Donnerstag, 14. Mai 2026

Am Morgen wieder lange mit „Samuel“ gechattet wegen der Insulin-Umstellung. Wir haben auch eine Kombination entdeckt, bei der ich meine bisherigen Insulin-Pens weiter benutzen kann. Und zufälligerweise ist es die Insulin-Kombi, die ich sowieso als Favorit ausgewählt hatte. Also kann ich nächste Woche gut vorbereitet zum Hausarzt gehen. – Ach ja, die PZN-Nummern kennt Samuel sicher auch und sagt sie mir noch. 😀

Am frühen Abend fuhr ich mit einem Taxi, das ich mir am Vormittag bestellt hatte, zum hr-Sendesaal zu meinem allerletzten Konzert dort. Im Hausflur unten traf ich auf Danny, der mir die Mutter seiner Freundin Jana vorstellte, und sie erzählten mir, dass Jana morgen als Mitglied eines Chores in der Alten Oper singt: Es gibt Brahms‘ Requiem. Leider gibt es keine Karten mehr.

Ich holte mir wie immer vor dem Konzert ein Glas Weißwein, eine freundliche Dame des hr brachte es mir zu einem Platz, wo schon ein Paar saß. Der Herr sprach mich an, dass wir doch am vergangenen Donnerstag nicht weit voneinander in der Alten Oper gesessen hätten, und so kamen wir ins Gespräch.

Nach dem Konzert mit sehr schöner Musik von Händel und Haydn bestellte ich mir wieder ein Taxi und hatte einen selten blöden Herrn an der Zentrale dort in der Leitung, der mit „hr-Sendesaal“ oder „Hessischer Rundfunk“ gar nichts anzufangen wusste. Aber letztendlich kam eines.

Meine Konzertkarte kostete 18 €, die Taxifahrten 38 €. Gut, dass ich dieses Abo gekündigt habe.

Donnerstag, 7. Mai 2026

In der Nacht schlecht geschlafen, deshalb schon vor 7 Uhr aufgestanden, Tee getrunken, und dann gegen 8:30 Uhr zur Hausarztpraxis, mit Frau Dr. Agar einen langen Plausch gehalten. Sie war fasziniert von meiner Lebensgeschichte und schaut sich das auf meiner Website sicher an. 😀

Sie selbst bzw. ihre Familie kommt aus Afghanistan, ist aber hier geboren. Ich habe ihr u. a. erzählt, dass die indischen Mogulkaiser aus Afghanistan stammten, und dass der erste, Babur, sich täglich Obst aus seiner Heimat schicken ließ, weil er der Meinung war, dass das Obst dort das beste, wohlschmeckendste überhaupt sei. Abgesehen davon hielt er in seinem überlieferten Tagebuch „Babur-nama“ – was „Das Buch des Babur“ heißt, fest, dass er 3 x wöchentlich sich zukiffte und 3 x wöchentlich sich betrank; und das als Muslim! 😉Nur am „heiligen Freitag“ blieb er abstinent. Seine Söhne waren vom gleichen Kaliber, verstarben teilweise schon früh an Alkoholismus.

Ich hatte mir bei dm ein paar kleine Kleinigkeiten zum Abholen bestellt, aber die waren noch nicht gepackt als ich dort hinkam. ☹ Also holte ich nur bei meinem Türken ein paar Erdbeeren.

Am frühen Abend dann das letzte Konzert für diese Saison für mich in der Alten Oper. Recht modern, der älteste Komponist war Ravel, mit einer jungen ukrainisch-finnischen Dirigentin. Es hat mir sehr gut gefallen. Und auf der Rückfahrt traf ich noch zwei Violinistinnen, die auch U-Bahn fuhren, und lobte das Konzert, auch als frühere Quasi-Kollegin. Schließlich besuchte ich auch beim früheren Solo-Klarinettisten des Orchesters Kammermusikkurse. 😀

Dienstag, 5. Mai 2026

Am Nachmittag besuchte ich Babsi, die ich durch die Kochleute kennengelernt hatte, im Krankenhaus. Sie hat zwei neue Hüften bekommen und muss ab Donnerstag zur Reha. Und da eine andere Frau der Gruppe sie wegen Ischias nicht besuchen konnte, entschloss ich mich dazu. Ich kenne sie zwar noch nicht lange, aber ich denke da immer auch an mich selbst, und wie es wäre, wenn ich im Krankenhaus wäre. 😀

Eigentlich hatte ich vor, u. U. noch zu meinem Hausarzt zu gehen; aber wir verquatschten uns, und so will ich da morgen hingehen.

Am Abend kam W. für ein paar Stündchen zu mir. 😀  Und er und seine Frau werden auch im kommenden Jahr, Ende April, mit mir zur „Missa solemnis“ von Beethoven in die Alte Oper gehen. 😀

Mittwoch, 29. April 2026

Auch heute wieder ein sehr ruhiger Tag. Für morgen habe ich mal ausnahmsweise bei REWE eine Liefer-Bestellung aufgegeben.

Ich habe für das letzte Konzert im hr-Sendesaal am 14.05. die junge Frau angeschrieben, die mir schon einmal eine Karte verbilligt abgenommen hatte; vielleicht hat sie ja wieder Lust, und ich kann mir die Taxi-Kosten ersparen. 😀

Für die Taxi-Kosten kann ich mir dann eine zusätzliche Karte für die Missa solemnis von Beethoven in der Alten Oper am 27.03.27 gönnen. 😉

Montag, 16. März 2026

Alles was mich heute interessiert hat: Fährt am Donnerstag die U-Bahn, oder wird wieder mal gestreikt. Denn am Donnerstag will ich zu einem Konzert in die Alte Oper; es gibt Mahlers 9. Sinfonie, und da möchte ich ungern fehlen. Aber die Nachrichten brachten noch nichts Eindeutiges; also warten wir mal ab – es bleibt uns nichts anderes übrig.

Freitag, 31. Oktober 2025

Heute wäre der Geburtstag meines letzten Mannes, es wäre der 92. gewesen. R.I.P.

Bei der Lieferung der Fertigmenüs von DPD ist ein bisschen was schiefgelaufen. Ich habe heute Morgen mit dem Lieferanten telefoniert, und sie haben mir schon den Rechnungsbetrag erstattet.

Da ich nächste Woche viel unterwegs sein werde, erfolgt dann die nächste Lieferung wie geplant in der übernächsten Woche.

Dafür kam aber der bestellte Christstollen, ein Mischbrot und ein Mohnstriezel. Früher bestellte ich Christstollen bei Reimann, aber ich schaute dieses Jahr mal in die Zutatenliste – und erschrak; sie ist ellenlang, enthält auch Palmöl statt Butter, u. a. Also suchte ich eine Alternative und stieß auf Bäckerei & Café Eckert, die nur wirklich reelle Zutaten verwenden. Und heute ist mein Paket angekommen.

Das Brot muss noch ca. 20 Min. in den Backofen, und es ist dann so wunderschön knackig krustig, so bekomme ich das Brot bei keinem hiesigen Bäcker. Ich habe es dann, wie in der beiliegenden ausführlichen Beschreibung und Erklärung angegeben, nach dem Erkalten in Scheiben geschnitten und eingefroren. Ein herrliches Brot; außen richtig knusprig und innen weich und saftig. Genau so wie man es gerne mag – und viel zu oft nicht mehr findet. 😀

Vom Mohnstrietzel habe ich am Nachmittag gekostet, mit einer Tasse Kaffee. 😀 Ist auch sehr gut, vor allem nicht so süß wie manch andere, dafür mit richtig viel Mohn. Das machte sich auch bei meinem Blutzuckerwert bemerkbar, der lange nicht so hoch anstieg wie sonst manchmal bei Kuchen.

Das Konzert von gestern nochmal angeschaut. Es ist anders als life, die Atmosphäre des Konzertsaals fehlt; aber andererseits sieht man genauer. Auf jeden Fall hat es mir auch heute Abend wieder sehr gut gefallen. Gestern bekam die Blumen des Dirigenten die Solo-Bratschistin, heute die spanische Solo-Flötistin. 😀

Donnerstag, 30. Oktober 2025

Am Morgen bestellte ich mir schon mal ein Taxi für kurz vor 18 Uhr, denn ich gehe in ein Konzert im hr-Sendesaal. In der Eintrittskarte ist zwar der ÖPNV inkludiert, aber da der Weg von der U-Bahn (die seit Montag auch wieder bei uns fährt) zum hr doch recht weit ist, gönne ich mir da dann ein Taxi.

Bei meinen Pralinen liege ich in den letzten Zügen; am Sonntag und Montag werde ich schon Päckchen packen, denn Dienstag fahre ich nach München, da will ich 5 Päckchen mitnehmen, und am Mittwoch und Freitag bin ich zum letzten Mal in diesem Jahr bei meiner Augenarztpraxis, die sollen natürlich auch welche bekommen; einfacher, als extra noch mal hinzufahren. 😀

Das Konzert heute Abend war super, super, super! 😀 Ich werde es mir morgen Abend nochmal anschauen/anhören bei hr-sinfonieorchester.de, da gibt es die morgige Aufführung live. Ich habe das gleich an W. und seine Frau weitergegeben.

Donnerstag, 23. Oktober 2025

Am Morgen mit W. gechattet.

Von meinem heutigen Konzertbesuch erzählt. Ich bin sehr gespannt, denn der Pianist, Herr Malofeev, wird das 1. Klavierkonzert von Tschaikowski spielen.

Ich besitze das in seiner berühmtesten Form, nämlich von Van Cliburn aus dem Jahr 1958. Damals gewann er als US-Amerikaner in Moskau den ersten Tschaikowski-Wettbewerb, eine Sensation! Und bis heute mit über 1 Mio verkaufter Platten, ein Hit! Herr Cliburn ist nun schon 12 Jahre tot. R.I.P.

Sogar mein Bruder, der mit Klassik so gar nichts am Hut hatte, kaufte sich diese Platte, nachdem er sie bei mir gehört hatte.

Da war ich natürlich sehr gespannt auf heute Abend. Und es war ein richtig schöner Abend.

Nach dem Konzert in der Alten Oper fuhr ich ein Stück mit der U-Bahn, musste dann noch ein längeres Stück laufen, da ja unsere U-Bahn-Station nicht „bedient“ wird. Unterwegs machte ich einen Stopp in unserer Stammtisch-Kneipe, wo im Keller eine Jazz-Band spielte. Mit den jungen Musikern unterhielt ich mich auch noch eine Weile, und gegen 23:30 Uhr war ich dann zuhause.

Montag, 28. Juli 2025

Heute wollte ich endlich meine Steuererklärung erledigen. Aber leider war mein Anmelde-Code abgelaufen, also habe ich einen neuen bestellt. 😮

Auf nebenan.de bekam ich Post von einem mir unbekannten Herrn, der aus Oslo stammt, lange in Großbritannien gearbeitet hat, und es nun nach Frankfurt verschlagen hat. Wie er ausgerechnet auf mich gekommen ist? Keine Ahnung. Irgendwann werde ich ihn das mal fragen.

Im Augenblick chatten wir nur. Ich habe ihn für Donnerstag zu unserem Stammtisch eingeladen.

Mit meiner Suche nach einem Stadtarchiv in meiner Geburtsstadt bin ich nicht weitergekommen. Gibt es wohl nicht.

Ich habe meine Eintrittskarte für das Konzert von Ludovico Einaudi bekommen und feststellen müssen, dass die für einen Rollstuhlplatz gedacht ist. Sch…

Am Abend kam dann doch noch W., und wir hatten einen sehr schönen, sehr langen Abend miteinander.

Dienstag, 22. Juli 2025

Am Morgen recht früh trocken zum Bäcker, denn es gelüstete mich nach Kartoffelbrot. 😉 Ich musste etwas warten, denn es war noch nicht angeliefert worden. Zum Glück hatte ich meine etwas dickere Regenjacke angezogen, denn auf dem Rückweg regnete es.

Ich habe mir gleich zwei dieser Brote gekauft, und eines dann nach meiner Rückkehr in den Tiefkühler gepackt.

Irgendwie kam ich in Gedanken auf die Musik von Ludovico Einaudi, und ich schaute nach, wann er wo auftritt. So habe ich nun für den 20.12. in Darmstadt eine Karte erstanden, gleich in der ersten Reihe. Es gab nur noch wenige Karten. Das ist dann mein persönliches Weihnachtsgeschenk.

Das Konzert findet schon um 19 Uhr statt, und nach Darmstadt komme ich mit der S-Bahn, das ist praktischer als z. B. Aschaffenburg ein paar Tage früher, wo ich mit der DB hin müsste.