Wochenende, 05./06.12.2020

Nikolaus-Wochenende. Na gut, das tangiert mich nicht mehr. Ich könnte ja sagen, dass ich mir das neue Haushaltsteil zu Nikolaus geschenkt habe 😉. Jedenfalls ist der Robi unterwegs, und DHL hat ihn auch schon für Montag angekündigt – wenn es denn dabei bleibt.

Alles in allem ein trübes, nebliges und regnerisches Wochenende. Da bedaure ich den Weihnachtsmann, Nikolaus, wie auch immer, für seine große Aufgabe in Corona-Zeiten. Hoffentlich ist er vorsichtig und vorbildlich und trägt immer eine Maske! Nicht, dass noch seine Ren(n)tiere krank werden! 😉

Bei nebenan.de suchte eine junge Frau Hilfe beim Nähen-Lernen; offenbar besitzt sie schon länger eine Nähmaschine und kommt damit nicht klar. Ich schrieb ihr, dass ich ihr normalerweise gerne helfen würde, dass ich aber ihr Ansinnen in diesen Zeiten etwas „daneben“ fände. Sie soll mir ruhig böse sein, aber …

Bombenentschärfung in Frankfurt. Was für ein Glück, dass ich heute nicht in eine Notunterkunft musste, ich wohne in einem anderen Stadtteil.

Freitag, 06.12.2019

Heute wieder, wie auch schon gestern, ein trüber, nebliger November-Tag; hoffen wir, dass der Nikolaus den Weg zu den Kindern gefunden hat, und seine Geschenke in die richtigen Kamine geworfen hat 😉.

Am Morgen zum Einkaufen zu Rewe, u. a. Frosties für meine Schoko-Knusperchen gekauft, dabei kam ich ins Gespräch mit einer anderen älteren Dame, die wissen wollte, was ich damit mache. Als sie hörte, was daraus wird, kaufte sie spontan auch Frosties und wird die Knusperchen ebenfalls zubereiten. Ist doch schön! Auf dem Rückweg ins Fischgeschäft, gebratenes Fischfilet und Kartoffelsalat fürs Mittagessen gekauft. Dann noch zur Apotheke, die restlichen Kanülen für den Insulin-Pen abholen. Wenn die schon öfter erwähnten Obdachlosen da gewesen wären, hätte ich ja den jüngeren der Beiden gefragt, ob er mir meine Einkäufe hochtragen würde, aber sie waren nicht da, leider.

Judith erzählte mir, dass Takko gegen Mitternacht an der Wohnungstür gesessen und nach mir geweint hätte 😉. Verrückter Kerl!

Am Nachmittag bereitete ich Mini-Florentiner zu, mein erster Beitrag zur Weihnachtsbäckerei. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass ich schon bessere gemacht habe; warten wir es ab, wie sie morgen schmecken, nachdem ich die Kuvertüre aufgetragen habe.

Gegen Abend kam Post aus HH für das Silvester-Seminar. Es gibt auf der Teilnehmerliste eine weitere Dame aus F, und sie wohnt sogar nicht weit von mir entfernt. Ich habe ihr gleich eine Mail geschickt und warte nun auf eine Reaktion von ihr. Was mich nun an diesem Seminar stört, ist die Teilnehmer-Zahl: 31 – das finde ich viel und entspricht nicht meinem Verständnis für einen ruhigen Silvesterabend. Andererseits ist es sicher so, dass man unter so vielen Teilnehmern auch jemanden trifft, mit dem/der man auf einer Wellenlänge liegt. Wir werden sehen.

Ich habe aber beschlossen, lieber eine Flasche meines Lieblings-Cavas mitzunehmen als meinen „großen“ Fotoapparat. Denn Bilder mit Leuten drauf dürfte ich nur machen und Euch hier zeigen, wenn ich von Allen eine schriftliche Erlaubnis dafür hätte; und sicher gibt es Leute, die nicht gezeigt werden möchten, aus welchen Gründen auch immer. Also lasse ich sowas gleich sein. Früher war das einfacher.