Freitag, 28. Januar 2022

Am Vormittag zum Hausarzt – Gürtelrose-Impfung, die zweite folgt nach 2 – 6 Monaten. Ich habe mir mal die Laborwerte vom letzten halben Jahr ausdrucken lassen. Die will ich mal genauer studieren.

Anschließend zum Gemüsehändler und ins Fischgeschäft. Zu Mittag gab es zwei Fischbrötchen, außerdem kaufte ich zwei Stücke gebratenes Rotbarschfilet, das will ich sauer einlegen. Hatte ich schon jahrelang nicht mehr.

Mein Impf-Arm tut mir ganz schön weh; so habe ich das beim Corona-Impfen nicht gehabt. Ich fühle mich insgesamt nicht so recht wohl; na ja, da muss ich wohl durch, das sind ganz normale Nebenwirkungen der Impfung.

Donnerstag, 27. Januar 2022

Die Corona-Schnelltest-Kits kamen heute am Nachmittag an, aber ich sah keine Veranlassung, sie auszuprobieren. Morgen mache ich das vielleicht, bevor ich zum Hausarzt muss zum Herpes-Impfen. Andererseits habe ich ja (fast) keine Kontakte. Judith misst sich, bevor sie raus geht, St. hat sich gestern gemessen, als er bei mir ankam; und andere Kontakte hatte ich nicht.

Von der UKSH in Kiel habe ich noch keine Nachricht. Na ja, ich kann da nur abwarten.

Mittwoch, 26. Januar 2022

Wir haben natürlich am Mittag und Nachmittag keinen Rotwein getrunken! 😀 Aber es war ein nettes Treffen, und wir werden das wiederholen. Er als Chorleiter, Sänger und Stimmbildner meinte, dass ich wieder singen solle, ich hätte ein sehr gut funktionierendes Zwerchfell (das hörte er bei meinem Lachen), und es wäre doch eine Form des Musizierens, bei der ich ohne meine zittrigen Hände auskäme.

Ich habe mir nun endlich ein paar Corona-Selbsttests bestellt, morgen sollen sie schon geliefert werden.

Dienstag, 25. Januar 2022

Meine Yasiya kam wieder sehr pünktlich. Wie erwartet, wusste sie nicht, dass Eier nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden müssen. Aber es leuchtete ihr ein, als ich meinte, dass Eier ja auch im Supermarkt nicht in der Kühltheke lagern.

Ansonsten konnte sie nur recht kurz tätig sein, denn es hieß, dass um 11:30 Uhr der Strom abgestellt würde. Aber sie hat wieder alles sehr gründlich gemacht; und: Gut Ding will Weile haben.

Kurz vor 13 Uhr hatte sich ein Nachbar angesagt, der sich über nebenan.de gemeldet hatte, um die vielen Plastikhüllen, die beim Entsorgen der Unterlagen meines Mannes nun leer waren, abzuholen. Wir haben uns sehr nett unterhalten; er ist Musiker und benötigt sie für Noten – so wie ich früher auch. Er bot sich an, mir auch bei handwerklichen Dingen behilflich zu sein. Morgen treffen wir uns am Mittag bei mir auf einen längeren Plausch und einen Rotwein (ich habe mittags noch nie Rotwein getrunken). Wie er schrieb, arbeitet er manchmal bis tief in die Nacht. Unsere Tagesabläufe gleichen sich also. Musiker eben! 😀

Montag, 24. Januar 2022

Am Morgen endlich mal die Mail an den Oberarzt des Neurozentrums der UKSH in Kiel gesandt.

Dann meinen Duschhocker zusammengebaut; war ganz einfach. Nun kann ich bequem duschen. Na ja, ist ein bisschen eng und ungewohnt; aber das wird schon! Und besser als Rückenschmerzen.

Am späten Nachmittag dann wieder Spanisch via Skype. Hartmut hatte mich schon am Nachmittag angerufen, weil wir nicht mehr viel Buchtext zum Übersetzen haben.

Wochenende, 22./23.01.2022

Am Samstag hatte meine Freundin Serafina in Sevilla Geburtstag, ausnahmsweise rief ich bei ihr an. Normalerweise mailen wir, auch weil sie meint, telefonieren wäre teuer; aber das war mir heute egal. Wir hatten nun schon viele Jahre keinen persönlichen Kontakt mehr, und das finde ich sehr schade; da kann man sich schon mal ein Telefonat leisten.

Die am Freitag bei apolux bestellten ThermaCare sind am Samstag schon angekommen; viel schneller als bei shop-apotheke, wo ich sie bisher bestellte. Die hatten sie nicht auf Lager, also hatte ich mich anderweitig orientiert.

Übrigens nur am Rande: Meine Paphiopedilum philippinense var. vinicolorum blüht wieder, wie immer so zwischen Weihnachten und Anfang des neuen Jahres. Man kann sich auf sie verlassen. 😀

Zitat zum Wochenende

„Jeder möchte lange leben, aber keiner will alt werden.“

Jonathan Swift, * 30.11.1667 in Dublin, Königreich Irland, † 19.10.1745 in Dublin, war ein irischer Schriftsteller und Satiriker der frühen Aufklärung. Er hat auch unter folgenden Pseudonymen geschrieben: Isaac Bickerstaff, A Dissenter, A Person of Quality, A Person of Honour, M.B. Drapier, T.R.D.J.S.D.O.P.I.I. (The Reverend Doctor Jonathan Swift, Dean of Patrick’s in Ireland).

Freitag, 21. Januar 2022

Heute Vormittag wieder Rückenschmerzen, mein letztes ThermaCare angelegt und gleich neue bestellt. Also heute keine „Experimente“, kein Zusammenbauen des Duschhockers, kein Umräumen, Hochsteigen u. ä. Nach dem Mittagessen nahm ich auch noch eine Schmerztablette.

Am Nachmittag mit meiner Freundin Gisela telefoniert. Auch sie ist der Meinung, dass ich nun doch mal in der UKSH Kiel nachfragen könnte, wie es dort nun weitergeht. Also werde ich mein schon entworfenes Schreiben an diesem Wochenende an den dortigen Oberarzt mailen.

Donnerstag, 20. Januar 2022

Am Morgen wurde pünktlich meine Bestellung von tegut geliefert; nun habe ich wieder genügend Lebensmittel im Haus (nicht, dass ich ansonsten verhungert wäre 😀 ).

Ich habe mir einen Zettel für Yasiya geschrieben; darauf steht als erstes: Eier. Sie hat meine Eier in den Kühlschrank gestellt; deutsche Eier müssen aber nicht im Kühlschrank gelagert werden, oder habt ihr jemals gesehen, dass ein Geschäft Eier in der Kühltheke hat? Eier besitzen eine natürliche Schutzschicht, die sie frisch hält, jedenfalls eine ganze Weile. In den USA z. B. werden Eier einem chemischen Bad ausgesetzt, die diese Schutzschicht entfernt; dort müssen sie dann kühl gelagert werden. Wie es in anderen Ländern ist, weiß ich leider nicht. Aber man kann es ja erkennen, wenn man sie kauft: Hat das Geschäft sie kühl gelagert – ab in den Kühlschrank, ansonsten braucht das nicht zu sein.

Mittwoch, 19. Januar 2022

Am Morgen richtig schönes sonniges Wetter, ab Mittag dann trüb, neblig.

Da ich heute zum Podologen musste, hatte ich gestern schon Kümmelstangen bestellt, die auch für mich bereitlagen.

Beim U-Bahn-Umsteigen funktionierte der Fahrstuhl nicht. Ich ging zur Information, die riefen einen großen, starken Mann herbei, der mir meinen Rollator nach unten trug; ich konnte die Rolltreppe benutzen.

In die U-Bahn stiegen auch 4 Jungen ein, die sich sehr lautstark unterhielten; einer wollte den anderen übertönen. Und dann reichte es mir – und ich übertönte sie. 😀 Ich wies sie darauf hin, dass man im Prinzip besser und aufmerksamer wahrgenommen wird, wenn man leise spricht. Und ab sofort mäßigten sie ihre Lautstärke, und nicht nur das: Sobald einer in sein altes Muster zurückfiel, machten ihn die anderen darauf aufmerksam. Ich glaube, ich habe da einen Erfolg erzielt.

Der Clou: Als ich nach meiner Fußbehandlung wieder auf die U-Bahn wartete, machte ich eine Frau darauf aufmerksam, dass die Nase die meisten Viren aufnimmt bzw. verschleudert, und dass sie deshalb doch ihre Maske ordnungsgemäß aufsetzen solle. Ihre Antwort: „Das müssen Sie mir nicht sagen, das weiß ich doch!“ – und ich: „Dann tun Sie es doch bitte auch!“ Wie ich schon immer sage: Dem Herrgott sein Tiergarten ist groß.