Donnerstag, 1. Oktober 2020

Es war irgendwann in den 70er Jahren: Mein schon lange verstorbener Bruder arbeitete im Luxus-Hotel „Savoy“ in Arosa, und er lud uns zu einem Besuch dort ein. Natürlich in der Nebensaison, und die Hälfte unserer Rechnung dort übernahm er; anders hätten wir uns das nicht leisten können.

Am Abend saßen wir erst mal mit den „Reichen und Schönen“, wie ich sie nenne, in der Bar, keiner kannte uns. Dann kam die Chefin des Hauses zu uns und lud uns ein, mit ihr in einem „Separée“ Rommé zu spielen. Man konnte förmlich sehen, wie sich die Gehirn-Rädchen der Leute drehten: „Wer ist das bloß“. 😊 Wir spielten dann öfter mit ihr Karten.

Genauso am nächsten Morgen beim Frühstück, als uns der Chef-Kellner im Speisesaal begrüßte und uns persönlich zu einem Tisch geleitete. 😉

Die Mit-Angestellten meines Bruders veranstalteten diese Show natürlich genau deshalb, weil sie ihre „Pappenheimer“ kannten.

Dass ich meine extra für diese Reise erworbenen Snowboots zu Hause vergessen hatte, davon erzähle ich Euch an einem anderen ruhigen Tag.

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