Montag, 12. Oktober 2020

Heute erzähle ich Euch also die Geschichte der vergessenen Snowboots, die ich am 01.10. schon angekündigt hatte.

Wir waren also im „Savoy“ in Arosa angekommen, und es hatte angefangen zu schneien. Es schneite so sehr, wie ich es noch nie erlebt hatte. Tiefste Alpen eben, und nicht Nahetal 😉.

Wir wollten gegen Abend nochmal los mit meinem Bruder in eine nahegelegene Kneipe. Und dazu brauchte ich meine Schneestiefel, aber die waren nicht im Koffer, nicht im Hotelzimmer, also konnten sie nur im Auto vergessen worden sein. Logisch – oder?

Wir gingen also zum Hoteleingang, ich nur mit Strümpfen an den Füßen. Mein Mann ging zum Auto, ich blieb vor der Tür beim Wagenmeister stehen.

Mein Mann kramte im Auto, und kramte … und kam dann mit Schuhen wieder und stellte sie mir vor die Füße. Aber es waren Schuhe von ihm. Meine Schneestiefel hatte er nicht finden können.

Wir setzten uns dann mit meinem Bruder in Verbindung, er organisierte eine Umfrage bei seinen Kolleginnen, und da ich eine gängige Schuhgröße hatte, fanden sich auch ein Paar Stiefeletten für mich. Problem gelöst.

Aber ich kann mich bis heute eines Grinsens nicht verwehren, wenn ich an diese Situation denke. Ich unterwegs in einem Luxushotel auf Strümpfen, mein Mann, der mir ein Paar seiner Schuhe bringt, so wie ein Hund einen Stock apportiert (entschuldigt bitte) 😉.

Ich wünsche Allen Gesundheit.

Mittwoch, 23. September 2020

Heute die restlichen Dias eingescannt, gesichtet, beschriftet, ausgerichtet. Nun könnte ich mit denen aus dem Jahr 2000 beginnen, Mappe für Mappe, oder alle auf einmal, schaun wir mal!

2000 bereisten wir zuerst die Mancha, einen von den meisten Touristen völlig vernachlässigten Teil Spaniens (zum Glück!). Wir wohnten in einem ruhigen Hotel nahe der Autobahn Madrid – Granada, wo wir schon einmal auf der Heimfahrt übernachtet hatten. Mein Spanisch war schon besser, ich unterhielt mich des öfteren mit Christine, einer „Recepcionista“. Und da es so ungewöhnlich war, dass dort Touristen anzutreffen sind, bekamen wir einen Rabatt von 7 % auf die Endrechnung, und das auf Lebenszeit 😊, und das Recht, immer kostenfrei im inneren Bereich zu parken. Und am letzten Abend, nach dem Essen hatten wir uns auf unser Zimmer zurückgezogen, klopfte der Chef-Kellner und brachte uns eine Flasche des besten Cavas mit vielen Grüßen der Geschäftsleitung. Ich habe viele gute Erinnerungen an unsere Spanien-Reisen! Manche Reisen würde ich gerne noch einmal machen, aber ich weiß, dass sie nicht mehr so wären wie die in meiner Erinnerung; es wären andere Menschen, Hotels und Restaurants hätten sich verändert, das taten sie ja schon während unserer langjährigen Reisen nach Spanien. Aber man darf ja ab und zu mal nostalgische Gedanken haben, oder? 😉

Ansonsten ein ruhiger Tag; am Morgen bewölkt, dann am Nachmittag sonnig.

DHL brachte den bestellten Whiskey. Die Elchleder-Schuhe, die gestern gekommen waren, sind höchst bequem! Ich trug sie am Vormittag einige Stunden ohne irgendwelche Probleme.

Dienstag, 22. September 2020

Am Morgen war meine Perle wieder da, hat vor allem die Flecken, die sich auf meinem weißen Tibet-Teppich gezeigt hatten, entfernt (ich habe da ein sehr gutes Fleckenmittel, das man auch auf empfindlichen Materialien anwenden kann).

Meine neuen Schuhe von Comfortschuh sind angekommen. Ab morgen werde ich sie zu Hause tragen, um so ihre Fußfreundlichkeit zu testen 😉; das hatte mir meine Podologin geraten: neue Schuhe erstmal zu Hause tragen, damit man sie evtl. wieder zurückschicken kann, wenn sie nicht recht passen. Denn das letzte Mal hatte ich Sandalen von Avena gleich draußen getragen, festgestellt, dass sie am linken Kleinzeh drücken … und sie dann zu Oxfam gegeben. Aber diese von Comfortschuh passen; man kann da mit Recht sagen: „Schuster bleib bei deinen Leisten“, denn bei dieser Firma habe ich schon mehrmals bestellt und war immer zufrieden.

Endlich die 894 Dias unserer Spanien-Reise von 1999 gesichtet, beschriftet, manche ausgerichtet, bis auf 16 Stück, die ich nochmal einscannen muss; aber das werde ich auch noch richten 😊.

Freitag, 17. April 2020

Seit gestern spüre ich wieder in meiner OK-Prothese einen kleinen Riss, und zwar an der gleichen Stelle wie vor 5 Wochen. Da sie aber nicht ganz gebrochen ist, eilt es nicht. Das habe ich auch der Zahnarztpraxis gesagt, mit der ich am Morgen telefonierte, und wir sind so verblieben, dass ich in der nächsten oder übernächten Woche mal morgens hingehe, die Prothese bringe und dann am Nachmittag wieder abhole.

Bei „stadtmobil“, dem Carsharing-Unternehmen, angerufen, und mich kundig gemacht, ob ich denn in diesen Zeiten einfach so, ohne Grund, mal mit dem Auto rausfahren darf, denn da war ich mir nicht sicher. Ja, ich darf, und das werde ich in der kommenden Woche auch mal tun. Damit ich mal etwas anderes sehe.

Dann beim Bäcker und Metzger ein paar Sachen bestellt, die mir Maike morgen abholen wird.

Am Nachmittag ein Telefongespräch mit einer Dame von der Humboldt-Universität in Berlin geführt; dort untersucht die Soziologische Fakultät die Auswirkungen der Corona-Isolation auf die betroffenen Menschen. Vielleicht gibt es noch eine Fortsetzung.

Meine Rose, die Lavendel-Stauden und die bestellten Erden sind am frühen Nachmittag geliefert worden. Ich habe die Pflanzen ausgepackt und in die Kübel auf dem Balkon gestellt, damit sie sich akklimatisieren 😉, morgen will ich sie einpflanzen.

Außerdem bekam ich meine neuen Sommerschuhe geliefert. Es war nötig, mir neue anzuschaffen, die alten haben mir schon viele Jahre gute Dienste geleistet, nun haben sie ausgedient. Und im kommenden Herbst gibt es neue Winterschuhe. Ihr merkt, dass ich kein Schuh-Fetischist (mehr) bin. Ich kaufe Schuhe, wenn es nötig ist, und nicht, um meine Schränke zu füllen 😊.

Wochenende, 13./14.07.2019

Obwohl mir Maxdome ein preislich hervorragendes Angebot machte, habe ich nun wieder mal gekündigt. Ich finde schlichtweg keine Filme mehr, die mir gefallen. Es ist ja nicht so, dass einem von (ich glaube, so sagen sie) 3000 Filmen und Serien alle gefallen müssen. Serien schaue ich eher mäßig, von zwei oder drei abgesehen, und „Bull“ haben sie wohl gestrichen, den finde ich nicht mehr. Und um NICHT zu schauen, wäre schon 1 Euro zu viel. Also bin ich mal wieder zu Netflix gewechselt, die auch diesen tollen Film „Unsere Seelen bei Nacht“ mit Jane Fonda und Robert Redford im Programm haben. Schaun wir mal. Aber da ich auf mein Schreiben auf der Kontaktseite keine Antwort erhielt, werde ich am Montag da mal anrufen; sicher ist sicher.

Schuhe von Deichmann/Medicus sind am Samstag angekommen. Diese Firma ist mit dem Versand äußerst schnell. Obwohl die letzten von denen mir nicht passten, konnte ich diesem Sale-Schnäppchen nicht widerstehen. Und diese passen. Gleiches Modell, einmal dunkelblau, die anderen beige; leider Nubuk- und kein Glattleder. Aber für noch nicht mal 55 Euro für beide Paare, da kann man nicht meckern.

Ich hatte mir Saftorangen gekauft, deren Saft ich mit Rotwein (der uns nicht recht geschmeckt hatte), etwas Zitronensaft, Zucker, Süßstoff mischte, dann noch Eiswürfel und gesprudeltes Wasser dazu: fertig ist ein Sangria.

„Bull“ habe ich mir jetzt bestellt, zumindest mal die erste Staffel (6 DVDs) 😉.

Dienstag, 18.06.2019

Heute morgen etwas müde, aber nicht verkatert. Waren wohl gute Weine, die wir tranken 😉.

Meine Perle kam schon vor 10 Uhr; die Schuhe, die mir gestern geliefert wurden, passten ihr aber auch nicht. Mir sind sie zu eng, ihr zu groß; also werde ich sie zurückschicken bzw. in der Innenstadt im Geschäft zurückgeben und evtl. andere kaufen.

Am Nachmittag bekam ich meinen verliehenen Notenständer wieder zurück.

Und am Abend war der vorletzte Arabisch-Unterricht dieses Semesters. Danach haben wir eine lange, lange Pause bis Ende September. Sch… Laut VHS-Programm gibt dann auch Riad wieder Unterricht, Dienstags, was mir wegen des Skat (und wegen seines geplanten Konzertes) entgegenkäme. Unser jetziger Lehrer hat Mittwochs einen entsprechenden Kurs. Was tun? Eigentlich gefällt mir der Unterricht bei unserem jetzigen Lehrer besser. Und das sollte ja entscheidend sein. Ich werde wohl sowieso die Einzige sein, die weitermacht. Samira wird sich wegen ihrer Verwandtschaft dort auf Ägyptisch verlegen (und hätte gerne gehabt, dass ich das auch tue), Lena will sich mehr um Spanisch und Portugiesisch kümmern, da sie im Ausland arbeiten möchte, die anderen haben sich nicht mehr sehen lassen.