Freitag, 25. September 2026

Heute war ich am frühen Nachmittag bei der Podologie-Praxis, und anschließend kaufte ich in der Innenstadt, Hauptwache, wieder Brötchen und Kümmelstangen.

Ich hatte am Morgen für Oxfam Handtaschen herausgelegt, sie aber dann doch nicht mitgenommen, da sie zu viel Platz erforderten, den ich für meine Einkäufe brauchte. Also muss meine Freundin bei Oxfam bis nächste Woche darauf warten. 😉 So etwas wie Clutches benutzt man nicht mehr, wenn man mit dem Rollator unterwegs ist. 😀

Hier an der U-Bahn-Haltestelle unterhielt ich mich mit ein paar jungen Leuten, die sich wunderten, dass einige Leute wohl gesagt hatten, „die Deutschen“ seien Schuld an den Atomwaffen. Ja, sagte ich, Otto Hahn war einer der Erfinder, und der war Deutscher. Und so wie „die Muslime“ von vielen Menschen mit Islamisten gleichgesetzt werden, ist das auch mit Otto Hahn und den Deutschen.

Der junge Mann in der Gruppe wunderte sich, dass ich das so klar benennen konnte, und ich verriet ihm deshalb meinen in den 70ern ermittelten IQ, was ihn dann doch beeindruckte. 😀  Meist rede ich da ja nicht drüber.

Als ich dann auf dem Weg nach Hause war, traf ich noch Maritta mit den zwei Hundchen, die mich alle freudig begrüßten. Wir saßen zusammen im Park und unterhielten uns. Sie lud mich ein, mit zu ihr zu kommen zum Kaffeetrinken. Aber da mein Zuhause gleich am Park liegt, und der Weg zu ihrem Zuhause doch ein bisschen weit ist, vor allem da ich ja schon einen längeren Nachmittag hinter mir hatte, lehnte ich dankend ab.

Dienstag, 19. Mai 2026

Aufstehen um 5 Uhr, los um 6; mit den Rolltreppen zur U-Bahn, die am Hauptbahnhof waren außer Betrieb. Ein junger bärtiger Muslim trug meinen Rollator noch oben. 😀

Der Zug war pünktlich, hier genauso wie in München. Mein Einstieg war bei „F“, also ganz weit zu laufen; dort standen auch schon die Zugführer. Ich sagte: „Da sie Alle hier stehen, nehme ich an, dass hier der Wagen 29 hält.“ Und einer der Männer antwortete mir: „Da haben sie recht, und sie sind so ziemlich die Einzige, die das begreift.“ Das freut einen doch am frühen Morgen. 😀

Zwischen Aschaffenburg und Würzburg war dicker, dicker Nebel.

Nach der Behandlung ließ ich mich wieder zu meinem Münchner Stammlokal fahren und aß dort „Münchner Schnitzel“ mit Kartoffelsalat und als Nachtisch gab es einen „Affogato“.

Für die Rückfahrt dann wurde nur eine Hälfte des Zuges bereitgestellt, aber ich bekam einen Sitzplatz, und beim Aussteigen auch Hilfe.

An der Treppe zur U-Bahn, wo auch nach unten die Rolltreppe nicht funktionierte, kam mir ein junger bärtiger Muslim entgegen, nahm meinen Rollator und trug ihn nach unten, und ging dann wieder nach oben. 😀

Kurz vor 20 Uhr war ich wieder zu Hause.

Ein langer, langer Tag geht zu Ende.

Donnerstag, 2. April 2026

Heute – eigentlich – Ruhetag. Aber es gab und gibt immer noch einiges wegzuräumen und die vielen Gläser z. B. zu spülen. 😀

Die Essensreste sind versorgt, z. T. eingefroren, den Rest Lauchsalat habe ich gegessen, ebenso den Rest der Fleischbrühe mit ein paar Nudeln, auch etwas von der Schoko-Mousse.

Ich bin am Überlegen, Nora eine Mail zu schreiben mit der Aufforderung, sich bei mir für ihr Ausrasten und ihre antirassistischen Äußerungen Palästinensern gegenüber zu entschuldigen. So etwas kann ich in meiner Wohnung nicht dulden! Bei mir saßen schon Juden und Muslime gemeinsam beim Essen, und ich habe Nora in keiner Weise beleidigt, sondern lediglich die Tatsache festgestellt, dass der Hass zwischen Juden und Muslimen auf der Besetzung der Juden von palästinensischem Gebiet beruht und der Gründung des Staates Israel. Warum sie als Uruguayerin dann so ausrastet, kann ich nicht verstehen.

Freitag, 27. März 2026

So! Heute bekam ich gegen Mittag eine kleinere Lieferung von tegut (mal sehen, was dann wird, wenn die wirklich schließen sollten) und meine Getränkelieferung von flaschenpost.de; aber die liefern ja auch Lebensmittel, also wäre das eine Alternative.

Am Nachmittag war ich dann bei meinem Türken für einiges an Gemüse für mein Pisto manchego und die Rindfleischbrühe.

Gegen Abend bereitete ich dann neues Ghee zu.

Samuel hat meine Vermutung bestätigt, dass der Hass zwischen Juden und Muslimen erst dann aufkam, als die zionistischen Juden sich in Palästina ansiedelten. Oder wie ich schon oft sagte: Abraham verständigte sich vor seiner Ansiedlung mit seinen Nachbarn, die heutigen Israelis nahmen sich einfach das Land.