Mittwoch, 07. Oktober 2026

Ich glaube, das letzte Glas Wein gestern Abend … Aber auf jeden Fall war es ein guter Wein, denn mein Kopf schmerzte überhaupt nicht. 😀

Am Nachmittag war Daniel da und brachte Kartons zum Papiermüll. Und meine Getränke wurden pünktlich geliefert.

Ich rief bei der Wachtelzucht in der Nähe an, bei der ich u. U. Wachteleier kaufen will und wollte wissen, wie es sich mit der Festigkeit der Eigelbhaut verhält, da ich sie panieren und frittieren möchte. Nach Auskunft sowohl der KI „Anke“ als auch des Inhabers, der mich dann noch zurückrief, ist die Haut des Wachteleigelbs stabiler als die des Hühnereigelb. Gut!

Am Abend mit einer neuen Bekannten fast 2 Std. telefoniert und ein paar Tage „Urlaub“ auf der Wasserkuppe im Januar gebucht. 😀

Wochenende, 03./04. Oktober 2026

Am Samstag Pralinen Nr. 8 und 9 bereitet.

Am Sonntag fällige Hausarbeiten erledigt. 😀

Am Nachmittag rief Didrun an, und wir führten ein typisches Alte-Leute-Gespräch, heißt: sie erzählte mir alles über ihre Krankheiten. 😀 Sie bügelt auch noch ihre Unterwäsche, Nachthemden usw.

Aber als ich ihr erzählte, dass mein Freund verheiratet ist, klingelte es plötzlich an ihrer Tür und sie musste auflegen. 😀 Ob ich nochmal etwas von ihr höre? 😉

Wochenende, 26./27. Sept. 2026

Am Samstag habe ich mich mal auf Anraten einer neuen Bekannten, mit der ich über FA (feierabend.de), einer Online-Plattform für ältere Menschen, in Kontakt kam, und bei der ich schon lange Mitglied bin, bei einer Regionalgruppe umgeschaut, was die so bieten. Aber für Ganztagsausflüge mit Wanderungen, Stadtführungen usw. fühle ich mich mit meinem Rollator nicht gerüstet. Stadtrundgänge usw. mache ich am liebsten alleine in meiner Geschwindigkeit, und Wanderungen?, die sind gar nichts mehr für mich, was ich sehr bedaure. Aber besser fit im Kopf als in den Beinen. 😀

Nun boten sie ein Treffen zum „Abendessen beim Italiener“ an, natürlich in einem weit entfernten Stadtteil, wo die Betreiber der Regionalgruppe wohnen, ich hätte mit den Öffis einen Anfahrtsweg von über 1 Stunde. Und die Zeit: 17 Uhr – 20 Uhr, das ist für mich keine Zeit zum Abendessen, nein, da verzichte ich. 😀

Judith ist heute mit einer Freundin für 1 Woche an den Bodensee gereist. Für ihre Katze hat sie Pflegerinnen, ich soll nur ab und an mal schauen, ob ihre Heizdecke funktioniert. 😉

Wochenende, 11./12. Juli 2026

Am Samstagmorgen war wieder meine Perle bei mir; nun kommt sie erst wieder in 3 Wochen.

Während sie bei mir war, rief diese Dame, die ich mal beim Orthopäden kennengelernt hatte, an. Sie hat im Augenblick Probleme mit ihren Zähnen. Aber trotzdem will sie zu unserem Stammtisch am kommenden Donnerstag kommen; ich freue mich! 😀

Am Abend war ich zum ersten Mal beim Kneipenquiz. Wir waren eine nette Gruppe, nannten uns, da jedes Kind einen Namen braucht 😉, „The Fantastic Five“. Den Namen hat einer der jungen Leute in unserer Gruppe kreiert. Wir haben zwar nicht gewonnen, aber waren auch bei weitem nicht die schlechtesten. 😀 Ich werde da sicher öfter mal teilnehmen, macht Spaß! Gegen Mitternacht war ich wieder zuhause.

Der Sonntag war dann ein ruhiger Tag.

Donnerstag, 11. Juni 2026

Heute also gegen Mittag den ersten Termin in der neuen Podologie-Praxis; die Damen dort sind alle Ukrainerinnen, aber meinen Füßen ist das egal. 😀

Die Fahrt dorthin mit U-Bahn und Bus klappte sehr gut. Und der Fußweg dann war auch nicht allzu weit.

Ich habe mir dann noch bei meinem Türken wieder 2 Schalen Erdbeeren und 2 Pfirsiche aus Spanien gekauft.

Am frühen Abend war eine Bekannte bei mir, die sich Kartenspiele abholte, die sie für ihre Kindergarten-Kinder gesucht hatte. Sie war schon öfter bei mir fündig geworden und hatte sich darüber gewundert, dass mein Haushalt so vieles hergibt, aber in einem langen Leben sammelt sich halt vieles an.

Dienstag, 31. März 2026

Ich war heute bei meinem Metzger, die Lammkeule abholen. Außerdem kaufte ich Bauernbaguette und Kartoffelbrot, Avocados, Limetten, Zitrone, noch ein paar Tomaten, Möhren für die Fleischsoße, Espresso-Kapseln.

Am Abend bereitete ich die Crème bavaroise und die Mousse au chocolat.

Da meine „Wahlbekanntschaft“ auf meine Nachfrage hin abgesagt hat, lud W. eine Bekannte aus Mainz ein, die an seiner Tibet-Motorrad-Reise teilgenommen hatte. 😀 Ich bin gespannt. Barbara hat ihr schon mal gestattet, auf ihrem Behinderten-Parkplatz vor dem Haus zu parken.

Sonntag, 23. März 2025

Am Morgen wollte ich meinen Kleiderständer zusammenbauen und musste feststellen, dass die Teile nicht vollständig waren. Also reklamierte ich. Da aber ein Ersatz frühestens am Freitag ankommen würde, bestellte ich einen anderen, der schon morgen kommen soll.

Zur Kontrolle Judith angerufen, aber sie kam zu dem gleichen Ergebnis. Morgen wird sie das Teil für mich zur Post bringen. 😊

Judith wollte wissen, ob ich schon aufgeregt sei wegen meines Geburtstages – und ich sagte NEIN! Ich bin höchstens aufgeregt, weil ich mir Sorgen mache, ob alles mit dem Essen klappt. 😉 Und deshalb habe ich auch z. B. keine Ruhe, um Siesta zu halten. Auf meinen Geburtstag an sich freue ich mich richtig! Von manchen Bekannten/Freunden weiß ich, dass sie sicher kommen, bei anderen lasse ich mich gerne überraschen, so z. B. von meinem Fotografen oder von Jonathan. 😀

Salami geschnitten für Salami-Röllchen mit Silberzwiebeln bzw. mit Knoblauch-Oliven.

Köttbullar in der Heißluftfritteuse gebraten und nach dem Erkalten in Hälften geschnitten. Die werden dann mit Obst- bzw. Paprika-Stücken aufgespießt.

Emmentaler in kleine Stücke geschnitten für Käsespieße.

Große Eierkuchen aus je 2 Eiern, ital. Kräutern, Sahne, Salz gebacken und abkühlen lassen. Die werden jeweils in 8 Teile geschnitten und mit Serrano-Schinken und Basilikum aufgerollt.

Forellencreme gemixt, ebenso Frischkäse-Meerrettich-Creme. Die werden jeweils auf Pumpernickel-Taler gestrichen bzw. gespritzt. Auf die Forellencreme kommt Keta-Kaviar und Petersilie, auf die andere Räucherlachs, dunkler Kaviar und Dill.

Wochenende, 14./15. Dezember 2024

Am Samstag war ich zu einem kurzen Einkauf, erst zu dm, eine Bestellung abholen, und dann noch – ausnahmsweise – in dem französischen Käseladen, wo ich u. a. einen Chaource erstand. Auf den hatte ich Lust gehabt und nach langem Hin- und Her-Überlegen, weil ich ja wusste, dass es da nicht gerade billig ist, habe ich mir das mal gegönnt.

Ich habe mal wieder über die Termine meines Lieblingsdirigenten ermittelt, und siehe da, er hat 4 Vorstellungen in Baden-Baden, mit denen er wohl ein bisschen verbandelt ist. Jeder hat so seine Lieblingsorte. Aber ich muss sagen, das ist mir zu teuer in Baden-Baden. In Frankfurt in der Alten Oper zahle ich für Karten der 1. Kategorie 67,00 €, in Baden-Baden 155 !!!, also fast das 2,5fache, und selbst die Karten der letzten Kategorie sind immer noch teurer als die der 1. in Frankfurt. Nein, ohne mich! Was zu viel ist, ist zu viel!

Ich würde ja gerne Yannick einen Brief schreiben, denn er sagte in einem Interview, dass es sein größter Wunsch sei, dass alle Menschen sich seine Musik live anhören könnten.

Das sollte er mal den Leuten in Baden-Baden deutlich machen!

Am Sonntagnachmittag bereitete ich mal wieder Schoko-Eis. Anschließend klingelte es, eine gute Bekannte brachte mir ein paar Weihnachtsplätzchen.

Mittwoch, 18. September 2024

Heute Morgen den Termin in München umgebucht und auch die Busfahrt. Manchmal ist man ja echt blöd! Ich wusste genau, und das schon seit vielen Wochen, dass W., seine Frau, ich und Barbara in dieses tolle Konzert mit Marion Cotillard gehen werden – am 12.12. – Und dann vereinbare ich meinen nächsten Arzttermin in München an diesem Tag! Wie blöd kann man nur sein! 😀

Aber alles wieder im Lot! Nun fahre ich am 02.12. nach München! – Und meine Konzerttermine habe ich auch überall eingetragen. 😉

Gemessen! – Immer noch positiv! ☹ Also übermorgen auf ein Neues!

Am Nachmittag war ich mal kurz draußen, meine bestellten Sachen bei dm abholen – natürlich mit Maske!

Diese Bekannte, über die ich Kontakt zu dieser Parkinson-Gruppe hatte, hat am Freitag ihren ersten Arzttermin in der UKSH und macht daraus einen kleinen Betriebsausflug; noch 2 Personen ihrer Gruppe fahren mit ihr – morgen, und sie werden im „Atlantik“ übernachten. Ja, das ist so teuer, wie es sich anhört. Für mich passt das aber nicht dazu, dass ich gleich gefragt wurde, ob bei einer Teilnahme an einer Studie auch die Fahrtkosten nach Kiel von der UKSH übernommen würden. Ich habe für solche Verhaltens- und Denkweisen kein Verständnis, und das habe ich der Dame auch mitgeteilt. Ich habe beschlossen, dass ich zu alt bin um mich noch irgendwie zu verbiegen. 😀 Jetzt weiß ich wenigstens, warum ich diese Dame eigentlich von Anfang an nicht so recht leiden konnte. Das Gefühl trügt oft nicht.

Donnerstag, 02. Februar 2023

So! So langsam erhole ich mich von der doch anstrengenden Tour nach Kiel.

Aber ich wurde wieder sehr freundlich in der UKSH empfangen. Der Oberarzt war gleich zur Stelle, ebenso die Leiterin des Motoriklabors; eine Krankenschwester, die leider dieses Mal nicht für mein Zimmer zuständig war, kam auf mich zu: „Ach, Frau B., da sind sie ja schon wieder!“, und der glatzköpfige Pfleger zeigte lachend mit dem Finger auf meine Glatze. 😀 Sogar die Dame, die das Abendessen ausgibt, erinnerte sich an mich, und wusste, was ich haben möchte. Es war rührend. Leider muss ich nun erst im Oktober/November wieder hin, und dann zum letzten Mal.

Gleich am ersten Tag nachmittags war das MRT, am zweiten Tag gegen 9 Uhr kam die Dame vom psycho-neurologischen Test und machte über fast 3 Stunden ihre „Spielchen“ mit mir (2-, 3-, 4-, 5- und 6 Ziffern wiederholen und in der umgekehrten Reihenfolge wiedergeben, bis zu 15 Begriffe im Gedächtnis behalten und wiedergeben, Reaktion prüfen und ähnliches), und danach dann die „Gangprüfungen“ (geradeaus gehen, im Kreis gehen, rechtsherum, linksherum, dabei von 843 (oder ähnlich „schrägen“ Zahlen) jeweils 7 abziehen) und was es sonst noch alles gibt. 😀

Am Mittwochmorgen dann gegen 9 Uhr ins Motoriklabor. Dieses Mal veranstaltete ich keine Wasserschlacht beim Umgießen von Wasser, egal ob mit der rechten oder linken Hand. Das ganz freihändige Zeichnen von Spiralen oder Strichen zwischen vorgegebenen Figuren ist zwar immer noch nicht perfekt – aber das muss auch nicht sein.

Dann die letzten Reste einpacken, bei der Station etwas Geld hinterlassen, mir das Band mit QR- und Barcode entfernen lassen, damit die Bahn mich nicht verkaufen kann 😀 . Die Stationsärztin brachte mir noch den vorläufigen Entlassungsbericht und begleitete mich zum Ausgang, wo auch schon ein Taxi auf mich wartete, das mich zum Bahnhof brachte.

Von meiner Freundin Annegret hatte ich am Sonntag gelernt, dass es in SH 5 offizielle Landessprachen gibt: Deutsch, Dänisch, Friesisch, Plattdeutsch und Romanesco, die Sprache der Zigeuner. Der Zuhälter, der mit mir mit seinem Riesen-Hund im Regio von Kiel nach HH-Hbf fuhr, sprach wohl diese Sprache. Woher ich seinen „Beruf“ kannte? Er bekam den Anruf einer Frau, dass sie gerade 50 € verdient hätte. 😀 Eigentlich hatte er erzählt, dass er bis Hbf und dann weiter nach F fahren würde, aber er überlegte es sich anders und verließ mit seinem Hund schon in HH-Dammtor den Zug.

Ich wollte eigentlich dem Rat meiner Freundin folgen und auch in Dammtor umsteigen, da es dort nur 2 Bahnsteige gibt, und das Umsteigen so einfacher ist, aber in Anbetracht der Umstände 😉 fuhr ich dann doch bis HH-Hbf. Der Rest der Reise verlief unaufgeregt und pünktlich, wenn man davon absieht, dass ein Herr auf den Platz jenseits des Ganges sich noch 10 Minuten vor seinem Halt in Hannover einen Kaffee bestellte und damit eine unsagbare Schweinerei anrichtete. 😀

Um 19 Uhr kam ich pünktlich in F an, und obwohl ich hätte kostenlos noch den ÖPV benutzen können, entschied ich mich für ein Taxi.

Und heute war „Ruhetag“.

Am Abend versuchte ich, die 90jährige Dame in Duisburg anzurufen, die auf meine Empfehlung hin in Kiel war, und erfuhr, dass sie gestern verstorben ist. Obwohl ich sie nicht persönlich kannte, bin ich natürlich etwas erschüttert. Morgen werde ich die OP-Koordinatorin anrufen und ihr dies mitteilen, denn es wäre ja blöd, wenn dann die Angehörigen noch Post aus der UKSH bekämen.