Zitat zum Wochenende

„Versuche stets, ein Stückchen Himmel über deinem Leben freizuhalten.“

Marcel Proust (Valentin Louis Georges Eugène Marcel Proust), * 10.07.1871 in Paris, † 18.11.1922 ebenda, war ein französischer Schriftsteller und Sozialkritiker. Sein Hauptwerk ist der siebenbändige Roman „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“.

Mittwoch, 15. Januar 2020

Also, ich wusste es ja! Die andere Katzenkümmerin aus dem Haus ist eine selten blöde Kuh!!! Normalerweise ist es so vereinbart, dass sie sich morgens um Takko kümmert, und ich mich abends (und so). Nun hatte ich sie gestern gebeten, heute doch auch die Abendfütterung zu übernehmen, da ich wieder Arabisch-Unterricht habe, und sie hatte zugesagt. Ich habe es gestern abend so gehandhabt, dass ich das Licht in der Wohnung bis gegen 22 Uhr angelassen hatte, dann ihn nochmal bespaßt hatte (er kam nochmal in meine Wohnung), und dann alles ausgeschaltet hatte. Heute morgen habe ich diese andere Nachbarin gebeten, das Licht anzulassen, und ich ginge dann nach meinem Unterricht nochmal zu Takko und würde dann alles ausschalten. „Aber Judith hat gesagt …“ Sie fühlt sich durch deren Zeitablauf so sehr gebunden … Ich dagegen sehe das lockerer – und Takko sicher auch 😊. Na gut, solche Korinthenkacker gibt es eben. Und als ich nach dem Arabisch-Unterricht bei ihm reinschaute, war alles dunkel. Aber Takko kam gleich in meine Wohnung. Und morgen ist ein neuer normaler Tag.

Den Arabisch-Unterricht am Abend fanden wir alle nach der großen Pause recht anstrengend. Nun steht bald der nächste Kurs an; aber nicht alle wollen weitermachen. Schaun wir mal! Ich würde gerne noch eine ganze Weile dabei bleiben, aber … Eventuell könnte ich ja auch bei Basel Einzelunterricht nehmen, wenn es nicht zu teuer wäre.

Dienstag, 14. Januar 2020

Immer mal war ich wach in der Nacht, und habe dann doch Judiths Aufbruch ins Krankenhaus verschlafen. Sie rief mich gegen 9 Uhr an, da hatte sie schon ihr OP-Hemdchen an, um mir zu sagen, dass sie schon am Nachmittag aufstehen und laufen müsse.

Ich musste heute zum Ultraschall zu den Nephrologen. Termin 11 Uhr, tatsächlich war es dann fast 12 Uhr; ich wollte schon nachfragen, ob sie mich vergessen haben 😉. Soweit ist alles wohl in Ordnung, bis auf eine kleine Zyste an der rechten Niere, wegen der aber nichts gemacht werden muss. Genaueres erfahre ich sicher übermorgen, wenn die behandelnde Ärztin mir das Ergebnis telefonisch mitteilen wird.

Gegen Abend habe ich dann mit Judith telefoniert. Sie war noch etwas neben sich wegen der Narkose, aber sie steht schon auf. Genaueres wird sie mir morgen sagen können, auf jeden Fall wäre alles gut gelaufen, hätte der Arzt gesagt.

Am Abend mich eine Weile um Takko gekümmert, erst in „seiner“, dann in meiner Wohnung. Und dann habe ich ihn wieder zurückgebracht, die Lichter ausgeschaltet, die Vorhänge vorgezogen, alles nach Vorschrift 😊.

Freunde hatten in der Zeit meiner Abwesenheit angerufen, ich rief zurück; wir müssen uns mal wieder treffen. Ich werde sie auch zu meinem Geburtstagsessen einladen. Dann ist der Tisch voll. Mein Menü steht, und ich habe das gesuchte Rezept für eine Süßkartoffel-Suppe gefunden.

Montag, 13. Januar 2020

Heute wäre der Geburtstag meiner Erzeugerin, da denke ich schon seit einigen Tagen dran. Was war das für ein Theater, als ich einmal vergessen hatte, ihr zu gratulieren! Heute wäre sie 109.

Da man sich ja eher selten über Schach-Weltmeisterschaften, und schon gar nicht die der Frauen, interessiert, hier ein Artikel der „anderen Art“ darüber: https://www.tagesschau.de/ausland/schach-wm-kopftuch-101.html. Hut ab vor dieser iranischen Dame!

Am Morgen nochmal bei Judith. Natürlich ist sie recht nervös wegen der morgigen OP; wer wäre das nicht! Im Laufe des Tages kam sie noch ein paar Mal zu mir mit Obst und Gemüse, das ich verwenden soll, damit es nicht schlecht wird in den Tagen ihres Krankenhaus-Aufenthaltes.

Am Nachmittag zu Rewe zum kleinen Einkauf, vor allem wegen Crushed Ice für meinen Mojito 😉. Nur musste ich das Eis vor Gebrauch mit einem Hammer bearbeiten, da es vollkommen zusammengebacken war.

Als ich nach Hause kam, fand ich im Briefkasten eine CD mit Arabisch-Texten und einer handschriftlichen Nachricht auf dem Umschlag, die ich erst nicht entziffern konnte; aber dann: eine Mitschülerin hatte sie mir gebracht. Schade, dass ich nicht zuhause war. Ich werde sie mir morgen auf den Laptop herunterladen; die CD – nicht die Mitschülerin 😊!

Wochenende, 11./12.01.2020

Am Samstag endlich das Paprika-Zwiebel-Zucchini-Gemüse gekocht, meiner Nachbarin Judith einen Teil davon abgegeben.

Auch das neue Ghee habe ich zubereitet. Das nimmt ja immer geraume Zeit in Anspruch.

Während der Zubereitung habe ich mit meiner Freundin Annegret in Kiel telefoniert und ihr von dem Silvester-Seminar erzählt. Vielleicht wird sie am kommenden Seminar auch teilnehmen – und so den Trubel eines häuslichen Silvesterabends mit Verwandten und Freunden, der ja auch viel Arbeit verursacht, vermeiden. Ich habe ihr die Unterlagen des Seminars zugemailt, damit sie einen Überblick über den Ablauf hat.

Am Sonntag ein paar überfällige Büro-Arbeiten erledigt. Am Nachmittag war ich bei Judith, um ihr mit dem Tablet, das sie von mir gekauft hatte, etwas auf die Sprünge zu helfen, bevor sie am Dienstag ins Krankenhaus muss. Und sie zeigte mir auch nochmal alles, was ich für Takko Gutes tun kann 😉.

Ich sprach mit ihr auch über eine Bekannte, die sich m. E. nicht korrekt verhalten hat, und sie stimmte mir da voll zu. Also werde ich erstmal gar nichts tun, und abwarten, und lasse sie auf mich zukommen – oder auch nicht.

Freitag, 10. Januar 2020

Heute am Morgen zum Einkaufen zu meinem Metzger, den ich gestern auch Samira wärmstens empfohlen hatte, und die mir erzählte, dass sie noch niiieee eine Kuh oder ein Schwein von Nahem gesehen hätte (aber schon wüsste, dass Kühe nicht lila-farben seien 😉). Also wird es Zeit, dass sie mal mitfährt zu dem Hoffest der Charolais-Zucht, wo meines Metzgers Rindfleisch herkommt. Es ist aber so früh im Jahr noch nicht bekannt, wann das stattfindet.

Dann noch Apotheke und dm.

Am Nachmittag half ich meiner Nachbarin, sich bei nebenan.de fertig anzumelden, da sie das mit ihrem eigenen PC nicht konnte, weil bei diesem der Bildschirm nicht mehr in Ordnung ist.

Donnerstag, 9. Januar 2020

Heute hatte ich am Nachmittag ein Treffen mit meiner Freundin Samira, und da sich auch Hannah, die ich bei dem Silvesterkurs in Ratzeburg kennengelernt hatte, in dieser Woche mit mir treffen wollte, hatte ich die Beiden kurzerhand zusammen eingeladen. Leider musste Hannah wegen einer Erkältung absagen; aber wir werden das Treffen sicher nachholen.

Vorher war ein Herr von den Johannitern da, der meinen Notrufknopf umtauschte, weil dessen Battterie so langsam erschöpft sei; nach 10 Jahren – oder so – ja auch irgendwann zu erwarten. Aber nun ist alles wieder in Ordnung.

Mit Samira hatte ich ausführliche Gespräche über frauliche Probleme und Ansichten, die sich nicht immer vereinbarten. Aber deshalb werden wir uns nicht voneinander entfernen. Auf jeden Fall wollen wir das nächste Mal eine Partie Schach spielen. Habe ich schon lange nicht mehr gemacht, und ich werde sicher erst mal verlieren, aber …

Mittwoch, 8. Januar 2020

Mieses regnerisches Wetter. Aber trotzdem musste ich raus, denn ich hatte am frühen Nachmittag einen Termin bei der Podologin und zur Maniküre. Das war eine gute Idee, auch monatlich meine Fingernägel dort herrichten zu lassen, da ich das ja selbst nicht mehr richtig schaffe.

Die Podologin gab mir den Rat, wegen dieser nicht erreichbaren Hausarztpraxis mal bei der Krankenkasse anzurufen. Ich überlege mir das.

Anschließend wieder Brötchen und Brot gekauft; auch das Brot ist dort ausgezeichnet.

In der U-Bahn saßen neben mir zwei Schulkinder, die sich über die Angelegenheit Iran vs. USA unterhielten. Es ist wahrlich eine brenzliche Situation.

Beim Warten auf die U-Bahn saßen neben mir zwei muslimische, arabischsprechende Damen (Mutter und Tochter?) auf der Bank, dabei ein ca. 4jähriger Junge. Die ältere der Frauen brachte dem Jungen Zählen auf Deutsch bei, ich memorierte die Zahlen auf Arabisch. Sie schaute mich etwas verblüfft und erfreut an. Völkerverständigung eben!

Eigentlich wollte ich ja, weil noch Schulferien sind, am Abend zum Skat, aber das ist dem schlechten Wetter (und meiner Faulheit) zum Opfer gefallen 😉.