Dienstag, 21. November 2023

Heute bereitete ich am Nachmittag Vanille-Butter-Gebäck und begann schon mit den Vorbereitungen für Schoko-Butter-Gebäck. Normalerweise hätte ich das auch noch fertig gemacht, aber W. meldete sich, und kam schon recht früh. Da musste das Gebäck warten. Aber das fertige schmeckte ihm sehr gut.

Wir hörten Musik von einer englischen A-Capella-Gruppe, die er live erlebt hatte, unterhielten uns, und planten weiter an unserem nächsten Menü. Und dann war es doch 23 Uhr als er ging; solange hatte er eigentlich gar nicht bleiben wollen. 😀

Wochenende, 11./12. Februar 2023

Am Samstag war meine Perle wieder da.

Und ich habe für W. die 3 Gymnopédies von E. Satie eingescannt und ihm geschickt. Da tritt nun ein kleines Problem auf: Er ist es gewohnt, nach Grifftabellen zu spielen, und nicht nach Noten. Also werde ich versuchen, mit meinem Notenschreibprogramm die Akkorde in Gitarrengriffe umzuwandeln. Habe ich noch nie gemacht. Zu meiner Zeit als Lautenspielerin habe ich sowohl nach Grifftabellen als auch nach Noten gespielt – Dank sei meiner Lehrerin.

Am Sonntag reinigte und ölte ich meine Klarinette, Montag werde ich damit beginnen, sie wieder zu spielen. 😀

Dienstag, 4. Oktober 2022

Die Bahn hat mir am Morgen ihre Preiserhöhung bei der Bahncard mitgeteilt. Bei mir mit der Senioren-Bahncard 25 in der 1. Klasse beträgt sie 3 €. Na, das kann ich dann wohl verkraften im nächsten Jahr.

Gegen Mittag hatte ich ein Date mit meiner Podologin 😀 und beim Umsteigen in der Innenstadt erstand ich wieder ein paar Brötchen und Olivenbrötchen.

Als ich nach Hause kam, so kurz vor 15 Uhr, legte ich mich erstmal für eine gute halbe Stunde aufs Ohr, dann knurrte mein Magen, denn ich hatte den ganzen Tag noch nichts gegessen. Also genoss ich ein Olivenbrötchen mit ungar. Salami, den Rest der Brötchen packte ich in den Tiefkühler.

Am Abend kamen meine bestellten Getränke verspätet, angeblich war wegen des Fußballspiels viel Verkehr. Na ja!

Aber – ein Lichtblick: W. ist wieder im Lande, Urlaub zu Ende. Er wäre heute Abend noch gekommen, aber das musste ich mit Bedauern ablehnen, denn morgen früh um 5 ist für mich die Nacht zu Ende, da ich wieder nach München fahre. Aber wir haben lange gechattet und beschlossen, mal zusammen zu musizieren, wenn ich dann wieder kann.

Mich auch mal wieder auf Corona getestet – alles in Ordnung! 😀

Mittwoch, 9. März 2022

Die beste Nachricht des Tages: Die USA sind vernünftig und gehen auf den von Polen angedachten Kampfjet-Deal nicht ein. Nicht nur ich befürchtete da einen sehr ernsten NATO-Russland-Konflikt. Man sollte da sehr, sehr vorsichtig sein, um dem Irren im Kreml keine Ausrede für einen dritten Weltkrieg zu liefern.

Am Morgen am „Oblivion“ weitergearbeitet, mit Helga in Kiel telefoniert, und dann habe ich das Stück nach G-Dur transponiert, einige Passagen oktaviert. Morgen geht es weiter.

In Amazon Music habe ich es für meine Freundin zum Vorspielen hervorgeholt. In YouTube gibt es auch eine Version, die ich mal mit einer Pianistin im Tonstudio aufgenommen hatte. Ihr Mann sagte oft: „Wenn ihr das spielt, läuft es mir kalt den Rücken runter, und ich könnte weinen, so schön finde ich das.“

Meine Medikamente aus der Apotheke wurden geliefert. Die Botin war ein bisschen dumm, fand unser Haus nicht. Sie rief an, ich erklärte ihr, dass sie sicher in der R…straße gesucht habe und nicht am R…platz, und so war es auch. Und dann musste sie nochmal kommen, weil das Antikoagulantium fehlte, was ich bei der Apotheke reklamierte. So ist das Leben. 😀

Montag, 7. März 2022

Am Morgen, ich war gerade im Bad, klingelte Barbara, um mir zu sagen, dass der Fahrstuhl nicht funktioniert. Also verzichtete ich darauf, Getränke zu bestellen. Am Nachmittag schaute ich nach – und alles war wieder in Ordnung.

Meine Freundin Helga aus Kiel rief an: Die Noten, die Judith gestern in den Briefkasten warf, waren schon angekommen. Sie freute sich riesig und wollte gleich ihre Geige rausholen und spielen.

Am Abend hatte ich dann lieben und langen Besuch. 😀 Schööööön!

Wochenende, 05./06.03.2022

Am Morgen mit Helga in Kiel telefoniert. Sie rief mich zurück, da ich sie gestern gegen Abend nicht erreicht hatte, und sie dann zu müde gewesen war, um mich noch anzurufen.

Ich bin fertig mit „Imagine“! Letztes: Überschrift, Komponist/Texter und Geschwindigkeit reinschreiben – und das war’s. Ich denke, bei nur 3 Seiten kann man das von der Partitur spielen, und ich muss da keine Stimmenauszüge mehr machen. Aber das soll Helga entscheiden (die ist nicht zu Hause), also Annegret? Aber die meldete sich auch nicht. Also warte ich nun auf Antwort.

Alles in Ordnung! Helga hat mich zurückgerufen, ich habe alles ausgedruckt, einschl. Internet-Frankierung, Judith hat die Adresse geschrieben und die „Briefmarke“ aufgeklebt – und brachte das Ganze am Sonntag zum Briefkasten.

Am Abend mal wieder Nachrichten geschaut, weil ich dann anschließend mir Herrn Dr. Hirschhausen anschauen wollte, und bei den Nachrichten sind wieder die Tränen geflossen; ich kann da gar nichts gegen tun, es geschieht einfach.

Nun suche ich neue Noten, die ich für die drei Kieler „Mädchen“ arrangieren könnte. Ich habe sooo viele davon!

Ich glaube, ich nehme das „Oblivion“ von Piazzolla, das hatte ich sogar schon mal für die Drei bearbeitet, aber mit Bratsche. Nun fällt es aber Annegret nach ihrer Brustkrebs-OP schwer, die schwerere Bratsche zu spielen und ist wieder auf Geige umgestiegen. Aber das ist ein kleineres Problem, das zu richten.

Ich habe W. geschrieben, ob wir uns nochmal sehen könnten, bevor die Welt untergeht. Ich bin mal wieder am Boden zerstört, und ich kann nicht fassen, wie bösartig ein einzelner Mensch sein kann! Ich habe das Gefühl, dass es mir psychisch noch nie so schlecht gegangen ist, wie in dieser Zeit, und ich habe schon viele miese Zeiten überstanden.

Und dann bin ich in meinem Fernsehsessel eingeschlafen. 😀

Freitag, 4. März 2022

Letzte Nacht um 3 Uhr vor 15 Jahren verstarb mein letzter Ehemann. Das ging nun wegen der aktuellen Weltlage fast ganz vergessen; deshalb möchte ich das hier als erstes erwähnen.

Ich habe viel an „Imagine“ gearbeitet, so ungefähr die Hälfte habe ich geschafft. Leider haben meine Freundinnen in Kiel nicht die Möglichkeit, dass ich dann alles via Internet hinschicken könnte und sie es sich selbst ausdrucken könnten. Also muss ich alles hier ausdrucken und in einem Brief hinschicken. Aber – ohne sie wüsste ich gar nichts von dieser neuen Behandlungsmethode des Essentiellen Tremors.

Und deshalb werde ich dann Ende des Monats noch weitere für sie arrangierte Noten mitnehmen. Ich hatte mal einen berühmten Tango von Gardel für unser damaliges Holzbläsertrio arrangiert, das ich für Geigen und Cello gut umarbeiten kann.

Diese Arbeit macht mir Spaß und lenkt mich von dem schlimmen Tagesgeschehen ab.

Mittwoch, 2. März 2022

Ich hatte gestern Abend versucht, „Imagine“ an meine Freundin in Kiel zu schicken, aber das funktionierte logischerweise nicht, da sie Amazon-Music nicht auf ihrem IPad installiert hat. Nun habe ich mir nach einem Telefonat mit ihr am Morgen die Noten dafür runtergeladen. Leider sind sie für andere Instrumente als Geigen und Cello, also habe ich wieder musikalische Arbeit vor mir.

Dafür muss ich aber erst wieder mein Musikschreibprogramm installieren, was mir einen Grund gab, meinen verliehenen CD-Player zurück zu erbitten. Ira versprach, ihn um 12 Uhr zu bringen, aber sie kam weder um 12, noch um 1 oder 2 Uhr; erst als Judith, der ich davon beim Weggehen erzählt hatte, sie anrief, brachte sie ihn zurück. Außerdem hatte ich schon den Eindruck gehabt, dass sie ihn gar nicht mehr brauchte, also wäre es ihre Pflicht gewesen, ihn mir zurückzugeben. Ich konnte sie am Nachmittag nicht telefonisch erreichen, habe ihr aber geschrieben, und ihr auch gesagt, dass sie von mir nie mehr etwas geliehen bekäme.

Ich freue mich schon sehr auf diese musikalische Arbeit, und meine Freundin wird beim nächsten Treffen mit ihren Musikspiel-Freundinnen schon die Noten ankündigen.

Meine für 10 Uhr erwartete neue Putzfrau rief gegen 10:10 Uhr an, um mir mitzuteilen, dass sie noch „10 Minuten“ zu Hause brauche; sie kam dann nach 10:30 Uhr. Ich erklärte ihr gleich, dass wir so keine Freunde bleiben könnten.

Sie half mir dann beim Fertigpacken der Rücksendung der Perücken und des Leih-Tablets und brachte alles zur Post.

Wir sprachen über ihre Arbeit, und ich hoffe nun, dass sich etwas ändert mit ihrer Pünktlichkeit. Wir sind so verblieben, dass sie in Zukunft alle 2 Wochen mittwochs um 10 Uhr kommt, und wenn ich Sonderwünsche habe, können wir telefonieren. Ich bin gespannt.

Am Nachmittag, 15 Uhr, war ich bei meiner Friseurin, die mir meine Perücken etwas zurechtschnitt; vor allem die Ponys waren an beiden zu lang für mich, und sie gab mir auch Pflege-Hinweise. Auf dem kurzen Heimweg ließ ich eine gleich auf dem Kopf. Ob ich eine davon schon direkt nach Kiel mitnehme, ist fraglich, denn ich soll sie nicht „zusammengeknüllt“ aufbewahren; also müsste ich eine aufgesetzt transportieren. Schauen wir mal, es sind ja noch ein paar Tage bis dahin Zeit.

Der Preis des 500-g-Brotes ist von 2,10 € auf 2,30 € gestiegen.

Auch heute habe ich die Nachrichten nur überflogen, und es geht mir damit entschieden besser.

Mittwoch, 26. Januar 2022

Wir haben natürlich am Mittag und Nachmittag keinen Rotwein getrunken! 😀 Aber es war ein nettes Treffen, und wir werden das wiederholen. Er als Chorleiter, Sänger und Stimmbildner meinte, dass ich wieder singen solle, ich hätte ein sehr gut funktionierendes Zwerchfell (das hörte er bei meinem Lachen), und es wäre doch eine Form des Musizierens, bei der ich ohne meine zittrigen Hände auskäme.

Ich habe mir nun endlich ein paar Corona-Selbsttests bestellt, morgen sollen sie schon geliefert werden.

Montag, 3. Januar 2022

Heute rief ich die Hausverwaltung an wegen der Taubenplage. Der Sachbearbeiter tat, so hatte ich den Eindruck, als ginge es um seinen eigenen Geldbeutel. A… Ich würde ja gerne auf eigene Kosten ein Vogelschutznetz anbringen, aber da mein Balkon der oberste am Haus ist und kein „Dach“ hat, habe ich keine Möglichkeit, ein solches anzubringen. Für Ratschläge wäre ich dankbar.

Am Nachmittag fand ich meine alte Bankkarte!!! 😀 Ich hatte sie wohl auf den alten Nähtisch im Flur gelegt, davor stellte ich einen Karton mit Wein. Nun beim Zerschneiden des Kartons kam die Karte wieder zum Vorschein. Ich habe sie gleich zerschnitten und weggeworfen.

Meine Nachbarin/Freundin Barbara brachte mir am Nachmittag die erste Hibiskus-Blüte dieses Jahres.

Langes Telefonat mit Annegret in Kiel. Sie empfahl mir eine Mahler-Biographie, die ich mir dann antiquarisch bestellen konnte. Wir stellten beide übereinstimmend fest: Richtige Musiker sind dankbar und demütig für ihre Gabe – und nicht wie Pop-Musiker schrill und auffallend.