Donnerstag, 9. Dezember 2021

Heute bin ich gegen 10 Uhr in die Innenstadt zu meiner Bank und konnte bei einer sehr freundlichen Dame alles erledigen. Es ist wohl so, dass es da überhaupt keine Kasse mehr gibt, Bargeld gibt es nur am Automaten. Aber sie hat das möglich gemacht, und meine Überweisung hat sie auch für mich ausgefüllt, da ich doch so schlecht schreiben kann. Wie gesagt, die Dame war sehr freundlich, aber ich auch. 😀

Anschließend lief ich dann bis zur Hauptwache, noch an einem kleinen Weihnachtsmarkt vorbei, wo ich auch nach 2G geprüft wurde, ebenso in der Galeria (früher Kaufhof), weil ich da in der Lebensmittelabteilung von meinen Lieblingsbrötchen kaufte.

Auch meine Freundin Helga in Kiel kennt diese Zimtwaffeln nicht. Ich habe ihr versprochen, welche an die andere Freundin Annegret zu schicken, denn bei ihr treffen sie sich zum Musizieren, und dann können sie sich gemeinsam daran erfreuen.

Montag, 1. März 2021

Am Morgen kümmerte ich mich gleich um den Hinweis meiner Freundin Helga und gelangte u. a. zu folgendem Eintrag:

Mit Ultraschall gegen das Zittern: Neues Verfahren für Tremor-Patienten am UKSH, Campus Kiel

Ich rief dort an, sie nahmen meine Daten auf, wollen sie an die entsprechende Stelle weiterleiten, von dort würde ich zurückgerufen. Diese gute Nachricht gibt mir große Hoffnung; ich habe das auch gleich an W. weitergeleitet 😉.

Am Nachmittag war ich bei der Podologin – und habe auf dem Rückweg Brötchen mitgebracht.

Dann schaute ich mir die Seite der Uniklinik Bonn an, die dieses Verfahren wegen des ET schon länger anwenden als die UKSH. Bonn ist mir ja näher – geografisch. Ich muss noch eine Nacht darüber schlafen.

Außerdem habe ich den Artikel an meine Hausarztpraxis weitergeleitet, und bedankte mich – ausnahmsweise per E-Mail – bei meiner Freundin.

Da ich nach all diesen Aufregungen keine Lust mehr hatte, mir etwas zum Abendessen zuzubereiten, ließ ich mir etwas liefern: Doradenfilet mit Röstkartoffeln.

Montag, 21. Dezember 2020

Judith brachte mir die Brötchen mit und dann noch von dm größere Teelichte, die 6 Std. brennen, also einen langen Abend reichen. W. hatte mir ein Weihnachtsgesteck in einem großen Glas geschenkt, in das eine Teelichthalterung eingelassen wird, und da zünde ich fast jeden Abend eine Kerze an.

Heute Premiere: Wir hatten Spanisch-Konversation via Skype mit unserer Lehrerin, die sich gerade in Uruguay bei ihrer Mutter befindet 😊. Es hat hervorragend geklappt. Das nächste Mal treffen wir uns dann erst wieder im neuen Jahr, denn nächsten Montag will Nora ihren wohlverdienten Urlaub genießen 😉.

Am Abend kam dann noch eine Gefahrenmeldung von NINA: Im Industriepark Höchst gab es einen Störfall; wir sollen zuhause bleiben, die Fenster geschlossen halten. Eine Stunde später gab es dann wieder Entwarnung, zum Glück.

Das Rezept für das vergessene Medikament war im Briefkasten, ich habe es über die Apotheken-App an meine Haus-Apotheke geschickt, und normalerweise wird es mir morgen geliefert.

Montag, 20. April 2020

Manchmal muss man Glück haben: Gestern Abend suchte eine Nachbarin auf nebenan.de einen Karton, genau in der Größe, in der meine Pflanzen und die Erde geliefert wurden. Einen hatte ich schon zerkleinert, zwei waren noch da, und ihr Sohn holte beide heute ab. Ich bat ihn, die immer noch im Hausflur stehenden Getränke auf den „Hund“ zu stellen, den ich heute aus meinem Keller geholt hatte, was er gerne tat. Eine Hand wäscht die andere.

Judith war in die Innenstadt gefahren, brachte mir auch mal wieder meine Lieblingsbrötchen mit. Sie ist ein Schatz!

Heute bekam ich das neue Wochenprogramm von www.metopera.org mit für mich tollen Opern. Also diese Woche ab Dienstag bzw. Mittwoch Oper pur. Und am Samstag gibt es da ab 19 Uhr eine Live-Schalte zu über 40 Opernsänger*innen in aller Welt. Da freue ich mich nun besonders drauf. Die „normalen“ fast-täglichen Opern kann man abrufen, wann man möchte, irgendwann ab 01:30 Uhr 23 Stunden lang; jedoch gilt auch hier das, was auch für Museen usw. gilt: Montags geschlossen! Ich habe mir das nun in meinen Smart-TV einprogrammiert.

Ansonsten – im Westen nichts Neues.

Mittwoch, 27.11.2019

Heute morgen zur Augenärztin zur Kontrolle, alles o.k., dann Brötchen kaufen, anschließend nach Hause, Mittagessen, Siesta.

Am Nachmittag versucht, online Datteln in Elx zu bestellen, nachdem mir die Stadtverwaltung dort endlich eine Manufaktur für Datteln genannt hat. Aber irgendwie funktioniert das nicht, auch nicht nach mehrfachem Versuch. Also muss ich da morgen mal anrufen.

Am Abend dann wieder Arabisch-Unterricht. Verben, Konjugation. Sicher ein endloses Thema 😉.

Morgen auch wieder ein voller Tag.

Wochenende, 23./24.11.2019

Samstag am späten Morgen zum Einkaufen zu Rewe und zum Türken für Pfefferminze. Die Hamburger Obdachlosen saßen wieder am Straßenrand – und froren. Ich belehrte sie, dass Alkohol nur scheinbar gegen Kälte hilft, aber im Gegensatz dazu das Gegenteil bewirkt, und ich brachte ihnen von Rewe zwei Frikadellenbrötchen mit.

Viele Stunden lang an beiden Tagen aus dem Buch „Die bewohnte Frau“ von Gioconda Belli übersetzt – Spanisch-Hausaufgaben. Man muss sich reindenken in so ein Buch, immer wieder aufs Neue, außer man bliebe dran; aber es gibt ja auch noch anderes zu tun, und Arabisch-Hausaufgaben muss ich auch noch machen für Mittwoch.

Ich hatte bei getnow TK-Exotische Früchte bekommen, die habe ich nun aufgetaut, mit braunem Zucker bestreut, und gab spanischen Weinbrand „103“ dazu. Das gibt es dann morgen für meine Spanisch-Freunde mit Vanille-Eis, und gegessen wird mit meinen neuen Gourmet-Löffeln. Premiere!

Donnerstag, 19.09.2019

Am Morgen zu Fuß (mit Rollator) zum Wochenmarkt; Brötchen gekauft und ein Grillhähnchen mit Pommes. Zurück dann eine Station mit der U-Bahn. Ich hätte es auch zu Fuß geschafft, aber so ging es schneller, und das war besser für mein Hähnchen 😉.

Zuvor hatte ich schon meine Bestellung zu getnow geschickt, die kommt morgen Vormittag.

Am frühen Abend wollte Takko unbedingt eine Wohnungsinspektion machen. Ob er wohl das Hähnchen gerochen hatte? Jedenfalls beleckte er die Reste, was seinem Frauchen gar nicht Recht war 😉.

GfK rief mich an: Ich hatte vergessen, ihre App auf meinem neuen Tablet zu installieren. Sie schickten mir einen Link, ich habe die App installiert, morgen werde ich nachfragen, ob alles richtig funktioniert (wenn ich hoffentlich daran denke).

Ansonsten habe ich mir Gedanken gemacht über unser Menü für unsere Gäste am 15.10. Nun fehlt nur noch das Hauptgericht, aber da warte ich auf Antwort von Karina, die ich gebeten habe, mir mitzuteilen, was sie bzw. ihr Partner nicht mögen, denn sie ist Muslima.

Wochenende, 27./28.07.2019

Am Samstagmorgen fühlte ich mich sehr feucht. Meine Nachbarin erzählte mir, dass ihr in der Nacht so warm gewesen sei, dass sie sich eine Wärmflasche mit Eiswasser gefüllt hatte 😉. Auf die Idee muss man erstmal kommen!

Meine Füße sind natürlich wieder dick, so dass ich mich schon früh mit meinem Laptop ins Wohnzimmer verzog, wo ich die Füße hochlegen kann. Arabisch ist also nicht, zumindest keine Vokabeln abschreiben. Aber am Sonntag habe ich ein paar Texte gelesen, um nicht ganz einzurosten 😉.

Mein Rücken ist so schlimm, dass ich meinen Kopf Salat nicht in toto putzen konnte, ich musste mich zwischendrin mal hinsetzen.

Judith war extra meinetwegen zur Hauptwache gefahren, um für mich Brötchen zu kaufen – und brachte für sich auch welche mit. Sie kannte die noch nicht.

In der Nacht regnete es mal einige Stunden lang, langsam und stetig, ein richtiger „Gartengießer“; ob es aber viel gebracht hat, außer feuchter Luft und doch etwas Abkühlung, bezweifle ich. Auch der kräftige Regen am Sonntagnachmittag war bald wieder von der Sonne verschluckt.

Am Samstag hatte eine Dame über nebenan.de angefragt, ob ihr jemand kleine Benzinkanister leihen könne. Ich konnte ihr sogar zwei schenken, denn ich habe ja kein Auto mehr, also brauche ich so ein Zeugs auch nicht mehr. Bei mir lagen die Behälter im Keller und warteten darauf, dass sie jemand gebrauchen kann 😊, und nun war es soweit. Am Sonntag gegen Mittag holte diese Dame sie ab.

Dienstag, 07.05.2019

Heute morgen „klingelte“ der Handy-Wecker ein bisschen früher als gewöhnlich, denn ich hatte einen Kontrolltermin beim Onkologen. Deshalb hatte ich mich gestern Abend auch beim Rotwein etwas zurückgehalten, denn ich wollte ja nicht verkatert zu ihm. Ich war zeitig da, wurde gleich zum Blutabnehmen geschickt, und die Ergebnisse waren in Ordnung; auch die Ultraschalluntersuchung zeigte keine Auffälligkeiten. Nun muss ich erst wieder in 4 Monaten hin.

Auf dem Rückweg dann – klar doch! – einen kleinen U-Bahn-Umweg genommen und meine Lieblingsbrötchen gekauft.

Meine Putzfrau hatte ich schon gestern darauf hingewiesen, dass ich nicht zuhause wäre, wenn sie kommt, und dass sie deshalb unbedingt ihre Schlüssel mitbringen solle.

Am Nachmittag kamen meine Pakete von Otto mit einer Palazzo-Hose, die ich aber voraussichtlich wieder zurückschicke, und einer Bluse vom DW-Shop, die ich wohl behalten werde, aber das werde ich endgültig erst morgen nach dem Anprobieren entscheiden.

Ich habe dann doch schon anprobiert, und genau umgekehrt entschieden 😉. Ich habe mir dann eine andere Bluse, zur Vorsicht in zwei unterschiedlichen Größen, bestellt.

Am Abend dann wieder zum Arabisch-Unterricht. Und wieder kam unser Lehrer nicht. Wir machen uns große Sorgen um ihn. Nun habe ich zumindest von Samira erfahren, dass er „aus gesundheitlichen Gründen“ fehlte, mehr habe die VHS – klar – nicht preisgegeben, oder auch nicht gewusst. Und zu guter Letzt kam eine Mail von unserem Lehrer, dass er eine OP gehabt hätte, dies auch der VHS mitgeteilt habe, und dass die einen Ersatzlehrer besorgen sollten. Da werde ich mich morgen drum kümmern. Sch…laden!

Mittwoch, 10.04.2019

Zum Glück gut geschlafen! Wobei ich natürlich (noch) nicht so optimal auf der rechten Seite liegen kann, klar! Heute also „Verband“-Kontrolle, wobei ich gar keinen Verband habe, nur einen Sprühverband. Ein richtiger wäre mir eigentlich lieber, denn dann würde ich mich eher trauen, eine Mütze oder einen Hut aufzusetzen. Ich kam direkt dran als ich mich angemeldet hatte; eine der OP-Schwestern kümmerte sich gleich um mich.

Natürlich habe ich mir wieder eine Menge meiner Lieblingsbrötchen an der Hauptwache mitgenommen, so bin ich bis nächste Woche versorgt, dann habe ich wieder Termine in der Stadt.

Am Vormittag war es noch trüb, aber am Nachmittag wurde es sonnig.

Wie vereinbart kamen meine Freunde pünktlich kurz nach 18 Uhr, brachten den großen Plasma-TV nach unten – und Christian nahm dann auch noch meinen kleinen, nicht mehr funktionierenden Drucker mit und rief mich an: Der TV war schon von irgendwem auch immer mitgenommen worden 😉.

W. und ich saßen noch einige Zeit zusammen, tranken einen Rotwein und unterhielten uns. Auch er hatte nicht vor, zum Skat zu gehen.