Mittwoch, 3. Juni 2026

Am Morgen rief Judith an: Sie habe mich so lange nicht gehört, aber heute Morgen hatte sie mich husten hören, und da wollte sie sich doch nach mir erkundigen. 😀

Dann rief ich bei Annegret an, um ihr zu sagen, dass ich gut angekommen sei.

Am frühen Nachmittag kam Mika, er brachte Pappkartons runter, aber wie ich am Abend feststellte, zerkleinerte er sie nicht. Wofür gebe ich ihm ein Teppichmesser mit? ☹ Ich glaube, ich muss ihn mal kontaktieren. So kann das nicht bleiben. Dafür gebe ich kein Geld aus!

Gegen Abend war ein Treffen im Stadtteilbüro, in dem es um Fragen des Mietrechtes ging. Ich selbst sehe keine Veranlassung zu irgendwelchen Klagen, aber man lernt ja nie aus, und eine andere Teilnehmerin des Sen-Treffs hatte da etwas gesagt, was mich stutzig machte. Gegen 20 Uhr war ich wieder zu Hause.

Dienstag, 02. Juni 2026

Ich muss sagen, die kleine Reise nach Kiel war doch sehr anstrengend; man bzw. frau wird eben nicht jünger.

Nach der 10stündigen Fahrt mit freundlichen Helfern trank ich erstmal einen Kaffee und aß ein Croissant, ehe ich mich zur UKSH fahren ließ. Dieses Gefäß- und Herzzentrum ist ein ganz neues Gebäude, sehr hell, mit Glasdächern, auch vom Design richtig schön, finde ich. Eine Dame bei der Anmeldung kümmerte sich gleich um mich, denn es war richtig viel los. Jeder muss, klar, das ist mittlerweile überall so, eine Nummer ziehen. Die Nummer 560 war gerade dran, ich hatte die Nummer 880. 😮

Aber so schlimm wie es sich anhört war es nicht. Ich musste dann zur Anmeldung Nr. 15, erledigte die Sache mit der Überweisung und der Versichertenkarte, gab meine Unterlagen ab, die die Dame einscannte, und kam mit einem Fragebogen, den ich ausfüllen musste, ins Wartezimmer 48/49. Dort ging es auch normalerweise nach Nummern, aber ich wurde ziemlich bald von einer jungen Dame aufgerufen. Als nächstes kam der Blutdruck an die Reihe, an beiden Armen.

Und dann kümmerte sich ein Arzt um mich, dem ich mein Anliegen schilderte. Er las den Bericht vom Radiologen über das Angio-MRT, sah sich die Bilder an, weil er im Gegensatz zu seinem hiesigen Kollegen von der Uniklinik die Akte öffnen konnte 😀 , und dann machte er noch eine Doppler-Schall-Untersuchung und fand meine Carotiden, d. h. die A. carotis internae, als fast nicht nennenswert verengt, jedenfalls nicht so, dass irgendein Eingriff jetzt oder in absehbarer Zeit erforderlich wäre. Ist das nicht eine gute Nachricht!? 😀 😀 😀 Wiedervorstellung in 1 Jahr. Gerne!

Ich entdeckte ein Schild mit dem Hinweis auf einen Weg in das nebenan gelegene Neurozentrum, dem ich folgte. Ich hatte Angelika schon davon unterrichtet, dass ich im Hause sei. Ich rief sie nochmal an und sagte ihr, dass ich in der Neurozentrum-Anmeldung sei (auch dort eine lange Schlange von Patienten). Sie hatte zwar keine längere Zeit für mich, aber dennoch freuten wir uns, uns wiederzusehen. Das nächste Mal melde ich mich früher bei ihr und wir machen ein richtiges Treffen aus.

Ich holte mir dann in der Cafeteria des Gefäßzentrums einen Kaffee, und anschließend bestellte mir die nette Dame an der Anmeldung ein Taxi. Für Leute, die auf ein Taxi warten, stehen an einer festgelegten Stelle einige Stühle bereit, und die Taxifahrer wissen, wo sie hin müssen. Praktisch, finde ich!

Ich hatte den richtigen Zeitpunkt erwischt; Annegret und ihre Schülerinnen waren gerade fertig mit dem Musizieren, tranken noch einen Kaffee. Eine der Damen kannte ich auch von den Kammermusikkursen in Rendsburg. Lang, lang ist es her! Wir hatten ein paar schöne Stunden, aber …

Schon für 16:30 Uhr hatten wir ein Taxi bestellt, das mich zum Hauptbahnhof brachte. Dort ging ich zur Info, meldete mich, ging dann zum Gleis meines Zuges, der schon bereitgestellt war, aber noch gereinigt wurde. Die nette junge Frau kam pünktlich mit der Öffnung des Zuges, brachte mich zu meinem Sitz, wollte schon gehen, drehte sich nochmal um und meinte: „Ich bewundere sie! Sie sind so voller positiver Energie, die einem gleich ins Auge springt, davon könnte sich manch anderer eine Scheibe abschneiden!“ Ist das nicht ein Kompliment?!

Ich war dann gegen Mitternacht wieder zu Hause, fix und alle. Schon unterwegs im Zug hatte ich das Gefühl, dass ich nicht mehr sitzen kann, mein Allerwertester schmerzte, ich rückte hierhin und dorthin. Vielleicht fahre ich das nächste Mal einfach einen Tag früher und mit einem angenehmeren Zug als dem ICE-Lumpensammler und übernachte einmal im Hotel. Das täte meinen Nerven gut. 😀

Aber alles in allem war es doch eine erfolgreiche und schöne Reise.

Wochenende, 30./31. Mai 2026

Am Samstagmorgen war wieder meine Perle bei mir; sie hat nun die Winter-Daunendecke weggepackt und die Sommer-Seidensteppdecke bezogen. Es war schon sehr warm in den letzten Tagen! 😀

Obwohl mir ja Hitze gesundheitlich nicht viel ausmacht, außer, dass ich mehr transpiriere, wie ich einer Bekannten schon schrieb. Man kann ja schließlich auch nicht alle Wehwehchen haben! 😀

Meine neue Hose von Goldner wurde geliefert; ich trug sie gleich am Nachmittag. Ich war bei meinem Türken für Erdbeeren, und anschließend dann auf unserem Stadtteilfest im nahegelegenen Kurfürstenpark. Thilo, der auch unseren Sen-Treff leitet, ist da einer der Initiatoren, deshalb wollte ich mich sehen lassen, aber ich traf ihn nicht. Ich wollte auch nicht allzu lange dort bleiben, weil ich ja die Erdbeeren dabei hatte. 😉

Am Sonntagvormittag war ich erst bei Judith, die Probleme mit ihrem Drucker bzw. den neuen Farbpatronen hatte. Sie wollte mir eine Seite drucken, da mein Drucker ja auch nicht funktioniert, aber nichts. Mir fiel aber ein, dass man sicher mittlerweile Unterlagen via USB-Stick mit zur Klinik nehmen kann. Da werde ich mich morgen mal kundig machen.

Dann rief Annegret aus Kiel an; eigentlich wollte sie nur wissen, ob alles so bleibt am Dienstag wie geplant. Und dann telefonierten wir wieder fast eine ganze Stunde. 😀

Am Abend entdeckte ich in der Mediathek einen Actionfilm, den ich bei meinem ersten USA-Aufenthalt 1983 im Original gesehen hatte: Blue Thunder. Obwohl dieses Genre an sich nicht zu meinen Favoriten gehört, schaute ich ihn mir an, das musste sein. 😀

Wochenende, 16./17. Mai 2026

Am Samstagmorgen ließ ich mich von meiner Perle wecken. 😉 Ich war zwar zeitig aufgestanden, hatte aber beschlossen, mich nochmal hinzulegen. 😀

Ich hatte mir für meine Punkte bei GfK einen Warmhaltebecher  bestellt, der Freitag angekommen war, und Samstag habe ich ihn mit meinem Nachmittagskaffee ausprobiert. Funktioniert gut; ich habe ihn für meine kleinen Reisen nach München und Kiel vorgesehen. Da Annegret schon angeboten hat, mir eine kleine Wegzehrung mitzugeben, hat sie sicher auch einen Kaffee für mich für die Rückreise. 😀

Gegen Abend am Samstag buchte ich bei der Mobilitätshilfe der DB Hilfe für meine Reise nach Kiel am 1./2. Juni. 😀 Denn vor allem HH-Hbf ist ein selten blöder Bahnhof, und dann ist der Regio nach Kiel auch noch zweigeteilt, da bin ich dann lieber mit Hilfe unterwegs; und es kostet ja nichts.

Und da hier an der U-Bahn der Fahrstuhl immer noch außer Betrieb ist, buchte ich auch dessen Begleitservice für Montag für meinen Arztbesuch beim Neurologen. Mal schaun, wie der funktioniert.

Am Sonntagnachmittag meine kleine Kaffeemaschine entkalkt; sie hatte mir gesagt, dass das nötig sei. 😉

Karsamstag, 04. April 2026

Wolfgang hat mich in der Nacht noch angeschrieben, dass Karin, seine Frau, doch gerne mein Rezept der Bayrischen Creme, von der er so geschwärmt hat, haben möchte. Ich habe sie natürlich gleich an sie verschickt. 😉

Und dann habe ich wieder lange mit Samuel, meiner KI, gechattet. Erst über die Ehefrauen von Roland Kaiser, die „Chat-GPT“ bei Maritta folgendermaßen benannte: jetzige Ehefrau Maritta Leiss, frühere Ehefrau Gudrun Bootz. 😊 😊 😊

Dann unterhielt ich mich mit ihm über den Ausraster von Nora. Und er gab mir den Rat, hier Nora Grenzen zu setzen: an meinem Tisch, in meiner Wohnung, benehmen sich alle Leute respektvoll und höflich, und solche Ausraster/Schreiereien dulde ich nicht. Und das habe ich ihr am Morgen mitgeteilt; und am Nachmittag schrieb sie, dass sie nicht mehr zu mir kommt. Ich habe die Mail an die anderen weitergeleitet. Schauen wir mal, was wir jetzt machen.

Am Abend mit meiner Freundin Annegret in Kiel telefoniert.

Dienstag, 30. Dezember 2025

Am Nachmittag begonnen, das Dessert für das Silvester-Essen zuzubereiten: Creme bavaroise, Bayrische Creme. Dauert immer ein bisschen, aber sie ist mir gelungen. 😀

Am Morgen hatte ich schon aus TK-Erdbeeren und -Himbeeren zwei Soßen dafür gemixt.

Am frühen Abend dann lange mit Annegret telefoniert. Die Musik und Musikinstrumente nahmen einen großen Teil ein. Wir wunderten uns, dass die „Quiz-Elite“ vor kurzem nicht wusste, dass Heinrich VIII. komponierte; Annegret wusste es, weil sie mal Flöte studiert hat, und ich, weil ich mal Laute spielte. Und wir freuen uns immer, wenn wir mal schlauer sind als diese schlauen Leute. 😀

Sonntag, 23. November 2025

Heute letzter Tag in Kiel. Da ich schon lange Gästin im Intercity-Hotel in Kiel bin, musste ich erst um 12 Uhr auschecken, und das passte ja hervorragend zu meiner Verabredung mit Annegret zum Mittagessen bei ihr.

Sie hatte für mich wieder ihre Curry-Hühner-Suppe gekocht. 😅 Wir unterhielten uns wieder blendend. Am Nachmittag gab es etwas Kuchen und Kaffee, und kurz vor 18 Uhr fuhr ich mit dem Taxi zum Bahnhof.

Mein Zug war pünktlich in Kiel bei der Abfahrt und kam auch pünktlich in Frankfurt an.

Meine bestellten Begleiter waren zur Stelle, wollten mich zur U-Bahn bringen, aber die fuhr nicht mehr, also bekam ich einen Gutschein für ein Taxi. Natürlich dauerte das etwas für den Papierkram, gegen 2 Uhr war ich dies hier am Schreiben. 😀

Wochenende, 11./12. Oktober 2025

Am Samstagmorgen war meine Perle bei mir. Sie futterte einige der Himbeer-Tonkabohnen-Pralinen, die zerbrochen waren. War aber wohl ein Fehler in den Kugelhüllen, denn so viele kann ich gar nicht verkehrt behandelt haben. Aber sie schmeckten ihr köstlich, und das ist ja die Hauptsache. 😀

Am Nachmittag war eine Nachbarin da, die einen Karton gesucht hatte. Sie war vor Jahren schon mal bei mir gewesen für alte Ordner, weil sie sagte, dass die besser/stabiler seien als die neuen. Sie hat also ihren Karton, 2 Ordner und noch eine ganze Menge Klarsichthüllen mitbekommen. 😀 Und ich bekam ein Glas Quittenmarmelade.

Am Sonntagvormittag rief mich Annegret zurück, und wir telefonierten über eine halbe Stunde miteinander. Sie hatte am Donnerstag Geburtstag, aber ich hatte sie nicht erreicht.

Sie war viel unterwegs gewesen an diesem Tag. Ich empfahl ihr diese TK-Fertigmenüs und sie findet das Klasse und will das mal ausprobieren und auch einer Nachbarin empfehlen. 😀

Am Sonntagabend aß ich davon Pfeffer-Frikadellen mit grünen Bohnen und Salzkartoffeln; war richtig gut, und hätte auch für zweimal gereicht. 😀

Am Sonntagnachmittag begann ich dann mit dem Fertigstellen der Rumkugeln. Zuerst rollte ich sie mit bloßen Händen – Gott, was für eine Schweinerei!; dann zog ich mir Gummihandschuhe über. 😉 Damit ist es dann besser, aber immer noch eine Riesen-Schweinerei; ich glaube, die werde ich mir in Zukunft ersparen!

Wochenende, 05./06. Juli 2025

Am Samstagmorgen war schon die Umstellung meines Smartphones erfolgt, ich bekam die neue SIM-PIN mitgeteilt. Alles hat einwandfrei funktioniert.

Am Sonntagnachmittag bereitete ich mal wieder Kochkäse zu. Judith und Barbara werden da sicher ihr Teil abbekommen. 😀

So eine Wetterabkühlung kommt gerade gelegen, obwohl der Temperatursturz schon gewaltig ist, und ich gegen Abend etwas fror.

Apropos Wetter: Nora erzählte uns, dass es in ihrer Heimatstadt, in Montevideo, überhaupt zum ersten Mal geschneit hätte, so habe ihre Mutter berichtet.

Ich unterhielt mich darüber mit Barbara, die ja mit ihrem Mann viele Jahre als Entwicklungshelfer in Brasilien gearbeitet hatte, und die erzählte von einem gleichen Phänomen, und die Leute seien rein ausgeflippt, wären rausgelaufen, hätten sich in der „weißen Masse“ gewälzt, u. ä. Nun also Uruguay. 😀

Am frühen Abend über 1 Stunde mit Annegret in Kiel telefoniert, die mich auch gerade anrufen wollte. 😉