Wochenende, 04./05. Januar 2025

Am Samstag war am Morgen wieder meine Perle bei mir.

Judith ging nochmal zum Einkaufen und konnte für mich bei meinem Bäcker noch ein kleines Mischbrot ergattern; manchmal muss ich eine Abwechslung haben zu dem selbstgebackenen Baguette.

Am Sonntagmorgen kümmerte ich mich mal um einen Termin bei einer neurologischen Praxis, da mein Münchner Orthopäde das mal wieder haben wollte. Bei einer Neurologin in meiner Nähe gab es erst wieder – wenn überhaupt – Ende Juni Termine. Also griff ich auf „doctolib“ zurück und bekam in einer anderen Praxis, aber auch nicht allzu weit entfernt, in einem MVZ einen Termin am 31.03. Der war mir lieber als der 1.4., denn dann hätte ich ja einen neuen Überweisungsschein gebraucht. So war dann der Vormittag gelaufen. 😀

Nach meiner Siesta schmückte ich meinen „Weihnachtsbaum“; ist noch nicht ganz fertig, aber für den Rest muss ich die Christbaumkugeln von meinen Fenstern „pflücken“, und das mache ich lieber bei Tageslicht.

Ich habe vor, nach dem „Weihnachtsbaum“ daraus einen „Oster- oder Frühlingsbaum“ zu machen. 😀

Freitag, 3. Januar 2025

Nachdem es gestern Abend wieder recht spät war, …

Am Nachmittag bereitete ich Sauerkraut mit Kartoffeln zu, dazu gab es heute eine Bratwurst.

Gegen Abend wurde mein „Weihnachtsbaum“ von DPD geliefert, den ich aber noch nicht auspackte und installierte, das will ich morgen tun.

Maritta rief an, um mir mitzuteilen, dass sie die Karten für die Klimt-Ausstellung in Mainz für den 5.2.  erworben hat, und dass sie mich dann um 12 Uhr abholen. Aber bis dahin sehen wir uns ja noch beim Stammtisch.

Sie und ihr Mann hatten sich sehr gefreut, dass W. ihnen Neujahrswünsche gesandt hatte. 😀

Wochenende, 28./29. Dezember 2024

Am Samstag habe ich mir am Nachmittag einen kleinen, zusammensteckbaren Weihnachtsbaum aus Holz mit 3 Plattformen, auf die man Deko legen kann, bestellt. Er wird perfekt sein, um ihn auf meinen Esstisch zu stellen. So etwas hatte ich schon lange gesucht, und deshalb habe ich ihn mir jetzt noch bestellt, obwohl ja die Weihnachtszeit schon fast zu Ende ist. Aber zum einen kann ich es ja machen, wie die frommen Nonnen in dem Krankenhaus, in dem ich mal arbeitete; die ließen ihre Weihnachtsbäume immer bis zu „Lichtmess“ am 2. Februar stehen. 😉 Wer mehr über diesen katholischen Gedenktag wissen möchte: Darstellung des Herrn – Wikipedia

Und zum anderen: Das nächste Weihnachtsfest kommt bestimmt! 😀

Besonders während dieser Festtage überlege ich immer mal wieder: „Was für einen Tag haben wir eigentlich?“ Aber mein PC und ähnliche Geräte sagen mir das ja zum Glück zuverlässig. 😀

Am Sonntagnachmittag bereitete ich das Panna cotta zu, das sich meine Freundin Maritta als Dessert zum Silvesterabend wünschte. Erst stand es abgedeckt draußen zum Erkalten; nun habe ich es in den Kühlschrank gestellt, und auch die Erdbeeren sind in einer großen Schüssel zum Auftauen.

Nun hoffe ich nur noch, dass es sich gut aus den Silikon-Förmchen stürzen lässt.

Habe gerade gelesen, dass Jimmy Carter gestorben ist. Ich durfte ihn 1987 treffen, weil ein Freund von mir in der von ihm unterstützten Organisation „Habitats For Humanity“ mitarbeitete.

Heiligabend früher

Lang, lang ist’s her, so ca. 75 Jahre. Damals, wir lebten auf dem tiefsten Land, lief es so ab, dass wir erst in der langsam kalt werdenden Küche zu Abend aßen. Es gab, ausnahmsweise, immer an Heiligabend, einen in der nahen Kleinstadt in einem Feinkostladen gekauften Fleischsalat und für jeden eine Scheibe Kochschinken. Ansonsten waren wir vornehmlich Selbstversorger.

Erst nach dem Abendessen klingelte das Christkind und wir durften in die Stube und unsere Geschenke auspacken.

Diesen Brauch schaffte mein Vater irgendwann ab. Er fand, wir könnten doch auch die Bescherung etwas früher stattfinden lassen, es wäre ja auch gegen 17 Uhr schon dunkel, und dann gemütlich in der warmen Stube zu Abend essen. Und da das Alle einsahen, und wohl nicht mal meine Mutter meinte, dass das unseren Gewohnheiten widersprechen würde, wurde es dann in der Zukunft so gehandhabt.

Ich weiß noch genau, wie Weihnachten roch. Man heizte ja noch mit Holz- und Kohle-Öfen, und die ließ man über Nacht ausgehen. Sonst hätte doch auch immer jemand aufbleiben müssen. 😀 Und diese Mischung der auskühlenden Räume, zusammen mit dem Duft des Weihnachtsbaumes, ist immer noch in meinem Gedächtnis verankert.

Dann wurden meist Gesellschaftsspiele gespielt, oft hatten wir Kinder auch ein neues vom Christkind bekommen, und das musste dann gleich ausprobiert werden.

Daran erinnere ich mich gerne.