Wochenende, 10./11.04.2021

Nach dem anstrengenden Freitag ein ruhiges Wochenende. Ich rief manche Freundinnen an, um zu berichten oder wurde angerufen.

Die Unterlagen, die mir mitgegeben wurden, d. h. es ist eine Internet-Adresse mit Zugangsdaten zu den speziellen Seiten der von Herrn Dr. von Hirschhausen unterstützten „Entscheidungshilfe“ von „Share to Care“, habe ich mir noch gar nicht angesehen. Es eilt ja nicht, und im Prinzip weiß ich, was auf mich zukommen wird. Und ich bin nun auch bereit dazu. Das Zittern scheint ständig schlimmer zu werden, so kommt es mir vor. Und ehe ich dann mich füttern lassen muss, weil mir alles von der Gabel oder dem Löffel fällt, nehme ich lieber eventuelle Nebenwirkungen in Kauf, die beide Methoden haben, sowohl die THS (Tiefe HirnStimulation) als auch die MRgFUS (MagnetResonanz gesteuerter fokussierter Ultraschall). Hoffen wir nur, dass ein Eingriff auch nach CT und MRT noch infrage kommt.

Ich hoffe, dass W. in der kommenden Woche wenigstens einen Tag/eine Nacht hier in F ist; ich würde gerne mit ihm darüber reden. Er ist mir schließlich der nächste Mensch, wenn auch unter besonderen Umständen 😉.

Ich fühle so einen tiefsitzenden Hass in mir, Hass gegen meine „Erzeugerin“, „Gebärerin“, das kann sich niemand vorstellen! Darüber werde ich morgen schreiben.

Ich finde dieses Gerangel um Corona-Maßnahmen oder nicht schlichtweg zum K…! Es scheint, dass vielen Ministerpräsidenten das Wohlwollen der Wirtschaft mehr bedeutet als die Gesundheit ihrer Bürger. Da lobe ich mir doch das präsidiale System wie z. B. in Frankreich. Es kann doch nicht jeder an einem anderen Strang ziehen! Ich würde es sehr begrüßen, wenn es eine einheitliche Regelung geben würde. Gestern hörte sich das von den MPs auch noch so an, heute verfallen sie wieder in ihre alten Muster.

2 Gedanken zu „Wochenende, 10./11.04.2021“

  1. Die Corona-Maßnahmen sind uns egal. Seit Beginn der Pandemie, leben wir im selbst gewählten harten Lockdown. Egal, was gerade möglich wäre oder nicht. Die seltenen Treffen mit Familie Schwesterherz, werden so geplant, dass wir alle vorher mindestens 8 Tage keine fremden Kontakte hatten.

    Es ist gut, dass Du jemanden zum Reden hast. Ich wünsche Dir so sehr, dass eine Behandlung möglich ist.

    Liebe Grüße

    1. Ich bin ja auch schon lange in freiwilliger Quarantäne. Der einzige nähere Kontakt ist W., und auch ihn treffe ich zur Zeit meist nur alle 2 Wochen. Ansonsten alles mit Abstand und Maske.
      Trotzdem finde ich es nicht gut, dass da jeder sein eigenes Süppchen kocht.

      Vielen Dank für Deine guten Wünsche.

      LG, G.

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