Dienstag, 20. September 2022

Der Gaskocher und die Gaspatronen kamen nun schon heute, was mir zeitlich sehr zupass kam.

Am späten Nachmittag kamen meine Spanisch-Freunde zu mir. H. war im Perigord gewesen, nächste Woche wird er eine neue Hüfte bekommen. So haben wir alle mit zunehmendem Alter so unsere Malaisen.

Wir hatten ein lustiges Beisammensein. H. erzählte von seinem Urlaub. Natürlich sprachen wir auch von „The Queen“. H. wusste gar nichts davon, die anderen hatten sich so viel wie möglich davon angeschaut.

Dennis, der Fagottist, mit dem ich u. a. mal musizierte, hatte sich das alles in BBC angeschaut und schrieb heute, dass es bedauerlich wäre, dass in England nicht alles so gut funktionieren würde wie bei dieser „Großveranstaltung“. Er ist ja direkt nach dem Brexit auch Deutscher geworden. Er war aber auch so begeistert wie wir von dem Konzert, das er sich dann auf you-tube ansah.

Ich werde mir das auch noch mal anschauen, vielleicht bin in ich ja auch zu sehen? 😀

Dienstag, 13. September 2022

Letzte Woche war ich ja in dem Konzert der hr-Sinfoniker. Abgesehen davon, dass es mir sehr gut gefallen hat, machte es mir auch Lust, selber wieder mit dem Musizieren anzufangen – nach der anstehenden Behandlung in Kiel. Und ich habe mich auch schon nach einem Orchester umgesehen:

Im Seniorenorchester Frankfurt war ich früher, vor vielen Jahren, schon einmal; aber öfter auch nicht. Das lag weniger am Repertoire als an der Organisation. Aber das kann sich ja geändert haben. Nur die Probenzeiten passen nicht so recht in meinen normalen Tagesablauf. ☹

Und noch ist es ja auch ein langer Weg bis ich wieder so weit wäre. Aber es ist ein Ziel. Und Ziele zu haben, ist immer gut.

Freitag, 9. September 2022

Mittwochabend beim Tabletten-Richten hatte ich festgestellt, dass ein Medikament nicht geliefert worden war. Also rief ich gestern Morgen bei meiner Apotheke an. Ich hatte Recht, es war verordnet worden (hätte ja auch sein können, dass ich oder die Arzthelferin es vergessen hätten), und es wurde gestern Nachmittag nachgeliefert. Also alles in Ordnung.

Das Konzert am Abend war sehr schön, es gefiel uns beiden sehr gut. Ich konnte sogar hinterher noch kurz mit dem Solo-Fagottisten sprechen. 😀 Die Organisation für Leute mit Rollator (oder Rollstuhl) ist vorzüglich: Vom Eingang aus wurden wir von einem Herrn durch das Haus geleitet und landeten schließlich am Fuß des Zuschauerraumes – und wir setzten uns gleich in die erste Reihe. Das war sicher auch für uns das Beste, so musste ich den Rollator nicht zusammenfalten. Und nach Ende des Konzertes wurden wir wieder abgeholt. Eigentlich sollte das Konzert nur 1 Std. dauern, aber es waren dann doch 1 ½ Std. Hatten wir zu viel Applaus gegeben, oder hatte der Dirigent ein langsameres Tempo vorgegeben? Wie auch immer.

Bei dem Gang durch das Sendehaus erfuhren wir, dass es ursprünglich als Ersatz für das Bundeshaus in Bonn gebaut worden war, dass aber Herr Adenauer nicht aus Bonn wegwollte.

Schon aus der U-Bahn dann las ich im Vorbeifahren, dass Charles nun König sei, deshalb schaltete ich zu Hause gleich die Nachrichten an.

Dienstag, 28. Dezember 2021

Gegen Mittag rief mich Helga aus Kiel an. Anschließend hatte ich meinen Friseurtermin. Meine Friseurin kündigte an, dass sie ihren Preis im neuen Jahr um 2 € erhöhen wird. Ich zuckte dazu nur mit den Schultern. 😀 Bei einem Friseurbesuch alle 6 Wochen, der im Augenblick 69 € kostet, fallen diese 2 € für mich nicht so sehr ins Gewicht.

Anschließend zum Gemüsehändler für Kartoffeln und Suppengrün; morgen werde ich Kartoffelsuppe zubereiten, da steht mir schon einige Tage der Sinn nach.

Dann noch zur Apotheke, wo ich am Morgen Artischocken-Dragees bestellt hatte. Auf meine Bitte hin hat mir die freundliche Dame auch den QR-Code meiner Booster-Impfung gescannt, weil ich das ja im Augenblick nicht selbst kann.

Zu Hause dann eine kurze Siesta, anschließend hörte ich mir Mahlers 8. Sinfonie an, die „Sinfonie der 1000“. So genannt, weil bei der Erstaufführung in München in einem Saal des Deutschen Museums 1000 Musiker und Sänger beteiligt waren. Man benötigt für diese Sinfonie ein extragroßes Orchester, 8 Vokal-Solisten, 2 gemischte Chöre, 1 Kinderchor (bei der Erstaufführung bestand der aus 350 Kindern!), Haupt-Dirigent war damals Mahler selbst, unterstützt von zwei weiteren namhaften Dirigenten.

Ich nenne das Werk „Chor-Sinfonie“, weil die Chöre und Vokalsolisten Hauptbestandteil dieser Sinfonie sind, und das Werk tragen, anders als bei anderen Werken, wo – z. B. bei Beethovens Neunter – nur ein Satz vokalbestimmt ist.

Ich habe diese Sinfonie einmal erleben dürfen hier in F in der Alten Oper mit den hiesigen Symphonikern unter Paavo Järvi. 😀 Ich habe aber den Eindruck, dass ich zu Hause Musik viel konzentrierter hören kann als im Konzertsaal, wo es ja immer auch optische Ablenkungen gibt.

Donnerstag, 23. September 2021

Gestern hatte ich schon eine Konzertkarte für mich für ein Piazzolla-Konzert gebucht, und heute dann (das war gestern noch nicht möglich) für Barbara und mich Karten für eine Konzert-/Ballett-Aufführung des RSO mit der Dresden-Frankfurt-Dance-Company. Blöd ist nur, dass diese Aufführungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen stattfinden; normalerweise verteile ich meine aushäusigen Aktivitäten etwas. Aber Barbara hatte sich den 27.11. aus den vielen zur Verfügung stehenden Terminen für ihren Ballett-Besuch ausgesucht, und ich hatte auch nicht mehr auf das Datum des Piazzolla-Konzertes geachtet. Na gut, nun ist es so!

Heute endlich eine Reihe von Bildern an das indische Lokal geschickt; mal sehen, was daraus wird. Ich habe ihnen geschrieben, dass ich so ca. 700 Fotos von dieser Reise mitgebracht habe. Und da ich sie damals von meinem Fotoladen alle auf eine CD habe brennen lassen, sind sie auch noch im Original vorhanden. Da es so viele Bilder sind, fällt die Auswahl natürlich schwer.

Das Wetter war heute wieder ganz herrlich sonnig und warm, nur ein bisschen windig. Aber ich konnte bis zum Abend die Balkontür offen lassen.

Wochenende, 20./21.03.2021

Am Samstag suchte jemand über nebenan.de einen Arabisch-Lehrer. Ein „Kamal“ meldete sich, und ich schrieb ihm. Er hat wohl noch nie so etwas gemacht, denn er wusste nicht, welches Salär er verlangen soll. Ich bin skeptisch, werde ihn mir jedenfalls mal anschauen, irgendwann ab Ende nächster Woche. Vorher will ich mir das nicht auch noch aufhalsen.

Samstagmorgen hat W. mit mir gechattet, und wir haben uns auf ein Menü geeinigt: Als Vorspeise gibt es Feldsalat mit Speckwürfeln, als Hauptgericht Rheingauer Lauchpfanne mit Reis und als Dessert Pfirsich-Erdbeer-Crumbles; davon können wir dann gleich genügend machen, und ich serviere das am Donnerstagnachmittag für meine Nachbarinnen zum getrennten Kaffeeklatsch.

Post von der Krankenkasse: „Der MD kommt in seiner sozialmedizinischen Stellungnahme zu folgendem Ergebnis: Aus sozialmedizinischer Sich kann keine Empfehlung zur Kostenübernahme erteilt werden. Der Gutachter weist darauf hin, dass anhand der übermittelten Unterlagen die zwingende medizinische Notwendigkeit zu der beantragten Behandlung nicht bestätigt werden kann.“

Der MD hat mich gar nicht gesehen, und welche Unterlagen ihm übermittelt wurden, denn ich habe keine eingereicht, außer denen des UK Bonn, das weiß ich nicht. Ich werde also am Montag mal mit dem Herrn bei der KK telefonieren und dann – schaun wir mal. Ich habe ja einen Monat Zeit, um Widerspruch einzulegen. Ich werde das aber nicht übereilen, sondern gut überlegen.

Um 17 Uhr kam pünktlich die Cellistin zu uns. 60 Euro hatte ich für sie gesammelt. Sie spielte 3 Stücke, Bach, Britten und „Over The Rainbow“, in unserem Treppenhaus war ein toller Klang, und wir hätten auch gerne noch länger zugehört. 😀

Montag, 15. März 2021

Am Morgen die neue Blog-Seite in spanischer Sprache auf meine Website verlinkt und dann gleich noch ein paar Ergänzungen auf meiner Startseite hinzugefügt. Das „Handwerkszeug“ des Providers wurde verändert, aber ich habe es geschafft.

Ich habe nun auch meiner spanischen Freundin die neue Spanisch-Blog-Adresse mitgeteilt. Schaun wir mal, was sie dazu sagt.

Gegen Mittag wurden die in der Nacht noch bestellten Getränke geliefert.

Von meiner KK habe ich wegen der Kostenübernahme für diese neue ET-Therapie noch keine Nachricht. Vielleicht ist das ja schon eine gute Nachricht, denn wenn sie es schlichtweg ablehnen würden, hätte ja ein schnelles Schreiben genügt. Vielleicht warten sie ja auch die Entscheidung der gKV ab. Hoffen wir das Beste, lieber Leser. Ihr wisst ja: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Zum Abschluss des Tages noch eine gute Nachricht: Am kommenden Sonntag findet in unserem Haus ein kleines Hausflurkonzert mit einer Cellistin statt 😀 Morgen werde ich einen Brief an alle Hausbewohner verfassen; Judith und Barbara habe ich heute Abend schon Bescheid gesagt.

Wochenende, 20./21.02.21

In der Nacht zu Samstag irgendwie schlecht geschlafen. Gegen 4 Uhr stand ich wieder auf, spielte ein bisschen am Tablet Solitäre u. ä. bis ca. 6 Uhr. Trotzdem gegen 8:30 h wieder aufgestanden. Aber am Nachmittag forderte die schlaflose Nacht dann doch ihren Tribut 😊. Na gut, ich hatte ja nichts Besonderes vor.

W. leitete eine Mail einer gemeinsamen Bekannten an mich weiter, die Termine der Mini-Konzerte der Kammerphilharmonie betraf. Ich meldete unser Haus gleich an! Wie funktioniert das? 1 oder 2 Musiker kommen ins Haus, spielen im Treppenhaus. Die Bewohner können von ihrer geöffneten Wohnungstür aus zuhören. Kosten? NULL. Aber natürlich sind Spenden willkommen. Termin: 21.03. zwischen 15 und 18 Uhr, Genaueres werde ich noch erfahren. Dauer? So ca. 10 Minuten. Aber besser als gar nichts. Ich habe eine Nachricht erhalten, dass unser Haus auf einer Warteliste ist; na gut, dann schaun wir mal! Hoffen wir das Beste, denn Barbara ist ganz hin und weg von der Aktion und meinem Engagement und will mir wieder einen Orden verleihen. 😉

Die beste Nachricht des Wochenendes: Der FC Frankfurt schlägt die Bayern 2 : 1 !!! Nicht, dass ich mich für Fußball interessieren würde, aber … 😀

Freitag, 22. Mai 2020

Nachdem das Wetter in den vergangenen Tagen sehr sonnig war, war es heute trübe, aber es regnete nicht. Auch heute war ein „Zu-Hause-Tag“.

Am Nachmittag wieder Opern-Besuch in der Met; es gab Turandot von Puccini in der Zefirelli-Version. Sehr schön, sehr bombastisch, eben Zefirelli 😉.

Eigentlich habe ich ja schon lange nicht mehr vor, nochmals in die USA zu fliegen; aber ein Besuch in der Met, das hätte was! Kurz hin, Opernbesuch, und dann wieder zurück. Mal schaun, ob es dafür einen Anbieter gäbe.