Donnerstag, 12.09.2019

Heute morgen kam wieder eine Lieferung von getnow, alles für mich Wichtige war dabei, nur ein Päckchen mit Suppeneinlagen fehlte, aber das kann ich verkraften 😉.

Meine Nachbarin hat mir noch ein bisschen was an der Prothese abgeschliffen; nun muss sich nur noch meine Zunge an die veränderten Zustände in meinem Mund gewöhnen.

Die Heizung ist eingeschaltet, zum ersten Mal in dieser Heizperiode. Vor allen Dingen am frühen Morgen ist das angenehm, wohingegen ich am Nachmittag doch auch wieder die Balkontür geöffnet halten konnte.

Eine Nachbarin, ältere Dame, über 90 Jahre alt, rief mich an und wünschte mir viel Erfolg für München. Sie selbst begibt sich morgen auf eine Flusskreuzfahrt, deshalb kann sie nicht mit uns nach München fahren, denn auch sie hat Rückenprobleme 😉.

Heute Vollmond? Jedenfalls stand ein Riesen-Mond über der Skyline. Leider kann ich das mit meinen zittrigen Händen nicht mehr fotografieren, und wenn ich das Stativ aufbaue, und dafür die Fliegentür länger öffnen muss, belästigt mich dann anschließend irgendwelches Getier, also habe ich es sein lassen. Und je höher der Mond stieg, desto kleiner wurde er vermeintlich; das ist eine optische Täuschung.

Mittwoch, 24.07.2019

Heute morgen endlich das Einbuchen ins neue ELSTER klargemacht und mit der Steuererklärung angefangen. Ich habe alles fertig bis auf den Eintrag der Haftpflichtversicherung, da kann ich nicht finden, wo das hin muss. Meine Nachbarin Judith hat aber eine Freundin, die ist Steuerberaterin, und da die das wissen müsste, will sie sie für mich fragen. Ein paar Tage ist ja noch Zeit dafür.

Ich war so vertieft in mein Tun, dass ich sowohl vergessen hatte, meinen Morgentee zu trinken, als auch, mich ums Mittagessen zu kümmern, also gab es einfach eine TK-Pizza aus dem Backofen 😉.

Gegen Abend bekam ich dann die gewünschte Auskunft, und ich kann nun morgen meine Unterlagen fertigstellen.

Donnerstag, 18.07.2019

Eigentlich … hatte ich vor, zum Einkaufen zu gehen, aber dann wurde mir klar, dass ich wohl erst mal meine Vorräte verbrauchen sollte, also blieb ich zuhause, zumal auch die für meine Nachbarin bestellten Schuhe eintreffen sollten. Vielleicht morgen ein paar Kleinigkeiten, vor allem meine bevorzugten Chips 😉. Bei Metro/getnow für kommenden Montag wieder ein paar Sachen bestellt, vor allem Getränke.

Dieses Verhalten von D.T., diese jungen demokratischen Abgeordneten auf das Übelste zu beschimpfen, ist einfach – mal wieder – nur zum K***, und ganz sicher eines Präsidenten der USA nicht würdig; es sollte ihn wirklich irgendjemand abservieren. Er schadet Allen.

Gestern habe ich zum ersten Mal mit dem geräucherten Knoblauch gekocht. Er schmeckt wie normaler, aber er zerfällt beim Kochen viel schneller als normaler, was ich sogar positiv finde, da ich Knoblauch meist in ganzen Zehen dem Essen beifüge, aber dann wieder aus dem Essen rausfischen musste. Nun ist er zerkocht, und ich habe mir das erspart.

Montag, 01.07.2019

Heute morgen bewölkt, auch mal ein paar Tropfen Regen, aber nicht der Rede wert.

Meine Nachbarin Barbara hatte mir, wie angekündigt, ihre kleinen Alpenveilchen zur Pflege für ein paar Tage vor die Wohnungstür gestellt, sie ist nach England mit einer Freundin, besucht sicher auch ihren Sohn mit Familie dort.

Getnow hat die bestellten Sachen vollständig gebracht. Und der Fahrer hat nicht nur das Leergut mit zurückgenommen, sondern auch die Papiertüten, die sich bei mir stapelten.

Dann kam die Lieferung von Amazon: Tretroller und Tasche. Ich habe ihn natürlich (fast) gleich in Betrieb genommen, und vor allem die Länge der Lenkstange gemessen, denn ich habe vor, mir eine Lenkertasche zu kaufen, dieser Gedanke kam mir gestern. Die könnte ich dann statt Handtasche benutzen, und auch z. B. in HH meine Kamera drin befördern. Morgen soll die Tasche bei mir ankommen.

Da meine direkte Nachbarin Judith auch Interesse an so einem Roller bekundete, kam mir schon die Idee des „Roller-Sharing“; denn ich brauche ihn ja nicht jeden Tag, und da könnte man sich sicher absprechen. Besser als dass bei uns zwei Roller rumstehen und beide nur sporadisch gefahren werden.

Ich benutzte ihn am Nachmittag für den kurzen Weg zum Bankautomaten und zur Apotheke. „Sportlich!“, meinte die Apothekerin. Und ich muss sagen, das ist ungewohnt und etwas anstrengend, aber meinem Rücken tut es gut, da hatte ich keine Probleme, auch nicht, wenn ich ihn nur neben mir her schob. Und ansonsten heißt es auch da: „Übung macht den Meister.“ 😊

Donnerstag, 27.06.2019

Der glücklicherweise am späten Abend aufgekommene Wind hielt die Nacht über an und wehte auch noch am Morgen. Also ging ich heute früh mit meinem Rollator zum Metzger. Auf dem Rückweg, kurz vor 10 Uhr, traf ich dann zwei Nachbarinnen, die gerade los gingen. Judith hatte mir gestern einen Ken-Follett-Wälzer gebracht, den man ihr schenkte, der sie aber nicht interessiert; er ist noch eingeschweißt, also ganz neu.

Bei einem Telefonat mit meiner Kieler Freundin riet mir diese, doch erstmal so einen Roller auszuprobieren. Und nach einem Gespräch darüber mit Nachbarinnen fragte ich bei nebenan.de an, ob mir jemand so ein Teil zum Ausprobieren zur Verfügung stellen könne. Und gegen 20:30 Uhr kam eine Dame aus der Nähe mit ihrem Roller, und ich durfte Probefahren – und fiel fast auf die Nase 😊. Aber ich glaube, das wäre hilfreich für mich. So ein kleiner Roller, da kann man sich mit beiden Händen abstützen, wie beim Rollator, er ist aber nicht so unhandlich wie dieser. Ich glaube, ich werde mir einen anschaffen.

Wochenende, 22./23.06.2019

Samstagmorgen früh wach, gleich aufgestanden, denn ich wollte vor allem zu meinem Metzger. Schon um 8 Uhr klingelte es Sturm, ein DPD-(oder so)-Kurier brachte ein Päckchen für den lauten Herrn unter uns, das meine Nachbarin, die besonders unter seinen sehr lautstarken sexuellen Gewohnheiten 😉 leiden muss, nicht annehmen wollte. Sie traut sich aber nicht, ihn darauf anzusprechen; vielleicht tue ich es irgendwann einmal.

Außer bei meinem Metzger war ich noch beim Bäcker, bei dm und bei meinem Türken. Nun habe ich erstmal für die nächsten Tage genügend Vorräte zuhause und muss dann an den heißen Tagen, die vor uns liegen sollen, nicht zum Einkaufen. Gegen Abend Gewitter mit teils ergiebigem Regen.

Am Sonntag, wie fast jeden Tag, wieder Arabisch-Hausaufgaben, es ist manchmal recht schwer, finde ich.

Am Nachmittag wurden am Nebenhaus zwei Stolpersteine verlegt. Eigentlich wollte ich hingehen, aber ich hatte dann keine Lust, mich in die pralle Sonne zu stellen. Schande über mich! Aber ich konnte alles hören. Es waren auch nicht viele Leute dabei. Meine jüdische Nachbarin Judith hatte es auch fast versäumt, ist aber gegen Ende noch hin. Anschließend hielten wir einen Plausch im Treppenhaus.

Der besagte laute Nachbar, für den ich ein Paket angenommen hatte, war zwar anwesend, aber um sein Paket kümmerte er sich nicht. Also hat Judith es genommen, ihm vor die Tür gelegt. Und auch ich werde in Zukunft keine Sachen mehr für ihn annehmen, ganz einfach.

Montag, 17.06.2019

Am Morgen brachte mir meine Nachbarin Barbara ein paar Röschen von ihrer Dachterrasse; ich war gerade beim Arabisch. Frühes (wie meist) Mittagessen, Siesta, Duschen und Haarewaschen, gegen 16 Uhr kam meine Freundin Gisela, die ich gebeten hatte, ein paar Hauptwache-Brötchen mitzubringen; um 16:30 Uhr war Spanisch-Konversation. Wir hatten wieder viel Spaß. Nächstes Treffen: 08.07., einen Tag vor meiner kleinen HH-Reise.

Ich konnte heute mit dem Chef-Friedhofsgärtner der Jüdischen Friedhöfe in HH sprechen, und er ist sich sicher, dass er mir dann am 10.07. den Friedhof öffnen kann. Das genaue Procedere werden wir ein paar Tage (oder am Tag vor) meiner Reise besprechen.

Ich habe den Eindruck, dass meine Rückenschmerzen wieder schlimmer geworden sind, und ich überlege, vielleicht doch mal wieder zu meinem Orthopäden nach München zu fahren. Vorher brauche ich aber ein MRT; das muss ich mit meinem hiesigen Orthopäden besprechen. Meine Nachbarin Judith will dann vielleicht auch wegen ihrer diversen Rückenprobleme mitfahren; aber auch sie bräuchte ein neues MRT.

Am Abend kam W. noch auf einen Rotwein + zu mir; es war ein langer Abend.

Mittwoch, 12.06.2019

Kalt war es am Morgen; ich holte meine Fleece-Sachen aus dem Schrank 😊. Und dann begann es auch noch zu regnen, gut, dass ich nicht raus musste.

Von meinem Stromlieferant bekam ich eine Zwischenrechnung, nachdem mein Zähler abgelesen worden war. Ich sollte nun wesentlich weniger monatlich zahlen, aber das war mir zu wenig, denn man weiß ja nie, wie man vielleicht mal mehr Strom als üblich im Monat verbraucht. Also rief ich an und setzte die monatlichen Zahlungen wieder etwas höher. Eine sehr nette Dame hatte ich am Telefon, die mir Recht gab, und wohl auch – genau wie ich – gerne solche Abschlagszahlungen als kleines Sparschwein benutzt.

Am Nachmittag rief eine Nachbarin an, sie wolle spontan am Abend einen kleinen Umtrunk mit den Hausgenossen*innen* veranstalten. Und da sagte ich spontan zu – und das Skatspiel ab; leider, aber man kann immer nur auf einer Hochzeit tanzen.

Bevor ich dorthin ging, war ich mit der Karikatur von mir bei Hector, den ich schon lange kenne, der mir das Bild rahmen wird, damit es endlich seinen gebührenden Platz an einer Wohnzimmerwand erhält. Das könnte ich sogar schon auf Arabisch sagen: „Mein Bild hängt an einer Wand meines Wohnzimmers.“ Das ist doch nicht schlecht, oder!?

Wochenende, 08./09.06.2019

Die Fotos hier machte ich am Freitagmorgen kurz nach 11 Uhr.

Samstagmorgen erzählte mir meine Nachbarin, dass die Nebenkostenabrechnung eingetroffen sei, sie noch ein bisschen was zurückgezahlt bekäme, aber nicht mehr viel. Ich brachte meine Abrechnung dann nach dem kleinen Einkauf mit, und siehe da – *freu**freu**freu* – ich bekomme knapp 380 Euro zurück! Darauf kann ich doch eine Flasche Cava öffnen, oder?

Ich war vor allem beim Bäcker, bestellte Sachen abholen, und holte mir im Geflügelgeschäft ein paar Eier; das war’s. Auf dem Weg traf ich eine Nachbarin, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte, und wir quatschten eine Weile, auch über die Umwelt-Sch…, über die ich gestern geschrieben habe.

Zu Mittag nochmal Kabeljaufilet und Speck-Kartoffelsalat, am Nachmittag Apfel-Streuselkuchen.

Gegen Abend mit den Arabisch-Hausaufgaben angefangen; am Sonntagvormittag fortgesetzt.

Eine neue EU-Verordnung legt fest, dass die Einfuhr von Rohstoffen aus Konfliktregionen stärker überwacht werden soll; eigentlich eine gute Sache. Wenn nicht die Durchführung der Verordnung in die Hände der einzelnen Länder gegeben würde. Also hat das hierzulande wirtschaftsfreundliche Bundeswirtschaftsministerium entschieden, dass Verstöße gegen diese Verordnung mit (nur) bis zu 50.000 Euro geahndet werden „können“ – nicht „müssen“. Zudem betrifft diese Verordnung nur Unternehmen, die z. B. mehr als 100 kg Gold importieren, was einem Wert von ca. 3,8 Mio Euro entspricht; kleinere Mengen würden gar nicht überprüft. Und da dies eine Kann-Entscheidung des BMWi ist, brauchen sich die großen Bosse wohl nicht zu fürchten, solange da die CDU das Sagen hat.

Ich habe am Sonntagmorgen auf mein Tablet neue Apps heruntergeladen: die Bahn-App und die von booking.com. Die sagten mir, dass mein „ungefährer Standort“ Kronberg im Taunus sei, also viele Kilometer von mir entfernt. Solange die nicht genauer orten können, brauchen wir uns wegen Überwachung nicht zu sorgen. Sollen die ruhig mal in Kronberg nach mir suchen 😊.

Wochenende, 01./02.06.2019

Samstag ein sehr ruhiger Tag. Weitere Hausaufgaben erledigt. Bei der Siesta von Nachbarn gestört worden, die sich in ihrem Garten lauthals unterhielten; später dann sang ein Mädchen mit ihrem Mandoline spielenden Vater?/Bruder? zusammen. Na gut, ich bin aufgestanden, habe einen Karton, gefüllt mit Pappe zur Altpapiertonne gebracht und einen weiteren Karton zum Zerkleinern aus meinem Keller mit nach oben genommen.

Kaum habe ich .com wieder für Blog-Kommentare freigeschaltet, weil eine langjährige Blog-Freundin damit „endet“, schon hatte ich Samstag wieder Angebote von 4 Anbietern für Viagra 😉 – und dabei brauche ich das doch gar nicht! Gut, dass ich Kommis erst mal kontrolliere, bevor sie öffentlich werden.

Am Sonntag die letzten Arabisch-Hausaufgaben gemacht. Hausarbeit, Wäsche.