Mittwoch, 24. August 2022

Am Morgen verhältnismäßig lange geschlafen, auch die Siesta war etwas länger als sonst. Der Körper brauchte das wohl.

Dafür waren meine Blutzuckerwerte aufgrund der eingespritzten Medikamente erhöht, aber das wird schon wieder.

Dafür hat mich meine Freundin in Kiel mit ihren Ansichten zu meinen Rückenproblemen wieder sehr genervt. Sie meint, da müsste ich nur etwas an Gewicht abnehmen und wie sie Yoga machen, dann käme das alles wieder in die Reihe. Sie wird kurz vor Weihnachten 90, hat noch alle eigenen Zähne, hat noch nie eine Tablette einnehmen müssen. Gute Gene, würde ich sagen.

Dass ich aber zeit meines Lebens – bis zur Bandscheiben-OP – Sport betrieben habe, und teilweise einen mit höchster Belastung der Rückenmuskulatur, das ignoriert sie einfach. Und auch, dass ich, als ich diese OP hatte, noch normalgewichtig war, und der Anstieg des Gewichtes erst mit dem Diabetes so vor ca. 20 Jahren kam. Und auch, dass bisher kein einziger meiner vielen Ärzte und Fachärzte mich darauf angesprochen und erwartet hat, dass ich abnehme.

Ich glaube, ich muss da mal ein ernstes Wörtchen mit ihr reden, denn ihre Einstellung nervt mich. Ich werde ihr auch von meiner Nachbarin berichten, die viel normalgewichtiger ist als ich, die fast jeden Tag zur Gymnastik oder zum Schwimmen oder zur Schmerztherapeutin 😉 geht, die auch am Rücken operiert worden ist und weiterhin Probleme damit hat.

Aber das mache ich erst morgen, denn für heute Abend habe ich ihr den Film „Das geheime Leben der Bäume“ empfohlen, der um 20:15 Uhr auf 3sat läuft (aber auch sicher anschließend noch lange Zeit in deren Mediathek), den ich hier schon als DVD gesehen habe. Und da wird sie mich sicher morgen anrufen und Rückmeldung geben.

Mittwoch, 18. August 2021

Wie schon gesagt, habe ich am rein ärztlichen Können der Ärzte dort nichts zu bemängeln, aber …

Sofort bemerkte ich, dass die Tabletten, die man mir gab, anders aussahen als die, die ich lange Jahre eingenommen hatte, und ich fragte nach. Und bekam zur Antwort, dass es schon die gleichen wären, nur von einem anderen Hersteller. Das war gelogen!!! Es waren größtenteils andere Medikamente. Warum sprach man mit mir nicht darüber und erklärte mir, warum und weshalb?

Es gab keinen festen Stationsarzt*ärztin, und auch die Pfleger/-innen sagten, sie müssten sich immer überraschen lassen, wer zur Visite kommt.

Am zweiten Tag kam der hohe Boss, der sogar Ärztlicher Leiter des Krankenhauses ist, persönlich zur Visite. Er verpasste mir eine ambulante Reha, in einer Einrichtung, die auch zu dieser Gelddruckmaschine CCB gehört. Als ich bemerkte, dass ich Anfang September eine mehrtägige Untersuchung in der UKSH in Kiel habe, meinte er, das sei vollkommen unwichtig. Er rangiert für mich in der Kategorie Fachidiot und schlimmer.

In der Nacht von Samstag zu Sonntag ging es meiner kroatischen Zimmernachbarin entsetzlich schlecht, wohl eher psychisch als physisch. Kein Wunder! Wenn ich dort schon Kommunikationsprobleme hatte, und sie machte das schon 2 Wochen mit und konnte sich nicht so verständlich machen wie ich. Der Nachtpfleger meinte, er könne keinen Arzt anrufen, denn dann bekomme er Ärger mit den Chefs. Ich ging zum Tresen und sagte ihm und seiner Kollegin, dass es doch wohl ihre verdammte menschliche Pflicht sei, dieser Patientin beizustehen; seien ihre Beschwerden nun real oder eingebildet. Daraufhin wurde ein Arzt gerufen, der aber ca. ½ Stunde brauchte. Wie funktioniert das bei einem wirklichen Notfall?

Am Sonntag dann war entgegen der Aussage des Visitenarztes vom Samstag keine Visite. Dafür kam eine junge Ärztin und wollte mich an die Telemetrie anhängen. Da platzte mir der Kragen, und ich bat um meine Entlassung. Warum will man mich 3 Tage nach dem Eingriff auf einmal an eine Fernüberwachung anschließen? Und natürlich hatte auch wieder kein Mensch mit mir darüber gesprochen. Das Pflegepersonal hielt sich im Hintergrund und grinste, was man trotz der Masken sehen konnte, manche hoben ihre Daumen. 😀

Das alles ist sehr seltsam, denn in der Kardiologischen Praxis kommunizieren die Ärzte, warum nicht auch auf der Station?

Mittwoch, 2. Juni 2021

Am Morgen schon um 7 Uhr aus den Federn, denn ich hatte um 10:30 Uhr einen Kontrolltermin beim Kardiologen. Es ist alles in Ordnung mit meinem Herzen, zum Glück. Aber der Termin zog sich; zum einen waren heute nur wenige Leute bei der Arbeit, so war nur jeweils ein UKG und ein EKG besetzt, dann kollabierte eine Frau direkt vor der Anmeldung, und Alle wollten helfen. Die Frau wurde letztendlich auf einer Bahre weggefahren.

Alle meine liebgewordenen Ärzte verlassen mich: Statt Dr. Konstantinou behandelt mich nun Frau Dr. Urban; aber sie ist auch eine nette.

Dann vom Krankenhaus mit Straßenbahn, U-Bahn in die Innenstadt. Habe wieder meine Lieblingsbrötchen und Kümmelstangen gekauft.

Dann zurück, zur Apotheke, meine Medikamente abholen, und noch ins Käse-Geschäft. Käse passt hervorragend zu den Kümmelstangen.

Lob von der EKG-Dame für meine tolle Haarfarbe, und von der Chef-Apothekerin für meine IT-Kenntnisse.

Beim Italiener saßen viele Leute draußen, ich freue mich für ihn.

Am frühen Abend dann wieder Spanisch. Hartmut und seine Frau wollen Urlaub in Sardinien machen. Na gut, jedem das Seine! Auch Gisela, die angerufen hatte, und die ja eigentlich eine Reisetante ist, hält es für Blödsinn, jetzt zu verreisen, wo man damit rechnen muss, vielerorts vor verschlossenen Türen zu stehen. Wir können bessere Zeiten abwarten.

Dienstag, 13.08.2019

Gestern Abend noch eine SMS an meine Perle geschickt, dass sie daran denken soll, meine Haus-/Wohnungsschlüssel einzustecken, da ich zum Arzt müsse, nicht, dass sie dann nicht ihrer Arbeit nachgehen könne.

Aber ich musste dann doch auf sie warten, denn es war mir ein Missgeschick passiert: Ich hatte wohl in der Nacht meine Unterkieferprothese im Schlaf herausgenommen 😉, und nun war sie irgendwo im/unterm Bett, und ich konnte sie nicht finden bzw. erreichen 😉. Also alles auf Anfang, alles geändert. Nachdem ich dann dank meiner Perle wieder komplett war, bin ich los; erst den MRT-Bericht abholen, dann zur Hautärztin für ein Rezept. Und der MRT-Bericht war auch heute nicht im Briefkasten, also gut, dass ich ihn geholt habe.

Sonntag, 07.04.2019

Ein ruhiger Tag, wie meist am Sonntag. Und auch wenn die Sonne den ganzen Tag schien, ging ich nicht raus. Natürlich waren viele meiner Gedanken bei nächster Woche, morgen Termin Kardiologe, Dienstag der erneute chirurgische Eingriff. Meiner Perle hatte ich dieser Tage deswegen Bescheid gegeben, damit sie daran denkt, die Schlüssel für Haus und Wohnung einzustecken.

Die Noten habe ich gestern fertiggemacht, die will ich morgen am Nachmittag zur Post bringen. Beim Eintüten und Beschriften fiel mir auf, dass ich heute erfreulich gut schreiben konnte. Auch das Erledigen der Spanisch-Hausaufgaben ging mir gut von der Hand.

Außerdem etwas für die Fitness getan: Der Fahrstuhl wollte mal wieder nicht, und ich hatte Müll und Bio-Müll nach unten gebracht. Sch…! Der Reparaturdienst kam noch; aber ich musste ja nicht mehr runter 😉, jedoch der Nachbar im Rollstuhl, der im Erdgeschoss wohnt, und der zu „Besuch“ war bei seiner Frau im obersten Stock, also über mir.

Dienstag, 19.02.2019

Trotz der nicht so guten Nachricht von gestern gut geschlafen, und am Morgen mit Gedanken für diesen Post erwacht, obwohl sie mir nicht den Schlaf geraubt haben:

Ich war ja schon vorher von dieser chirurgischen Praxis und ihrem Personal angetan, und das hatte ich auch schon gegenüber der Mitarbeiterin, die die Fäden zog, und gegenüber dem „Chef“, der mich persönlich operiert hatte und sich gestern mit mir unterhielt, geäußert, und noch gesagt, dass ich für den Fall der Fälle, dass ich nochmal etwas hätte, gerne wieder zu ihnen käme. Dass das dann so schnell passiert, hätte ich nicht gedacht.

Jedenfalls finde ich es optimal, dass der Chef sich persönlich mit mir unterhielt, mir meine Fragen ohne Hektik und Zeitdruck beantwortete, sich nett und freundlich mit mir beschäftigte. Eine Dame, die mal zum Skatspiel kam, hätte sich gleich darüber gewundert und gefragt, ob ich denn privatversichert wäre. Nein, bin ich nicht, ich bin eine ganz gewöhnliche Kassenpatientin, aber ich hatte dieserhalb noch nie Probleme; weder mit Terminen bei Fachärzten, noch damit, dass ich nur eine suboptimale Behandlung erfahren hätte.

Natürlich sind mir auch schon bei Ärzten Idioten begegnet; die hake ich ab und gehe nicht mehr hin. Im großen und ganzen habe ich gute Ärzte, die mir gerne ihr Fachwissen erklären, mit denen ich mich auch über persönliche Dinge unterhalten kann, die selten gehetzt wirken und sich Zeit für mich nehmen.

So auch gestern. Ich war ja der (nun weiß ich es) irrigen Meinung, dass man Tumore bei der normalen Blutuntersuchung feststellen könne. Dem ist aber nicht so. Es gibt – aber danach muss man extra suchen – spezielle „Tumormarker“, die aber nie auf nur eine Tumor-Art hinweisen. So gibt es in meinem Fall einen, der auf Hautkrebs, Lungenkrebs und Darmkrebs gleichzeitig hinweist. Also kann man so etwas nicht für die allgemeine Diagnostik, sondern nur für eine Differentialdiagnostik benutzen.

Und auch deshalb, weil das so ist, hält der Chirurg genau wie ich unseren derzeitigen Bundesgesundheits-Minister für einen Schaumschläger, der – wie ich dann sagte – eben viel sagt, wenn der Tag lang ist, aber von der eigentlichen Materie keine Ahnung hat.

Heute am Vormittag mal Sonnen-Pause, dafür ein bisschen Regen, aber am Nachmittag ließ sich die Sonne wieder blicken, damit wir den „Supermond“ bestaunen konnten. Aber so supergroß fand ich ihn gar nicht mehr, als ich gegen 21 Uhr nach Hause kam und ihn hoch am Himmel stehen sah.

Am Abend wieder Arabisch-Unterricht. Wir sind nur noch eine kleine Gruppe: 3 Damen vom letzten Kurs und noch zwei neue. Dafür haben wir nun einen Intensivkurs, müssen aber einige Unterrichtstage streichen; besser, als dass der Kurs ganz ausfallen würde.

Meistens sind es 3 Promis, die kurz nacheinander sterben; Bruno Ganz, Karl Lagerfeld und ??? Am liebsten wäre mir D.T. Soll er doch vom Blitz beim Sch*** getroffen werden.