaufgaben zu machen; die von vor den Ferien haben wir erst heute erledigt, dann gibt es die vom letzten Mal und jetzt noch neue.

Und es hat sich ein Herr bei mir gemeldet, der mit mir zusammen Klarinette spielen möchte; er wohnt ganz in der Nähe. Rentner, Amerikaner, mit Ehefrau. Ich sollte also mal wieder meine Klarinette in Betrieb nehmen.

Kopfschmerzen habe ich schon wieder, also noch eine Tablette. Ein ganz ungewohnter Zustand für mich.

Sonntag, 31.03.2019

Heute die Fotos für Euch aufbereitet, damit Ihr Euch auch ein Bild von unserem Palmengarten Ende März machen könnt:

Die letzten beiden sind die „Nebelbilder“ aus dem „Feucht-Tropen-Haus“. Und das hier mit der Bilder-Galerie ist nicht optimal; da muss ich mir etwas einfallen lassen. Wenn Bilder „hoch“ statt wie im Original „quer“ dargestellt werden, sind sie unscharf.

Ansonsten an meiner Musik bzw. der von Herrn Massenet gearbeitet, Keimlinge eingetopft und überlegt, ob ich sie nicht zumindest tagsüber auf den Balkon stellen könnte, und meine Orchideen getaucht.

Dienstag, 26.02.2019

Heute morgen habe ich bei nebenan.de die Gruppe „Hausmusik“ gegründet. Kostet ja nichts, und vielleicht bringt es was; verlieren kann ich damit also nichts – dachte ich. Und kurz nach Erstellung der Gruppe hat sich „Chris“ gemeldet, der auch Klarinette, aber auch Sax und Piano und … spielt, und er wohnt gleich bei mir um die Ecke; er scheint englischsprachiger Herkunft zu sein, ich werde ihn bei unserem ersten Treffen (Termin steht noch nicht fest) danach fragen. Der Fagottist, mit dem ich bisher im Trio spielte, war Engländer, nach dem Brexit eingebürgert, aber schon viele, viele Jahre hier lebend.

Meine Perle kam kurz vor 10 Uhr. Die großen Pflanztröge hatte ich dieser Tage selbst von den alten, vertrockneten Pflanzenteilen befreit – nun kann der Frühling kommen. Bei Amazon (da habe ich noch ein Guthaben) habe ich noch einen Pflanztrog bestellt – er kommt morgen!

Am Abend zum Arabisch-Unterricht. Heute waren wir nur zu dritt! Anstrengend! Und unserem Lehrer Riad habe ich meine Renaissance-Laute versprochen; er kommt sie am Donnerstagvormittag abholen.

Ich hatte schon ein paarmal geschaut bei ebay und kalaydo, was man so bekommt für eine solche Laute; ich hatte sie seinerzeit mal gebraucht gekauft für 2000 Euronen, aber den Betrag könnte ich vergessen. Und es ist mir lieber, wenn sie jemand bekommt, der sich darüber freut, der sie zu schätzen weiß (unser Arabisch-Lehrer ist auch Musiker und gibt Kurse über arabische Musik), und ich weiß, dass sie in guten Händen ist.

Montag, 25.02.2019

Nur das Wetter war heute sehr schön.

Weniger schön war, dass unser Fahrstuhl immer noch nicht funktioniert, obwohl mir der Kundendienst gegen 16 Uhr sagte, dass ein Techniker hier gewesen sei, und er eigentlich … Aber ich musste/wollte heute mal raus, zur Apotheke, zu dm, zu meinem Metzger, und als ich bei meiner Rückkehr den Fahrstuhlknopf drückte – nada. Also rief ich den Kundendienst an, hing einige Zeit in der Warteschleife, und hörte dann … s.o. Sie wollen den Techniker kontaktieren und ihn nochmal herschicken. Die unendliche Geschichte.

Ich habe mich nun fast entschlossen, bei nebenan.de eine neue Gruppe „Hausmusik“ zu gründen; das ist, glaube ich, sinnvoller, als einfach nur eine Meldung mit der Suche nach Hobbymusikern zu starten, die dann irgendwann in der Flut der Meldungen verschwindet. Ich hoffe, dass es etwas bringt. Ich feile noch am Text, aber es wird so langsam.

Sonntag, 24.02.2019

Ich habe nun einen „Aufruf an Hobby-Musiker“ bei nebenan.de entworfen (ich will das gut bedenken). Vielleicht finde ich da ja ein paar Leute, die mit mir zusammen musizieren würden. Ich hoffe, dass es unter den angeschlossenen ca. 3000 Mitgliedern der Plattform ein paar Leutchen gibt, die auch gerne musizieren.

Ich würde gerne mal wieder z. B. in den Palmengarten zum Fotografieren; das Wetter lädt dazu ein, aber ohne funktionierenden Fahrstuhl lasse ich das lieber, wobei ich auch schon immer die Sonntage den ansonsten berufstätigen Leuten überlasse – ich kann da an einem Wochentag hingehen. Und vielleicht funktioniert der Fahrstuhl dann auch wieder.

So habe ich ein bisschen Bürokram erledigt, der Pflegekasse die Rechnung meiner Perle endlich per PDF zugeschickt, natürlich Arabisch gelesen zur Übung, meine Orchideenblüten fotografiert.

Und morgen ist ein neuer Tag und eine neue Woche.

Wochenende 08./09.12.2018

Nicht viel los am Wochenende. Viel am Arabischen gearbeitet, mich über den PC geärgert, Videos geschaut, zwei neue Sorten Schoko-Knusperchen zubereitet: am Samstag mit Bourbon-Vanille und Muskat, am Sonntag mit rotem Hawaii-Salz und schwarzem Pfeffer. Morgen dürfen meine Spanisch-Freunde alle bisher gemachten probieren. Es ist unser letztes Treffen in diesem Jahr.

Dieser Tage mal mit dem Fagottisten bzw. seiner Frau telefoniert. Im nächsten Jahr wollen wir wieder zusammen musizieren; die Oboistin ist wohl auch wieder auf dem Damm, so einigermaßen.

Zumindest ein Teil der PC-Schwierigkeiten wurde wohl von dem Browser-Programm verursacht; ich bin zu einem anderen gewechselt, und alles ist in Ordnung, zumindest scheint es so zu sein. Warten wir es ab.

Sonntag, 07.10.2018

Ich frage mich, wie angeblich unabhängige Senatoren einen Mann wie Brett Kavanaugh zu einem der obersten Richter ihres Landes ernennen können, obwohl er sexueller Übergriffe beschuldigt wird. Ich begreife das nicht. Dieser Mann darf nun bis zu seinem Lebensende (oder bis ihn jemand erschießt oder vergiftet, oder so) über die Gesetze der USA befinden.

Wie viel Geld mag da geflossen sein, wie viele Pöstchen versprochen?! Wieder mal sage ich: „Pfui, USA!!!“

Ich überlege, ob ich meinen Blog wieder zurück verlege, zum mir eigentlich unsympathischen WP, denn bei Joomla kommt es vor, dass Kommentare nicht angezeigt werden, das mit dem Antworten auf diese klappt auch nicht so wie gewünscht, und nun hat Joomla mitgeteilt, dass ich eine ganz neue Version installieren müsse, da ab 01.10. die jetzige „nicht mehr unterstützt“ wird; vielleicht auch deshalb das Problem mit den Kommentaren.

Die WP-Seite existiert ja noch, das wäre fast kein Problem, obwohl es auch da eine Neuigkeit gibt, die sich „Gutenberg“ nennt, die aber keine meiner Word-Schriften unterstützt, so dass ich meine Eintragungen nicht hierher kopieren kann, da dieses Programm sie auch nicht „übersetzt“. Den ganzen Tag/Abend über habe ich diverse Templates ausprobiert, nur um dann doch wieder zu diesem zurückzukehren. Vielleicht finde ich ja irgendwann mal eines, das mir wirklich zusagt.

Also jetzt wieder auf www.gu-blog.70plus-na-und.de. Tut mir leid, liebe Freunde, dass Ihr Euch schon wieder umgewöhnen müsst.

Aber es gibt auch etwas, das mich freut: die Niederlagen des FC Bayern unter ihrem neuen Trainer Kovac. Der war früher Trainer hier in Frankfurt bei der „Eintracht“, und auf Befragen nach einem evtl. Wechsel nach München erklärte er seinerzeit, dass er ja noch einen Vertrag habe bis … und ein paar Tage später war er Trainer der Bayern. Und nun verlieren sie. BRAVO, Ihr A…, BRAVO, Herr Kovac! Ich gönne es ihnen.

Am Abend Lesen und Musik von einer CD: Die Enigma-Variationen von Elgar und die Planeten-Symphonie von Holst.

Dienstag, 03.07.2018

Am Morgen, gegen 10:30 Uhr zum Einkaufen. Eigentlich … wollte ich im Vorbeigehen in die Apotheke, noch Ware abholen, aber es war recht voll dort. Also wollte ich das auf dem Rückweg tun. Aber nachdem ich bei meinem Metzger gewesen war … vergaß ich es und dachte erst daran, als ich schon fast zuhause war. Da das nicht so eilig gewesen war, ging ich auch nicht nochmal zurück.

Am Mittag gab es „Hacksteak Madagaskar mit Kartoffelpüree“ aus der Metzger-Küche.

Am Nachmittag PC-Arbeit: Das neu arrangierte Stück ausdrucken, als pdf einscannen und an die Mit-Musikanten verschicken. Noch wegen eines zweiten Stückes mit dem Fagottisten telefoniert, und auch mit der Oboistin.

Dann Übungsstunde.

Ich glaube, ich habe bei meinem Metzger zu viel eingekauft, denn: morgen Abend bin ich zum Skatspielen, Freitagabend zum Stammtisch und Samstagabend zu einem 60. Geburtstag. Also muss ich mir jetzt einen Plan machen, damit ich das Richtige einfriere, und vor allem, dass ich nichts wegwerfen muss.

Wie heute schon gesagt, gedenke ich heute ganz besonders meines Vaters. Prosit, auf Dein Wohl, lieber Papa!