Mittwoch, 08.05.2019

Heute schon um 6 Uhr in der Frühe aufgestanden. Kurz vorher hatte ich einen ganz seltsamen Krampf in meinen Beinen, vor allem links, und sie jucken mal wieder entsetzlich, also stand ich auf und begann mein Tagwerk.

Lange brauchte es, bis ich jemanden bei der VHS erreichte; die zuerst gewählte Telefonnummer, die ich von einer Mitschülerin hatte, funktionierte gar nicht, eine andere dann direkt. Ich erfuhr, dass Riad sich erst gestern gegen Abend (ich vermute mal, nachdem Maren ihn angeschrieben hatte 😊) gemeldet hatte. Jedenfalls wird er eine ganze Weile ausfallen. Unser Kurs 2 wird nun mit einem anderen Lehrer stattfinden. Leider musste ich Samira mitteilen, dass für ihren Kurs 4 kein Vertretungslehrer gefunden wurde; sie muss nun evtl. an einem Samstag zum Unterricht. Sie will das diesen Samstag schon ausprobieren.

Heute bereitete ich meine Nierchen zu, und ich nahm dazu die Rest-Rotweine. Man soll ja nichts verkommen lassen 😉.

Beim Skat habe ich abgesagt, ich hatte keine Lust bei strömendem Regen durch die Gegend zu laufen. Dafür habe ich mir eine DVD angeschaut: „Freundinnen“ mit Bette Middler und Barbara Hershey.

Mittwoch, 01.05.2019

„Tag der Arbeit“, an dem nicht gearbeitet wird, was ich schon als Jugendliche irgendwie absurd fand, und gestern Abend beim Nicht-Arabisch-Unterricht, sagte Carina das gleiche 😊.

Japan hat einen neuen Kaiser. Beim Lesen all der Berichte darüber fiel mir auf, dass Masuko, die neue Kaiserin, ihren Mann überragt, und außerdem frage ich mich, ob auch er noch, genau wie sein Vater seinerzeit, daran erinnere ich mich, mit Amaterasu, der Sonnengöttin, vermählt wird und eine Nacht ganz alleine mit ihr verbringen wird? Irgendwie war bzw. wäre das ja Inzest, oder? Denn die japanischen Kaiser sollen doch von Amaterasu abstammen! Na gut, wie auch immer, auch die ägyptischen Pharaonen ehelichten meist ihre Schwestern, um die Blutlinie rein zu halten. Aber das sollen nicht unsere Sorgen sein.

Die Dame, die wegen der Ordner fragte, hat sie gegen 12 Uhr abgeholt. Alles hat also geklappt. Nun habe ich wieder eine weitere Menge Altpapier zum Entsorgen 😊.

In Erfahrung gebracht, ob wir Skat spielen – ja! – Also meine bestellte Pizza umbestellt. Immer will ich ja nicht schwänzen, und wenn ich schon frage, ob es stattfindet, dann sollte ich auch hingehen.

Am Nachmittag war es dann mal laut geworden – jede Menge Hubschrauber über der Stadt: Radrennen Frankfurt – Eschborn (oder so), früher war es das Rennen „Rund um den Henninger Turm“, aber den gibt es nicht mehr.

Nach dem Skat noch in der Kneipe gesessen, mich mit Leuten unterhalten, noch etwas getrunken.

Mittwoch, 17.04.2019

Sch***wetter! Jedenfalls am Morgen, und ich musste raus. Aber es besserte sich dann recht schnell, und so zog ich zwar meine Regenjacke an, um zur Podologin und zum Bürgeramt zu fahren, aber es blieb trocken, und als ich dann nach Hause kam, schien sogar die Sonne.

Im Einkaufscenter, wo sich die podologische Praxis und das Bürgeramt befinden, war gerade Wochenmarkt, und vom Fischhändler brachte ich mir Heilbuttfilet mit. Ist zwar etwas teurer, aber ich hatte Lust darauf, und manchmal muss man sich etwas gönnen.

Beim U-Bahn-Umsteigen noch Brötchen und Kümmelstangen gekauft, und die dann mit Brie de Meaux zu Mittag gegessen.

Eine späte Siesta, und am Abend zum Skat. Es war … mittelprächtig, Mittelfeld. Heidi war etwas misslaunig, blaffte mich mal an, und ich war nahe davor, zu gehen. Für nächste Woche habe ich mein Kommen schon in Frage gestellt, da dann die Fäden meiner OP-Narbe gezogen werden. Das entscheide ich dann spontan.

Montag, 01.04.2019

Am Vormittag kurz nach acht den genauen OP-Termin für den 09. erfragt: mitten in der Nacht!: 07:45 Uhr ?. Meine Nachbarin Judith gleich angerufen, aber die war schon unterwegs, keine Ahnung, was die so früh in der großen weiten Welt macht.

Die Lieferung von Metro kam, wie immer, pünktlich. Danach ging ich dann zum Bäcker, die bestellten Laugenbrezel abholen, und brachte bei meinem Türken ein paar mehlig kochende „Berber“ mit, um mit den gelieferten Möhren einen Eintopf zuzubereiten. Heute gab es zum Mittag nur ein Brot. Dann bereitete ich den „Spundekäs“. Danach eine kleine Siesta.

Am Abend kamen dann Wolfgang und Muhammad zu mir zum Skat. Wie so oft gewann W., ich belegte den Mittelplatz, und M. …

Und morgen ist ein neuer Tag.

Mittwoch, 27.03.2019

Mich bezw. meine Hortensie auf dem Balkon besuchte heute immer wieder eine „Schlips-Meise“ und fand da wohl irgendetwas an oder auf den frisch gesprossenen Blättern.

Ein Stück weiter im Hinterhofgarten steht eine Birke, die gerade blüht; die Blüten des Kanadischen Silberahorns sind schon verblüht, sie sind aber auch die ersten, die sich sehen lassen. Und die Eichhörnchen lieben sie!

Außer, dass ich kurz auf dem Postamt nebenan war, um einen Brief wegzubringen, passierte bei mir nichts Nennenswertes tagsüber. Dass ich dann auf dem Rückweg vergessen hatte, wie eigentlich beabsichtigt, meine Zweit-Laute aus dem Kellerraum mit hochzunehmen, ist bedauerlich; aber ich wollte mein Fahrstuhl-Glück nicht strapazieren.

Am Abend dann zum Skat. Es war vor allem sehr vergnüglich; wir waren nur zu dritt und hatten viel Spaß, und das ist ja das Wichtigste.

Eigentlich … hatte ich ja vor, meine Zweit-Laute aus dem Keller zu holen, aber da mal wieder der Fahrstuhl nicht funktionierte, ließ ich das lieber sein und stieg ohne zusätzliches Gewicht in den 4. Stock ?.

Dienstag, 26.03.2019

Mein Nach-Geburtstagstag. Verkatert im eigentlichen Sinn war ich nicht, ich hatte auch nur Cava und Mirabellengeist getrunken, aber es waren eben arbeitsreiche Koch-Tage und ein langer Geburtstagsabend gewesen. Jedoch hatte es meinen Gästen hervorragend geschmeckt, und das freut ja dann auch die Köche.

Mein Freund W. kam schon früh, bereitete die Vorspeise zu, und das Lamm – natürlich unter meiner Aufsicht ?. Er ist ein guter Koch, und es macht große Freude, zusammen zu kochen.

Und schon steht das nächste Treffen an: Montag, 01. April werden wir (Mohammed, W. und ich) mal wieder bei mir Skat spielen. Ich hoffe, dass das kein Aprilscherz ist, ich werde mich nochmal  vergewissern, bevor ich Bier bestelle und etwas zum Knabbern bereite. Alles o.k., und ich habe beschlossen, Spundekäs und Laugenbrezel zu kredenzen.

Am Abend war dann W. nochmal kurz hier, um die gestern vergessenen Mangos abzuholen, bevor er in ein Konzert, und ich zum Arabisch-Unterricht gingen. Irgendwie war ich nicht fit heute im Unterricht, was aber auch kein Wunder war. Riad hat sich aber sehr über die Laute gefreut; und ich habe meinen Mitschülerinnen von der Idee des Konzertes von Riad in meiner Wohnung erzählt und sie waren hellauf begeistert; leider fehlte Jennifer, so dass wir noch keinen Termin festlegen konnten. Carina aus Kasakstan fragte schon gleich, ob sie denn ihren Partner mitbringen könne; und Lena wollte wissen, ob sie etwas zum essen oder trinken mitbringen solle. Es kommt also an. Und Riad bestand darauf, dass ich auch erzählte, warum und wieso er bei mir ein Konzert gibt. Also alles in allem doch ein gelungener Abend.

Zuhause kramte ich dann noch ein bisschen in meinen Sachen und fand wirklich noch einen ganzen Packen Lautensaiten, die ich zusammen mit meiner zweiten, meiner „Reise-Laute“, die schon einmal mit war in Spanien als „Sondergepäck“, auch Riad schenken werde. Vielleicht ergibt das ja ein zweites Konzert? ?

Mittwoch, 20.03.2019

Ich schaute am Morgen mal wieder auf die Besucher-Statistik meiner Website, was ich sehr selten mache: NEUER REKORD! Im vergangenen Monat schauten ca. 6500 Besucher auf meine Website, wie viele auch den Blog besuchten, kann ich nicht sagen. Und wie wir alle wissen, gibt es zwar Leute, die in Blogs lesen, aber die wenigsten kommentieren auch.

Heute blieb ich zu Hause. Dafür zerkleinerte ich Kartons, da heute der Papiermüll abgeholt wurde, und ich da einiges gleich wieder in die Tonne geben wollte. Ich möchte doch endlich mal ein bisschen Ordnung schaffen, vor allem in meinem „Arbeitszimmer“ ?.

In der Nacht hatte ich noch meine Bestellung an getnow/Metro abgeschickt und für Freitagmorgen zur Lieferung bestellt. Dann kann ich alles kontrollieren und evtl. bei meinem anschließenden Einkaufsgang noch fehlende Dinge mitbringen. Ich bin vor allem gespannt, wie die Ananas und die Mangos sein werden; wenn so wie letztens die Tomaten, dann wäre ich hoch zufrieden.

Am Abend war ich zum Skat – nicht gewonnen, nicht verloren – Mittelmaß. Aber es geht ja nur ums Vergnügen.

Mittwoch, 06.03.2019

Heute morgen etwas verschnupft aufgewacht; ob Mohammed mich doch angesteckt hat, denn er war noch etwas erkältet? Wie dem auch sei, ich habe den Skat abgesagt. Denn morgen ist das Abschiedsessen unseres Trios, und da möchte ich auf jeden Fall teilnehmen.

Durch die Gründung der Hausmusik-Gruppe hat sich rein gar nichts getan, außer dass dieser „Chris“, der sich sofort gemeldet hatte, sich nicht mehr rührte. Kein Verlust, denke ich, denn so unhöfliche Leute mag ich auch nicht.

Gegen Mittag rief mich meine Nachbarin Barbara an, dass ihre/meine Perle gerade bei ihr wäre, und dass ihr Staubsauger nicht mehr funktioniere; ich wollte ihr meinen leihen. Da kam meine Nachbarin Judith aus ihrer Wohnung. Diese bot Barbara ihren Zweit-Staubsauger an, so dass ich meinen behalten konnte. Direkte Nachbarschaftshilfe.

Frühlingsarbeit auf dem Balkon: Rückschnitt des Hortensienstrauches. Ich habe den Eindruck, dass er nicht mehr so viele Triebe bildet wie früher; er ist nun 9 Jahre alt. Vielleicht brauche ich einen neuen? Es ist ja auch ein Unterschied, ob eine Pflanze im Garten viel Platz hat, oder wie bei mir in einem platzbegrenzten Topf wächst. Unter Umständen frage ich mal in der Gärtnerei, in der ich ihn gekauft habe.

Mittwoch, 27.02.2019

Nun lese ich mit Schrecken, dass auch zwischen Indien und Pakistan der fragile Waffenstillstand wieder zerbrochen ist. Kommt die Welt denn überhaupt nicht zur Ruhe? Werden die „Großen“ der Welt nicht endlich vernünftig? Man sollte doch meinen, dass inzwischen jeder erkannt haben müsste, dass nur durch andauernden Frieden ein andauernder Fortschritt zu erreichen ist!

Ich glaube auch nicht, dass durch das erneute Treffen der Egomanen Kim und Trump irgendein Fortschritt in irgendeiner Weise erzielt wird; dazu sind beide zu sehr auf sich selbst bezogen.

Alle meine Dinge von Amazon sind angekommen; nun kann ich meine Samen säen, dann auf dem Balkon anpflanzen.

Als ich mich am Abend zum „Heckmeck“ auf den Weg machte, traf ich noch meine Nachbarin Barbara, die an ihrem schwerbehinderten Mann mal gerne die Wirkung des C. ausprobieren würde; ich habe ihr Hilfe dabei angeboten. Ich habe sie ja zu meinem Geburtstags-Abendessen Ende März eingeladen, wir kennen uns schon viele Jahre, aber trotzdem hatte sie sich bei dem Datum um einen Tag vertan, und sie wollte mir sagen, dass sie da eine Freundin vom Flughafen abholen muss. Aber … nun kann sie ohne Zeitdruck kommen.

Am Abend beim Skat waren wir eine reine Damen-Runde; erst zu viert, dann noch ein paar Runden zu dritt. Bei der 4er-Runde war ich Zweite, dann … nicht mehr so gut ?. Aber alles in allem fand ich den Abend angenehm.