06. April 2022

Nach dem gestrigen langen Reisetag melde ich mich zurück.

Es ist wie ein Wunder – mit der rechten Hand ist wieder alles möglich. Sie ist ruhig, ich kann wieder Dinge zur Hand nehmen, ohne etwas zu verschütten. Nur: Die andere, linke Hand, erscheint mir nun viel schlimmer als vorher! – und auch das Schreiben auf dem PC ist schwieriger als vorher. Aber das ist ja nur eine Frage der Zeit, bis das auch gerichtet werden wird.

Schon Ende Juni habe ich einen Termin zu weiteren Nach- und Voruntersuchungen – und im September folgt dann die Behandlung der linken Hand, die ja schon immer meine schlimmere war.

Meine Nachbarn und Freunde freuen sich alle mit mir und können das Wunder auch noch nicht so recht fassen – wie das bei Wundern so ist. 😊

Heute gab es bei mir am Abend Thai-Essen mit knuspriger Ente.

Fahrkarte für Juni ist gebucht! Ich werde wieder den Nachtzug nehmen, so spare ich wieder einen Tag = 2 Taxi-Fahrten. 😀

Donnerstag, 2. Dezember 2021

Ich habe dann doch nur eine der kleinen Quiches gegessen; morgen folgt dann „der zweite Streich“.

Ich wollte mich bei meiner Kieler Freundin erkundigen, wie es ihr geht, aber sie ging nicht ans Telefon, rief mich während meines Mittagessens – klar! – zurück. Sie war per pedes zum kleinen Einkauf, fand ich toll.

Judith brachte mir vom Fischladen gebratenes Fischfilet und 2 x 200 g Kartoffelsalat mit; einmal für den Fisch und die zweite Portion gibt es mit Frankfurter Würstchen, die ich noch hier liegen habe von meinem Metzger.

Ich habe vor, meine sehr große Fototasche, die ich für über 100 € in einem Profi-Fotoladen im Bahnhofsviertel gekauft hatte – und nur ein- oder zweimal benutzt habe, für 20 € zu verkaufen, vielleicht über nebenan.de, vielleicht auch über ebay. Ich könnte den Platz, den sie einnimmt besser nutzen als für etwas, was aus heutiger Sicht ein Fehlkauf war. Aber damals vor fast 15 Jahren, kurz nach dem Tod meines Mannes, habe ich mehr irrationale Dinge getan. Man könnte die Tasche natürlich auch für andere Dinge benutzen.

Wochenende, 09./10.10.2021

Am Samstagmorgen war Judith nochmal zum Einkaufen (ihre Putzfrau war da, und der holt sie immer etwas Süßes beim Bäcker) und brachte mir Pralinen mit für Barbara und für mich Lippenherpes-Creme ☹. Gerade als sie wegging, kam mein Päckchen von Amazon, das sie mir in den Fahrstuhl stellte und nach oben fuhr. 😀 Ich hatte mir Glas-Rührstäbe und ein Ersatz-Nachtlicht bestellt. Mein Rührstab war mir heruntergefallen, und ich hatte darauf getreten – also ist er zerbrochen; und mein Nachtlicht im Bad leuchtet nun schon viele Jahre lang, und ich fürchte, dass es irgendwann nicht mehr leuchten wird. 😉

Meine Kieler Freundin Annegret hatte Geburtstag, leider erreichte ich sie kurz nach 10 Uhr nicht. Aber gegen Abend telefonierten wir eine lange Zeit. Sie hatte einen schönen Tag, war mit Freunden und Verwandten in der „Waffenschmiede“ in Holtenau zum Essen gewesen.

Kurz nach 11 Uhr rief ich dann bei der Frau an, die für ihren Sohn eine Nachhilfe suchte, und wir vereinbarten für nächste Woche Donnerstag ein Treffen bei mir. Er lernt jetzt im zweiten Jahr Spanisch. Das sollte ich hinbekommen. 😊

Am Abend nach langem Überlegen Essen beim Griechen bestellt. Hat mir gut geschmeckt, und hat mir auch am Sonntag nochmal gut geschmeckt. 😀

Das war doch ein wunderschönes Herbst-Wochenende! 😀 Ich gönne es den Berufstätigen!

Wochenende, 18./19.09.2021

Es wird Herbst! Am Samstagmorgen zum ersten Mal bei uns hier in der Stadt dicker Nebel. Aber dann war es ein richtig sonniger Tag.

Meine Perle war wieder da.

Am Abend gab es den „Rest“ vom Inder von gestern, aber auch diesen Rest aß ich nicht vollständig auf. 😉

Am Sonntagmorgen kaufte ich über die ZVAB mal wieder Bücher: 2 mal „Die Legende vom heiligen Trinker“ von Joseph Roth, ein kleines Büchlein, das sich auch gut zum Verschenken eignet, und nochmal aus dem „Schahname“ die Rostam-Legenden; die hatte ich – und habe sie meiner Freundin Helga in Kiel geschenkt. Aber da ich auch schon angefangen hatte mit Lesen, habe ich sie mir nochmal für mich selbst bestellt.

Judith hatte es sich mit dem Hund nun wieder anders überlegt; rin in die Kartoffeln – raus aus den Kartoffeln. 😀

Am Sonntagabend gab es bei mir Gulasch und Kartoffelknödel.

Freitag, 17. September 2021

Ergebnis Blutuntersuchung: Alles im grünen Bereich. Gut so!!!

Gegen Abend dann mit Judith zum Inder zum Essen. Es hat uns sehr gut geschmeckt, und wir haben auch noch davon mit nach Hause genommen. Wir haben nur die Deko des Restaurants bemängelt, die eher bayrisch als indisch ist; ich habe dem Chef aber angeboten, mit Fotos aus Indien zu kommen, bzw. er könne sich bei mir welche aussuchen. Nächste Woche habe ich gar nichts vor, W. ist auch nicht da, also werde ich ihn mal anrufen und einen Termin vereinbaren. 😀

Montag, 6. September 2021

Heute war nicht mein Tag! ☹ Am Morgen zum Hausarzt, ich hatte schon Ende letzter Woche meine Rezepte usw. bestellt, und dann vergaß ich dort das wichtigste: die Einweisung in die UKSH in Kiel; also musste ich am Nachmittag noch mal hin. So konnte ich aber meine in der Apotheke bestellten Dinge selbst abholen.

Aber meine neue Regenjacke kam schon gegen 11 Uhr. Sie passt, obwohl Judith meint, sie sei etwas zu groß. Aber ich habe meine Sachen gerne bequem.

W. meldete sich am Abend mit der Frage, was er morgen Abend zum Essen mitbringen solle, und anhand der online verfügbaren Speisekarte regelten wir diese Frage einvernehmlich.

Wochenende, 04./05.09.2021

Am Samstagmorgen war wieder meine Perle bei mir; ich bot ihr ein Paar Hausschuhe an, die in meinem „Notfallköfferchen“ gewesen war, und die mir jetzt zu klein geworden waren. Es ist seltsam: Man selbst verliert mit den Jahren an Größe, aber die Füße wachsen. 😀 Sie fand sie schön und nahm sie mit. Ich werfe ungern etwas weg, wenn es noch zu gebrauchen ist.

Ich gab Judith die Bücher und das Geschenkpapier für W., damit sie sich das Einpacken zeitlich nach ihren Wünschen einrichten konnte, und sie brachte mir alles am Sonntagmorgen sehr sorgsam eingepackt wieder zurück.

Hermes hat meine neue Regenjacke für Montag avisiert. *freu* Selbst wenn sie dann erst am Dienstag kommen sollte, …

Am Sonntagabend Essen beim Inder bestellt; hatte ich schon lange nicht mehr. Und da mir alle Handreichungen im Augenblick schwerfallen, und da meine Gedanken bei anderen Dingen sind als Kochen, … Natürlich reicht das Essen auch noch für morgen, wie immer.

Ich habe Judith für den 17.09. abends zu diesem Inder eingeladen, und dort einen Tisch für uns bestellt. Sie macht so vieles für mich, da will ich mich doch mal erkenntlich zeigen. 😊

Dienstag, 17. August 2021

Da heute bei mir nichts anliegt, berichte ich weiter über meinen Krankenhausaufenthalt.

Aber gleich mal will ich vorausschicken, dass das rein ärztliche Können der dortigen Kardiologen keinen Anlass zu Kritik gibt; es ist die menschliche und soziale Komponente und die Achtung als mündigem Patienten, von der man im Allgemeinen so viel spricht.

Ich erwarte in einem Krankenhaus keine Sterneküche. Aber das Essen sollte doch wenigstens ein bisschen ansprechend, abwechslungsreich und wohlschmeckend sein. Und eben auch auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Patienten abgestimmt. Aber diesmal kümmerte man sich darum überhaupt nicht. Keiner fragte, ob man bestimmte Sachen nicht essen darf oder kann, sei es wegen Diätvorschriften, wie bei mir Diabetes, oder vielleicht Allergien, oder religiösen Vorschriften, oder Vegetariern/Veganern. Nichts! Nada! Rien! Nur Patienten der höheren Kategorie konnten darüber entscheiden. So sagte es mir eine Krankenschwester, die mit ihren 71 Jahren dort als Aushilfe arbeitete.

Zum Frühstück gab es – jeden Tag – 2 recht dicke Scheiben undefinierbares quadratisches Brot und 1 Brötchen, dazu 1 Scheibe quadratischen undefinierbaren Käse und 1 Scheibe ebensolche Wurst, 1 Päckchen Butter, 1 kleiner Kräuterquark und 1 Päckchen Marmelade. Also ein überaus opulentes Frühstück. Da ich so gut wie nie frühstücke, ließ ich alles zurückgehen.

Zum Mittagessen bekam ich am Freitag sehr weich gekochte Spirelli mit Hackfleischsoße und sonst nichts. Am Samstag servierten sie mir nicht ganz so weich gekochte Spirelli mit Hackfleischsoße, aber es gab dazu ein kleines Schüsselchen Salat, den ich eigentlich gerne gegessen hätte, wenn auch ausnahmsweise nach den Nudeln, da ich wegen meines Zitterns den Salat in den großen Teller geben wollte, aber zum Salat gab es eine abgepackte Joghurtsoße, und ich mag keinen Joghurt.

Zum Abend gab es jeden Tag, und nicht nur während meiner 3 – 4 Tage, wie mir eine Zimmernachbarin sagte, die schon 2 Wochen auf dieser Station war: 2 recht dicke Scheiben undefinierbares quadratisches Brot, dazu 2 Scheiben quadratischen undefinierbaren Käse und 2 Scheiben ebensolche Wurst, 1 Päckchen Butter, 1 Riesen-Essiggurke. Noch nicht mal beim Tee konnte man wählen. Alles nach dem Motto: Vogel friss oder stirb. Am Donnerstag und Freitag aß ich etwas von diesem Fraß, am Samstagabend ließ ich alles zurückgehen.

Ich war schon des öfteren im Krankenhaus, aber so einen Mist habe ich noch nie serviert bekommen.

Und so freute ich mich all die Tage auf zu Hause – und eine einfache Nudelsuppe mit Suppengrün und Markklößchen. 😀

Dienstag, 10. August 2021

Auch heute Vormittag ging es mir nicht wesentlich besser. Für morgen vereinbarte ich einen Termin bei meiner Friseurin, denn Haarewaschen muss mal wieder sein. Bei meinem Orthopäden habe ich erst in 2 Wochen einen Termin zur Chiro-Behandlung, die mir ja immer gut half bei Schwindel.

Gegessen habe ich seit dem Schwindel fast nichts mehr, nur gestern Abend ein paar Krabben-Chips, heute ein bisschen Kuchen. Schwindel im Kopf macht auch einen schwindligen Magen 😉. Aber ein paar Pfunde weniger wären ja nicht schlimm.

Am Nachmittag die Formulare für die Herzkatheteruntersuchung ausgefüllt.

Am Abend half mir Judith bei der Kräuter-Ernte. Sie ist sehr ergiebig, die Ernte, habe ich den Eindruck, und sie riechen sehr. 😀

Am Abend hatte ich das Gefühl, dass es mir langsam besser geht. Warten wir morgen früh ab.

Donnerstag, 17. Juni 2021

Obwohl ich in der Nacht erst kurz vor 4 zu Bett ging, war ich gegen 6 Uhr schon wieder wach … und erntete meinen Schnittlauch 😀 und stellte ihn in der Küche in Wasser. Anschließend legte ich mich wieder hin; aber so richtig schlafen konnte ich nicht mehr. Dafür fielen mir dann gegen 10 Uhr meine Äuglein immer mal wieder zu – und so legte ich mich nochmal für eine Stunde auf mein Bett.

Ich bin am Überlegen, ob ich mal meinen Musik-Freund Dennis und seine Frau zum Essen einladen könnte. Barbara würde auch dazu passen. Und wegen der sommerlichen Wärme gäbe es ein spanisches Essen. Telefoniert: Ja, gerne, aber nicht während solch heißer Temperaturen. Schaun wir mal.