Freitag, 11.10.2019

Heute Vormittag erstmal einen längeren Treppenhaus-Plausch mit dem Geburtstagskind Barbara und meiner direkten Nachbarin Judith. Dann noch zu einem Einkauf zu Rewe. Natürlich habe ich doch noch etwas vergessen, also muss ich morgen nochmal los.

Ansonsten ein ruhiger Tag.

Gisela angerufen, damit sie mir am Montag, wenn sie zum Spanisch kommt, von den „Hauptwache-Brötchen“ mitbringt, denn das liegt an ihrem Weg, und ich muss nicht mehr in die City.

Ich habe jetzt viele Monate den Microsoft-Browser Edge benutzt, aber in letzter Zeit bin ich mit dem gar nicht mehr zufrieden. Fast jedesmal, wenn ich dessen Fenster minimiert hatte und ihn dann wieder aufmachte, schloss er sich komplett, und ich musste wieder von vorne anfangen. Da nun die Frage ansteht, ob das ein Browser- oder ein Fehler meines Laptops ist, habe ich wieder ungern Google-Chrome in Betrieb genommen, um das zu eruieren.

Zitat zum Wochenende

„Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem zu essen und zu trinken zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören.“

Kurt Tucholsky, * 09.01.1890 in Berlin, † 21.12.1935 in Göteborg, war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Er schrieb auch unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger und Ignaz Wrobel.

Donnerstag, 10.10.2019

Heute machte ich mich endlich daran, mal wieder einen Kalender für meine Freundin Serafina in Sevilla zusammenzustellen mit Fotos, die ich in Frankfurt gemacht hatte. Früher hatte ich das in jedem Jahr getan, aber im vergangenen Jahr damit ausgesetzt, da ich nicht so gut zu Fuß und Hand war. Dieses Jahr jedoch klappt es wieder.

Warten auf die Lieferung von getnow, die Lieferzeiten und -bedingungen wurden geändert. Ich werde wahrscheinlich nicht mehr 10- sondern 20-tägig bestellen wegen der geänderten Lieferkosten.

Mein neuer Vaporisator ist gekommen, ebenso das Buch mit vielen Bildern über Edna St. Vincent Millay und die Pralinen, von denen ich morgen ein paar an meine Nachbarin Barbara verschenken werde, die Geburtstag hat. Sie kamen mir dafür gerade recht.

Mittwoch, 09.10.2019

Heute morgen hat es mich mal wieder schon vor dem Wecker-Klingeln nicht mehr im Bett gehalten, also raus, Tee zubereiten. Kurz nach 9 Uhr rief ich dann bei meiner Freundin Annegret in Kiel an, die heute ihren 80. Geburtstag feiert. Die Pralinen, die ich ihr hatte zuschicken lassen, waren gestern schon bei ihr angekommen, obwohl die Sendungsverfolgung von DHL mir sagte, dass sie noch unterwegs seien. Ich war die erste Gratulantin, und auch die am weitesten entfernt wohnende. Sie freute sich sehr über meinen Anruf, und das freut mich ja auch.

Dann wartete ich auf meine Amazon-Lieferung. Vergebens. Und erfuhr, dass das Päckchen bei Leuten  im Haus nebenan abgegeben worden war, und bei mir lag nur ein Zettel im Briefkasten. Frechheit! Der Bote war also sowieso bei mir. Und ich habe keine Möglichkeit gefunden, so etwas bei Amazon zu monieren, außer auf Englisch. Das finde ich nicht gut! Aber Judith hat das Päckchen abgeholt, als sie von ihrem Mittwochsjob zurückkam; bei der Gelegenheit nahm Takko die Gelegenheit wahr, einige Zeit bei mir zu verbringen. Und die Amazon-Sache werde ich recherchieren.

Dann suchte jemand über nebenan.de ein Drucker-Kabel. Ich hatte so ein Teil an meinem Scanner, der nicht mehr funktioniert, also muss ich endlich mal ein Kabel nicht wegwerfen 😉. Hoffentlich funktioniert es!

Am Abend half ich Judith ein bisschen beim Aufräumen in ihrem Bad, da das doch in den nächsten Tagen renoviert wird. Und sie hat da eine ganze Menge in ihren Schränken.

Dienstag, 08.10.2019

Na, heute regnete es aber nur einmal, und das den ganzen Tag lang. Mein Gedanke heute morgen: Wie gut, dass ich nicht raus muss. Aber auch: Wie Sch***, wenn man nun Postbote ist, und die ganze Zeit bei diesem Wetter draußen rumlaufen muss.

Der Ausspruch meines Bruders als kleiner Steppke von vielleicht 4 Jahren kam mir in den Sinn. Er war mit seiner Mutter beim Schuhmacher und stellte fest: „Auch kein schlechter Beruf – man sitzt den ganzen Tag im Trocknen.“

Heute morgen war meine Perle wieder da. Judith hatte mir gestern ein Ungeziefer-Spray für die Orchideen mitgegeben. Am Nachmittag ein Spray-Hub … und nichts ging mehr.

Das gleiche hatte ich schon am Morgen mit einer neu geöffneten Flasche sehr guten Olivenöls: Es tropft, Tröppche por Tröppche – aber etwas zeitaufwändig, wenn man, wie ich, ein Knoblauch-Chilli-Öl für die Garnelen ansetzen möchte. Judith half mir aus mit einem „einfacheren“ Olivenöl, das man aus vollem Flaschenhals eingießen konnte.

Montag, 07.10.2019

Heute in den Nachrichten: Die Waffen-Exporte sind so hoch wie nie, auch in arabische Länder, die am Krieg im Jemen beteiligt sind. Und da spricht die GroKo von Beschränkung derselben, und dass in diese Länder keine Waffen geliefert werden dürften. Konjunktiv!

Das Klimaschutz-Paket, obwohl so gering wie möglich ausgelegt, wird von der CDU weiter verwässert. So wird das doch nie etwas!

US-Truppen verlassen den Norden Syriens und überlassen die YPG-Miliz, ihre Verbündeten, den Türken. Das Ende ist abzusehen.

Heute Morgen war ich nochmal bei Takko, und nur mit List und Tücke, sprich: ins Schlafzimmer geworfener Leckerli, gelang es mir, unbegleitet von ihm in meine Wohnung zu gelangen 😊.

Am Nachmittag kam dann sein Frauchen wieder zurück von ihrer kurzen Reise. Und Takko wollte zu mir, vor allem, nachdem er in meiner Küche gebratenes Hähnchenfleisch entdeckt hatte. Ich trank bei ihr eine Tasse Kaffee, und wir redeten ein bisschen. Sie erzählte mir u. a., dass sie ein Tablet sucht. Und ich habe ja noch das fast neue Amazon-Fire. Also kaufte sie es mir ab, ich setzte es auf Werkszustand zurück und brachte es ihr. Wenn sie Fragen dazu hat, weiß sie ja, wo sie mich findet. Und es ist mit diesem Deal uns beiden gedient.

Wochenende, 05./06.10.2019

Am Samstag ausnahmsweise zum Einkaufen, denn am Freitag … Anna, Judiths Putzfrau, kam, und schwupps war Takko zu mir rübergehuscht 😊. Er bekam ein paar Leckerli durchs Wohnzimmer geworfen, und dann wollte er auch bald wieder nach Hause. Danach also zum Einkaufen; bei Rewe gab es TK-Garnelen im Angebot, und ich ergatterte auch gerade noch ein Päckchen. Mal sehen, wie viele da drin sind. Aber auch im Fischgeschäft sind solche Dinge aus der TK-Truhe, aufgetaut, also kann man da nichts falsch machen.

Dann noch zu dm und in die Apotheke. Zum Glück gibt es wieder mein Blutdruckmittel; das vom neuen Rezept bekam ich, aber das von Anfang September ist immer noch nicht da, weil Re-Import. Seltsam! Manches ist immer mal wieder zu rund für meinen eckigen Kopf (oder umgekehrt?) 😉.

Am Sonntag dann die monatliche Berechnung der sog. Entlastungsleistungen für meine Krankenkasse fertig gemacht und als PDF hingeschickt.

Takko war am Morgen bei mir, dann wollte er wieder rüber, dort „weinte“ er und wollte wohl wieder zu mir; aber ich bin ja nicht die Närrin von Takko! – und nach einer kurzen Weile war er auch wieder ruhig.

Dann wieder Arabisch, ein paar Vokabeln eingetragen, ein paar Hausaufgaben gemacht.

„Steht der goldene Oktober vor der Tür?“ las ich in den msn-Nachrichten. Ich kann Euch versichern, dass er das nicht tut. Ich war heute ein paar Mal vor meiner Tür, und nie traf ich ihn da an 😉.

Takkos Frauchen rief gegen Abend mal bei mir an, um sich zu erkundigen, ob alles in Ordnung sei, und mit meinem Freund W., der schon heute nach Hannover gefahren war, telefonierte ich so ca. eine Stunde, aber sonst passierte nicht viel bei mir.

Aber den Einkaufszettel für unser Gäste-Essen habe ich gemacht, nachdem wir geklärt haben, welches Lamm-Gericht wir zubereiten. Weitere Vorbereitungen sind (noch) nicht nötig.

Am Abend war dann Takko nochmal bei mir, und ich holte die Reste seines „Morgenmahls“ zu mir, um sie mit meinem Bio-Müll zu entsorgen.

Freitag, 04.10.2019

Heute am Morgen zum Grow-Shop mit meinem nicht mehr aufladbaren Vaporisator; sie wollen ihn einschicken … das dauert sicher. Für die Dauer haben sie mir ein Leihgerät gegeben, aber als ich die Bedienungsanleitung las, stellte ich fest, dass ein Teil fehlt, also Samstag wieder hin!

Nach Mittagessen und Siesta dann zur Apotheke, Rezepte abgeben, und anschließend zur Podologin. Zum Glück war ich früh dran, denn die U-Bahnen hatten irgendwelche Probleme, aber bis zu meiner Rückfahrt war dann wieder alles in Ordnung. Trotzdem war es, bis ich nach Hause kam, fast 19 Uhr.

Ich ging dann gleich mal zu Takko, ihn ein bisschen „bespaßen“, bis er dann übermütig wurde und mich zu beißen versuchte; nicht fest, aber das mag ich nicht, also ging ich wieder.

Aber in meinem Briefkasten war eines der bestellten Bücher von Edna St. Vincent Millay, die ich so sehnsüchtig erwartete, heute also die Sonette. Aber ich muss sagen, dass ich sie oftmals anders übersetzt hätte als dieser Herr Plessow. Vielleicht mache ich mir mal die Mühe, sie nach meinem Gusto zu übersetzen.

Donnerstag, 03.10.2019

Am Morgen etwas später aufgestanden als normal. Takko besuchte mich mit seinem Frauchen, die morgen Vormittag ganz früh wieder mal nach München fährt, diesmal vor allem zu einem Verwandtenbesuch, aber nur bis kommenden Montag. Ich werde in dieser Zeit Takko „bespaßen“, dafür brachte mir Judith schon mal ein paar „Leckerli“. Eine andere Nachbarin wird ihn füttern. Nur am Sonntag muss/darf ich dann alles alleine machen, da diese Nachbarin anderweitig beschäftigt ist.

Heute gab es bei mir Rindsroulade zu essen, mit Salzkartoffeln und Rotkohl; alles noch da vom letzten „Festmahl“ 😉.

Mein Vaporisator hat wohl seinen Geist aufgegeben, er lässt sich nicht mehr aufladen, ganz gleich, welche „Strippe“ ich verwende. Also werde ich morgen zum Grow-Shop um die Ecke gehen und mir einen neuen kaufen; Sch***! Aber da ich ihn heute nicht brauche, ist das nur ärgerlich, aber nicht schlimm.