Donnerstag, 27. März 2025

Ich habe noch einige Geburtstagsessen-Reste. 😀 Am Abend gab es noch von der Forellencreme auf Weißbrot.

Judith hatte einen guten Vorschlag: Ich könne doch die Garderobe, wenn ich sie nicht mehr bräuchte, wieder auseinanderbauen und zurückschicken. Im Prinzip hat sie da ja Recht; ich brauche sie ja so schnell nicht mehr, und ich brauche auch nicht noch mehr unnützes Zeug.

Unsere Klingelanlage ist wieder in Ordnung. 😀

Mittwoch, 26. März 2025

Nach dem aufregenden gestrigen Tag wie eingeplant ein ruhiger Tag heute. Zeugs gespült, manches weggeräumt, in die Bücher, die ich geschenkt bekam, geschaut, und solche Dinge.

Hier ein Bild, das Judith vom Essen gemacht hatte:

Auch W. hat mir am Abend Bilder geschickt.

Hier kann man links die Forellentaler sehen.

Judith hatte ihres an eine Freundin geschickt, die daraufhin wissen wollte, welchen Caterer ich beauftragt hätte. 😉 😀

Was mich besonders freut, ist, dass fast alles aufgegessen wurde. Oder, wie Maritta heute bei einem Telefongespräch sagte: „Ich habe ja sooo viel gegessen!“

Wochenende, 01./02. März 2025

Nach Tagen, während der ich fast nur geschlafen hatte, nichts gegessen, wenig getrunken, dann am Samstag am frühen Abend aufgestanden, mir ein Süppchen zum Essen gemacht, mich um meine Tabletten gekümmert; aber alles das noch mit großen Pausen. Und am Abend ein bisschen ferngesehen.

Es ist schlimm, was dieser Herr Trump in der Welt anrichtet. Ich glaube, nicht zu Unrecht, dass er aus den USA eine rechte Diktatur machen will. Jemand sollte ihn …

Am Sonntagmorgen dann erstmals wieder am PC gesessen.

Gegen Mittag rief mich Maritta an, wollte wissen, wie es mir geht. Der nächste Stammtisch müsse wegen Fußball ausfallen, aber vielleicht könnten wir uns ja trotzdem mal an einem anderen Tag in unserer Stammkneipe sehen. 😀

Mittags wieder ein Nudelsüppchen gegessen, lange Siesta; aber ich gebe meinem Körper das, was er verlangt.

Es wird nun wieder aufwärts gehen, wenn auch langsam. Und: Besser jetzt diese Erkältung als dann zu meinem Geburtstag! 😀

Heiligabend früher

Lang, lang ist’s her, so ca. 75 Jahre. Damals, wir lebten auf dem tiefsten Land, lief es so ab, dass wir erst in der langsam kalt werdenden Küche zu Abend aßen. Es gab, ausnahmsweise, immer an Heiligabend, einen in der nahen Kleinstadt in einem Feinkostladen gekauften Fleischsalat und für jeden eine Scheibe Kochschinken. Ansonsten waren wir vornehmlich Selbstversorger.

Erst nach dem Abendessen klingelte das Christkind und wir durften in die Stube und unsere Geschenke auspacken.

Diesen Brauch schaffte mein Vater irgendwann ab. Er fand, wir könnten doch auch die Bescherung etwas früher stattfinden lassen, es wäre ja auch gegen 17 Uhr schon dunkel, und dann gemütlich in der warmen Stube zu Abend essen. Und da das Alle einsahen, und wohl nicht mal meine Mutter meinte, dass das unseren Gewohnheiten widersprechen würde, wurde es dann in der Zukunft so gehandhabt.

Ich weiß noch genau, wie Weihnachten roch. Man heizte ja noch mit Holz- und Kohle-Öfen, und die ließ man über Nacht ausgehen. Sonst hätte doch auch immer jemand aufbleiben müssen. 😀 Und diese Mischung der auskühlenden Räume, zusammen mit dem Duft des Weihnachtsbaumes, ist immer noch in meinem Gedächtnis verankert.

Dann wurden meist Gesellschaftsspiele gespielt, oft hatten wir Kinder auch ein neues vom Christkind bekommen, und das musste dann gleich ausprobiert werden.

Daran erinnere ich mich gerne.

Mittwoch, 24. Juli 2024

Heute war der Lärm aus der Wohnung unter mir so schlimm, dass ich doch mal die Hausverwaltung anrief. Der Herr, der für unser Haus zuständig ist, machte mir Hoffnung, dass die lärmintensiven Arbeiten bald abgeschlossen sind. Hoffen wir das beste!

Ich fragte ihn, ob wir denn dafür eine Entschädigung bekämen, so in Form einer Flasche Sekt oder einer Tafel Schokolade. Darauf meinte er, dass wir ja wohl Alle eine gute Rückzahlung aus den Nebenkosten erhalten hätten. 😮 Worauf ich meinte, dass das ja weder auf die Hausverwaltung, noch auf die Hausbesitzer zurückzuführen sei, sondern alleine auf unsere Zurückhaltung bei der Nutzung der Heizung u. a. Was für ein Arschloch!

Am Abend kam dann wieder Jonathan zum Kochen und Essen. Wir hatten einen sehr schönen Abend, und es hat uns gut geschmeckt. Aber wie meist war alles viel zu viel; ich habe ihm noch einiges mitgegeben, und für die nächsten Tage habe ich auch noch genügend. 😉

Er hat alles fotografiert, und sich alles aufgeschrieben, was ich ihm sonst noch z. B. über meine Eis-Bereitung erzählte; und auch das Baguette-Rezept hat er sich kopiert.

Ich freue mich schon auf das nächste Mal. Es ist doch schön, zu erleben, dass wir „Alten“ nicht immer nur „out“ sind.

Wochenende, 22./23. Juni 2024

Am Samstagmorgen kam wieder meine Perle; sie war sehr fleißig.

Am Nachmittag buk ich wieder Baguette bzw. 4 Brötchen, und auch die sind sehr schön geworden. Eines gibt es morgen Mittag, die anderen habe ich nach dem Erkalten eingefroren.

Es gab wieder einen kräftigen Regenschauer, und die Sonne beschien überhaupt nicht meinen Erdbeerlikör. 😉

Das finde ich genial: Oft kaufe ich ja bei Amazon, oder habe gekauft. Nun ist es so, dass mir mein Browser Edge anzeigt, wo es einen angefragten Artikel preiswerter gibt, und das sogar, obwohl der Versand bei A. als Prime-Mitglied kostenfrei ist, und man meist bei anderen dafür zahlen muss. Ich habe diesen Service nun schon ein paarmal benutzt, denn wir sind doch Alle froh, Geld sparen zu können, und seien es auch nur kleine Beträge; aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist. 😀

Der Sonntag war trocken, und auch die Sonne ließ sich ein bisschen blicken.

Ich dachte, ich hätte noch Bratfisch im TK, richtete meine Senfsoße und Kartoffeln – und dann gab es keinen Fisch mehr, also nahm ich gekochte Eier dazu, ging auch. 😀

Mittwoch, 1. Mai 2024

Mit einem „Sprinter“ fuhr ich kurz nach 15 Uhr nach Essen, bis auf 3 Minuten (oder so) war er pünktlich kurz nach 17 Uhr in Essen.

Dann zum Taxi. Ich erwischte einen unerfahrenen (schwarzfahrenden?) Ausländer, der die „Philharmonie“ im Internet suchte, mir ein Bild davon zeigte, das mir aber auch nichts sagte, da ich ja noch nie dort war, und fuhr mich dann zu einem Varieté. 😀

Dann hatte er noch einen unpassenden Zielort, den er mir als Bild zeigte. Letztendlich konnte ich ihm anhand meiner zum Glück ausgedruckten Eintrittskarte die Adresse nennen, und er lud mich zumindest nahe bei der Philharmonie ab.

Zum Glück war ich früh genug in Essen gewesen, dass ich durch diese „Exkursion“ nicht in Zeitverzug geriet.

Das Konzert war SUPER! Mir fiel auf, dass bei den Rotterdam-Philharmonikern die Frauen dominieren. Ganz offensichtlich war das bei den Violinen, wo ich nur 3 oder 4 Männer bemerkte, auch die Fagötter waren mit 2 Damen besetzt. Auch gab es – natürlich – eine Konzertmeisterin, die Yannick mit Handkuss begrüßte. Einige der Violinistinnen waren sichtbar schwanger. Die Zukunft der Rotterdam Philharmoniker ist also gesichert. 😀

Ein besonderes Highlight war natürlich der gerade mal 28jährige Violin-Solist, Randall Goosby, mit seiner Stradivari Cremona „ex Strauss“ von 1708, die ihm von Samsung zur Verfügung gestellt wurde. Bei dessen 2. Zugabe, einem furiosen Solo, setzte sich Yannick einfach auf sein Podest, hörte – wie wir alle – gebannt zu … und applaudierte genau wie wir. Ich hatte den Eindruck, dass diese Geige recht schmale Zargen hat, aber ich muss mich dazu noch kundig machen.

Yannick ist körperlich nicht der Größte, aber durch sein einnehmendes Wesen macht er dies in höchstem Maße wieder wett.

Der zweite Teil des Konzertes beinhaltete Brahms‘ Sinfonie Nr. 4, womit er Alle nochmal auf die Probe stellte, indem er nach dem 2. Satz lange zögerte, bis er den Einsatz zum 3. Satz gab. 😀 Manche Leute waren schon gewillt, zu klatschen. 😀 Aber jede Sinfonie hat mindestens 3 Sätze, oft auch mehr. Ich glaube, das hat ihn sehr amüsiert.

Yannick ging während des Schluss-Applauses durch sein Orchester, bedankte sich bei seinen Musikern, so wie ich es noch nie von einem anderen Dirigenten gesehen habe.

Die freundlichen Damen und Herren bei der Info des Saales bestellten für mich ein Taxi, und der Fahrer wusste, wo der Hauptbahnhof ist. 😀 Ich meldete mich gleich bei der DB-Info, obwohl es noch früh war.

Dann bekam ich die Nachricht, dass mein Zug wegen „Menschen auf den Bahngeleisen“ ca. 1 Std. Verspätung habe, und ich dann den Anschlusszug in Köln nicht erreichen könnte. Aber die freundlichen und hilfsbereiten Leute der DB in Essen fanden eine Lösung: Ich fuhr mit einem anderen Zug, aber nur bis Duisburg, und stieg dort dann in den ursprünglich ab Köln geplanten SBB-Zug um. Das klappte hervorragend.

Nur die eigentlich doch so hochgelobte SBB fand ich gar nicht so gut. Im Gegensatz zu unseren Zügen gab es keinerlei Durchsagen im Zug, man musste also immer wieder auf die Uhr schauen, um zu kontrollieren, wann man wo ist. Es gibt auch keinerlei Anzeige-Tafeln im Waggon. Nicht so angenehm war auch das grelle Licht im Waggon, das auch nicht zu dieser nachtschlafenden Zeit etwas gedimmt wurde. Ich werde nach Möglichkeit nicht mehr mit der SBB fahren.

Heute nun ein Erholungstag. Ich habe schon mal auf Yannicks Website geschaut, wie seine Termine im nächsten Jahr sind, und weiß nun zumindest, dass er mit seinem Métropolitaine-Orchester aus Montreal, die ihn schon zum Chefdirigenten auf Lebenszeit ernannt haben, ab Ende Juni eine Europa-Tournee unternimmt, am 25. Juni 25 spielen sie in Paris. Wir werden sehen, ich werde es verfolgen.

Mittwoch, 28. Februar 2024

Am Morgen war Judith für mich bei meiner Hausarztpraxis, holte meine Rezepte, brachte sie zur Apotheke, und auf dem Weg kaufte sie für mich noch Eier.

Meine tegut-Bestellung kam sehr pünktlich kurz nach 10 Uhr. Ich habe auch alles schon eingescannt und weggeräumt.

Hermes rief an, um mir mitzuteilen, dass sie meinen Backofen zwischen 15 und 19 Uhr am Freitag liefern werden. 15 Uhr wäre mir (und meinem Elektriker) natürlich lieber.

Leo, mein Elektriker, kam heute und deinstallierte den alten Backofen; er steht jetzt da, wo sonst ein Pferd steht – auf’m Flur. 😀

Heute habe ich vorsichtig wieder normal gegessen.

Dienstag, 27. Februar 2024

Heute Vormittag mal bei der Hausverwaltung angerufen, aber der zuständige Sachbearbeiter war außer Haus. Und natürlich rief er nicht zurück. Also werde ich mal ein Schreiben verfassen, in der ich eine Mietminderung ankündige.

Meine Hausarztpraxis erreichte ich nicht, also schrieb ich eine E-Mail, entschuldigte mich für den nicht wahrgenommenen Termin zur Blutabnahme, und bestellte mir Rezepte, die Judith mir morgen abholen will.

Bei tegut mal wieder eine Bestellung aufgegeben, die mir morgen gebracht werden soll.

Mit Essen hielt ich mich noch zurück. Nur am Nachmittag aß ich eine Kleinigkeit.