Dienstag, 9. März 2021

In der Nacht sehr schlecht geschlafen, dafür dann erst kurz vor 9 Uhr aufgestanden. ☹

Judith brachte mir eine Kleinigkeit von REWE mit. Ich rief meine Freundin Gisela gegen 10 Uhr an und gratulierte ihr zu ihrem Geburtstag.

Bei meiner Hausarztpraxis zwei „Zutaten“ bestellt: Injektionsnadeln für den Diabetes-Pen und Lanzetten zum Messen. Und ich habe angefragt, ob sie in ihrer Praxis ab April dann gegen Covid-19 impfen werden. Sie wissen es noch nicht, das würde von anderen entschieden. Aber sie haben mich auf jeden Fall dafür notiert.

Heute dann Spanisch, wieder ohne Buch-Übersetzung, dafür eben Konversation. Ich habe meine Lehrerin und Mitschüler eingeladen, mit nach Andalusien zu reisen – nach Corona. Sie waren schlichtweg begeistert.

Am Abend hatte ich wieder sehr lieben Besuch.

Montag, 4. Januar 2021

Eigentlich wollte ich am Morgen zum Einkaufen gehen, denn es sollte ja NICHT regnen; aber es tat es doch! Also blieb ich zuhause ☹. Ich werde nicht verhungern 😉.

Am Nachmittag trafen wir uns wieder online zur Spanisch-Konversation; Nora ist noch bis zum 20. in Uruguay. Heute war bei mir die Ton-Verbindung etwas schlecht. Aber nächsten Montag treffen wir uns wieder. 27 °C waren es heute in Montevideo 😊.

Bei nebenan.de las ich ein Gesuch, bei dem ich gleich zwei Dinge nicht verstehe: Zum einen: Was ist ein Baby-Beistellbett? Zum anderen gibt die Dame an, dass sie das aufgrund einer „spontanen Adoption“ bräuchte. Und das verstehe ich schon gar nicht, denn normalerweise muss man dazu doch viele Behördengänge bewältigen. Ich rief deshalb nochmal meinen Spanisch-Freund Hartmut an, der bis zu seiner Pensionierung Leiter des hiesigen Sozialamtes war. Er meinte, es könne ja sein, dass es das Kind einer plötzlich verstorbenen Verwandten sein könne, das sie aufnimmt. Eine andere Erklärung fiel ihm zu der „spontanen Adoption“ auch nicht ein.

Gut, dass nun entschieden wurde, Wintersportorte abzuriegeln. Man kann eben nicht auf die Vernunft der Menschenmassen zählen.

Dienstag, 22. Dezember 2020

Judith war nochmal zum Einkaufen. Sie kann es nicht lassen 😉. Angeblich war das nun das letzte Mal vor Weihnachten; ich bin mal gespannt.

Das mit der Apotheken-App hat hervorragend geklappt.

Die Sache mit den Lieferdiensten hat einen Nachteil: Da ich nicht mehr rausgehe und nicht mehr bar zahle, habe ich auch kein Kleingeld mehr, um es als Tip an die Boten zu geben. Da kommt mir nun zugute, dass ich mal einen Vorrat an Toffifee und Schokolade angelegt habe, die ich nun statt Trinkgeld weitergebe.

Am Nachmittag rief Dennis an, der Fagottist, mit dem ich früher musizierte. Wir haben lange gebabbelt. Ich freute mich sehr, dass er anrief.

Wenn ich so die Gespräche überdenke, die ich in den letzten Tagen hatte, fürchte ich, dass nach Beginn der Impfungen gegen Covid-19 die Infektionszahlen noch weiter steigen werden, denn manche Leute sind wohl der Ansicht, dass sie sich nach einer Impfung nicht mehr vorsehen müssen. Aber zum einen braucht es für jeden zwei Impfungen, zum anderen laufen ja immer noch eine ganze Menge Leute draußen herum, die nicht geimpft sind. Und auch ein 90prozentiger Schutz ist kein vollkommener. Ich jedenfalls werde auch nach einer Impfung erstmal weiter eine Maske tragen.

Freitag, 25. September 2020

Da sich Pakete angesagt hatten, die eigentlich erst morgen kommen sollten, blieb ich erstmal zu Hause; Judith brachte mir ein paar Sachen mit, als sie zum Einkaufen war.

Als dann alles geliefert war, ging ich auch nochmal los, denn ich hatte beschlossen, morgen Kuchen zu backen und brauchte dafür noch kleinere Eier und Butter. Ich habe mich für Sandkuchen entschieden; den hatte ich schon ewig lange nicht mehr. Er erinnert mich immer an meine zweite Schwiegermutter, die irgendwie nie von den erlebten Kriegszeiten los kam. Ihr schmeckte mein Sandkuchen hervorragend, und so wollte sie das Rezept haben, das ich ihr natürlich gab. Nur: ihr Kuchen gelang nicht. Wie auch?! Sie hatte gespart und statt der erforderlichen 7 Eier nur 3 oder 4 genommen, sparsam wie sie war 😉.

Am Abend telefonierte ich mit dem „Hessischen Hof“ wegen „Jimmys Bar“, sprach mit einer Dame aus Mexiko, auch ein bisschen auf Spanisch, weil es auf der Website heißt, dass die Bar und das Restaurant zur Zeit Sommerpause machen würden. Aber ich musste leider hören, dass sie die Bar voraussichtlich nicht mehr öffnen würden. Viele Leute hätten schon angerufen, und Alle würden sich nochmal einen Abend in Jimmys Bar wünschen. Ich werde es weiterverfolgen; und mittlerweile hat auch die Stadt Interesse gezeigt zu helfen.

Montag, 4. Mai 2020

Wenn ich die Berichte über das Gejammere der Auto-Hersteller, vor allem VW, lese, überkommt mich das große Kotzen. Sie wollen allen Ernstes weiterhin Boni und Dividenden auszahlen … und dann soll der Staat, sprich: der kleine Mann, ihnen auch noch Fördermittel zugestehen. Pfui! Pfui! Pfui! Ich stehe da voll hinter unserem Finanzminister, der sich weigert, da mitzumachen. Ich hoffe nur, dass das Angela genauso sieht. Denn bisher hat man der Auto-Industrie ja eher Zucker in den … – ihr wisst schon.

Herr Laschet war mir noch nie sympatisch, aber im Augenblick steigert sich dieses Empfinden nur noch weiter. Er ist ein sehr eifriger Steigbügelhalter der Wirtschaft.

Ich bin aber froh, dass meine Friseurin ihren Laden diese Woche wieder öffnet; übermorgen habe ich einen Termin bei ihr.

Am Nachmittag wieder Spanisch via Skype. Auch da sind wir unterschiedlicher Meinung wegen einer evtl. Öffnung der Corona-Beschränkungen. Hartmut möchte, dass Restaurants und Kneipen öffnen können – unter Auflagen; ich sehe das eher kritisch, denn es gibt viele kleine Lokale, die gar nicht in der Lage wären, mehr Platz zwischen ihren Besuchern zu lassen. Und: Wie ist das mit dem Maskentragen beim Essen und Trinken? 😉 Im Sommer wird das sicher einfacher zumindest für Lokale mit Plätzen im Freien. Aber eine gerechte Lösung wird man wohl nicht finden können.

Vielleicht gehe ich nun doch mal selbst zum Einkaufen. Nicht, dass mir der Sinn nach Shoppen stehen würde, aber es ist auch manchmal schwierig, der Nachbarin genau zu erklären, was ich haben möchte.

Dienstag, 17. März 2020

So unterschiedlich reagieren „Freunde“: Während Samira, die in einem anderen Stadtteil wohnt, gleich anbot, für mich zum Einkaufen zu gehen, obwohl sie selbst, obwohl jung, wegen ihres Asthmas zu den Risiko-Menschen gehört, haben sich Christian und Monika, die ganz in der Nähe wohnen und gesund sind, in dieser Hinsicht gar nicht geäußert. Daran werde ich bei zukünftigen Essenseinladungen sicher denken.

Mittlerweile hat ein junger Mann, der im Erdgeschoss wohnt, einen Zettel an die Haustür gehängt, dass er gerne Einkäufe für die älteren Mitbewohner*innen erledigt. Es gibt nun, so habe ich den Eindruck, mehr Helfer, als ich Einkäufe zu erledigen hätte 😉. Judith geht immer noch raus, sie hat mir Nachschub an Chips mitgebracht.

Am Morgen beim Zahnarzt, dann beim Gemüsehändler, beim Bäcker. Friseur nächste Woche abgesagt; kein Geburtstag – kein Friseur.

Am Nachmittag mein „Esszimmer“ wieder abgeholt, und noch Orangen und Mango gekauft. Chris getroffen, und dann eine jüngere Nachbarin, die auch anbot, für mich zum Einkaufen zu gehen. Auch Sandra hat sich erboten. Ich bin überwältigt von der Hilfsbereitschaft.

Donnerstag, 6. Februar 2020

Gestern wollte ich meinen Bericht nicht durch Alltäglichkeiten, wie den Bericht über unseren letzten Unterricht des Kurses Nr. 3 in Arabisch verwässern. Fast alle machen weiter, so dass auch Kurs 4 in vier Wochen ohne Schwierigkeiten beginnen kann. Natürlich gibt es auch da Dinge oder vielmehr  Personen, die mir nicht so zusagen, aber damit kann ich leben; wenn ich mir auch manchmal auf die Zunge beißen muss, um nicht etwas zu sagen, das die Atmosphäre vergiften würde. Aber solche Leute trifft man in allen Umfeldern und man muss damit umgehen lernen.

Heute war ich bei dm, bei meinem Metzger und auf dem Markt. Am Morgen hatte ich bei Judith angerufen, um sie zu fragen, ob ich ihr etwas mitbringen könne, aber sie wollte/musste selbst in die Stadt, also nein. Dafür kam Takko mich für eine Weile besuchen 😉. Vom Markt brachte ich mir nach langer Zeit mal wieder ein Grillhähnchen mit. Eigentlich wollte ich dann mit der U-Bahn eine Station nach Hause fahren, aber nachdem ich mir schon eine Fahrkarte gekauft hatte, stellte ich fest, dass der untere Fahrstuhl nicht funktionierte, und mit meinem vollbeladenen Rollator konnte ich nicht die Treppe nach unten benutzen, also fuhr ich wieder nach oben und lief nach Hause; für mich eine ganz schöne Strecke, ich war fix und alle, als ich nach Hause kam. Ich traf vor seiner Haustür noch den musizierenden Chris, der wissen wollte, wann wir wieder miteinander spielen würden, mir aber dann alles Gute für meinen Rücken wünschte.

Da ich, wie immer, das Hähnchen nicht ganz aufgegessen hatte, habe ich ein bisschen Fleisch an Takko verfüttert, und den Rest für ihn an Judith gegeben.

Ich habe mich für den 19.02. zu einer Einführung in die Deutsche Nationalbibliothek angemeldet, denn da will/muss ich mal hin, um etwas nachzuschlagen, und will dann nicht als ganz blöde dastehen. Und da diese Einführung nichts kostet … Dort gibt es mehr als 36 Mio Bücher, ca. 600.000 Zeitschriften und Zeitungen, mehr als 250.000 Karten, dazu Musik und Digitales. Ich hoffe, dass ich da fündig werde.

Außerdem habe ich mich angemeldet für die „Earth Hour 2020“, bei der in vielen Städten für zwei Stunden die Lichter ausgeschaltet werden sollen. https://www.earthhour.org/ und vielleicht gehe ich auch (passiv) zur Tanzdemo von http://www.onebillionrising.de/location/frankfurt-2020/ am 14.02. Ich habe ja jetzt quasi Schulferien und muss meine Zeit anderweitig nutzen 😊.

Wochenende, 14./15.12.2019

An beiden Tagen Arabisch-Vokabeln, die uns der Lehrer an die Tafel geschrieben hatte, in meine Listen eingetragen.

Dann wieder Biathlon geschaut. Judith ging gegen 11 Uhr zum Einkaufen und fand bei Rewe in einem Karton die vier restlichen Tüten meiner Lieblings-Chips; manchmal muss man ja auch Glück haben 😉. Ich ja, die BiathletInnen weniger ☹.

Weltklimakonferenz = Hornberger Schießen. Es hätte mich auch gewundert, wenn es anders gekommen wäre. Alle wollen raffen, raffen, raffen, keiner will sich der Verantwortung stellen. Nichts Neues also unter der Sonne.

Am Sonntagabend mit viel Lärm 😉 meinen Schweinebraten zubereitet (es gab viel Rauch, und die Feuermelder im Flur und im Schlafzimmer traten in Aktion). Passiert manchmal, letztens einmal als W. und ich für Gäste kochten. Aber da war es einfacher, denn W. ist fast 2 m groß und reicht leicht bis zur Decke; ich dagegen habe in einer Ecke eine Holzstange stehen, die ich dann zittrig in Position bringen muss 😉.

Wochenende, 23./24.11.2019

Samstag am späten Morgen zum Einkaufen zu Rewe und zum Türken für Pfefferminze. Die Hamburger Obdachlosen saßen wieder am Straßenrand – und froren. Ich belehrte sie, dass Alkohol nur scheinbar gegen Kälte hilft, aber im Gegensatz dazu das Gegenteil bewirkt, und ich brachte ihnen von Rewe zwei Frikadellenbrötchen mit.

Viele Stunden lang an beiden Tagen aus dem Buch „Die bewohnte Frau“ von Gioconda Belli übersetzt – Spanisch-Hausaufgaben. Man muss sich reindenken in so ein Buch, immer wieder aufs Neue, außer man bliebe dran; aber es gibt ja auch noch anderes zu tun, und Arabisch-Hausaufgaben muss ich auch noch machen für Mittwoch.

Ich hatte bei getnow TK-Exotische Früchte bekommen, die habe ich nun aufgetaut, mit braunem Zucker bestreut, und gab spanischen Weinbrand „103“ dazu. Das gibt es dann morgen für meine Spanisch-Freunde mit Vanille-Eis, und gegessen wird mit meinen neuen Gourmet-Löffeln. Premiere!

Donnerstag, 07.03.2019

Gestern habe ich zum ersten Mal beim Privatkunden-Lieferservice „getnow“ der Metro bestellt. Sie haben gegenüber dem Rewe-Lieferservice Vorteile:

Rewe liefert überhaupt erst ab 50 Euro, es wird eine Liefergebühr von 3,90 Euro + 1,50 Euro bei mehreren Getränken fällig, erst ab 80 Euro ist die Lieferung frei.

Metro liefert immer, mit einer Liefergebühr von 3,90 Euro, ab 40 Euro ist die Lieferung frei.

Bei Rewe gibt es verschiedene Lieferfenster, für 3,90 Euro eines über den halben Tag, genauer wird teurer, Näheres wird per SMS mitgeteilt, Metro hat stündliche Lieferfenster.

Ich habe für morgen, zwischen 10 und 11 Uhr bestellt, ich bin gespannt.

Man muss natürlich genau schauen. Ich fand die Kartoffeln z. B. bei Metro teuer, die kaufe ich dann lieber kiloweise bei meinem Gemüsehändler, so wie auch Frisches überhaupt. Und ich habe ja auch einen Rewe in der Nähe, wo ich dann Kleinigkeiten einkaufen kann.

Vergessen kann man Amazon; bei den anderen zahlt man z. B. für einen Kasten Bier im Durchschnitt 15 Euro, bei Amazon 23 – 24. Das lohnt dann nicht.

Am Morgen wieder Arabisch, am Nachmittag nach Eppstein, denn wir Trio-Spieler wollten uns zum Abschluss nochmal treffen, zusammen Essen gehen, wobei die Frau des Fagottisten uns beide Damen doch endlich auch kennenlernen wollte und mitkam; wir waren also zu viert. Dennis und seine Frau holten mich mit dem Auto am Bahnhof ab und brachten mich auch wieder. Auf dem Weg kaufte ich noch meine Lieblingsbrötchen an der Hauptwache. Es war ein richtig schöner Abend, wenn man von den sehr lauten Leuten am Nebentisch absieht ?, so dass man manchmal sein eigenes Wort nicht verstand. Und wir kamen überein, uns doch zumindest hin und wieder zu treffen, uns also nicht aus den Augen zu verlieren.

Zuhause angekommen, hatte Mohammed eine Nachricht auf meinem AB hinterlassen wegen eines Filmes auf ndr, den ich mir aber nicht mehr anschaute, den gibt es auch noch ein paar Tage in der Mediathek.