Wochenende, 18./19.01.2020

Ich habe die Dosis meines Betablockers wieder gesenkt, denn das Medikament hat unerwünschte Nebenwirkungen: Ich werde … aaatemlos (nicht nur durch die Nacht, sondern auch durch den Tag) 😉. Hätte ich vorhersehen können, denn das hatte ich doch schon einmal vor Jahren, als ich Augentropfen bekam, die Betablocker enthielten. Aber es ist ja gut, dass es mir noch eingefallen ist; so konnte ich das wieder ändern.

Judith kam am Samstagmittag wieder nach Hause – und Takko wollte lieber zu mir; sicher ist er verschnupft, dass sie sich so lange nicht um ihn gekümmert hat 😉, so reagieren Tiere manchmal. Es geht ihr den Umständen entsprechend gut. Auf jeden Fall muss sie nicht mehr unter so starken Schmerzen leiden. Alles weitere wird sich zeigen.

Sonntagmorgen meine langjährigsten Freunde zu meinem Geburtstagsessen eingeladen. Wir freuen uns, dass das klappt. Für Judith und Hannah mache ich ein Extra-Essen, denn die Beiden essen kein Fleisch.

Am frühen Abend besuchte mich Judith mit Takko auf einen Plausch.

Dienstag, 14. Januar 2020

Immer mal war ich wach in der Nacht, und habe dann doch Judiths Aufbruch ins Krankenhaus verschlafen. Sie rief mich gegen 9 Uhr an, da hatte sie schon ihr OP-Hemdchen an, um mir zu sagen, dass sie schon am Nachmittag aufstehen und laufen müsse.

Ich musste heute zum Ultraschall zu den Nephrologen. Termin 11 Uhr, tatsächlich war es dann fast 12 Uhr; ich wollte schon nachfragen, ob sie mich vergessen haben 😉. Soweit ist alles wohl in Ordnung, bis auf eine kleine Zyste an der rechten Niere, wegen der aber nichts gemacht werden muss. Genaueres erfahre ich sicher übermorgen, wenn die behandelnde Ärztin mir das Ergebnis telefonisch mitteilen wird.

Gegen Abend habe ich dann mit Judith telefoniert. Sie war noch etwas neben sich wegen der Narkose, aber sie steht schon auf. Genaueres wird sie mir morgen sagen können, auf jeden Fall wäre alles gut gelaufen, hätte der Arzt gesagt.

Am Abend mich eine Weile um Takko gekümmert, erst in „seiner“, dann in meiner Wohnung. Und dann habe ich ihn wieder zurückgebracht, die Lichter ausgeschaltet, die Vorhänge vorgezogen, alles nach Vorschrift 😊.

Freunde hatten in der Zeit meiner Abwesenheit angerufen, ich rief zurück; wir müssen uns mal wieder treffen. Ich werde sie auch zu meinem Geburtstagsessen einladen. Dann ist der Tisch voll. Mein Menü steht, und ich habe das gesuchte Rezept für eine Süßkartoffel-Suppe gefunden.

Mittwoch, 06.02.2019

Die kleine OP gestern verlief gut, der Zeitplan war perfekt, die Ärzte und Pflegerinnen sehr freundlich. Nach dem Aufwachen aus der Narkose bekam ich Kaffee und Plätzchen. Natürlich hatte ich Schmerzen an der OP-Stelle, die ich mit Novaminsulfon bekämpfte, das sich wohl nicht so gut mit dem Narkose-Mittel vertrug; ich legte mich zu Bett bis so ca. 15 Uhr, dann aß ich endlich etwas – und danach ging es mir besser. Meine Nachbarin schaute stündlich nach mir, bis sie davon überzeugt war, dass es mir dauerhaft gut ging. Meine Freundin Claudia rief an als ich noch zu Bett lag; ihr hinterließ ich dann später auf ihren AB ein Dankeschön. Auch Euch, meine Blog-Freunde, ein herzliches Dankeschön für Eure guten Wünsche.

Heute war ich zur Kontrolle in der Praxis, bekam einen neuen Verband. Nächste Kontrolle: in einer Woche.

Blöd, dass ich die OP nicht bedachte, als es darum ging, neue Passbilder für den neuen Personalausweis machen zu lassen. Nun habe ich keine, und mit Kopfverband ist das wohl nicht ratsam ?, also muss ich diesen Termin am kommenden Dienstag absagen.

Heute war ich nicht zum Skat spielen, das hatte ich schon in der vergangenen Woche mit abgesagt.

Montag, 04.02.2019

Da bisher noch kein Anästhesist wegen der morgigen OP bei mir angerufen hatte, fragte ich dieserhalb in der Praxis nach und erfuhr, dass das nur erfolgt, wenn der Anästhesist dies für nötig erachtet; aber er/sie würde ganz bestimmt morgen vor der OP noch mit mir sprechen. Gut, damit kann ich leben. Mein Blutgerinnungswert ist perfekt, INR 1.0 = Quick 100; besser geht nicht.

Da ich aber nicht weiß, ob ich mich morgen fit genug fühle für einen Tagespost, habe ich eine Geschichte für Euch gespeichert, die ich wohl seit 2013 auf meinem Rechner habe, und die Euch genausogut gefallen wird, wie mir (auch jetzt wieder, als ich sie neu entdeckte).

Das Haarewaschen habe ich auf morgen früh verschoben, denn Haare waschen wird wohl erstmal nicht möglich sein, da will ich jede Minute nutzen.

Dienstag, 13.11.2018

Das war aber auch Zeit: Amnesty International entzieht Suu Kyi den Ehrentitel „Botschafterin des Gewissens“ und Kanada ihr die Ehrenbürgerschaft. Sie verhält sich m. E. genauso wie die Regierung Israels: Von Verfolgten zu Verfolgern. Mich störte die Beweihräucherung dieser Dame schon lange, schon seit sie lieber sich im Glanz der eigenen Verfolgung sonnte, anstatt sich zu ihrem todkranken Mann zu begeben, der sie immer unterstützt hatte.

Alles wie immer: Über in Kalifornien verbrannte Häuser von Promis, wie Herrn Gottschalk, wird berichtet, und er wird sehr bedauert. Ich gehe aber mal davon aus, dass er sicher gut versichert war. Über die vielen, vielen Häuser unbekannter und ärmerer Menschen sagt die Presse nichts.

Am Morgen zuerst zur Augenärztin zur Kontrolle. Alles in Ordnung. Dann zum Chirurgen. Am 12.12. komme ich unters Messer. ? Meine „Beule“ an der rechten Kopfseite wird entfernt. Das heißt, dass ich wieder zu Bauchspritzen greifen muss, Sch***. Die werde ich mir morgen von meiner Hausärztin verschreiben lassen.

Am Abend zum Arabisch-Unterricht. Michelle hatte sich am Nachmittag bei mir gemeldet, um mitzuteilen, dass sie nach ihrer Nasen-OP noch nicht wieder fit genug ist, um zu kommen. Ich werde ihr dann berichten, was los war.

Bianca setzte sich zu mir, und sie möchte auch meine Aufzeichnungen. Sie gab mir auch ihre Mail-Adresse, damit ich sie über die Cloud für sie freigeben kann.

Zuhause habe ich dann noch Bauer-sucht-Frau von gestern in der Mediathek angesehen.