Mittwoch, 18. Februar 2026

Am Morgen früh zur Hausarztpraxis zum Blutabnehmen. Besprechung kommenden Dienstag.

Auf dem Rückweg zum kleinen REWE, da ich morgen nicht zum Wochenmarkt kann, weil die U-Bahn wieder bestreikt wird. ☹ Dann noch in den Fischladen.

Nun also weiter mit der Fastnachtsgeschichte:

Wir wurden also eingeladen zu einem abendlichen Snack. Die Frau erzählte, dass sie wohl irgendwann in ihrem Bett erwachte und nicht wusste, wo sie ihr Kind gelassen hatte. 😀 Also fuhr sie nochmal in die Stadt um es zu suchen, fand es aber nicht. Wieder Zuhause, entdeckte sie den Kinderwagen samt schlafendem Kind im Kinderzimmer.

Außer dem Baby hatten sie auch noch einen kleinen unerzogenen Pudel, der zu den Snacks auf den Tisch sprang und sich daran bediente. 😮

Wir blieben nicht lange, und gingen da auch nie wieder hin!

Dienstag, 17. Februar 2026

Heute war ich am Nachmittag bei meiner Podologin. Auf der Rückfahrt holte ich mir in der Hauptwache-Bäckerei ein paar Kreppel.

In der U-Bahn war viel, viel los, denn heute war Faschings-Umzug in „Klaa-Heddernheim“. Aber die Leute waren rücksichtsvoll und machten mir mit meinem Rollator einen Sitzplatz frei. 😀

Dabei fiel mir eine Fastnachtsgeschichte ein, die wir mal in Bad Kreuznach während des dortigen Umzuges, der Samstags stattfindet erlebt hatten:

Wir trafen an einem Getränkestand eine ausländische Frau mit Kinderwagen mit einem wenige Tage alten Baby.

Ich käme ja nie auf die Idee, so ein kleines Kind mit in diesen Krawall zu nehmen! Sie war christliche Türkin, ihr Mann Arzt in einem Krankenhaus.

Ihr schmeckte der Alkohol sehr gut. 😉 Sie lud uns ein, sie und ihren Mann einmal am Abend zu besuchen. Wir ließen sie dort und gingen nach Hause.

Fortsetzung folgt.

Dienstag, 16. Dezember 2025

Eine Weihnachtsgeschichte:

Als ich noch ganz klein war, vielleicht so 4 oder fast 5 (ich habe ja im März Geburtstag), hatten meine Eltern (wie ich sie kenne, sicher mein Vater) zu Nikolaus ein Christkind und einen Knecht Rupprecht organisiert.

Ich war darüber so erschrocken und so verängstigt, und schrie und weinte so laut und andauernd, und wollte mich gar nicht mehr beruhigen, dass das eine einmalige Aktion blieb. 😀

Ich habe das am Abend auch Barbara erzählt, die kurz bei mir reinschaute, die eine ähnliche Geschichte aus der Zeit ihrer Evakuierung im Krieg von Frankfurt in die Rhön beitrug, wo der Nikolaus kam für alle Kinder, und auf einmal dem Nikolaus ein „Bächlein“ entgegenlief. 😀

Heiligabend früher

Lang, lang ist’s her, so ca. 75 Jahre. Damals, wir lebten auf dem tiefsten Land, lief es so ab, dass wir erst in der langsam kalt werdenden Küche zu Abend aßen. Es gab, ausnahmsweise, immer an Heiligabend, einen in der nahen Kleinstadt in einem Feinkostladen gekauften Fleischsalat und für jeden eine Scheibe Kochschinken. Ansonsten waren wir vornehmlich Selbstversorger.

Erst nach dem Abendessen klingelte das Christkind und wir durften in die Stube und unsere Geschenke auspacken.

Diesen Brauch schaffte mein Vater irgendwann ab. Er fand, wir könnten doch auch die Bescherung etwas früher stattfinden lassen, es wäre ja auch gegen 17 Uhr schon dunkel, und dann gemütlich in der warmen Stube zu Abend essen. Und da das Alle einsahen, und wohl nicht mal meine Mutter meinte, dass das unseren Gewohnheiten widersprechen würde, wurde es dann in der Zukunft so gehandhabt.

Ich weiß noch genau, wie Weihnachten roch. Man heizte ja noch mit Holz- und Kohle-Öfen, und die ließ man über Nacht ausgehen. Sonst hätte doch auch immer jemand aufbleiben müssen. 😀 Und diese Mischung der auskühlenden Räume, zusammen mit dem Duft des Weihnachtsbaumes, ist immer noch in meinem Gedächtnis verankert.

Dann wurden meist Gesellschaftsspiele gespielt, oft hatten wir Kinder auch ein neues vom Christkind bekommen, und das musste dann gleich ausprobiert werden.

Daran erinnere ich mich gerne.

Die Geschichte von Biene

Bienchen war eine kleine schwarze Pudelhündin. Ich lernte sie kennen, als ich mich bei ihrem Frauchen, der Besitzerin eines kleinen, feinen Hotels im Rheingau vorstellte, die schon recht alt war, und Unterstützung suchte. Ich war dann im Laufe der Jahre, wie einmal ein sehr zufriedener Gast feststellte, zwar nicht de jure, aber de facto die Geschäftsführerin des Hotels geworden. Aber das nur am Rande.

Ich mochte schon immer Hunde, und sie mich auch, und Bienchen hatte sich wohl gleich in mich verliebt. 😀

Bienchen war blind. Wie mir ihr Frauchen erzählte, lief sie eines Tages in den kleinen Park hinaus, so wie sie das gewohnt war, und als sie zurückkam, konnte sie nicht mehr sehen. Es gab keine äußerlichen Verletzungen, und auch der Tierarzt war ratlos. Aber Bienchen kam in ihrem gewohnten Umfeld gut damit zurecht.

Wenn ich frühmorgens (mein Dienst begann oft schon um 6 Uhr, da wir ab 7 Uhr Frühstück anboten) das Haus betrat, war Bienchen nicht mehr zu halten. Laut schreiend – es war kein Bellen oder Jaulen – begrüßte sie mich. Sie war so laut, dass unsere Gäste davon geweckt wurden, was ja gar nicht anging.

Also war das Procedere dann so, dass meine Chefin irgendwann in der Nacht Bienchen ins Wohnzimmer einsperrte, das etwas abseits der Gästezimmer gelegen war. Natürlich hörte sie mich trotzdem, aber sie konnte mit ihrem Geschrei wenigstens nicht die Gäste aufwecken. Und wenn dann der schlimmste Ansturm erst mal vorbei war und bei der Arbeit etwas Ruhe eingekehrt war, dann sagte meine Chefin: „Nun gehen Sie schon zu ihr und begrüßen Sie sie, damit wir sie raus lassen können und Ruhe einkehrt.“

Und ich ging in ihr Wohnzimmer, begrüßte Bienchen – und sie mich – und der Tag konnte seinen Lauf nehmen.

Freitag, 19. August 2022

Beim EM-Schauen fiel mir eine Begebenheit aus meiner Kindheit ein, ich mag so 10 Jahre alt gewesen sein, also war es Mitte der 50er.

In einem Nachbardorf hatten sie sich dem Kunstradfahren verschrieben. Wieso? Keine Ahnung. Jedenfalls schafften sie es bis zu den Deutschen Meisterschaften mit ihrer großen Gruppe … und gewannen. Der Jubel war natürlich groß, und das ganze Dorf stand bereit, um ihre Helden gebührend zu empfangen und zu feiern.

Aber die kamen nicht, denn die hatten beschlossen, ihren Erfolg ausgiebig bei Herbert (meinem Vater) in der Kneipe „Sächsischer Hof“ zu feiern.

Nach Stunden dann kamen die „Untertanen“ der „Helden“ auf die Idee, rumzutelefonieren, und dann mussten die besagten Helden dann doch nach Hause.

Meine Affinität zu großen Sportereignissen habe ich, wie so vieles, von meinem Vater geerbt. Ich war ja auch lange sportlich unterwegs, aber irgendwann machte mir mein Rücken da einen Strich durch die Rechnung, und auch der Essentielle Tremor. Denn z. B. Sportschießen mit zittrigen Händen kann nicht sehr erfolgreich sein. 😉

Dienstag, 16. August 2022

Ich habe auf meinen Reisen, besonders in Indien und Thailand erlebt, mit wie wenig Menschen zufrieden leben können. Ich werde nie die Familie in Thailand vergessen, die mit 12 Personen in einem einzigen  Zimmer lebte, ohne Möbel, auf dem Boden schlafen musste. Aber zu meinen Ehren ging einer von ihnen los und kaufte 1 !!! Flasche Bier, von der natürlich ich das erste Schlückchen nehmen musste. Was soll ich mich da über mein doch recht komfortables Leben beschweren?!

Dienstag, 28. Juni 2022

Der Zug nach Kiel über HH war, abgesehen von der ca. halben Stunde Verspätung, die durch Baustellen schon vorprogrammiert und bekanntgegeben worden war, pünktlich.

Ich musste in Kiel mit derselben unsympathischen Taxifahrerin vorliebnehmen, die mich schon einmal nicht zum Testzentrum fahren wollte; auch diesmal fuhr sie mich nur in die Nähe, so dass ich mit meinem Gepäck durch eine Baustelle musste.

Nach dem PCR-Test noch zur Anmeldung ins Neurozentrum; ich wurde am nächsten Tag dort auf Station 1 – der Neurologie erwartet.

Dann mit einem anderen Taxi zu meiner Freundin. Für sie hatte ich einen vorzüglichen Camembert im Gepäck.

Heute holte eine junge Frau meinen alten Stand-Ventilator ab, der neue Säulen-Ventilator ist auch angekommen. Und zusammengebaut, nur noch nicht in Betrieb genommen.

Ich schaue mich nach einem neuen Hausarzt um. Ich verstehe es nicht: Normalerweise müsste sich ein Hausarzt nach einer Patientin wie mir die Beine ausreißen. Ich bin fachkundig, unterziehe mich einer neuartigen Behandlung, die den meisten noch nicht mal bekannt ist – und das interessiert die Ärzte in der jetzigen Praxis überhaupt nicht?! Also weg dort!

Übrigens waren die bestellten Rezepte immer noch nicht angekommen. 😮

Heute Zahltag: neue Rentenabrechnung, Abrechnung der Nebenkosten mit einer Rückzahlung von ca. 250 €; aber ich werde nun wohl mal mit der Hausverwaltung sprechen wegen einer evtl. Erhöhung der Vorauszahlung in Anbetracht der steigenden Energiepreise.

Wochenende, 05./06.02.2022

Also, ich bin ja nicht pingelig 😀 und weiß auch, dass ein MHD ein MINDEST-Haltbarkeitsdatum ist, aber trotzdem würde ich kein Hundefutter zum Verkauf anpreisen, dessen MHD schon 2019 oder 2020 war, so wie bei nebenan.de gesehen. Ich habe es aber vermieden, mich mit dem Anbieter anzulegen; soll das doch ein Anderer tun!

Natürlich bin ich dabei, mir die Koffer-Organisation für die UKSH und für den Aufenthalt bei meiner Freundin Helga zu überlegen. Unbedingt sollte sie ihren Sohn, der ihr ihr Tablet geschenkt und eingerichtet hat, nach dem WiFi-Passwort fragen, damit ich mich da dann auch einloggen kann (kostet ja nichts). Ob ich dann auch meinen Laptop mitnehme, oder es beim Tablet belasse, muss ich mir noch überlegen.

Dann habe ich mir überlegt, dass man ja heutzutage in ein Krankenhaus nicht mehr unbedingt einen Bademantel mitnehmen muss, denn die Zimmer verfügen alle über ein eigenes Bad, man muss dazu nicht mehr über den Flur.

Ich möchte nämlich der Einfachheit halber nur meinen kleinen „Notfall“-Koffer mitnehmen, denn ich möchte nicht mit einem größeren Koffer in der Klinik anreisen für die 2 Tage, die ich dort bin.

Andere Dinge, wie z. B. von meiner Freundin Gisela selbstgekochte Marmelade, die meine Freundin in Kiel liebt, und die ein Mitbringsel sein soll, werde ich in einem Paket/Päckchen per DHL schicken; da kommt auch etwas Schinken und Salami rein, und wahrscheinlich etwas Fleischiges aus der Konserve fürs Abendessen (meine Hauptmahlzeit), da meine Freundin fast Vegetarierin ist und eher selten kocht. Sehr wahrscheinlich auch etwas Brot, denn das Vollkornbrot, das meine Freundin bevorzugt, vertrage ich nicht so gut. Ich bin von Kindheit an Weizenmischbrot gewöhnt, und das hinterlässt seine Spuren. 😀

Es ist also so einiges zu überlegen.

Wochenende, 06./07.11.2021

Am Samstagmorgen lange mit Helga in Kiel telefoniert, ihr natürlich auch von meinen Schülern erzählt.

Judith hatte über das Wochenende Besuch einer Cousine (?) aus Israel, die bei Verwandten in Lüneburg weilt, und von dort hierher kam. So sah ich natürlich weniger von Judith als sonst. 😀

Dilschat war übers WE bei Freunden in Süddeutschland. Seine Eltern, die in ihrer Heimat geblieben waren, sind in einem Umerziehungslager der Chinesen, ab und zu hört er von ihnen. Seine Frau, die eigentlich mit ihm nach Deutschland kam, hatte solches Heimweh, dass sie zurückging – und seitdem ist sie verschwunden. ☹ Ich weiß aber auch nicht, wie blöd man sein muss, um das zu tun. Natürlich sage ich das nicht zu D.

Ich habe schon einmal in Spanien erlebt, dass eine junge Frau aus dem nördlichen Spanien, die mit ihrem Mann nach Tocina in Andalusien, meiner dortigen Heimat, als Lehrer geschickt wurde, die sich dort ein Haus kauften, und sie dann wirklich psychisch krank wurde aus Heimweh. Ich hatte die Beiden durch meine dortige Freundin, die ja auch Lehrerin war, kennengelernt. Und ich erinnere mich an einen sehr schönen Abend. Ich hatte gekocht, und als wir alle gut gegessen hatten, holte ich meine Klarinette und gab für meine Gäste ein kleines Konzert. Er begleitete mich auf seiner Gitarre; und die beiden Damen spülten das Geschirr. Einige Zeit noch hatten wir Kontakt, dann hörte ich nichts mehr von ihnen. Ich erfuhr nur von Serafina, dass sie wieder in ihre Heimat zurückgegangen seien.