Wochenende, 23./24.01.2021

Am Samstag las ich auf tagesschau.de einen Investigativ-Bericht über Pfizer/Biontech, und darüber, dass auch aus europäischer Herstellung das Vakzin nach Israel geliefert worden ist, auch aus diesem Werk in Puurs/Belgien, das angeblich wegen Umbaues an die EU kein Vakzin liefern kann. Israel dagegen hätte mehr gelagert, als es verimpfen könne. Glaubt mir, ich habe einen dicken Hals bekommen, als ich das las. Und da wundern sich die Israelis, dass der Antisemitismus zunimmt. Ich mich nicht.

Endlich habe ich meinen Brief an Antonia geschrieben. Judith hat die Anschrift für mich geschrieben, und hat ihn zum Briefkasten mitgenommen am Samstag.

Am Sonntag dann Schnee bzw. Schneeregen. Aber natürlich blieb er nicht liegen.

Und auch mit der Spanisch-Übersetzung habe ich weiter gemacht.

Montag, 18. Januar 2021

Am Morgen den Termin zur Blutabnahme am Donnerstag abgesagt. Ich habe meine Versicherungskarte an die Praxis geschickt, ebenso meine Wünsche für Medikamente usw. Judith hat den Brief in den Briefkasten gesteckt; sie kann es sich ja nicht verkneifen, mindestens einmal täglich raus zu gehen.

Das Problem ist wohl auch, dass sie sich nicht so gerne mit sich selbst beschäftigt, und keine Hobbys hat, außer sich mit Freund*innen zu treffen.

Solche Dinge beredete ich am Abend mit meiner Freundin Helga in Kiel, die da genau meiner Meinung ist. Wir lernten uns vor vielen Jahren bei Kammermusikkursen der MAS kennen; sie ist mittlerweile 88; aber auch noch nicht geimpft. Um ihren Impftermin kümmert sich einer ihrer Enkel.

Ich glaube, ich muss mal wieder das Umwelt-Dezernat kontaktieren, denn bei dem Neubau eines Studentenwohnheims an unserem kleinen Platz bleibt wohl Nacht für Nacht das Licht eingeschaltet. Um so eine Angelegenheit hatten sie sich auf mein Betreiben hin schon einmal mit Erfolg gekümmert. Ich finde, wenn ich mich darum bemühe, meine eigenen Energiekosten niedrig zu halten, dann kann ich mich auch um solche Umweltsünden kümmern.

Montag, 11. Januar 2021

In der Nacht hatte ich noch Getränke bestellt, die dann am Morgen geliefert werden sollten – na ja, es war dann doch schon Mittag, als sie gebracht wurden.

Am Morgen rief ich bei 1&1 an wegen meines mal wieder defekten Tablets und bat um ein Austausch-Gerät; nun bekomme ich ein anderes Teil von Lenovo, auch mit Smart-Funktion, diesmal nicht mit Alexa, sondern über Google (was die für einen Namen haben für ihr Smart-Teil, weiß ich – noch – nicht). Und das alte kann ich sogar behalten. Das bekommt Judith, ich schenke es ihr. Am Nachmittag bekam ich schon die Versandbestätigung; schaun wir mal, wie lange Hermes dazu braucht 😉.

Dazu fällt mir noch eine lustige Geschichte ein: Judiths früherer Chef hat eine Tochter, ca. 16 Jahre jung, mit Namen Alexa. Eines Tages erzählte er dann in der Praxis, dass „Alexa“ schon das Licht ausschalten kann 😊, Judith wunderte sich, dass er das bei einer 16jährigen für erwähnenswert hielt, sie wusste nicht, dass eine Dame dieses Namens auch bei Amazon tätig ist.

Gegen Abend rief meine Spanisch-Freundin Gisela an, und ich erzählte ihr diese Geschichte; natürlich amüsierte sie das, aber sie meinte, dass das auch von ihr sein könnte 😉, denn sie hat mit der modernen Technik ebenfalls nichts am Hut.

Freitag, 8. Januar 2021

Am Morgen war ich wirklich zu Fuß unterwegs zum Bankautomaten, Geld für meine Perle holen. Anschließend wollte ich noch zum Fischladen, da der gerade ums Eck ist, aber es hatte sich schon eine Warteschlange gebildet, und so überlegte ich mir, dass ich ja noch geräuchertes Forellenfilet und geräuchertes Makrelenfilet vorrätig habe, und entschied, dass das Fischfilet warten kann 😉.

Im Briefkasten war ein langer Brief von Antonia, der jungen Dame, die mich vor Corona für eine Studienarbeit interviewt hatte, worüber ich mich sehr freute (über den Brief 😉). Hallo Antonia, wenn Du das hier liest: Herzlichen Dank! Ich werde Dir in den nächsten Tagen antworten. Aber jetzt schon von hier aus: Alles, alles Liebe!

Heute dann wieder Biathlon, mit mäßigem Erfolg für die deutschen Damen und Herren ☹. Na ja, morgen ist ein neuer Tag.

Ich habe meine Amaryllis fotografiert; ich zeige sie euch im nächsten Beitrag, muss die Bilder noch etwas verkleinern 😊.

Wochenende, 10./11.10.2020

Am Samstagmorgen klingelte es, und ein Paketbote wollte ins Haus. Da ich ein Päckchen mit FFP2-Masken erwartete, öffnete ich, aber keiner kam. Also ging ich nach einiger Zeit nach unten, weil ich annahm, dass das Päckchen im Hausflur abgelegt worden war … aber nichts. Jedoch traf ich Barbara, die ein Paket erhalten hatte, gerade unten war und nicht in ihrer Wohnung über mir. Na gut, wie auch immer. Wir hielten einen kleinen Plausch, andere Nachbarinnen kamen hinzu 😊.

Mein Päckchen kam dann am Nachmittag.

In der Nacht stellte ich Barbara ein paar Süßigkeiten und eine Karte vor ihre Wohnungstür – sie hat heute Geburtstag. Gegen Abend kam sie zu einem Plausch und mit einem süßen Dankeschön zu mir.

Ich bin am Überlegen, ob ich in diesem Jahr vielleicht mal wieder Weihnachtsplätzchen backen werde; habe ich schon lange nicht mehr gemacht.

Freitag, 9. Oktober 2020

Am Morgen bei der MAS in HH angerufen und die Teilnahme am Silvesterseminar abgesagt. In diesen Zeiten der ansteigenden Covid19-Infektionszahlen verzichte ich da lieber drauf, ungern, aber doch. Vor allem wegen der weiten Bahnfahrt.

Heute morgen Weißbrot gebacken.

Judith musste raus und brachte mir noch Eier mit; sonst habe ich wohl alles, und wenn nicht, dann besorge ich es mir im Haus … oder verzichte drauf 😉.

Eine meiner Freundinnen in Kiel hat heute Geburtstag, sie wird 81; am Morgen versuchte ich vergebens sie anzurufen, auch am Nachmittag erreichte ich sie nicht. Nun habe ich ihr per Mail gratuliert.

Am Abend einen Film über Jonas Kaufmann gesehen/gehört.

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Am Morgen gleich um 8 Uhr bei 1&1 angerufen wegen des Ladekabels für mein Tablet. Problem gelöst: Das vom Smartphone passt! Also bräuchte ich für beide dasselbe, perfekt! Früher brauchte man für jedes Gerät ein eigenes. Gut, dass die Hersteller sich da nun anscheinend auf eine gemeinsame Lösung geeinigt haben!

Eigentlich wollte ich am Vormittag zur Post, zu meinem Metzger und zu dm, aber da es ohne Unterlass regnete, beschloss ich, das auf den wettermäßig besseren Nachmittag zu verschieben. Man ist ja flexibel 😉.

Dann mit meiner Freundin in Kiel telefoniert, was ich all die Tage schon vorhatte.

Am Nachmittag dann zum Einkaufen, ganz ohne Regen. In Zukunft müssen wir auf unserer Einkaufsstraße Maske tragen (das tue ich sowieso, denn das andauernde Auf und Ab nervt doch bloß). Frankfurt hat die 50er-Marke „gerissen“; nichts, worauf wir stolz sein müssten.

Am Abend brachte mir Judith Kürbissuppe, sehr gut geschmeckt hat sie mir.

Montag, 7. September 2020

Am Morgen gleich den alten Laptop zurückgesetzt. Schaun wir mal, wann Judith Zeit hat, damit ich sie darin unterrichten kann, wie man so ein Teil einrichtet. Bisher hat sie so etwas immer von einem Bekannten machen lassen, der zu bequem war, ihr das zu zeigen. Ich werde mir die Zeit und Geduld dazu nehmen, denn ich will sie ja nicht dumm sterben lassen :-).

Ab Mittag hakte dann das Zurücksetzen bei 43 %; nach Rückfrage bei W. und längerem Überlegen schaltete ich ihn einfach aus, und alles war gut. Er spielte dann freiwillig Windows neu auf. Und in den nächsten Tagen (voraussichtlich erst am Samstag) werde ich mit Judith alles Weitere machen.

Eigentlich wollte W. am Abend kommen, aber dann klappte es doch nicht. Nun ist das auf Donnerstag verschoben.

Ansonsten: Bildbearbeitung.

Donnerstag, 16. Juli 2020

Ich machte mir Sorgen: Seit gestern versuchte ich, meine Freundin Helga in Kiel telefonisch zu erreichen, aber weder sie noch ihr AB meldeten sich. Nun habe ich eine Mail an sie geschickt. Sie ist so ca. 84 oder 85 Jahre alt, da muss man sich dann Sorgen machen. Aber zum Glück ist alles o.k.; sie schickte mir eine Mail, dass vor ihrem Haus Handwerker zugange sind, und die Telefonleitung in Mitleidenschaft gezogen ist. Was für ein Glück!

Gegen Mittag Termin beim Angiologen zum Ultraschall der Halsschlagadern: alles in Ordnung. Das freut mich/uns auch.

Zwei Kudrun-Bücher waren im Briefkasten, eines im Prinzip das Original in mittelhochdeutschen Versen mit Übersetzung.

Kurz vor 18 Uhr dann wieder zur DeuNatBibl. In zwei Büchern über die Großmogule gelesen, in einem länger, dem Tagebuch des Großvaters von Akbar dem Großen, Babur; das habe ich „entjungfert“ 😉. Da mein Handy-Akku zur Neige ging, und ich da meine U-Bahn-Fahrkarte drauf hatte, schon gegen 21 Uhr nach Hause gegangen/gefahren.

Ich musste wieder feststellen, dass psychische Leistung meinen Blutzuckerspiegel mehr beeinflusst als physische. Obwohl er, bevor ich in die DNB fuhr, recht hoch war, stellte ich schon dort fest, dass er sehr abgesunken war, und ich nahm etwas Traubenzucker. Und trotzdem war er beim Messen zuhause recht niedrig. Auch beim Arabisch-Unterricht (oder früher beim Musizieren mit dem Trio oder mit Orchestern) stellte ich das fest.

Die beiden Bücher habe ich dann im ZVAB gefunden – und bestellt. 😉 Ich brauche einen neuen Bücher-Platz!

Meine Freundin aus Kiel hatte angerufen, und mir auf den AB gesprochen. Sie hörte zum ersten Mal meine Ansage und fand, dass sie so eine tolle Ansage wie meine noch nie gehört habe. Das freut einen doch.

Wochenende, 04./05.07.2020

Am Samstagmorgen bekam ich eine Mail der DeuNatBibl, dass die Leihfrist der entliehenen Bücher am 08.07. endet, und ich diese verlängern könne. Da ich aber am kommenden Montag wieder dort sein kann, warte ich ab, was dieser Besuch dort bringen wird. Ich habe aber gleich noch ein paar Bücher für kommenden Donnerstag bestellt, denn nächste Woche habe ich zwei Termine ergattert.

Am Nachmittag kam Samira zu mir; wir buken Brot, diesmal wieder Buttermilchbrot; es gelang perfekt: außen knusprig, innen weich. Ich gab ihr ein halbes Brot mit. Wir hatten eine gute Zeit. Das Eis bereiteten wir nicht zu, denn die Einfrierzeit war zu lange, das behalte ich mir vor, und sie kommt dann noch mal am Abend zum Eis-Essen.

Meine „Unter-Mieterin“ rief an, ob ich Rosen mögen würde, sie hätte zu viel. Samira war sehr erstaunt; solche guten Nachbarschaftsbeziehungen hat sie wohl in ihrem Haus nicht. Also habe ich nun einen Strauß weißer Rosen. Schön!