Dienstag, 19. Juli 2022

Heute musste ich zu einer Blutabnahme zur Uni-Klinik wegen der Corona-Studie. Ich war beim besten Blutabzapfer, den ich je hatte!

Unser Fahrstuhl funktioniert immer noch nicht, also musste ich bei meiner Rückkehr in meinen 4. Stock Treppensteigen. ☹

Laut Aussage der Fa. Schindler ist daran unsere Regierung schuld wegen der Sanktionen gegen Russland. Ich sehe das anders: Früher hielten Firmen Ersatzteile vor, irgendwann dann wurde das aus Kostengründen geändert. Also sind für mich die Firmen daran schuld!

Aber: Unerwarteterweise kam heute schon meine Eismaschine. Gut und schlecht, denn unser netter DHL-Bote hatte wohl seinen freien Tag. Ich erwartete die Maschine noch gar nicht, also ließ ich das Paket im Erdgeschoss platzieren. Judith stieg hinunter, weil ich dachte, es wäre etwas anderes, leichteres. Aber sie konnte es nur zu meinem Rollator schieben.

Guter Rat war also teuer? Ich bemühte nebenan.de und bot 10 € – und sofort meldete sich Jan. Er hatte vor mehr als einem Jahr von mir OP-Masken bekommen. Er kam, trug mir nicht nur das Paket hoch, sondern wir packten es auch aus und er stellte die Maschine auf den von mir vorgesehenen Platz in meinem Arbeitszimmer. Und er wollte auch keine Entlohnung.

Auch eine andere Nachbarin bot sich an, bei der ich mich herzlich bedankte. Man sieht: Eine Hand wäscht die andere. Nachbarschaftshilfe ist super!

Mittwoch, 13. Juli 2022

Judith rief mich am Morgen an und bat mich, Barbaras Pflanzen zu gießen, die ist seit heute verreist. Judith hat sich Corona eingefangen. ☹ Ist ja eigentlich kein Wunder, so häufig, wie sie „Gassi“ geht.

Ich habe mich gleich getestet – negativ zum Glück – und werde das in den nächsten Tagen häufiger tun, was ich bisher nur hin und wieder getan habe.

Deshalb habe ich mir 5 neue Test-Sets bestellt, die morgen ankommen sollen. Eine größere Menge von 25 Stück, die dann Anfang nächster Woche geliefert werden, bestellte ich anschließend.  

Und ich werde nun wohl auch wieder im Hausflur eine Maske tragen.

Am späten Nachmittag dann eine neue Überraschung: Eine Nachbarin des Nebenhauses klingelte bei mir: Der Strom muss in unserer Straße abgestellt werden, da bei ihnen ein neuer Verteilerkasten installiert werden muss. Wie lange? Mindestens 6 Stunden würden die Arbeiten dauern, also bis mitten in die Nacht. Scheiße!!! Ich habe dann einige Nachbarn anrufen können und bin dann durchs Haus, habe überall geklingelt und bei den Leuten, die ich nicht persönlich informieren konnte, Zettel an die Wohnungstüren geklebt. Öfter mal was Neues! ☹ Aber selten etwas Gutes.

Um 18:15 Uhr wurde der Strom abgeschaltet, und gegen 21 Uhr funktionierte er wieder; ob auf Dauer, oder ob die Arbeiter einfach keine Lust mehr hatten, das werden wir sehen.

Mittwoch, 25. Mai 2022

Heute Morgen also zuerst zum Hausarzt, meine Rezepte abholen und einen kleinen Plausch halten: die diensthabende MTA hatte mich noch nicht glatzköpfig gesehen. 😀

Dann in die Innenstadt, Brötchen und die bestellten Kümmelstangen (Seelen) abholen, zwei Franzbrötchen gönnte ich mir auch noch.

Dann wieder zurück, in die Apotheke. Auch dort die Chefin hatte mich noch nicht glatzköpfig gesehen und sie interessierte sich natürlich für diese Behandlungsmöglichkeit.

Anschließend trank ich beim Italiener noch einen Doppio.

Zuhause traf ich dann noch Elli und Barbara und hielt mit B. einen längeren Plausch, auch über ihren Mann, der sich mal wieder in einem Pflegeheim befindet, wo er nicht so doll gepflegt wird. Sie sucht immer noch nach einer guten Lösung, und war sich mit mir einig, dass man als Alleinstehende(r) besser dran ist, wenn man eine Patientenverfügung hat, die einem das Recht gibt, zu sterben.

Für Judith habe ich dann am Nachmittag ein Paket mit Katzenfutter und -streu angenommen, da sie selbst einen Termin bei ihrer Schmerztherapeutin hatte.

Am Abend noch Getränke bestellt und geliefert bekommen.

Dienstag, 24. Mai 2022

Am Morgen in der Innenstadt mal wieder Kümmelstangen für morgen bestellt.

Judiths Schlüssel hat sich gefunden! 😮

Sie klingelte bei mir und wollte wissen, ob sie mir irgendetwas mitbringen könne. Aber nein!, da ich ja morgen selbst unterwegs sein werde. Dafür habe ich dann am Nachmittag ein Paket für sie angenommen – eine neue Schneidemaschine für Elli. 😀

Judith war ja nicht so begeistert davon, dass ich im Augenblick glatzköpfig bleiben möchte, aber als ich ihr nun erzählte, wie sehr sich meine Hautprobleme gebessert haben, ist sie eher dafür, dass ich das beibehalte. 😀

In der Apotheke angerufen; die 4. Corona-Impfung muss noch per QR-Code auf die Corona-App eingetragen werden. Sie werden das morgen für mich machen.

Meine große Paphiopedilum hat nun sogar 3 Blütenstände ausgebildet; und ich wollte sie schon verkaufen oder verschenken! 😮

Im Erdgeschoss ziehen neue Mieter ein: ein junges Paar. Sie gingen durchs Haus, stellten sich vor. Finde ich sehr positiv, machten nur wenige. Ich habe gleich zwei Flaschen Cava aus dem Keller geholt. 😀

06. April 2022

Nach dem gestrigen langen Reisetag melde ich mich zurück.

Es ist wie ein Wunder – mit der rechten Hand ist wieder alles möglich. Sie ist ruhig, ich kann wieder Dinge zur Hand nehmen, ohne etwas zu verschütten. Nur: Die andere, linke Hand, erscheint mir nun viel schlimmer als vorher! – und auch das Schreiben auf dem PC ist schwieriger als vorher. Aber das ist ja nur eine Frage der Zeit, bis das auch gerichtet werden wird.

Schon Ende Juni habe ich einen Termin zu weiteren Nach- und Voruntersuchungen – und im September folgt dann die Behandlung der linken Hand, die ja schon immer meine schlimmere war.

Meine Nachbarn und Freunde freuen sich alle mit mir und können das Wunder auch noch nicht so recht fassen – wie das bei Wundern so ist. 😊

Heute gab es bei mir am Abend Thai-Essen mit knuspriger Ente.

Fahrkarte für Juni ist gebucht! Ich werde wieder den Nachtzug nehmen, so spare ich wieder einen Tag = 2 Taxi-Fahrten. 😀

Montag, 7. März 2022

Am Morgen, ich war gerade im Bad, klingelte Barbara, um mir zu sagen, dass der Fahrstuhl nicht funktioniert. Also verzichtete ich darauf, Getränke zu bestellen. Am Nachmittag schaute ich nach – und alles war wieder in Ordnung.

Meine Freundin Helga aus Kiel rief an: Die Noten, die Judith gestern in den Briefkasten warf, waren schon angekommen. Sie freute sich riesig und wollte gleich ihre Geige rausholen und spielen.

Am Abend hatte ich dann lieben und langen Besuch. 😀 Schööööön!

Wochenende, 29./30.01.2022

Was mir bei Wohnungsangeboten bei nebenan.de des öfteren auffällt: Die Bilder zeigen sehr unaufgeräumte Wohnungen. 😀 Ich selbst bin ja auch eher ein unordentlicher Mensch, aber für so einen Zweck würde ich sicher vor dem Fotografieren etwas aufräumen. 😉

Wieder etwas weg: Ein Nachbar (der, der letzthin auch meine alten Handys bekommen hatte) suchte Briefmarkensammlungen. Mein verstorbener Mann hatte irgendwann mal welche gesammelt, und nun lagen sie Jahrzehnte hier rum. Weg damit! Es ist sicher keine Blaue Mauritius oder etwas Ähnliches dabei, das hätte er gewusst und diese sicherlich zu Geld gemacht. Aber ein kleines Album mit japanischen Marken war dabei. Das stammt sicher von einer Tante seiner ersten, verstorbenen Frau, die hier in der Nähe wohnte, und die mit einem jungen Japaner zusammenlebte. 😀

Der junge Mann, Alex, hat sich überschwänglich bedankt und schrieb, dass wir hier die tollste Nachbarschaft wären, in der er je gelebt habe. Bei mir bedankte er sich mit einer Tafel Schwarze Herren-Schokolade; genau das Richtige, und bot sich an, mir zu helfen, falls ich mal etwas Schweres zu transportieren hätte.

Für morgen Getränke bestellt.

Donnerstag, 13. Januar 2022

Heute Vormittag schon mal bei Judith nachgefragt, ob ich morgen etwas für sie einkaufen kann; aber eine andere Nachbarin ist mit dem Auto unterwegs und kauft in irgendeinem ALDI oder LIDL (Geschäfte, die ich nie besuche) für sie ein. Aber ich solle mal Elli fragen, aber bei der war erst mal lange besetzt. 😀 Also ging ich ein Stockwerk tiefer – und siehe da, sie war am Telefonieren. Und da sie morgen selbst rauskommt, da sie freitags beim Italiener Fisch isst, brauchte sie auch nichts. Wie auch immer, ich habe meine Schuldigkeit getan.

Am Nachmittag versuchte ich dann, den für mich zuständigen Assistenzarzt in der UKSH Kiel anzurufen, erreichte ihn aber nicht. Vielleicht schicke ich mal eine Mail an den Oberarzt, das muss ich mir noch überlegen.

Es wird wirklich Zeit, dass ich diese Antikoagulantien bzw. das eine davon, weg bekomme; nicht nur wegen meines Magens, sondern auch, damit ich mal wieder zur Behandlung meines Rückens nach München kann. Denn alle Tätigkeiten im Stehen fallen mir schwer, sogar das Duschen. ☹

Wochenende, 08./09.01.2022

Als ich am Samstagmorgen aufstand und aus dem Fenster schaute, war draußen alles weiß, es hatte in der Nacht geschneit. Aber bald schon tropfte es – es taute. Na ja, fast nicht anders zu erwarten in unserer Stadt. Und am Nachmittag war dann alles wieder weg.

Ein Nachbar suchte am Sonntag etwas – einen Ceranfeld-Schaber. Da ich im Augenblick wegen meines E.T. ja nicht so viel koche, habe ich dafür auch weniger Verwendung. Er konnte da dann auch das vorhandene Ersatzmesser einlegen, da ich mich das aus dem gleichen Grund nicht traue.

Er hat das Messer gleich gewechselt, und benutzte den Schaber zum Entfernen einer alten Plakette an seinem Auto. 😀

Am Nachmittag suchte dann jemand alte Leitz-Ordner, weil die besser seien als die neuen. Also auch damit kann ich dienen. Es gibt hier noch Unterlagen, die von der Mutter meines letzten Mannes stammen. 😊 Die sind wohl alt genug!

Und auch meine alten Handys werden von einem Bastler in der kommenden Woche abgeholt.

Mittwoch, 22. Dezember 2021

Heute wieder ein recht voller Tag. Am Morgen hatte ich um 11 Uhr meinen Booster-Termin beim Hausarzt. Da ich wie immer früh bei ihm war, war ich kurz nach 11 Uhr schon wieder zu Hause.

Ich hatte mir beim Fischladen ein Fischbrötchen und gebratenes Fischfilet geholt, das Brötchen gab es zu Mittag. Anschließend eine kleine Siesta.

Kurz vor 14 Uhr bin ich dann wieder los. Erst zum Bäcker in der Innenstadt; dort hatte ich am gestrigen Nachmittag Kümmelstangen bestellt. Dann weiter zum Podologen. Dort bekam ich auch meine Termine für das nächste halbe Jahr. 😀

Dann zurück mit der U- und Straßenbahn wieder den anderen Weg, der nicht durch die Innenstadt führt, und wo nicht so viele Menschen unterwegs sind.

Noch zu meinem Metzger, wo ich erstmal eine Weile auf der Straße anstehen musste. Frankfurter Würstchen habe ich vergessen, mitzunehmen. Na gut, dann muss es ohne gehen an Weihnachten.

Am Abend kam dann noch eine Lieferung von tegut, u. a. mit Ananas, Mango und Maracuja für einen Obstsalat.

Eine Nachbarin aus dem Nebenhaus war auch noch bei mir wegen der Wohnung, die bei uns frei wird. Das erzähle ich Euch morgen.