Montag, 28. Februar 2022

Meine spanische Freundin antwortete mir am frühen Morgen: Leider hat sie ihr Haus schon seit längerem einer Gruppe von Belgiern vermietet. Sollten die nicht anreisen, stünde es mir und meinen Freunden natürlich zur Verfügung. Schade, aber es wird eben schon seit vielen Jahren als Ferienhaus vermietet; da kann man nichts machen. Neue Ideen sind also gefragt.

Immer wenn ich Nachrichten schaue, fange ich an zu weinen. Ich weiß, es gäbe ein einfaches Mittel dagegen: keine mehr schauen! 😀 Aber andererseits will man ja auch auf dem laufenden bleiben. Eine Zwickmühle!

Freitag, 25. Februar 2022

Ende kommenden Monats feiere ich meinen 77. Geburtstag. 76 davon konnte ich in Frieden feiern, denn es wurde immer erzählt, dass am Tag vor meiner Geburt die Amerikaner in unser Dorf kamen, und es herrschte eine nächtliche Ausgangssperre. Aber in unserem Haus auf dem Land in Rheinland-Pfalz hatte auch eine Hebamme aus der Stadt, die unserer weitläufigen Familie angehörte, Zuflucht gefunden, und so war meine Hausgeburt gesichert.

Und nun, kurz vor meinem 77. muss dieser Idiot Putin wieder einen Krieg anzetteln! Es ist nicht zu fassen! Soll er doch elendig verrecken!

Ich hoffe nur, dass es keine Angriffe auf NATO-Länder, wie die baltischen Staaten, gibt, denn dann wäre das Desaster vollkommen, und Herr P. ließe sich sicher auch nicht davon abhalten, Atomwaffen gegen den Rest Europas einzusetzen. Ein fürchterlicher Gedanke!

Meine Freundin in Andalusien schrieb mir heute. Zu ihr würde ich fahren, wenn der Krieg näherkäme. Sie wohnt zwar nicht außerhalb der Welt, aber in einer Kleinstadt bei Sevilla würde ich mich sicherer fühlen als hier in F. Und ich könnte in ihrem Zweithaus wohnen, wir müssten uns nicht gegenseitig auf den Geist gehen. 😀 Denn aus Erfahrung weiß ich, dass auch das Zusammenleben mit Freunden so seine Tücken hat.

Auch mit meiner Freundin Helga in Kiel telefonierte ich; ich lud sie und Annegret ein, im Fall der Fälle mit nach Andalusien zu reisen, denn auch Kiel war aufgrund des Militärs dort schon immer ein Angriffsziel. Ich hoffe das alles ja nicht, aber es ist besser, darauf vorbereitet zu sein.

Wochenende, 22./23.01.2022

Am Samstag hatte meine Freundin Serafina in Sevilla Geburtstag, ausnahmsweise rief ich bei ihr an. Normalerweise mailen wir, auch weil sie meint, telefonieren wäre teuer; aber das war mir heute egal. Wir hatten nun schon viele Jahre keinen persönlichen Kontakt mehr, und das finde ich sehr schade; da kann man sich schon mal ein Telefonat leisten.

Die am Freitag bei apolux bestellten ThermaCare sind am Samstag schon angekommen; viel schneller als bei shop-apotheke, wo ich sie bisher bestellte. Die hatten sie nicht auf Lager, also hatte ich mich anderweitig orientiert.

Übrigens nur am Rande: Meine Paphiopedilum philippinense var. vinicolorum blüht wieder, wie immer so zwischen Weihnachten und Anfang des neuen Jahres. Man kann sich auf sie verlassen. 😀

Montag, 8. November 2021

Um noch einmal auf meine Erzählung von gestern zurückzukommen: Es ist aber wohl ein Unterschied, ob ich von Sevilla nach Burgos zurückkehre, oder von Deutschland nach Xinjian, wo ich fast sicher sein kann, von der chinesischen Regierung gefasst und in ein KZ gebracht zu werden. Das sollte man sich sehr gut überlegen.

Heute wurden mir wieder Getränke geliefert. Daher habe ich am Morgen, als ich Judith auf dem Flur hörte, sie gebeten, mir 2 € für den Boten zu leihen. Seitdem ich viele Dinge mir bringen lasse und online bezahle und auch sonst meine meisten Einkäufe inzwischen mit der Karte zahle, fehlt mir immer mal das Kleingeld. Judith gab sie mir.

Bei der Gelegenheit lernte ich ihre Verwandte kennen, die sich nicht bemüßigt fühlte, mir einen Guten Morgen zu wünschen. Stießel sagt man über solche Leute, Jüdin hin oder her. 😀

Die Koalitionsverhandlungen „ruckeln“, wie man hört bzw. liest. Ich befürchte schon seit einiger Zeit, dass die Grünen insbesondere von der FDP über den Tisch gezogen werden sollen. Das schmeckt mir gar nicht! Schließlich ist doch die FDP der kleinste Partner, wenn man die Stimmen zugrunde legt. Aber …

Falsch erscheint mir angesichts der rasant steigenden Covid-19-Infektionszahlen die Zurücknahme der bestehenden Beschränkungen. Ich hoffe nur, dass die Länder-Chefs vernünftiger sind, und so rigide wie Herr Kretschmer oder die österreichische Bundesregierung reagieren.

Wochenende, 06./07.11.2021

Am Samstagmorgen lange mit Helga in Kiel telefoniert, ihr natürlich auch von meinen Schülern erzählt.

Judith hatte über das Wochenende Besuch einer Cousine (?) aus Israel, die bei Verwandten in Lüneburg weilt, und von dort hierher kam. So sah ich natürlich weniger von Judith als sonst. 😀

Dilschat war übers WE bei Freunden in Süddeutschland. Seine Eltern, die in ihrer Heimat geblieben waren, sind in einem Umerziehungslager der Chinesen, ab und zu hört er von ihnen. Seine Frau, die eigentlich mit ihm nach Deutschland kam, hatte solches Heimweh, dass sie zurückging – und seitdem ist sie verschwunden. ☹ Ich weiß aber auch nicht, wie blöd man sein muss, um das zu tun. Natürlich sage ich das nicht zu D.

Ich habe schon einmal in Spanien erlebt, dass eine junge Frau aus dem nördlichen Spanien, die mit ihrem Mann nach Tocina in Andalusien, meiner dortigen Heimat, als Lehrer geschickt wurde, die sich dort ein Haus kauften, und sie dann wirklich psychisch krank wurde aus Heimweh. Ich hatte die Beiden durch meine dortige Freundin, die ja auch Lehrerin war, kennengelernt. Und ich erinnere mich an einen sehr schönen Abend. Ich hatte gekocht, und als wir alle gut gegessen hatten, holte ich meine Klarinette und gab für meine Gäste ein kleines Konzert. Er begleitete mich auf seiner Gitarre; und die beiden Damen spülten das Geschirr. Einige Zeit noch hatten wir Kontakt, dann hörte ich nichts mehr von ihnen. Ich erfuhr nur von Serafina, dass sie wieder in ihre Heimat zurückgegangen seien.

Mittwoch, 16. Juni 2021

Am Morgen erreichte ich auch telefonisch jemanden in Kiel und bestätigte nochmal die Termine auf diesem Weg.

Ansonsten war hier bei mir nichts los. Da kann ich euch die Geschichte vom Endspiel der Fußball-EM 2008 erzählen:

Ich verbrachte ein paar Tage in Lübeck. Im Hotel gab es in jedem Zimmer kleine Fernseher. Ein großer stand im Frühstücksraum, der auch eben Fernsehzimmer und einziges Raucher-Zimmer war. Das kam mir sehr gelegen, denn damals rauchte ich noch.

Das Endspiel lautete: Spanien ./. Deutschland. Schon damals war ich Fan der Spanier. Gerne hätte ich mir das Spiel im Kreise von Spanien-Fans angeschaut, aber das einzige spanische Restaurant in Lübeck hatte geschlossen; Fußball-Ferien? Keine Ahnung. Also musste ich mir das Spiel im Hotel anschauen – im Kreise von Deutschland-Fans, die auch als Nichtraucher den großen Fernseher genießen wollten. Zudem wollten sie mir das Rauchen verbieten (im Raucher-Zimmer!).

Als sie dann feststellen mussten, dass ich Spanien-Fan war, war natürlich die K. am D. 😀

Und dass diese Spanier dann auch noch gewannen, das setzte dem ganzen die Krone auf. Ich glaube, sie hätten mich am liebsten erschlagen.

Aber so vergesse ich diesen Abend nie mehr.

Montag, 15. März 2021

Am Morgen die neue Blog-Seite in spanischer Sprache auf meine Website verlinkt und dann gleich noch ein paar Ergänzungen auf meiner Startseite hinzugefügt. Das „Handwerkszeug“ des Providers wurde verändert, aber ich habe es geschafft.

Ich habe nun auch meiner spanischen Freundin die neue Spanisch-Blog-Adresse mitgeteilt. Schaun wir mal, was sie dazu sagt.

Gegen Mittag wurden die in der Nacht noch bestellten Getränke geliefert.

Von meiner KK habe ich wegen der Kostenübernahme für diese neue ET-Therapie noch keine Nachricht. Vielleicht ist das ja schon eine gute Nachricht, denn wenn sie es schlichtweg ablehnen würden, hätte ja ein schnelles Schreiben genügt. Vielleicht warten sie ja auch die Entscheidung der gKV ab. Hoffen wir das Beste, lieber Leser. Ihr wisst ja: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Zum Abschluss des Tages noch eine gute Nachricht: Am kommenden Sonntag findet in unserem Haus ein kleines Hausflurkonzert mit einer Cellistin statt 😀 Morgen werde ich einen Brief an alle Hausbewohner verfassen; Judith und Barbara habe ich heute Abend schon Bescheid gesagt.

Dienstag, 2. Februar 2021

Und wieder so ein trüber und regnerischer Tag.

Endlich habe ich meiner spanischen Freundin Serafina mal wieder eine Mail geschickt. Es war Zeit; jeden Tag dachte ich daran, aber getan habe ich nichts ☹. Jetzt endlich! Aber was soll man in diesen ruhigen Zeiten auch schreiben?

Am Nachmittag dann endlich der Workshop Vorhofflimmern von Boehringer via Zoom. Eigentlich sollte er schon letzten Sommer hier in einem Hotel stattfinden, aber Covid-19 hatte dem einen Riegel vorgeschoben. Ich fand es sehr interessant, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen, und lernte, dass es viele verschiedene Formen des VHF gibt. Ich bin da noch gut dran, die ich nur selten die Auswirkungen spüre; andere haben praktisch dauernd damit zu tun.

Montag, 9. November 2020

Da macht sich irgendwer in der Presse doch wirklich Gedanken darüber, was Mr. Biden über Fußball denkt! 😉 Ist das wichtig? Ich fasse es nicht! Ich wäre sowieso dagegen, irgendwelche Fußballspiele oder Formel 1-Rennen u. ä. zu veranstalten. Das muss nicht sein in diesen Zeiten, denke ich. Aber mich fragt ja niemand.

Das bestellte „Einhänder-Kochbuch“ wurde schon am frühen Morgen geliefert; es reißt mich nicht vom Hocker, aber gut, habe ich eben das 1001. Kochbuch, auch nicht schlimm.

Die bei flaschenpost.de bestellten Getränke kamen auch pünktlich am Vormittag. Deniz, den „Bringer“ kannte ich schon. Deniz ist türkisch und heißt Wasser; mit dieser Kenntnis hatte ich ihn sehr verblüfft. 😉

Und auch die bestellten spanischen Leckereien (Serrano-Schinken, Lomo, Salchichón und Chorizo) sind dann am Nachmittag geliefert worden. Ich habe noch nichts davon probiert, aber es sieht alles sehr lecker aus. Noch habe ich Wurst von meinem hiesigen Metzger 😊.

Wochenende, 31.10./01.11.2020

Samstagmorgen war im Briefkasten Post von der Hausverwaltung: eine moderate Mieterhöhung über 30 Euro monatlich; eigentlich dürften sie mehr erhöhen.

Mit Judith gesprochen; wir wollen einmal an den Weihnachtsfeiertagen zusammen kochen und essen: Sie wünscht sich Gänsekeule, Rotkohl, Klöße. Soll sie haben! Einmal im Jahr, an Weihnachten, isst sie auch Fleisch, normalerweise ernährt sie sich vegetarisch.

Samstag war der Geburtstag meines verstorbenen Mannes; 87 wäre er, aber leider verstarb er schon mit 73.

Da hier bei mir nichts los war, erzähle ich eine wahre Geschichte, die wir während einer unserer Reisen erlebten:

Wir waren unterwegs nach Andalusien, übernachteten in Le Boulou in Frankreich, an der Grenze zu Spanien. Am Nachmittag, nach dem Einchecken in unserem Hotel, erkundeten wir ein bisschen die kleine Stadt. Ein ca. einjähriges Kind, es konnte gerade laufen, trieb sich mutterseelenallein in den Gassen herum; keiner der Anwohner wusste, wo das Kind hingehörte. Eine Frau nahm sich des Kindes an und rief die Polizei. Ich kann bis heute nicht verstehen, wie so etwas passieren kann. Und ich weiß auch nicht, wie die Geschichte ausging. Aber eines weiß ich noch: Das Essen im Restaurant am Abend war ganz vorzüglich! Und wir erlebten auch in Frankreich auf unseren vielen Fahrten schlechte bis sehr schlechte Restaurants in unseren Unterkünften.

Am Sonntag erhielt ich Post von der DB: Sie preisen an, wie sicher man doch mit ihnen reist 😉. Ich dachte, man soll nach Möglichkeit zu Hause bleiben?! Da kommt diese Werbung doch zur Unzeit.

Am Sonntagabend dann nach 2 Tagen Wartezeit ein Liefer-Zeitfenster für morgen bei tegut ergattert.