Freitag, 28.06.2019

Heute morgen war es recht kühl, so empfand ich es, so dass ich recht lange überall in der Wohnung die Fenster und Türen offen ließ und den angenehmen Durchzug genoss.

In der Nacht hatte ich mir noch einen Tretroller bestellt, den gleichen wie ich ihn ausprobiert hatte, und der ist für Montag avisiert. Dann habe ich auch noch Zeit, um damit zu üben, und am kommenden Mittwoch will ich vielleicht mal wieder zum Skatspiel. Meine Nachbarin Judith hat auch ihr Interesse an so einem Gerät geäußert und will es mal ausprobieren.

Ich bestellte mir antiquarisch ein kleines Geschichtenbuch auf Arabisch, um meine Fähigkeiten in dieser Sprache zu verbessern. Immer nur Lehrbuch ist langweilig, nun sorge ich für ein wenig  Abwechslung.

Mittwoch, 19.06.2019

Unser Haus hat durch Tod und Erbschaft neue Mit-Eigentümer bekommen, und die wollen eine Besichtigung sämtlicher Wohnungen durchführen, was ihr gutes Recht ist. Termin: 08.07., einen Tag vor meiner HH-Reise. Also muss ich bis dahin etwas Ordnung schaffen, und will auch die gefüllten großen Kartons vor den hiesigen Sommerferien von einem Freund zu einem Wertstoffzentrum bringen lassen, wozu er sich bereit erklärt hatte. Meine Nachbarin Judith machte mich noch auf ein anderes Problemchen aufmerksam: meine Pflanzen auf dem Balkon. Also sprach ich darüber heute mit meiner Nachbarin/Freundin Barbara, deren Mann auch Mit-Eigentümer ist (Familienbesitz). Sie meinte, dass das für diese Leute mit Sicherheit kein Problem sei, denn der eine habe jahrzehntelang selbst solche Pflanzen konsumiert, und der andere würde sich sicher auch nicht daran stören. Hoffen wir das Beste, lieber Leser.

Um 14 Uhr Termin bei der Podologin. Auf dem kurzen Weg zur U-Bahn (ca. 200 m) musste ich wegen Rückenproblemen zweimal stehenbleiben. Ich habe deshalb den Skat-Abend abgesagt und werde da nur hingehen, wenn es mir etwas besser geht; das ist ja manchmal von Tag zu Tag unterschiedlich.

Aber eine erfreuliche Nachricht war in meinem Briefkasten: Ich bekomme ab Juli 53 Euro mehr Rente; das lohnt sich doch! Natürlich muss ich dann dafür auch mehr Steuern zahlen. Das erinnert mich wieder daran, dass ich meine Steuererklärung noch machen muss.

Mittwoch, 05.06.2019

Entgegen dem Wetterbericht, der strahlenden Sonnenschein verhieß, obwohl auch – gegen Abend – Gewitter, Sturm und Regen vorhergesagt wurden, war es schon am Vormittag teilweise recht stark bewölkt. Trotzdem ging ich los zum Einkauf, zu meinem Metzger, wo ich Deutsch sprach, dann zu meinem Türken, wo mich eine junge, etwas dunkelhäutige Frau in Türkisch nicht verstand, also versuchte ich es mit Arabisch – das konnte sie, und auf meine Frage (in Arabisch), woher sie komme, erfuhr ich, dass sie aus Marokko kommt. Es ist doch schön, wenn man solche Fortschritte bei sich bemerkt. Ich habe auch keine Angst, mit fremden Menschen in einer Fremdsprache zu sprechen.

Eine ältere Dame, die neben mir stand, meinte (als ich erzählte, dass ich Arabisch lerne), dass es im Alter wichtig sei, noch Neues zu lernen; woraufhin ich entgegnete, dass dies IMMER wichtig sei. Denn gerade mit dem Lernen von Fremdsprachen erfährt man ja auch etwas über die Kultur des jeweiligen Landes und die Gebräuche und Ansichten der Menschen. Und manchmal bekommt man dadurch eine ganz andere Sichtweise als man bisher hatte.

Aktuelle Stunde im Bundestag: Klimaschutz. Alle wollen ihn – angeblich, nur will keiner Windkraftanlagen (mit den unterschiedlichsten Ausreden) und auch keiner will den Stromnetzausbau, um Strom von A nach B zu bringen, noch nicht einmal die Erdverkabelung, die doch die Landschaften der Bayern gar nicht verschandelt; warum also nicht? Das kommt mir alles vor wie das Streiten um Kaisers Bart, und jeder schiebt den Schwarzen Peter einem anderen Bundesland zu. So wird das nie etwas werden mit den Klimaschutzzielen.

Eine Mitschülerin, die gestern nicht zum Unterricht kommen konnte, bat um Übersendung der Hausaufgaben. Diesen Wunsch erfüllte ich doch gerne.

Am Abend zum Skat. Wir waren nur zu Dritt, die anderen hatten sich abgemeldet. Für mich lief es mittelprächtig, aber wie ich schon öfter sagte: „Ich spiele zum Vergnügen.“

Ansonsten habe ich meine Fächer wieder in Betrieb genommen, das ist manchmal angebracht bei diesen Temperaturen.

Mittwoch, 29.05.2019

Heute wieder Lieferung von getnow, u. a. eine große, reife Ananas, aber die verarbeite ich erst morgen. Äpfel habe ich auch noch. Gestern Abend spät hatte ich noch mein Kohlrabi-Möhren-Kaiserschoten-Kochschinken-Gemüse fertiggemacht, davon aß ich heute zu Mittag mit Bratkartoffeln, und für morgen habe ich auch noch davon, außerdem 8 Portionen eingefroren. Den großen Topf gleich wieder gespült, und Linseneintopf zubereitet am Abend. Nun habe ich wieder einen gut gefüllten TK-Schrank.

Am Abend nicht zum Skat, nach dem langen Tag gestern brauchte ich einen Ruhetag, und morgen Abend gehe ich in ein Konzert.

Mittwoch, 15.05.2019

Ein sehr ruhiger Tag.

Am Abend zum Skat – recht erfolgreich. Aber wie schon gesagt, gibt es da seit kurzem eine Teilnehmerin, die mir nicht so recht zusagt. Also habe ich schon für nächste Woche meine Teilnahme in Frage gestellt.

Mehr gibt es leider für diesen Tag nicht zu berichten.

Mittwoch, 08.05.2019

Heute schon um 6 Uhr in der Frühe aufgestanden. Kurz vorher hatte ich einen ganz seltsamen Krampf in meinen Beinen, vor allem links, und sie jucken mal wieder entsetzlich, also stand ich auf und begann mein Tagwerk.

Lange brauchte es, bis ich jemanden bei der VHS erreichte; die zuerst gewählte Telefonnummer, die ich von einer Mitschülerin hatte, funktionierte gar nicht, eine andere dann direkt. Ich erfuhr, dass Riad sich erst gestern gegen Abend (ich vermute mal, nachdem Maren ihn angeschrieben hatte 😊) gemeldet hatte. Jedenfalls wird er eine ganze Weile ausfallen. Unser Kurs 2 wird nun mit einem anderen Lehrer stattfinden. Leider musste ich Samira mitteilen, dass für ihren Kurs 4 kein Vertretungslehrer gefunden wurde; sie muss nun evtl. an einem Samstag zum Unterricht. Sie will das diesen Samstag schon ausprobieren.

Heute bereitete ich meine Nierchen zu, und ich nahm dazu die Rest-Rotweine. Man soll ja nichts verkommen lassen 😉.

Beim Skat habe ich abgesagt, ich hatte keine Lust bei strömendem Regen durch die Gegend zu laufen. Dafür habe ich mir eine DVD angeschaut: „Freundinnen“ mit Bette Middler und Barbara Hershey.

Mittwoch, 01.05.2019

„Tag der Arbeit“, an dem nicht gearbeitet wird, was ich schon als Jugendliche irgendwie absurd fand, und gestern Abend beim Nicht-Arabisch-Unterricht, sagte Carina das gleiche 😊.

Japan hat einen neuen Kaiser. Beim Lesen all der Berichte darüber fiel mir auf, dass Masuko, die neue Kaiserin, ihren Mann überragt, und außerdem frage ich mich, ob auch er noch, genau wie sein Vater seinerzeit, daran erinnere ich mich, mit Amaterasu, der Sonnengöttin, vermählt wird und eine Nacht ganz alleine mit ihr verbringen wird? Irgendwie war bzw. wäre das ja Inzest, oder? Denn die japanischen Kaiser sollen doch von Amaterasu abstammen! Na gut, wie auch immer, auch die ägyptischen Pharaonen ehelichten meist ihre Schwestern, um die Blutlinie rein zu halten. Aber das sollen nicht unsere Sorgen sein.

Die Dame, die wegen der Ordner fragte, hat sie gegen 12 Uhr abgeholt. Alles hat also geklappt. Nun habe ich wieder eine weitere Menge Altpapier zum Entsorgen 😊.

In Erfahrung gebracht, ob wir Skat spielen – ja! – Also meine bestellte Pizza umbestellt. Immer will ich ja nicht schwänzen, und wenn ich schon frage, ob es stattfindet, dann sollte ich auch hingehen.

Am Nachmittag war es dann mal laut geworden – jede Menge Hubschrauber über der Stadt: Radrennen Frankfurt – Eschborn (oder so), früher war es das Rennen „Rund um den Henninger Turm“, aber den gibt es nicht mehr.

Nach dem Skat noch in der Kneipe gesessen, mich mit Leuten unterhalten, noch etwas getrunken.

Mittwoch, 17.04.2019

Sch***wetter! Jedenfalls am Morgen, und ich musste raus. Aber es besserte sich dann recht schnell, und so zog ich zwar meine Regenjacke an, um zur Podologin und zum Bürgeramt zu fahren, aber es blieb trocken, und als ich dann nach Hause kam, schien sogar die Sonne.

Im Einkaufscenter, wo sich die podologische Praxis und das Bürgeramt befinden, war gerade Wochenmarkt, und vom Fischhändler brachte ich mir Heilbuttfilet mit. Ist zwar etwas teurer, aber ich hatte Lust darauf, und manchmal muss man sich etwas gönnen.

Beim U-Bahn-Umsteigen noch Brötchen und Kümmelstangen gekauft, und die dann mit Brie de Meaux zu Mittag gegessen.

Eine späte Siesta, und am Abend zum Skat. Es war … mittelprächtig, Mittelfeld. Heidi war etwas misslaunig, blaffte mich mal an, und ich war nahe davor, zu gehen. Für nächste Woche habe ich mein Kommen schon in Frage gestellt, da dann die Fäden meiner OP-Narbe gezogen werden. Das entscheide ich dann spontan.

Montag, 01.04.2019

Am Vormittag kurz nach acht den genauen OP-Termin für den 09. erfragt: mitten in der Nacht!: 07:45 Uhr ?. Meine Nachbarin Judith gleich angerufen, aber die war schon unterwegs, keine Ahnung, was die so früh in der großen weiten Welt macht.

Die Lieferung von Metro kam, wie immer, pünktlich. Danach ging ich dann zum Bäcker, die bestellten Laugenbrezel abholen, und brachte bei meinem Türken ein paar mehlig kochende „Berber“ mit, um mit den gelieferten Möhren einen Eintopf zuzubereiten. Heute gab es zum Mittag nur ein Brot. Dann bereitete ich den „Spundekäs“. Danach eine kleine Siesta.

Am Abend kamen dann Wolfgang und Muhammad zu mir zum Skat. Wie so oft gewann W., ich belegte den Mittelplatz, und M. …

Und morgen ist ein neuer Tag.

Mittwoch, 27.03.2019

Mich bezw. meine Hortensie auf dem Balkon besuchte heute immer wieder eine „Schlips-Meise“ und fand da wohl irgendetwas an oder auf den frisch gesprossenen Blättern.

Ein Stück weiter im Hinterhofgarten steht eine Birke, die gerade blüht; die Blüten des Kanadischen Silberahorns sind schon verblüht, sie sind aber auch die ersten, die sich sehen lassen. Und die Eichhörnchen lieben sie!

Außer, dass ich kurz auf dem Postamt nebenan war, um einen Brief wegzubringen, passierte bei mir nichts Nennenswertes tagsüber. Dass ich dann auf dem Rückweg vergessen hatte, wie eigentlich beabsichtigt, meine Zweit-Laute aus dem Kellerraum mit hochzunehmen, ist bedauerlich; aber ich wollte mein Fahrstuhl-Glück nicht strapazieren.

Am Abend dann zum Skat. Es war vor allem sehr vergnüglich; wir waren nur zu dritt und hatten viel Spaß, und das ist ja das Wichtigste.

Eigentlich … hatte ich ja vor, meine Zweit-Laute aus dem Keller zu holen, aber da mal wieder der Fahrstuhl nicht funktionierte, ließ ich das lieber sein und stieg ohne zusätzliches Gewicht in den 4. Stock ?.