Dienstag, 14.05.2019

Am Morgen bei der Jüdischen Gemeinde in HH angerufen und erstmal gehört, dass dieser Friedhof geöffnet wäre; dann aber: am Dienstag und Donnerstag von 15 – 18 Uhr. Und das nützt mir ja nichts, da ich am Dienstag anreise und am Donnerstag wieder zurückfahre. Natürlich könnte ich am Dienstagnachmittag, da bin ich schon angekommen, hingehen, aber 3 Stunden für über 7000 Gräber, das ist doch ein bisschen knapp, nicht dass ich alle fotografieren wollte 😉, aber …

Die Dame war sehr freundlich, wollte in Erfahrung bringen, ob für mich eine Ausnahme gemacht werden kann, und mich dann wieder zurückrufen, aber … Es eilt ja auch (noch) nicht. Und für alle Fälle gibt es auch die Telefonnummer des Chef-Friedhofgärtners, und wenn ich von der Verwaltung nichts mehr höre, wende ich mich mal an diesen Herrn.

Irgendwie war ich am Nachmittag müde, trotz Siesta.

Montag, 13.05.2019

Heute mal wieder „Warten auf …DHL“.

Am Vormittag einige Seiten gedruckt, z. B. Spanisch-Hausaufgaben, wobei ich für solche Dinge immer die freien Rückseiten irgendwelcher Schriftstücke benutze, die mir „zugeflogen“ sind, wie Rechnungen, die schon bezahlt wurden, Lieferscheine u. ä. Papier ist eine wertvolle Ressource, mit der man pfleglich umgehen sollte.

Am Vormittag kam ein Herr von der örtlichen Stromversorgung und wollte meinen Stromzähler ablesen: zum 1. März habe ich den Anbieter gewechselt, und damals habe ich den Zählerstand sowohl dem alten als auch dem neuen Anbieter mitgeteilt. Und nun, mehr als zwei Monate danach lassen die den Zähler ablesen? Ich glaub, ich werde nicht mehr!

Gegen 15:30 Uhr schaute ich mal wieder auf die Sendungsverfolgung von DHL und las, dass das Paket bei mir abgeliefert worden wäre – BEI MIIIR NICHT!!! Also runter zum Briefkasten, und es war bei Nachbarn im Erdgeschoss gelandet. Nun, ich habe es ja jetzt. Und ich habe die Blusen in unterschiedlichen Größen gleich anprobiert, und die größere behalte ich. Und die Plissee-Hose von Otto auch; der Rest geht zurück. Das wäre also geklärt.

In meinem Hamburger Hotel angerufen und gefragt, ob dieser sephardische Friedhof offen ist, oder ob man sich deswegen an die jüdische Gemeinde wenden muss. Der Herr am Telefon sagte mir, dass er jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit daran vorbeigeht, aber noch nie jemanden dort gesehen habe. Also werde ich mich mal mit der jüdischen Gemeinde in Verbindung setzen.

Am Abend zwei Telefon-Umfragen mitgemacht; eine über Radio- und TV-Gewohnheiten, die zweite über den ÖPN.