In der Nacht schlecht geschlafen, deshalb schon vor 7 Uhr aufgestanden, Tee getrunken, und dann gegen 8:30 Uhr zur Hausarztpraxis, mit Frau Dr. Agar einen langen Plausch gehalten. Sie war fasziniert von meiner Lebensgeschichte und schaut sich das auf meiner Website sicher an. 😀
Sie selbst bzw. ihre Familie kommt aus Afghanistan, ist aber hier geboren. Ich habe ihr u. a. erzählt, dass die indischen Mogulkaiser aus Afghanistan stammten, und dass der erste, Babur, sich täglich Obst aus seiner Heimat schicken ließ, weil er der Meinung war, dass das Obst dort das beste, wohlschmeckendste überhaupt sei. Abgesehen davon hielt er in seinem überlieferten Tagebuch „Babur-nama“ – was „Das Buch des Babur“ heißt, fest, dass er 3 x wöchentlich sich zukiffte und 3 x wöchentlich sich betrank; und das als Muslim! 😉Nur am „heiligen Freitag“ blieb er abstinent. Seine Söhne waren vom gleichen Kaliber, verstarben teilweise schon früh an Alkoholismus.
Ich hatte mir bei dm ein paar kleine Kleinigkeiten zum Abholen bestellt, aber die waren noch nicht gepackt als ich dort hinkam. ☹ Also holte ich nur bei meinem Türken ein paar Erdbeeren.
Am frühen Abend dann das letzte Konzert für diese Saison für mich in der Alten Oper. Recht modern, der älteste Komponist war Ravel, mit einer jungen ukrainisch-finnischen Dirigentin. Es hat mir sehr gut gefallen. Und auf der Rückfahrt traf ich noch zwei Violinistinnen, die auch U-Bahn fuhren, und lobte das Konzert, auch als frühere Quasi-Kollegin. Schließlich besuchte ich auch beim früheren Solo-Klarinettisten des Orchesters Kammermusikkurse. 😀