Zitat zum Wochenende

„Seine eigene Dummheit zu erkennen mag schmerzlich sein. Keinesfalls aber eine Dummheit.“

Oliver Hassencamp, * 10.05.1921 in Rastatt, † 31.03.1988 in Waging am See, war ein deutscher Kabarettist, Schauspieler sowie Jugendbuch- und Roman-Autor. Besonders erfolgreich wurde seine Jugendbuchreihe „Burg Schreckenstein“.

Dienstag, 31.07.2018

Heute war ich schon früh auf, ca. 06:30 h. Vor allem habe ich mal mein Küchenfenster mit List und Tücke geöffnet, dann kann der Rahmen nachher von meiner Putzfrau gesäubert werden, und sie kann das Fenster wieder schließen; das schaffe ich nämlich nicht – ich bin zu klein. Vor dem Fenster stehen Einbauschränke, da reiche ich nicht (mehr) rüber, und Hochsteigen ist auch nicht so mein Ding. Also nehme ich die Gelegenheit wahr, dass meine Putzfrau heute kommt.

Habe der Hausverwaltung nun eine Mail geschickt, dass ich immer noch auf die Rückzahlung des Nebenkosten-Guthabens warte; sie haben sich auch prompt gemeldet, entschuldigt und die Überweisung versprochen.

Und beim MDK habe ich auch mal wieder angerufen. Angeblich haben sie am 24.07., also vor einer Woche, einen Brief an mich geschickt. Am 08.08., morgens zwischen 8 und 10 Uhr, kommt nun ein Herr Dr. Xyz zu mir. Gut, dass ich angerufen habe, denn die Post und der MDK scheinen auf Kriegsfuß miteinander zu stehen.

Meine Perle kam pünktlich, ich habe mit ihr die Angelegenheit MDK besprochen.

Und dann klingelte es, und der Postbote brachte mir … das gestern bestellte Buch von Abu Temmam: Hamasa – oder Die ältesten arabischen Volkslieder, übersetzt von Friedrich Rückert. Ich hatte es in einem Antiquariat hier in Frankfurt bestellt, es ist ein ganz neues Buch, es war noch eingeschweißt. Es ist dick und groß und schwer, also nichts, was man im Bett liest. 😊 Ob ich es wohl irgendwann mal im Original lesen kann?

Es war auch am Abend noch so warm, und vor allem auch windstill, dass ich trotz geöffneter Fenster auf beiden Seiten meiner Wohnung zur Erfrischung immer noch den Ventilator laufen ließ.

Montag, 30.07.2018

Ich fand es in der letzten Nacht besonders unangenehm: kein Lüftchen trotz rundum geöffneter Fenster und Balkontür; feucht, schwitzig fühlte ich mich an.

Ich habe mich entschlossen, meinen Blog auch bei „gu-blog“ im Augenblick noch weiterlaufen zu lassen, da eine langjährige Blog-Freundin Schwierigkeiten hat, Verbindung zu meiner neuen Blog-Seite zu bekommen. Laut meinem Fachmann könnte es daran liegen, dass sie ein älteres Gerät benutzt; aber ich weiß nicht, ob das so ist. Jedoch führt die Verlinkung von meiner Website nur zu meiner neuen Blog-Seite.

Ich kann Herrn Cem Özdemir verstehen, wenn er etwas gegen einen offiziellen Staatsbesuch des Herrn Erdogan einwendet. Ich mag Herrn Erdogan auch nicht. Jedoch muss ich nach reiflicher Überlegung sagen: Hatte Herr Özdemir jemals Einwände gegen den Staatsbesuch eines chinesischen Präsidenten? In China werden Menschenrechte wohl genauso wenig oder noch weniger geachtet wie in der heutigen Türkei. Also wo liegt da der Unterschied? In der größeren Wirtschaftskraft von China gegenüber der Türkei? Und der besseren Geschäfte, die deutsche Unternehmen in China meinen machen zu können?

Ich jedenfalls habe 2009 eine eigentlich gerne durchgeführte China-Reise gestrichen, weil die Altstadt von Kaschgar zerstört worden war; und ich erinnerte mich meiner Einstellung, niemals in ein Land zu reisen, das die Menschenrechte nicht achtet. Stattdessen hatte ich mir eine neue Klarinette anfertigen lassen.

Durch diese meine Einstellung ist die Welt für mich mittlerweile kleiner geworden, und auch die Türkei ist von meinem Reiseplan gestrichen, obwohl ich gerne noch einmal nach Istanbul gereist wäre.

Heute schon um 9 Uhr ätzend warm, so empfinde ich es wenigstens. Und gegen Abend in der Küche 28 °C.

Morgen kommt meine Perle, da muss ich noch die Spülmaschine ausräumen, damit das schmutzige Geschirr von gestern Abend und heute rein kann.

Am Abend dann noch mit zwei Freundinnen telefoniert.

Kein Witz!

Das Sozialgericht Berlin hat einen Schüler, der BAfÖG bezieht, aufgefordert, Teile seiner 28 qm kleinen Wohnung unterzuvermieten.

Die Richter verwiesen auf eine WG-Anzeige, in der Plätze in einem Zelt auf einem Küchenbalkon für 260 Euro monatlich angeboten wurden. Auf diese Weise könne man auch eine Couch untervermieten und damit 39 Euro täglich erwirtschaften. Der Schüler wollte eine Aufstockung des BAfÖG in Höhe von 500 Euro monatlich erreichen.

Die Anwälte des Schülers haben Beschwerde eingelegt.

Wie die Nutzung von Küche und Bad zu regeln sei, hat das Sozialgericht nicht angeregt. Jedenfalls bekommt der Satz „Zimmer mit Aussicht“ eine ganz neue Bedeutung.

Ordnung im Haushalt

Alle, die mich kennen, wissen, dass ich kein übermäßig ordentlicher Mensch bin, und das gebe ich auch meist ohne Scham zu. Man muss zu seinen Fehlern stehen. Auch in meiner Küche steht schon mal das ein oder andere herum.

Aber: Eigentlich halte ich in meiner Küche Ordnung. Denn wenn ich am Kochen bin, dann möchte ich blind nach dem Teil greifen können, das ich gerade brauche. Das ist auch nicht bei allen Leuten so – z. B. meiner Schwiegertochter, wie mein Sohn mal erzählte.

Ich hasse es, wenn z. B. schon mal meine Putzfrau irgendetwas gespült – und dann ver-räumt hat, und ich brauche das Teil, will es greifen – und muss mich dann auf die Suche danach machen.

Aber letztens, als ich an einem „Think Tank“ von Südzucker teilnahm, um denen vor allem evtl. bezüglich neuer Verpackungsideen auf die Sprünge zu helfen, kam mir etwas unter, was selbst ich unordentlicher Mensch nicht nachvollziehen kann:

Eine Dame meinte, man könne doch der Zucker-Verpackung quasi einen Messlöffel beigeben, damit man den Zucker, vor allem bei kleinen Mengen, nicht immer wiegen müsse. Ich wies sie darauf hin, dass das ganz einfach mit einem Esslöffel möglich sei. Aber sie antwortete, dass sie in ihrer Küche manchmal oder des öfteren keinen trockenen Löffel zur Hand habe. 😮

Also, das passiert mir dann doch nicht! Ich besitze genügend Löffel. 

Ich wundere mich immer wieder, dass es noch unordentlichere Leute gibt als mich. Aber es ist irgendwie auch ein tröstlicher Gedanke.

 

Ab dem 01.08.2018 blogge ich nur noch unter http://www.70plus-na-und.de/Joomla/index.php/blog

Samstag, 28.07.2018

Nachdem mir eingefallen war, was ich W. zu seinem Geburtstag Anfang September schenken könnte, machte ich mich auf die Suche im Internet. Es war etwas, das ich durch meinen verstorbenen Mann kennenlernte, etwas zum Trinken, etwas aus Frankreich, und ich wusste den Namen nicht mehr genau, nur, dass er mit P anfing. Und ich fand es! Es dauerte zwar ein bisschen, aber dann doch. Und ich habe es auch gleich bestellt.

Ich muss heute nicht raus; meine Nachbarin bringt mir das bestellte Brot vom Bäcker mit, sie geht sowieso zum Einkaufen.

Es ist gleich 3 Uhr, und es sind immer noch 25 °C.

Eigentlich soll es heute ja „nur“ 31 Grad warm werden, bevor dann Anfang der Woche wieder tropische Temperaturen von 36/37 Grad kommen.

Bei Stadtmobil Auto gebucht für meinen nächsten HA-Besuch am 14.08.

Ventilator aus dem Keller geholt und am Nachmittag im Wohnzimmer in Betrieb genommen.

Und dann kurz vor 16 Uhr endlich ein kurzes Gewitter, zumindest ein kleines; erst ein kräftiger Wind, und danach wenigstens ein bisschen Regen, der die Luft ein wenig reinigte.

 

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Zitat zum Wochenende

„Gut sein ist edel, aber anderen zeigen, wie sie gut sein sollen, ist edler und macht weniger Mühe.“

Mark Twain (Samuel Langhorne Clemens), * 30.11.1835 in Florida, Missouri, † 21.04.1910 in Redding, Connecticut, US-amerikanischer Schriftsteller.

Freitag, 27.07.2018

Hurra!!! Der Techniker war schon kurz nach 8 Uhr hier, und alles funktioniert. Aber etwas ist seltsam: Die 50 Mbit Internet-Geschwindigkeit jetzt sind schneller als die bisher zu teuer bezahlten 120 Mbit von Unitymedia. Seltsam, seltsam!

Auch mein Hausnotruf funktioniert, und telefoniert habe ich auch schon.

Und was auch seltsam ist: Mein Magen knurrte kurz vor 10 Uhr. Dabei ist er es doch gewohnt, dass ich nicht frühstücke, dafür aber dann früh zu Mittag esse.

Ich glaube, ich werde morgen Vormittag meinen großen Stand-Ventilator aus dem Keller holen, denn die Hitze soll ja noch einige Zeit anhalten. Morgen früh will ich sowieso zum Bäcker, da kann ich das auf dem Rückweg erledigen.

Ich dachte immer, dass mein Blue-Ray-Player WLAN-fähig wäre, ist er aber nicht. Also muss ich in Zukunft Amazon-Filme wieder via Laptop schauen, bis ich dann irgendwann mal einen Smart-TV bekomme.

Heute Abend großes Mondfinsternis-Spektakel. Schaun wir mal, ob ich ein paar Bilder machen kann. Das kommt vor allem auf den Mond an.

Die Mondfinsternis war so total, dass ich ihn gar nicht sah; sicher trieb er sich in einer der anderen Himmelsrichtungen herum, ich kann nach Südost und nach Nordwest schauen. Pech gehabt!

 

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Donnerstag, 26.07.2018

Schon am frühen Morgen war es recht warm; wir hatten eine „tropische Nacht“, wie die Meteorologen sagten, mit über 20 °C. Gestern Abend, gleich bei unserem ersten Skatspiel, hatte es mal kräftig gewittert, die Karten konnte man dann anschließend entsorgen, und wir mussten uns ins Innere verziehen.

Seltsam! Plötzlich schaltete der PC ab, ich fuhr ihn erneut hoch, nach Eingabe des Passwortes wollte er weiter … und schaltete wieder ab. Beim nächsten Mal dann arbeitete er wieder normal. Ob ich mich um einen neuen kümmern sollte? Dabei ist er doch erst zwei oder drei Jahre alt! Ich werde ihm vorsorglich mal damit drohen, manchmal soll das ja helfen!

Kurz vor 12 rief unsere Oboistin an und schlug vor, das Musizier-Treffen ausfallen zu lassen, wegen: Hitze, Urlaub der Kneipe. Gut, das soll mir dann recht sein. Obwohl ich gerade noch Noten ausgedruckt hatte. Aber, ich bin auch froh, bei dieser Hitze nicht raus zu müssen.

Vor einer Woche hatte ich darüber berichtet, dass ich nach dem Skat zusammen mit Mohammed nach Hause ging. Nun hat er sich aus der Skat-Gruppe verabschiedet, da der Mittwoch-Termin ihm ungelegen kommt. Aber er hat mir eine PN geschickt, und er möchte sich weiterhin mit mir treffen, um unser interessantes Gespräch fortzusetzen. Das freut mich sehr.

Ich habe alle Kennwörter, Zugangspasswort usw. von 1&1 nun auf einen Zettel geschrieben, etwas größer als das Original, das nur recht schwach zu lesen ist. So habe ich es morgen einfacher. Außerdem habe ich den Aufkleber für den Techniker an meinem Klingelschild angebracht. Nun kann er kommen. Wenn dann Unitymedia mir die Leitung gekappt hat, werde ich alle Hardware vorbereiten.

Meinen Balkon habe ich auch gegossen.

Ich blogge dies nun mal ausnahmsweise früh, morgen geht es hier hoffentlich weiter. Das war ein „Satz mit X“, es ist 22:15 Uhr und mein Internet funktioniert nicht mehr, alle Seiten, die ich versucht habe, reagieren nicht mehr. Aha, jetzt habe ich es auch in der Task-Leiste gesehen: „Kein Internet-Zugriff“. Wenn Unitymedia immer so schnell gewesen wäre, hätte ich nicht gekündigt. Telefon geht natürlich auch nicht mehr. Zum Glück war ich darauf vorbereitet – nur nicht ganz so früh, denn der 27.07. ist noch nicht abgelaufen.

Um kurz vor Mitternacht hatte ich dann alle „Hardware“ zu ihrem neuen Platz in dem neuen Regal im Flur, gleich neben der TAE-Steckdose gebracht, in den neuen Router eingestöpselt, und die Kabel einigermaßen verstaut. Nun muss nur noch alles angeschlossen und der Router in die TAE gesteckt werden. Ab 8 Uhr soll ich bereit sein. Ich bin klatschnass geschwitzt.

 

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