Mittwoch, 19. Februar 2025

Am Morgen hatte ich Post von meiner Wahlvorsteherin, die allen Helfern nochmal mitteilte, dass sie uns am Sonntagmorgen spätestens um 07:30 Uhr in unserem Wahllokal erwartet. Sie teilte uns auch mit, dass wir als repräsentatives Wahllokal auserwählt wurden, das in die Hochrechnungen und Statistiken einfließt, und dass deshalb unsere Wahlzettel etwas anders aussehen würden als die „gewöhnlichen“. Wir werden das sehen.

Um 10:30 Uhr machte ich mich auf den langen Weg zum Waldfriedhof in Oberrad, wo die Beerdigung von Edeltraud stattfand. 1 Station U-Bahn, viele, viele, viele Stationen Straßenbahn, und dann noch 4 Stationen Bus. Es waren viele Leute da, es war eine schöne Trauerfeier mit Musik von Herbert Grönemeyer und Udo Lindenberg. Dann ein weiter Weg von mehr als 1 km zum Baumgrab und zurück. Ich sprach dann andere Trauergäste an, die mich im Auto mitnahmen zum Lokal des Leichenschmauses. Es gab warme Gerichte von der Mittagskarte, und nach meinem Fischfilet nahm ich noch, wie die Eltern der Schwiegertochter, bei denen ich saß, einen Apfelkuchen mit Sahne und einen Espresso.

Kurz vor 16:30 Uhr war ich dann wieder zuhause, wo schon das Telefon klingelte: die Apotheke. Der Bote brachte mir meine Medikamente, anschließend legte ich mich für eine Stunde hin.

Ein langer, ereignisreicher Tag.

Und zum ersten Mal traf ich eine Frau, die D. Trump und seine Handlungen gut findet.

Dienstag, 18. Februar 2025

Heute Vormittag einen Termin bei der Hausarztpraxis zum Blutabnehmen.

Anschließend bei REWE, dann ein letztes Mal im Geflügelladen, wo ich aber keine Eier mehr bekam, anschließend im Fischladen für Fischbrötchen, und endlich auch noch beim Bäcker.

Die Rezepte vom Hausarzt schickte ich dann zu meiner Apotheke, sie sollten eigentlich am Nachmittag geliefert werden; da das nicht der Fall war, rief ich dort an und erfuhr, dass nicht alles vorrätig gewesen war und auch noch nicht alles vom Großhandel geliefert, so dass die Sachen dann morgen kommen sollten.

Aber da ich morgen ja zur Beerdigung gehe, soll ich dann anrufen, wenn ich wieder zuhause bin.

Montag, 17. Februar 2025

Immer noch kein Termin im April bei meinem Angiologen verfügbar. Also „auf ein Neues“! 😊

Hartmut rief mich am Morgen an und lud mich für Mittwoch im Anschluss an die Beerdigung seiner Frau zum Leichenschmaus ein. Fahrgelegenheiten wären sicher vorhanden. 😀 ☹

Dienstag, 4. Februar 2025

Die Trauerfeier und Beerdigung für/von Edeltraud wird am 19.02. stattfinden, wie mir Hartmut mitteilte. Ich werde natürlich hingehen, auch wenn es für mich einen weiten Weg bedeutet.

Am Morgen die Kartoffeln für das Kartoffelbrot gekocht, das ich dann am Nachmittag/Abend zubereitet habe. Wie es mir gelungen ist, werde ich morgen feststellen. Noch war es zu frisch und warm, um es anzuschneiden. 😀

Barbara hat sich von ihrer England-Reise zurückgemeldet; ich habe ihr 2 Orangen mitgegeben, weil sie die ja auch so liebt wie ich. 😀

Dienstag, 28. Januar 2025

Am Morgen also den Hefeteig geteilt, geformt, die Natronlauge zubereitet, die Stücke gekocht, gebacken.

Es schmeckte Allen gut. Mich stört, dass die Teilchen nicht richtig knusprig werden. Vielleicht finde ich dafür noch eine Lösung.

Ich habe jetzt alle Stücke, jedenfalls die, die übrigblieben, eingefroren.

Meine Spanischfreunde waren zum letzten Mal vor Noras Reise nach Hause zu ihrer Mutter in Montevideo bei mir.

Wie ich es einschätze, ist das nächste Treffen bei Edeltrauds Beerdigung.

Gisela hat sich mal wieder selbst übertroffen. 😉 Sie hat das alles mit der Erkrankung von Edeltraud gar nicht richtig aufgenommen.

Am Abend, als ich gerade meine Pizza im Backofen hatte, rief Annegret an; meine Pizza war dann nicht mehr essbar. 😀

Freitag, 11. Oktober 2024

Am Morgen wieder zu den Augenärztinnen zur Kontrolle der Spritze. Alles in Ordnung. Ich muss auch erst wieder Mitte Dezember zum Spritzen.

Im Wartezimmer saß auch wieder die alte Dame, von der ich schon am Mittwoch dachte, dass sie aussieht wie eine Schwester von Frau Prof. Dr. Friedland, die ich sehr schätzte, die eine meiner Dozentinnen bei den Kammermusik-Seminaren in Rendsburg und Ratzeburg  war, die ich seinerzeit besuchte. Sie lebt nun schon einige Jahre nicht mehr, wurde aber weit über 90 Jahre alt.

Ich werde niemals ihre Erzählung der Seebestattung ihres Mannes vergessen! Wenn sie diese Geschichte zum Besten gab, lagen alle Zuhörer fast auf dem Boden vor Lachen:

Es war ein stürmischer Tag, die Teilnehmer fast Alle nicht seefest, d. h. sie hatten mehr damit zu tun, ihre Übelkeit in den Griff zu bekommen, als dass sie der Bestattung hätten folgen können. Wie gesagt, ein stürmischer Tag. Frau Friedland wollte der Urne ihres Mannes 30 Rosen nachwerfen – einzeln; aber die Rosen, die sie warf, wurden vom Sturm immer wieder zu ihr zurück getrieben. 😀

Ich kann hier ja nur die Tatsachen widergeben. Aber wenn Frau Friedland das erzählte, …

Am Abend einen älteren Film bei Prime geliehen, den ich in den 70ern mal gesehen hatte, mit Steve MacQueen und Paul Newman.

Montag, 19. September 2022

Dieser Tag stand bei mir ganz im Zeichen der Queen und ihrer Beisetzung. Für mich war am bewegendsten der Augenblick in der Kapelle in Windsor, als man ihr die Insignien wegnahm – und sie ein „ganz normaler Mensch“ wurde, was auch immer das heißen mag.

Ich war öfter in England, einmal auch in den 70er Jahren bei „Trooping the Colour“. Da sah ich sie ja dann live.

Bei einem meiner Besuche in Windsor wurde ich sehr lautstark von einem Gardisten aus seinem Bereich verwiesen. Ich hatte ein Foto machen wollen, war gedankenlos rückwärts gegangen und hatte auf seinen Bereich gar nicht geachtet. 😀

Judith geht es wieder besser.