Wochenende, 22./23. Juni 2024

Am Samstagmorgen kam wieder meine Perle; sie war sehr fleißig.

Am Nachmittag buk ich wieder Baguette bzw. 4 Brötchen, und auch die sind sehr schön geworden. Eines gibt es morgen Mittag, die anderen habe ich nach dem Erkalten eingefroren.

Es gab wieder einen kräftigen Regenschauer, und die Sonne beschien überhaupt nicht meinen Erdbeerlikör. 😉

Das finde ich genial: Oft kaufe ich ja bei Amazon, oder habe gekauft. Nun ist es so, dass mir mein Browser Edge anzeigt, wo es einen angefragten Artikel preiswerter gibt, und das sogar, obwohl der Versand bei A. als Prime-Mitglied kostenfrei ist, und man meist bei anderen dafür zahlen muss. Ich habe diesen Service nun schon ein paarmal benutzt, denn wir sind doch Alle froh, Geld sparen zu können, und seien es auch nur kleine Beträge; aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. 😀

Der Sonntag war trocken, und auch die Sonne ließ sich ein bisschen blicken.

Ich dachte, ich hätte noch Bratfisch im TK, richtete meine Senfsoße und Kartoffeln – und dann gab es keinen Fisch mehr, also nahm ich gekochte Eier dazu, ging auch. 😀

Mittwoch, 1. Mai 2024

Mit einem „Sprinter“ fuhr ich kurz nach 15 Uhr nach Essen, bis auf 3 Minuten (oder so) war er pünktlich kurz nach 17 Uhr in Essen.

Dann zum Taxi. Ich erwischte einen unerfahrenen (schwarzfahrenden?) Ausländer, der die „Philharmonie“ im Internet suchte, mir ein Bild davon zeigte, das mir aber auch nichts sagte, da ich ja noch nie dort war, und fuhr mich dann zu einem Varieté. 😀

Dann hatte er noch einen unpassenden Zielort, den er mir als Bild zeigte. Letztendlich konnte ich ihm anhand meiner zum Glück ausgedruckten Eintrittskarte die Adresse nennen, und er lud mich zumindest nahe bei der Philharmonie ab.

Zum Glück war ich früh genug in Essen gewesen, dass ich durch diese „Exkursion“ nicht in Zeitverzug geriet.

Das Konzert war SUPER! Mir fiel auf, dass bei den Rotterdam-Philharmonikern die Frauen dominieren. Ganz offensichtlich war das bei den Violinen, wo ich nur 3 oder 4 Männer bemerkte, auch die Fagötter waren mit 2 Damen besetzt. Auch gab es – natürlich – eine Konzertmeisterin, die Yannick mit Handkuss begrüßte. Einige der Violinistinnen waren sichtbar schwanger. Die Zukunft der Rotterdam Philharmoniker ist also gesichert. 😀

Ein besonderes Highlight war natürlich der gerade mal 28jährige Violin-Solist, Randall Goosby, mit seiner Stradivari Cremona „ex Strauss“ von 1708, die ihm von Samsung zur Verfügung gestellt wurde. Bei dessen 2. Zugabe, einem furiosen Solo, setzte sich Yannick einfach auf sein Podest, hörte – wie wir alle – gebannt zu … und applaudierte genau wie wir. Ich hatte den Eindruck, dass diese Geige recht schmale Zargen hat, aber ich muss mich dazu noch kundig machen.

Yannick ist körperlich nicht der Größte, aber durch sein einnehmendes Wesen macht er dies in höchstem Maße wieder wett.

Der zweite Teil des Konzertes beinhaltete Brahms‘ Sinfonie Nr. 4, womit er Alle nochmal auf die Probe stellte, indem er nach dem 2. Satz lange zögerte, bis er den Einsatz zum 3. Satz gab. 😀 Manche Leute waren schon gewillt, zu klatschen. 😀 Aber jede Sinfonie hat mindestens 3 Sätze, oft auch mehr. Ich glaube, das hat ihn sehr amüsiert.

Yannick ging während des Schluss-Applauses durch sein Orchester, bedankte sich bei seinen Musikern, so wie ich es noch nie von einem anderen Dirigenten gesehen habe.

Die freundlichen Damen und Herren bei der Info des Saales bestellten für mich ein Taxi, und der Fahrer wusste, wo der Hauptbahnhof ist. 😀 Ich meldete mich gleich bei der DB-Info, obwohl es noch früh war.

Dann bekam ich die Nachricht, dass mein Zug wegen „Menschen auf den Bahngeleisen“ ca. 1 Std. Verspätung habe, und ich dann den Anschlusszug in Köln nicht erreichen könnte. Aber die freundlichen und hilfsbereiten Leute der DB in Essen fanden eine Lösung: Ich fuhr mit einem anderen Zug, aber nur bis Duisburg, und stieg dort dann in den ursprünglich ab Köln geplanten SBB-Zug um. Das klappte hervorragend.

Nur die eigentlich doch so hochgelobte SBB fand ich gar nicht so gut. Im Gegensatz zu unseren Zügen gab es keinerlei Durchsagen im Zug, man musste also immer wieder auf die Uhr schauen, um zu kontrollieren, wann man wo ist. Es gibt auch keinerlei Anzeige-Tafeln im Waggon. Nicht so angenehm war auch das grelle Licht im Waggon, das auch nicht zu dieser nachtschlafenden Zeit etwas gedimmt wurde. Ich werde nach Möglichkeit nicht mehr mit der SBB fahren.

Heute nun ein Erholungstag. Ich habe schon mal auf Yannicks Website geschaut, wie seine Termine im nächsten Jahr sind, und weiß nun zumindest, dass er mit seinem Métropolitaine-Orchester aus Montreal, die ihn schon zum Chefdirigenten auf Lebenszeit ernannt haben, ab Ende Juni eine Europa-Tournee unternimmt, am 25. Juni 25 spielen sie in Paris. Wir werden sehen, ich werde es verfolgen.

Mittwoch, 28. Februar 2024

Am Morgen war Judith für mich bei meiner Hausarztpraxis, holte meine Rezepte, brachte sie zur Apotheke, und auf dem Weg kaufte sie für mich noch Eier.

Meine tegut-Bestellung kam sehr pünktlich kurz nach 10 Uhr. Ich habe auch alles schon eingescannt und weggeräumt.

Hermes rief an, um mir mitzuteilen, dass sie meinen Backofen zwischen 15 und 19 Uhr am Freitag liefern werden. 15 Uhr wäre mir (und meinem Elektriker) natürlich lieber.

Leo, mein Elektriker, kam heute und deinstallierte den alten Backofen; er steht jetzt da, wo sonst ein Pferd steht – auf’m Flur. 😀

Heute habe ich vorsichtig wieder normal gegessen.

Dienstag, 27. Februar 2024

Heute Vormittag mal bei der Hausverwaltung angerufen, aber der zuständige Sachbearbeiter war außer Haus. Und natürlich rief er nicht zurück. Also werde ich mal ein Schreiben verfassen, in der ich eine Mietminderung ankündige.

Meine Hausarztpraxis erreichte ich nicht, also schrieb ich eine E-Mail, entschuldigte mich für den nicht wahrgenommenen Termin zur Blutabnahme, und bestellte mir Rezepte, die Judith mir morgen abholen will.

Bei tegut mal wieder eine Bestellung aufgegeben, die mir morgen gebracht werden soll.

Mit Essen hielt ich mich noch zurück. Nur am Nachmittag aß ich eine Kleinigkeit.

Freitag, 23. Februar 2024

Man gönnt sich ja sonst nichts: 😊

Ich bin ja ein absoluter Fan des kanadischen Dirigenten Yannick Nézet-Séguin, der auch schon seit 6 Jahren musikalischer Direktor der Met-Opera ist, trotz seines zarten Alters 😊 von gerade mal 49 Jahren. Er hat mit einem seiner Orchester auch die Musik für den Bernstein-Film „Maestro“ eingespielt und war „Trainer“ für den Schauspieler.

Nun habe ich letzte Nacht erkundet, dass er mit seinen Rotterdamer Sinfonikern am 30.04. ein Konzert in der Philharmonie Essen gibt. Heute Vormittag habe ich dort angerufen, mir ein Ticket gekauft, dann auch eine Zugfahrt. Und nun freue ich mich wie Bolle.

Erst hatte ich ja überlegt, das Ganze ins nächste Jahr zu verschieben, aber wer weiß, was dann ist. Mit bald 80 Jahren sollte man nichts mehr auf die lange Bank schieben.

Mittwoch, 27. Dezember 2023

Kurz nach 8 kam der Installateur zu Judith, und nach ca. 5 Minuten Gefräse funktionierte alles wieder. Er erzählte, dass er demnächst alle Leitungen im Haus durchfräsen würde. Gut!

Am Nachmittag ging es mir dann nicht so gut; es war mir schwindlig und etwas übel. Aber mein Blutdruck- und Blutzuckerwerte waren im grünen Bereich; also blieb nur noch, dass ich vielleicht zu wenig getrunken hatte, also holte ich das nach.

Eigentlich hatte ich vorgehabt, Bohnensalat zuzubereiten, aber das verschob ich auf morgen, und am Abend gab es nur ein Nudelsüppchen zu essen.

Im Laufe des Abends fühlte ich mich bis auf ein leichtes Kältegefühl dann besser, und morgen wird sicher wieder alles in Ordnung sein.

Donnerstag, 12. Oktober 2023

Am Morgen gegen 10 Uhr zum Hausarzt; ich brauchte Rezepte für Medikamente, aber auch eine Einweisung für die UKSH Kiel, eine Verordnung für die Podologin und eine Überweisung für den Angiologen. Es war viel los, so dass ich erst kurz vor 12 Uhr wieder zuhause war.

Ich machte mir ein bisschen Baguette mit Leberwurst, und kurz vor 13 Uhr ging ich wieder los – zur Podologin.

Von dort hätte ich an sich zur Augenärztin gehen können, aber ich fuhr lieber nach Hause, legte mich eine Stunde aufs Ohr 😉, denn am Abend war wieder Stammtisch, und den wollte ich nicht schon wieder versäumen. Außerdem hatte unser Bezirkswahlleiter schon angekündigt, dass wir uns da sehen.

Und es war ein richtig schöner Abend, erst kurz vor Mitternacht war ich zuhause, nur Christian hielt es noch länger aus. 😀

Montag, 9. Oktober 2023

Am Morgen bereitete ich das Salpicón, am Nachmittag/Abend dann die Semmelnknödeln 😉 Dazwischen eine Maschine Geschirr gespült. Cava steht kalt.

Barbara brachte mir ein rotes Röschen, erzählte mir, dass sie sich nicht so ganz wohl fühlt, am Samstagabend in der Oper kollabierte. Sch… Aber sie kommt morgen.

Am Abend, ich war gerade fertig mit den Knödeln, meldete sich W., er war gerade fertiggeworden mit dem Tiramisu. Das ist perfektes Timing! 😀

Von Tazaz hörte ich nichts. Wollen wir hoffen, dass es ihm besser geht, und er morgen kommen kann.