Donnerstag, 9. Juli 2026

Am Morgen mal wieder zum Wochenmarkt; dort Problem mit dem Fahrstuhl, also habe ich nur ein paar Eier und noch ein paar Blumen für Alex geholt, und machte mich dann zu Fuß auf den Weg nach Hause. Ging zu meinem Metzger, wo mich sogar der Chef, Kai, selbst bediente, dann holte ich noch bei einem Bäcker ein kleines Kartoffelbrot. Insgesamt war ich 1 Std. unterwegs.

Nach einer halben Stunde dann kam auch Judith nach Hause, und wir gingen zusammen zu Alex zum Gratulieren. Auch sein Sohn Michael, seine Schwiegertochter Emma und deren jüngerer Sohn Jasper waren wohl schon gestern Abend spät aus England angekommen. Wir hielten uns nicht sehr lange auf, denn die Familie wollte zum Essen gehen.

Am Nachmittag kam dann noch Yvonne, eine Nachbarin, um ihren Anteil an unseren Geburtstagsgaben zu zahlen. 😀

Und am Abend ab und zu ein bisschen Fußball, Frankreich : Marokko, geschaut, das Frankreich gewann. 😀

Dienstag, 19. Mai 2026

Aufstehen um 5 Uhr, los um 6; mit den Rolltreppen zur U-Bahn, die am Hauptbahnhof waren außer Betrieb. Ein junger bärtiger Muslim trug meinen Rollator noch oben. 😀

Der Zug war pünktlich, hier genauso wie in München. Mein Einstieg war bei „F“, also ganz weit zu laufen; dort standen auch schon die Zugführer. Ich sagte: „Da sie Alle hier stehen, nehme ich an, dass hier der Wagen 29 hält.“ Und einer der Männer antwortete mir: „Da haben sie recht, und sie sind so ziemlich die Einzige, die das begreift.“ Das freut einen doch am frühen Morgen. 😀

Zwischen Aschaffenburg und Würzburg war dicker, dicker Nebel.

Nach der Behandlung ließ ich mich wieder zu meinem Münchner Stammlokal fahren und aß dort „Münchner Schnitzel“ mit Kartoffelsalat und als Nachtisch gab es einen „Affogato“.

Für die Rückfahrt dann wurde nur eine Hälfte des Zuges bereitgestellt, aber ich bekam einen Sitzplatz, und beim Aussteigen auch Hilfe.

An der Treppe zur U-Bahn, wo auch nach unten die Rolltreppe nicht funktionierte, kam mir ein junger bärtiger Muslim entgegen, nahm meinen Rollator und trug ihn nach unten, und ging dann wieder nach oben. 😀

Kurz vor 20 Uhr war ich wieder zu Hause.

Ein langer, langer Tag geht zu Ende.

Montag, 18. Mai 2026

Am Morgen rief dieser Hilfsdienst von der U-Bahn an um mir mitzuteilen, dass da niemand kommen kann. Außerdem gibt es da vorher einige analoge Formulare auszufüllen, es ist also nicht so einfach wie bei der DB. Ich solle in 4 Wochen nochmal anfragen, ob sie mich in ihre Kundenliste aufnehmen könnten. 😮 Und dann müsse ich 1 Woche im voraus Bescheid geben, wenn ich Hilfe bräuchte. Als wenn man immer wüsste, wann der Fahrstuhl wieder nicht funktioniert!

Ich hatte gerade meine Fahrkarte gekauft um zum Neurologen zu fahren, da klingelte das Telefon und die Praxis rief an um den Termin abzusagen, da die Dame, die die Nervenleit-Messungen durchführt, vom Doc krankgeschrieben worden ist. Aber ich habe neue Termine bekommen. Und der Begleitservice war überflüssig. 😉

Am Nachmittag war ich wieder beim SeniorInnen-Treff im Stadtteilbüro, wo es wieder sehr interessant war; aber wir waren nur wenige Leute.

Wochenende, 16./17. Mai 2026

Am Samstagmorgen ließ ich mich von meiner Perle wecken. 😉 Ich war zwar zeitig aufgestanden, hatte aber beschlossen, mich nochmal hinzulegen. 😀

Ich hatte mir für meine Punkte bei GfK einen Warmhaltebecher  bestellt, der Freitag angekommen war, und Samstag habe ich ihn mit meinem Nachmittagskaffee ausprobiert. Funktioniert gut; ich habe ihn für meine kleinen Reisen nach München und Kiel vorgesehen. Da Annegret schon angeboten hat, mir eine kleine Wegzehrung mitzugeben, hat sie sicher auch einen Kaffee für mich für die Rückreise. 😀

Gegen Abend am Samstag buchte ich bei der Mobilitätshilfe der DB Hilfe für meine Reise nach Kiel am 1./2. Juni. 😀 Denn vor allem HH-Hbf ist ein selten blöder Bahnhof, und dann ist der Regio nach Kiel auch noch zweigeteilt, da bin ich dann lieber mit Hilfe unterwegs; und es kostet ja nichts.

Und da hier an der U-Bahn der Fahrstuhl immer noch außer Betrieb ist, buchte ich auch dessen Begleitservice für Montag für meinen Arztbesuch beim Neurologen. Mal schaun, wie der funktioniert.

Am Sonntagnachmittag meine kleine Kaffeemaschine entkalkt; sie hatte mir gesagt, dass das nötig sei. 😉

Mittwoch, 13. Mai 2026

Öfter mal was Neues! Als ich am Nachmittag zum Wochenmarkt fahren wollte, musste ich feststellen, dass der Fahrstuhl zur U-Bahn mal wieder nicht funktioniert, und unter der angegebenen Hotline meldete sich niemand.

Ich erledigte dann meine dringendsten Einkäufe bei meinem Türken und ging dann weiter zu meiner Apotheke, um die nächste Überraschung zu erleben: Mein Basal-Insulin ist nicht (mehr) lieferbar. Ich kontaktierte dann zu Hause meine Internet-Apotheke, und die können das Zeug auch nicht liefern.

Ich werde nun wohl mal eine Mail an meinen Hausarzt schreiben und am Montag früh dort hingehen, vielleicht konnte er sich dann ja schon Gedanken darüber machen.

Dienstag, 24. März 2026

So! Ich habe mich mal um meine Unterlagen vom Radiologen gekümmert, und ich finde, dass das gar nicht so schlimm aussieht: mittelgradige Stenose der ACI links, bei der rechts noch weniger, und die ACE sind vernachlässigbar. Also, denke ich, erstmal Entwarnung. Aber ich werde das demnächst meinem Hausarzt zeigen.

Und bei der UKSH Kiel gibt es ein Interdisziplinäres Zentrum für solche Erkrankungen, d. h. die führen alle Methoden der Behandlung von Gefäßerkrankungen durch – und reden auch miteinander. 😀 Vielleicht schicke ich denen mal meine Unterlagen, aber erstmal hören, was mein Hausarzt sagt.

Am Nachmittag war ich bei der Podologin, vorher habe ich mich aber über Fahrstühle und Rolltreppen informiert. Der Fahrstuhl hier zur U-Bahn wird erst im nächsten Monat wieder funktionieren.

Ich habe mir auf der Rückfahrt 500 g Marmorkuchen bei der Bäckerei an der Hauptwache gekauft: 13,20 €!!! Bei der Bäckerei in Dresden, wo ich seit einiger Zeit mein Brot kaufe, zahle ich dafür 5 €!!! Ich werde wohl an der Hauptwache keinen mehr kaufen.

Montag, 23. März 2026

Am Nachmittag hatte ich einen weiteren Termin in der Angiologie der Uniklinik. Ich habe mir viele Gedanken darüber gemacht, was ich alles fragen wollte, klar. Und dann kam alles ganz anders.

Erstmal war wieder der Fahrstuhl bei uns defekt. Dann aber auch noch mehrere unterwegs. Und die Straßenbahn fuhr wegen Bauarbeiten auch nur eingeschränkt, so dass ich Umwege fahren musste. Zum Glück gehe ich ja immer zeitig los.

Der Angiologe konnte die Unterlagen der Radiologie nicht öffnen. ☹ Ich habe mir das mal angesehen und weiß nun, wie es geht. 😀

Was ich nicht verstehen kann: Er meinte, ich solle damit zum Neurologen gehen. Was hat ein „Nervenarzt“ mit verstopften Adern zu tun? Aber ich bin am Donnerstag bei meinem hiesigen Neurologen.

Und dann erzählte er mir, dass sie in der Uniklinik nur Gefäß-Operationen machen, aber keine Behandlungen der Gefäße mit Stents. Ich weiß zwar nicht, was von Fall zu Fall besser ist, aber dass sie keine Alternativen anbieten, finde ich für eine Uniklinik doch etwas dürftig.

Ich glaube, dass ich mich mal mit meiner Lieblingsklinik in Kiel in Verbindung setze. 😀

Dienstag, 17. März 2026

Am Morgen kam die erlösende Nachricht: Es wird erstmal nicht gestreikt, die Parteien haben sich geeinigt. Das bedarf noch der Zustimmung der Mitarbeiter, aber am Donnerstag komme ich in mein Konzert. 😀

Am Nachmittag war ich in der Hausarztpraxis für Rezepte, da die Praxis dann in den beiden Wochen vor und nach Ostern Ferien macht.

Eigentlich hätte ich mir dann noch gerne im Fischladen gebratenes Fischfilet mit Kartoffelsalat geholt, aber da war schon geschlossen. Also war ich nur im Bentivenga Gelato für ein gemischtes Eis mit Sahne. 😀

Montag, 16. März 2026

Alles was mich heute interessiert hat: Fährt am Donnerstag die U-Bahn, oder wird wieder mal gestreikt. Denn am Donnerstag will ich zu einem Konzert in die Alte Oper; es gibt Mahlers 9. Sinfonie, und da möchte ich ungern fehlen. Aber die Nachrichten brachten noch nichts Eindeutiges; also warten wir mal ab – es bleibt uns nichts anderes übrig.

Dienstag, 17. Februar 2026

Heute war ich am Nachmittag bei meiner Podologin. Auf der Rückfahrt holte ich mir in der Hauptwache-Bäckerei ein paar Kreppel.

In der U-Bahn war viel, viel los, denn heute war Faschings-Umzug in „Klaa-Heddernheim“. Aber die Leute waren rücksichtsvoll und machten mir mit meinem Rollator einen Sitzplatz frei. 😀

Dabei fiel mir eine Fastnachtsgeschichte ein, die wir mal in Bad Kreuznach während des dortigen Umzuges, der Samstags stattfindet erlebt hatten:

Wir trafen an einem Getränkestand eine ausländische Frau mit Kinderwagen mit einem wenige Tage alten Baby.

Ich käme ja nie auf die Idee, so ein kleines Kind mit in diesen Krawall zu nehmen! Sie war christliche Türkin, ihr Mann Arzt in einem Krankenhaus.

Ihr schmeckte der Alkohol sehr gut. 😉 Sie lud uns ein, sie und ihren Mann einmal am Abend zu besuchen. Wir ließen sie dort und gingen nach Hause.

Fortsetzung folgt.