Mittwoch, 3. Juni 2020

Am Morgen stellte ich fest, dass ich ja eigentlich gestern hätte „I Puritani“ von Bellini schauen/hören wollen. Na gut, vorbei.

Seit gestern wird in einem angrenzenden Haus ein Bad erneuert; von morgens bis zum späten Nachmittag hört man die Abriss-Maschine. Entsetzlich! Hoffentlich sind sie damit bald fertig; der Neu-Einbau ist ja dann harmlos dagegen.

Am Morgen zur Bank, zur Apotheke, zu Rewe, wo mich eine selten unfähige Dame bei der Wursttheke bediente, mir sogar etwas aufschwatzen wollte, was ich gar nicht wollte, nur „weil diese Wurst doch auch Chilli enthält“, nur damit sie nicht eine Packung neu öffnen musste. So etwas ist mir auch noch nie passiert. Gut, dass ich meine Wurst fast immer bei meinem Metzger kaufe.

Am späten Nachmittag dann wieder Spanisch-Skypen. Die Zeit vergeht immer wie im Flug; na ja, 45 Minuten sind ja bei Gebabbel schnell vorbei.

Freitag, 01.11.2019

Nun ist Judiths Bad auch mit Ende der dritten Woche nicht fertig geworden, denn das von ihr bestellte Waschbecken passt nicht, und auch nicht die Anschlüsse für ihre Spiegelleuchte, das Kaltwasser läuft seltsamerweise nicht, da soll jetzt noch die Wasseruhr ausgetauscht werden; es gibt also auch nächste Woche noch etwas zu tun. Judith hätte nächsten Montag einen Termin zur Darmspiegelung gehabt, aber den hat sie natürlich abgesagt, da sie ja ihre Toilette nur eingeschränkt benutzen kann.

Und ich kann Euch sagen: Mittlerweile geht mir das Ganze auch auf den Geist. Dauernd klingelt irgendwer, und möchte reingelassen werden, oder Judith hat ihren Schlüssel nicht dabei, oder sie möchte aufs Töpfchen, oder Takko möchte kommen. Oder sie möchte, dass ich noch etwas für sie bei Amazon bestelle … oder … oder….

Ich war am Morgen einkaufen bei Rewe und beim Bäcker, kaufte mir da auch einen kleinen Streuselkuchen, auf den hatte ich Lust. Anschließend kam Judith vom Einkaufen und brachte mir einen Croissant mit. Völlig unnötig! Ich weiß, sie hat es lieb gemeint, aber irgendwie nervte mich auch das 😉.

Das Wetter genauso, wie es sich für einen Allerheiligen-Tag gehört: trüb, teilweise Regen, wobei es heute Morgen nur leicht nieselte, aber am Nachmittag dann ohne Unterlass regnete.

Montag, 14.10.2019

Bei meiner Nachbarin wurde heute mit der Bad-Renovierung angefangen, d. h. erstmal mit der halben 😉. Denn es sollten nur die Wandfliesen und die Toilette, die einen Riss hat, ausgetauscht werden; hingegen die alte, unansehnliche Badewanne mit den Uralt-Rohren sollte bleiben. Die Hausverwaltung sträubte sich dagegen, die auch auszutauschen, obwohl Judith angeboten hatte, die Wanne selbst zu zahlen. Erst diverse Anrufe der Handwerker bei dem zuständigen Herrn der Hausverwaltung brachte letztendlich dann doch das Ergebnis, dass auch diese Teile erneuert werden.

Am Morgen die Suppe im Mixer passiert und mit Meerrettich verfeinert; sie schmeckte uns Allen. Natürlich bekamen meine Spanisch-Freunde davon, und auch von der Schoko-Mousse, und auch sie fanden es sehr wohlschmeckend. Wir hatten wieder viel Spaß. Leider kann unser nächstes Treffen erst am 11.11. stattfinden, denn Gisela fährt für zwei Wochen nach Spanien.

Mittwoch, 09.10.2019

Heute morgen hat es mich mal wieder schon vor dem Wecker-Klingeln nicht mehr im Bett gehalten, also raus, Tee zubereiten. Kurz nach 9 Uhr rief ich dann bei meiner Freundin Annegret in Kiel an, die heute ihren 80. Geburtstag feiert. Die Pralinen, die ich ihr hatte zuschicken lassen, waren gestern schon bei ihr angekommen, obwohl die Sendungsverfolgung von DHL mir sagte, dass sie noch unterwegs seien. Ich war die erste Gratulantin, und auch die am weitesten entfernt wohnende. Sie freute sich sehr über meinen Anruf, und das freut mich ja auch.

Dann wartete ich auf meine Amazon-Lieferung. Vergebens. Und erfuhr, dass das Päckchen bei Leuten  im Haus nebenan abgegeben worden war, und bei mir lag nur ein Zettel im Briefkasten. Frechheit! Der Bote war also sowieso bei mir. Und ich habe keine Möglichkeit gefunden, so etwas bei Amazon zu monieren, außer auf Englisch. Das finde ich nicht gut! Aber Judith hat das Päckchen abgeholt, als sie von ihrem Mittwochsjob zurückkam; bei der Gelegenheit nahm Takko die Gelegenheit wahr, einige Zeit bei mir zu verbringen. Und die Amazon-Sache werde ich recherchieren.

Dann suchte jemand über nebenan.de ein Drucker-Kabel. Ich hatte so ein Teil an meinem Scanner, der nicht mehr funktioniert, also muss ich endlich mal ein Kabel nicht wegwerfen 😉. Hoffentlich funktioniert es!

Am Abend half ich Judith ein bisschen beim Aufräumen in ihrem Bad, da das doch in den nächsten Tagen renoviert wird. Und sie hat da eine ganze Menge in ihren Schränken.