Freitag, 16. April 2021

Ich bestellte am Morgen Brot, Judith brachte es mir mit. Und sie hatte vergessen, das Geld, das ich ihr hingelegt hatte, mitzunehmen 😉, also bin ich ihr nun 3,57 + 1,95 € schuldig 😀 .

Ich rief in Kiel an, um zu erfahren, wann ich mit dem Arztbrief rechnen könnte, bekam aber keinen Rückruf mehr.

Am Abend rief unsere Hausärztin bei Judith an, da sie dringend Impfstoff verimpfen muss. Sie hat noch 100 Dosen AstraZeneca. Ich rief dann bei meinem Spanisch-Freund Hartmut an. Er selbst hat Montag einen Termin im Impfzentrum, aber es war bei ihm eine Dame zu Besuch, die noch nicht geimpft ist, der wollte er die Telefonnummer der Praxis weitergeben.

Dienstag, 23. März 2021

Am Morgen brachte mir Judith eine Tüte TK-Erdbeeren bei ihrem Einkauf mit; sie tauen nun im Kühlschrank auf.

Am frühen Nachmittag brachte mir DHL das bestellte Gebäck von Lambertz.

Diesen Spruch sandte mir gestern Abend mein Freund W.: „Aufgrund meiner Einstellung zum Leben sehe ich keinen notwendigen Grund, mich meinem Alter entsprechend zu verhalten.“ Er meinte, das passe auf uns Beide.

Am Nachmittag rief ich bei meinem Metzger an und bat darum, dass sie mir für morgen eine Schweinenuss gleich schnetzeln, da ich das ja nicht mehr gut kann; und W. kann erst gegen 19 Uhr kommen.

Bei meinem Laptop funktioniert nun neben dem Mikro auch der Lautsprecher nicht mehr. Und die Verbindung zum Drucker lässt auch zu wünschen übrig. Vielleicht fahre ich ihn mal komplett herunter und fange dann wieder von neuem an. Das wird zwar nichts an Mikro und Lautsprecher ändern, aber vielleicht wenigstens am Drucken.

Heute habe ich deshalb beim Spanisch-Skypen, was ich notgedrungen mit dem Tablet mache, auch den Laptop benutzt – für die Übersetzung des spanischen Buches, da es mit dem Ausdrucken nicht funktioniert. ☹

„Wie umgehen mit den „Querdenkern““, fragt man sich schon seit einigen Tagen auf tagesschau.de. Ich hätte einen Vorschlag: Alle mit Covid-19 infizieren und ihnen jegliche ärztliche Hilfe verweigern. Mal schauen, ob sie dann immer noch an ihrem „Querdenken“ festhalten möchten.

Donnerstag, 18. März 2021

Und noch eine gute Nachricht kam von meiner Krankenkasse: Sie lehnen diese teure Behandlung des Essentiellen Tremors nicht ab. Sie haben die Unterlagen an den MDK weitergegeben, die mich dann wohl einbestellen werden. Und vor allem teilten sie mir auch mit, dass lt. § … so eine Entscheidung innerhalb von 5 Wochen getroffen werden muss. Also warte ich jetzt ab, was der MDK mir mitteilt bzw. von mir möchte an Unterlagen.

Am Morgen erzählte ich diese gute Nachricht schon meiner Freundin Helga in Kiel, und am Abend rief ich auch noch Annegret in Kiel an, die ja die Auslöserin für die Informationen war.

Ich habe mein Alcatel-Einfach-Smartphone bei nebenan.de angeboten und natürlich sofort eine WILL-Nachricht erhalten. Ich habe es mit einer ungenutzten Prepaid-SIM-Karte nur als Wecker benutzt, dann die PIN vergessen, und so gebe ich es einfach weg. Der erste Interessent war ein Marokkaner; als erstes war er natürlich erstaunt, dass ich ihn auf Arabisch begrüßte 😉, und morgen will er mir ein Buch bringen mit Arabisch-Deutschen Übersetzungen.

Montag, 15. März 2021

Am Morgen die neue Blog-Seite in spanischer Sprache auf meine Website verlinkt und dann gleich noch ein paar Ergänzungen auf meiner Startseite hinzugefügt. Das „Handwerkszeug“ des Providers wurde verändert, aber ich habe es geschafft.

Ich habe nun auch meiner spanischen Freundin die neue Spanisch-Blog-Adresse mitgeteilt. Schaun wir mal, was sie dazu sagt.

Gegen Mittag wurden die in der Nacht noch bestellten Getränke geliefert.

Von meiner KK habe ich wegen der Kostenübernahme für diese neue ET-Therapie noch keine Nachricht. Vielleicht ist das ja schon eine gute Nachricht, denn wenn sie es schlichtweg ablehnen würden, hätte ja ein schnelles Schreiben genügt. Vielleicht warten sie ja auch die Entscheidung der gKV ab. Hoffen wir das Beste, lieber Leser. Ihr wisst ja: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Zum Abschluss des Tages noch eine gute Nachricht: Am kommenden Sonntag findet in unserem Haus ein kleines Hausflurkonzert mit einer Cellistin statt 😀 Morgen werde ich einen Brief an alle Hausbewohner verfassen; Judith und Barbara habe ich heute Abend schon Bescheid gesagt.

Dienstag, 9. März 2021

In der Nacht sehr schlecht geschlafen, dafür dann erst kurz vor 9 Uhr aufgestanden. ☹

Judith brachte mir eine Kleinigkeit von REWE mit. Ich rief meine Freundin Gisela gegen 10 Uhr an und gratulierte ihr zu ihrem Geburtstag.

Bei meiner Hausarztpraxis zwei „Zutaten“ bestellt: Injektionsnadeln für den Diabetes-Pen und Lanzetten zum Messen. Und ich habe angefragt, ob sie in ihrer Praxis ab April dann gegen Covid-19 impfen werden. Sie wissen es noch nicht, das würde von anderen entschieden. Aber sie haben mich auf jeden Fall dafür notiert.

Heute dann Spanisch, wieder ohne Buch-Übersetzung, dafür eben Konversation. Ich habe meine Lehrerin und Mitschüler eingeladen, mit nach Andalusien zu reisen – nach Corona. Sie waren schlichtweg begeistert.

Am Abend hatte ich wieder sehr lieben Besuch.

Mittwoch, 10. Februar 2021

Heute wieder ein sehr ruhiger Tag. Chatten mit W., Judith hat mir eine Orchidee, die sie von ihren Verwandten in Israel geschenkt bekam, zur Pflege übergeben. Sie will sie einem Freund weitergeben, aber da Takko die Blätter benagt 😉, und sie Angst hat, dass er davon krank werden könnte, verwahre ich sie, bis dieser Freund sie abholt.

In der Nacht hatte ich noch Getränke bestellt, die am Nachmittag gebracht wurden.

Heute begann die Biathlon-WM.

Mittwoch, 27. Januar 2021

Gestern Abend spät (oder heute Morgen früh 😉) hatte mein lieber Freund W. angefragt, ob wir uns heute Abend zusammen den Livestream einer heutigen Veranstaltung zum Jahrestag der Auschwitz-Befreiung anschauen sollten. Erstmal war ich etwas irritiert, hatte nicht verstanden, dass es „nur“ ein Livestream ist. Aber doch, da bin ich dabei. Ich bekam am Morgen schon die Zugangsdaten, und will versuchen, das mit dem Smart-TV zu empfangen.

Gestern auch noch Getränke bestellt, die – eigentlich – gegen Mittag kommen sollten, sich aber verspäteten.

Es war ein sehr langer, sehr feuchter Abend 😊, deshalb bin ich hier auch etwas verspätet mit meinem Tagesbeitrag. Ich hatte ein paar Sushis kommen lassen, und Judith hatte mir von ihrem selbstgebackenen Brot abgegeben. Hätte ich nur mehr gegessen, und nicht so viel getrunken! 😉

Dienstag, 12. Januar 2021

Am Morgen extra früh aufgestanden, damit ich gleich um 8 Uhr für meine Nachbarin einen Impftermin ergattern könnte – Pustekuchen! – Website überlaufen, nichts ging. Ich versuchte es immer mal, wollte ja gleich zwei Nachbarinnen anmelden 😉. Aber dann am Nachmittag, nach meinem Mittagsschläfchen, bei dem ich dreimal gestört wurde ☹, da kam ich endlich weiter. Nun habe ich für beide eine Kennziffer und einen Link für die Terminvergabe, aber die funktioniert auch wieder nicht: „Versuchen sie es in ein paar Tagen wieder“, heißt es da. Egal, welchen Impfstoff ich auswähle, wobei wir uns für den BioNTech-Impfstoff entschieden haben, denn der soll bei älteren Menschen besser wirken. Also versuche ich es weiter. Meine beiden Nachbarinnen freuen sich jedenfalls schon mal über den kleinen Erfolg, denn Barbara hatte es auch selbst versucht – ohne Erfolg. Sie will nun mit mir Lotto spielen 😉.

Am Nachmittag kam dann mein neues Tablet. … Ich erzähle morgen weiter …

Und am Abend hatte ich lieben Besuch 😊. Deshalb erscheine ich hier etwas verspätet.

Technischer Fortschritt

Könnt ihr euch noch an die 50er Jahre erinnern (wenn ihr denn da überhaupt schon gelebt habt)? Was haben wir es doch heute gut! Denn dank Telefon-Flatrate, Internet und Smartphone können wir auch in diesen kontaktarmen Zeiten mit unseren Freunden und Verwandten wenigstens virtuell verbunden bleiben.

Damals musste jedes Telefonat für sich bezahlt werden. Und ich erinnere mich an Telefonrechnungen von einigen 100 DM, als ein guter Freund von mir sich für längere Zeit in den USA befand 😉 ☹.

Wir hatten in meinem Elternhaus schon recht früh alle technischen Neuerungen, dank meines technik-affinen Vaters, der z. B. auch schon 1953 im Herbst einen Fernseher anschaffte – selbst das damals zumeist ausgestrahlte Testbild, das es schon lange nicht mehr gibt, zog Zuschauer an 😉. Unsere Gaststätte erlebte einen Boom. Egal, was gesendet wurde, es wurde konsumiert; das war also gar nicht so viel anders als heute 😊.

Wenn jemand kam und bat, telefonieren zu dürfen, musste jemand von uns auf die Uhr schauen, und die Minuten notieren, die das Gespräch dauerte, und dann den Preis dafür errechnen, denn eine Minute telefonieren kostete – ich glaube 12 Pfennige im Ortsnetz, Ferngespräche wurden von einem „Fräulein vom Amt“, die es zumindest bis Ende der 70er Jahre noch gab, manuell verbunden. Können wir uns heute gar nicht mehr vorstellen. Zum Glück!  

Ich erinnere mich auch noch an diverse Situationen in den 70er Jahren, wo irgendetwas auf Reisen z. B. zu Freunden in England mit der Flug- oder Zugverbindung schief lief; heutzutage würde man zum Smartphone greifen und anrufen, aber damals existierte das ja nicht. Und irgendwie lösten sich auch damals erstaunlicherweise die Probleme. Oder sollte man sagen, dass wir durch die damalige Situation kreativer waren als heutzutage? Denn wir mussten uns ja etwas einfallen lassen!

Und die Moral von der Geschicht?: Seid froh, dass wir in diesen Covid-19-Zeiten wenigstens über die Möglichkeiten verfügen, die uns die moderne Technik bietet!