Montag, 6. April 2020

Am Morgen gleich kurz nach 8 Uhr die Hausarztpraxis erreicht und meine Medikamente bestellt. Sie werden die Rezepte direkt zu meiner Apotheke schicken, und die werden sie zu mir liefern.

Gestern haben Judith und ich hausgemachte Nudeln und Spätzle und Suppen usw. bei www.die-scheune-delikatessen.de bestellt, heute werden sie schon versandt. Also müssen wir über die Osterfeiertage nicht verhungern 😉. Im Gedenken an meinen Vater wird es bei mir an Karfreitag Nudeln und Gulasch geben, denn er erfand die Feststellung, dass Gulasch eben Gulasch sei und kein Fleisch 😉. Und da ich kein kirchen-christlicher Mensch bin, interessieren mich die kirchlichen Vorschriften auch kein bisschen.

Am Nachmittag wieder Bio-Müll (Erde aus dem Pflanzkübel und die alten Geburtstagsblumen) runter gebracht.

Etwas Arabisch gelesen.

Mit einer Skat-Freundin lange telefoniert.

Da mein alter Mobil-Vertrag noch eine ganze Weile läuft, so hat mir 1&1 mitgeteilt, kann der Antrag auf Portierung der alten Nummer noch nicht bearbeitet werden. Gut so, denn die neue Nummer gefällt mir ja mittlerweile recht gut. Und so lasse ich das und spare das Geld für die Portierung.

Am Abend spontan Gyros mit Pommes und Salat bestellt in einem Restaurant, das mir von einer Freundin empfohlen worden war. Das Essen hat mich nicht so richtig überzeugt. War nicht schlecht, aber riss mich auch nicht vom Hocker und lag mir sehr schwer im Magen, so dass ich mir einen Obstler gönnte.

Donnerstag, 12. März 2020

Am Morgen zur Hausärztin, Rezepte holen. Ich saß im Wartezimmer und musste husten. Eine Frau regte sich fürchterlich darüber auf – könnte ja Corona sein! Ich verließ das Wartezimmer und stellte (später holte ich mir meinen Rollator aus der Anmeldung und setzte) mich vor die Tür zu anderen, u. a. einer älteren Chinesin 😉. Sie war der gleichen Meinung wie ich: Irgendwo sitzt ein Gott mit einem großen Buch; und wenn er das zuschlägt, ist Deine Zeit abgelaufen. Corona-Virus hin oder her.

Eine Blog-Freundin erzählte, dass sie zum Einkaufen war, kurz husten musste, weil sie sich an ihrer eigenen Spucke verschluckt hatte, und eine Frau in hysterisches Geschrei ausbrach deswegen.

Das wird sicher noch schlimmer. Und ich glaube nicht, dass sich da bei manchen Leuten viel geändert hat seit dem Mittelalter.

Herr Trump macht es ja vor. Erst war es eine „Erfindung der Demokraten“, nun sind die Europäer daran schuld. Hoffentlich trifft es ihn selbst!

Unsere hr-Symphoniker haben alle Konzerte abgesagt, jedenfalls öffentlich. Man kann sie sich auf arte oder auf hr2 anhören und -sehen. Ich habe erst im Mai wieder eine Karte, schaun wir mal. Aber ich finde es vernünftig.

Bei dem Metro-Lieferdienst getnow ist viel mehr los als all die Monate vorher, in denen ich schon dort bestelle; alle Lieferzeiten sind besetzt bis kommenden Mittwoch. Na gut, ich habe es nicht soooo eilig. Außerdem erhielt ich am Morgen von ihnen eine Mail, dass ihre Lieferer die Wohnungen nicht mehr betreten, die Waren nur bis zur Wohnungstür bringen, und auch im Augenblick kein Leergut mehr zurücknehmen.

Dienstag, 11. Februar 2020

Heute morgen zu der neuen Hausarztpraxis zur Blutabnahme, messen, wiegen. Blutdruck angeblich nur 100/60 mmHg, also sehr niedrig, seltsam, hatte ich noch nie. Freitag dann zur Ärztin zum Besprechen der Werte. Anschließend zur Apotheke, Rezepte abgegeben, wurde mir alles heute Nachmittag geliefert.

Das Wetter sehr unbeständig, manchmal schien die Sonne, manchmal windete und regnete es. Aber im Hinterhofgarten blüht der Kanadische Silberahorn; er ist immer am zeitigsten und blüht lange bevor die Blätter austreiben, und die Eichhörnchen lieben diese Blüten.

Mittwoch, 22. Januar 2020

Heute Morgen zu meiner langjährigen Hausärztin, die ich nun fürs „Tagesgeschäft“ verlassen werde, da ich es praktischer finde, einen Hausarzt in der Nähe zu haben, als einen, zu dem ich einen längeren Anfahrtsweg habe. Natürlich hatte sie Verständnis dafür, aber ich werde auch in Zukunft zu ihr gehen, solange es mir gut geht.

Am Abend dann wieder zum Arabisch-Unterricht. Noch zwei Mal, dann ist dieser Kurs zuende. Für den nächsten habe ich mich schon im Dezember angemeldet. Wie es aussieht, werden zumindest 6 Personen weitermachen. Das reicht knapp, normalerweise werden 7 Personen verlangt, bei sechs fällt dann eine Unterrichtsstunde weg. Ich sehe schon, dass das immer enger werden wird. Aber das war auch zu erwarten. Im Moment lernen wir etwas, das es gar nicht gibt im täglichen Leben, auch das gibt es im Arabischen. Aber ich werde Basel das nächste Mal fragen, warum es das gibt, ob das vielleicht früher gebraucht wurde. Denn ansonsten hätte das ja gar keinen Sinn.

Aber auch im Unterricht konnte ich wegen meines immer mal wieder einsetzenden Hustens manchmal nicht antworten. Aber das wird auch wieder!

Mittwoch, 8. Januar 2020

Mieses regnerisches Wetter. Aber trotzdem musste ich raus, denn ich hatte am frühen Nachmittag einen Termin bei der Podologin und zur Maniküre. Das war eine gute Idee, auch monatlich meine Fingernägel dort herrichten zu lassen, da ich das ja selbst nicht mehr richtig schaffe.

Die Podologin gab mir den Rat, wegen dieser nicht erreichbaren Hausarztpraxis mal bei der Krankenkasse anzurufen. Ich überlege mir das.

Anschließend wieder Brötchen und Brot gekauft; auch das Brot ist dort ausgezeichnet.

In der U-Bahn saßen neben mir zwei Schulkinder, die sich über die Angelegenheit Iran vs. USA unterhielten. Es ist wahrlich eine brenzliche Situation.

Beim Warten auf die U-Bahn saßen neben mir zwei muslimische, arabischsprechende Damen (Mutter und Tochter?) auf der Bank, dabei ein ca. 4jähriger Junge. Die ältere der Frauen brachte dem Jungen Zählen auf Deutsch bei, ich memorierte die Zahlen auf Arabisch. Sie schaute mich etwas verblüfft und erfreut an. Völkerverständigung eben!

Eigentlich wollte ich ja, weil noch Schulferien sind, am Abend zum Skat, aber das ist dem schlechten Wetter (und meiner Faulheit) zum Opfer gefallen 😉.

Montag, 06.01.2020

Am Morgen, kurz nach 10 Uhr, kam die getnow-Lieferung.

Ich versuchte, in dem Hausarzt-Zentrum in der Nähe einen Termin zu bekommen und hörte: „Für die Anmeldung drücken Sie bitte …“ – aber es meldete sich niemand, und ich hörte Musik, und dann das Besetztzeichen. Beim zweiten Anruf kam ich zumindest bis zum „normalen Freizeichen“, unterbrochen von Musik 😉, ehe das Besetztzeichen kam, beim dritten Anruf kam gleich das Frei-Signal, dann aber wieder Musik, … nach dem vierten Versuch gab ich erstmal auf. Und nach einigen weiteren am Nachmittag dann vollständig – und rief bei der früheren „Kompagneuse“ 😉 meiner bisherigen Hausärztin an, und dort habe ich einen Termin morgen kurz vor 12 Uhr. Ich fand es schon vor einigen Jahren, und finde es immer noch, unmöglich, dass eine Hausarztpraxis nicht telefonisch erreichbar ist!

Am späten Nachmittag kamen wieder meine Spanisch-Konversations-Freunde. Es waren vergnügliche und lehrreiche Stunden, wie immer.

Wochenende, 04./05.01.2020

Ich habe einen schweren Entschluss gefasst. Aber von Anfang an:

Wegen meines Essentiellen Tremors hatte ich auch mit der Neurologin in München gesprochen und ihr u. a. erzählt, dass ich den Betablocker, der zur Linderung dieser Beschwerden empfohlen wird, nicht vertrage, da ich davon Herzschmerzen bekäme. Und sie riet mir, es doch mit einer Erhöhung des Betablockers zu versuchen, den ich sowieso nehme.

Also nahm ich dann nach Absprache mit meiner Hausärztin statt 2×1 3×1 Tablette, konnte aber nicht so recht eine Verbesserung des Tremors feststellen. Deshalb reduzierte ich wieder die Dosis. Aber bei dem Silvester-Seminar war dann mein Zittern wieder sehr schlimm.

Also hatte ich nun die Dosis nochmal erhöht auf 4×1, und das hätte ich wohl nicht tun sollen. Am Samstagabend ging es mir gegen Mitternacht (ich nehme immer gegen 21 Uhr meine abendliche Dosis) sehr schlecht, mir war entsetzlich schwindlig, und ich begab mich relativ früh zu Bett.

Am Sonntagmorgen nahm ich keinen Betablocker, und so langsam besserte sich mein Zustand, und ich musste doch nicht die Spanisch-Konversation am Montag absagen.

Aber dieser Vorfall brachte mich zu dem schweren Entschluss, für die Zukunft besser zu einem Hausarzt in der Nähe zu gehen, denn in einem solchen Zustand könnte ich ja nicht mit dem Auto zu meiner Hausärztin fahren. Natürlich kann ich mir meinen Hausarzt nach meinem Willen aussuchen, aber da ich wegen des Diabetes an einem DMP-Programm der Krankenkasse teilnehme, muss ich dann da auch hingehen, und kann nicht von einem Arzt zum anderen „springen“. Es hat eben alles seine Vor- und Nachteile.