Donnerstag, 28. Mai 2020

Heute hat alles geklappt mit der U-Bahn und der Podologin. Nur bei der Ankunft wieder an meinem „Heimat-Bahnhof“ passierte folgendes:

Ich war ja mit dem Rollator unterwegs, und deshalb fuhr ich Aufzug. Bei meiner Ankunft stieg ich in den Aufzug, ein Mann folgte mir – ohne Maske. Ich machte ihn darauf aufmerksam, er beschimpfte mich und alle, die das Tragen einer Maske für nötig erachten. Seine Frage, ob ich denn jedes Mal beim Sex ein Kondom benutzen würde, „überhörte“ ich. Endlich kamen wir am Straßenniveau an, wo er mich mit der Beschimpfung „Nazi-Oma“ verließ.

Da fehlen einem doch schlichtweg die Worte. Und unlogisch sind seine Bemerkungen auch. Denn: Bräuchte eine „Nazi-Oma“ noch Kondome? 😉

Alles weitere von diesem Tag kann bis morgen warten.

Donnerstag, 05.12.2019

Ich habe am Morgen mal meine jährlichen Kosten für den ÖPNV nachgerechnet, denn ich wollte definitiv ergründen, wie viel ich dafür ausgebe, da ein Rentner-Jahresticket für 1 Euro/Tag angeboten wird, und ob sich das nicht doch für mich lohnen würde. Also habe ich anhand der Kontoauszüge (ich bezahle sowas immer per Karte am Automaten) eine Strichliste gemacht. Und es lohnt sich für mich definitiv NICHT, ich komme auf rund 225 Euro. Also bleibe ich dabei, die Fahrten einzeln zu zahlen. Aber man muss es ja genau kontrollieren.

Heute also zuhause. Am Morgen mal wieder bei der Hausverwaltung angerufen wegen des Aufzuges, und der zuständige Herr sagte mir, dass lt. Fa. Schi***ler das Ersatzteil nun am kommenden Montag kommen soll, und dann „zeitnah“ eingebaut würde. So geht Montag nach Montag dahin.

Auch das mag ein Grund dafür sein, dass ich keinen Bock hatte, am Abend ins Abo-Konzert zu gehen; es gab eine konzertante Aufführung einer Haydn-Oper. Ersatzweise bestellte ich mir eine Pizza, und meine Nachbarin schloss sich an.

Endlich – nach Anmahnung – bekam ich Antwort wegen der Datteln aus Elx. Sie wollen auf jeden Fall (so sagen sie) die Datteln am Montag versenden, und sie bräuchten dann 3 – 5 Tage bis zu mir. Wir werden es erleben. Ich muss denen nun noch meine Daten zusenden.

Montag, 25.11.2019

Heute morgen mal wieder bei der Aufzugfirma Schi*** angerufen, wo mir eine Dame des „Call-Centers“ mitteilte, dass nach ihren Unterlagen unser Fahrstuhl funktionieren würde. Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt!!! Ich müsse die Hausverwaltung anrufen. Das hatte mittlerweile auch schon eine Nachbarin getan, und ich tat es ebenfalls, und erfuhr: Der zuständige Herr der Hausverwaltung war in der vergangenen Woche hier, um die Bad-Arbeiten bei meiner Nachbarin zu  begutachten und abzunehmen, dabei erfuhr er am eigenen Leib und zum ersten Mal, dass unser Fahrstuhl nicht funktioniert. Bisher hatte sich eine Nachbarin, die Frau eines der früheren Miteigentümer, darum gekümmert, und die Hausverwaltung nicht davon in Kenntnis gesetzt ☹. Dieser Herr von der Hausverwaltung hat sich gekümmert, es musste ein Ersatzteil bestellt werden, nun will er der Firma ***dler noch ein paar Tage Zeit geben. Schaun wir mal, was passiert! Und in Zukunft sollen wir ihn direkt von solchen Dingen informieren.

Takko war schon am Morgen bei mir, und sein Frauchen brachte mir eine Schüssel mit Äpfeln, die sie gestern auf einem Markt außerhalb gekauft hatte.

Ich machte noch ein bisschen weiter mit der Buch-Übersetzung. Dann meldete sich Antonia, die meine außergewöhnliche Lebensgeschichte in ihrer Diplom-Arbeit verwenden möchte; wir werden uns morgen Nachmittag bei mir treffen. Heute war Denise da, um Wollreste für ihre Tochter abzuholen, Ira kommt morgen, sich ein paar Lorbeerblätter abholen 😉.

Meine Spanisch-Freunde weihten meine Gourmet-Löffel ein; sie haben nun auch Blut geleckt und wollen lieber mit der Übersetzung des Buches weitermachen als immer nur Grammatik pauken.

Freitag, 22.11.2019

In der Nacht fast nicht geschlafen. Wecker gestellt für 4 Uhr – Ende des 21-Std.-Urin-Sammelns, dann wieder für 7 Uhr – neues Urin-Sammeln. Und anschließend los zum Arzt. Dafür habe ich endlich in der Nacht ein Stück weitergemacht mit meiner Übersetzung des spanischen Buches. Da wollen wir uns am Montag ja endlich ranmachen.

Als ich mich in der Klinik anmeldete, erfuhr ich, dass der Ultraschall ausfällt (warum auch immer); neuer Termin: 14.01.2020, dafür aber zum Glück erst um 11 Uhr, 6 Std. vorher nichts essen, was aber für mich kein Problem ist in diesem Fall.

Unter diesen Umständen war ich dann auch früh fertig in der Klinik, bin auf dem Rückweg noch zu meinem Metzger. Und dann wieder Treppensteigen. Da Judith und Takko mich gehört hatten, saß er schon an meiner Wohnungstür und wollte mich besuchen 😊; sein Frauchen und ich unterhalten uns ja immer mal darüber, dass wir doch praktischerweise von ihrer zu meiner Wohnung einen kleinen Durchbruch machen lassen sollten mit Katzenklappe, damit er freie Bahn hat 😉.

Nach meinem Mittagessen, das ich mir von meinem Metzger mitgebracht hatte, dann endlich ausgeschlafen.

Am Nachmittag fragte W. an, wie der Termin gelaufen sei, lieb von ihm!

Wochenende, 16./17.11.2019

Den Samstag verbrachte ich bis Mittag im Bett, dann nahm ich eine Kopfschmerztablette, denn das hatte sich auch noch eingestellt. Anschließend ging es mir besser, aber es brachte meinen gesamten Tagesablauf aus dem Gleichgewicht. In der Nacht schaute ich mir bis zum frühen Morgen Filme an. Gegen 10 Uhr am Sonntagmorgen rief mich meine Nachbarin an und schmiss mich endlich aus dem Bett 😉. Ich hoffe, dass der heutige Tag mich wieder auf die richtige Spur bringt.

Ich schaute dann mal im Internet nach wegen einer evtl. Mietminderung wegen des Aufzug-Ausfalls. Es gibt da diverse Urteile, und m. E. wären da 10 % machbar. Auch von einem Frankfurter Gericht gibt es da schon ein entsprechendes Urteil. Laut Internet-Recherche ist es so, dass nur die Tatsache zählt, dass ich etwas bezahle, das nicht geliefert wird, und dafür hat man Anspruch auf Entschädigung, egal wie gehbehindert ein Mieter ist; nur die „Höhe“ der Wohnung hat da einen Einfluss darauf, und natürlich könnte ich gegenüber der Hausverwaltung zum Ausdruck bringen, dass ich ja nicht umsonst einen Rollator benutze 😉. Meine Nachbarin ist Mitglied im Mieterschutzbund und will sich auch da noch kundig machen – oder auch nicht, denn sie sagte mir, dass sie eine Konfrontation mit der Hausverwaltung scheuen würde ☹. Ich werde noch eine Nacht darüber schlafen (bleibt mir auch nichts anderes übrig). Aber im Augenblick bin ich der Meinung, dass man ja mal die Hausverwaltung anrufen, und denen diese Tatsache der Möglichkeit der Mietminderung, und dass ich darum weiß, mitteilen könnte. Vielleicht würde das die Reparatur des Fahrstuhls ja beschleunigen?

Wochenende, 31.08./01.09.2019

Am Samstag packte ich noch einige Dinge für den Flohmarkt zusammen, die Judith dann mitnehmen wollte.

Für sie hingegen buchte ich für Anfang Oktober noch eine Bahnfahrt nach München, wo sie eine Cousine treffen will, die aus Israel zu Besuch kommt. So wäscht eine Hand die andere.

Ich machte mich an die Übersetzung eines spanischsprachigen Buches, das wir in unserer Konversationsgruppe nach und nach bewältigen wollen. Vielleicht wäre es besser, das abwechselnd mit der Grammatik zu tun statt zusätzlich. Aber das müssen wir am Montag bereden.

Am Sonntag mal wieder meine Messer mit dem Schleifstein geschärft. Zum Flohmarkt ging ich nicht, das ist dort zu eng, um sich mit dem Rollator zu bewegen. Nächstes Jahr dann wieder.

Aufzug-Probleme habe nicht nur ich. Habe gelesen, dass der Papst zu spät zum Angelus-Gebet kam und sich mit einem steckengebliebenen Fahrstuhl entschuldigte 😉.