Freitag, 11.05.2018

Heute hat eine Dame von der Pflegeberatung angerufen. Sie kommt nun am 26.05. zu mir. Ich habe aber den Eindruck, dass sie nicht so viel Ahnung von dieser neuen Pflegestufe 1 hat. Grund: Sie meinte, ich müsse/solle beim Besuch des MDK noch eine „Betreuung“ in der Wohnung haben, die statt meiner die Wohnungstür öffnen solle, und es wäre wichtig, dass man die „Grundpflege“ nicht mehr selbst machen könne. Was für ein Blödsinn! Genau für solche leichteren Fälle ist ja diese Pflegestufe 1 erdacht worden. Für Leute, die das Meiste noch tun können, aber doch ab und zu Hilfe benötigen.

Na gut, ich lasse es jetzt auf mich zukommen, und zur Not „setze ich sie auf den Topf“. Ist ja nicht so, dass ich selbst von der Materie keine Ahnung hätte; schließlich habe ich ja auch mal Krankenpflege gelernt, und auch einige Zeit in der Altenpflege gearbeitet.

Donnerstag, 10.05.2018 (Vatertag)

Am Morgen, als ich noch im Bett lag und mein Katerchen ausschlief, hörte ich den Regen. Gut so! Dann brauche ich auf meinem Balkon nicht zu gießen.

Meine Freundin Doris ist von ihrer Reise zurück und hat sich am Nachmittag gemeldet. Ich erzählte ihr von dieser Pflegeberatungsfirma, mit der ich telefoniert hatte, und sie will sich auch mit denen in Verbindung setzen. Es scheint doch unterschiedliche Aussagen zu geben, je nachdem, ob ein direkt involvierter  Pflegedienst oder eine unabhängige Pflegeberatungsinstitution die Beratung vornimmt.

Der Himmel war den ganzen Tag über mehr oder weniger grau, aber geregnet hat es nicht mehr.

Des Menschen Gier

In Texas bilden sich seit 2012 riesige Löcher in der Erde. Wie Forscher herausfanden, geschieht dies überall dort, wo viele Ölfelder sind – und darüber hinaus. Durch die Ölfelder sinkt der Boden ein und wölbt sich an anderer Stelle.

Zudem hat sich die seismische Aktivität dort massiv erhöht, wobei es bis 2012 überhaupt keine Erdbeben in dieser Gegend gab.

Mittwoch, 09.05.2018

Tagsüber nichts los. Ich habe meine Zitate-Sammlung etwas erweitert. Mein Paket mit der Pflanzwanne ist gekommen. Und für einen Nachbarn habe ich ein Päckchen entgegengenommen. Ich bin hier im Haus die „Poststelle“.

Am Abend war ich dann zum Skatspielen in der üblichen Kneipe „Heckmeck“. Ein neuer Spieler war dabei: Mohamed. Der Jüngste ist er auch nicht mehr, ich schätze so um die 60. Er lebt länger in F als ich, kann sein, dass er schon hier geboren wurde. Uns Skatspieler stört weder Herkunft, noch Religion. Uns interessiert nur, dass er haushoch verloren hat. ? Nicht, weil er schlecht spielen würde, nein!, er hatte auch viel Pech. Da kann man manchmal nichts machen. Wir haben uns alle nicht mit Ruhm bekleckert gestern Abend.

Die Welt wird immer unsicherer, …

und das vornehmlich durch solche Zeitgenossen wie D. Trump, der sich das US-amerikanische Präsidentenamt ergaunert hat, und nun alle in jahrelangen Verhandlungen erzielten Verträge aufkündigt, und B. Netanjahu, von seinen Landsleuten „Bibi“ genannt, vor Jahren schon einmal vom israelischen Ministerpräsidentenamt zurückgetreten worden wegen Korruptionsvorwürfen, und dann doch wieder gewählt: und nun auch wieder unter Korruptionsverdacht stehend. Eigentlich passen diese Beiden gut zusammen.

Ich glaube, D.T. möchte vor allem alles zerstören, was sein Vorgänger Obama erreicht hat. Vielleicht, weil er ahnt, dass er diesem menschlich und intellektuell haushoch unterlegen ist?

Aber man sollte D.T. und Bibi, genauso wie Herrn Erdogan, niederknallen wie räudige Hunde, ehe sie die Welt in einen alles vernichtenden weiteren Krieg stürzen. Solche Menschen verdienen es nicht, zu leben.

Dienstag, 08.05.2018

Montag war ein sehr ruhiger Tag für mich. Ich habe am Vormittag bei Rewe ein paar nötige Einkäufe getätigt, und dann habe ich mir zuhause die Zeit vertrieben; u. a. habe ich einige Reihen des Pullovers, den ich für eine Freundin gestrickt hatte, für den wir aber falsch gemessen hatten, und den ich nochmal ändern muss, wieder aufgerubbelt. Ist eine blöde Arbeit.

Am Abend habe ich mir dann auf Amazon einen Film angeschaut: „Sieben Minuten nach Mitternacht“, in dem ein Junge seine Ängste mit Hilfe eines Ungeheuers in Form einer alten Eibe überwindet. Habe schon bessere Filme gesehen.

Um 10 Uhr kam meine Putzfrau, heute regulär zum Putzen und nicht für eine geschäftliche Besprechung. ?

Während sie hier war, habe ich mit einer Pflegeberatungs-Firma gesprochen, für deren Tätigkeit ich von meiner Krankenkasse nach der Antragstellung auf Pflegestufe 1 einen Gutschein bekam, und die mir schon gleich einen sehr guten Tipp gaben. Daraufhin habe ich dort am Nachmittag nochmal angerufen, und um eine reguläre Beratung hier bei mir gebeten.

Nun kann ich in dieser Angelegenheit nur abwarten, sowohl was diesen Termin betrifft, als auch, was das Erscheinen eines Herrn oder einer Dame vom MDK wegen der Genehmigung für die Pflegestufe 1 betrifft.

Am Abend den notwendigen Rest des Pulli aufgezogen und zwei Filme geschaut; der zweite, ein Road-Movie mit Whoopi Goldberg und Drew Barrymore, teils lustig, teils sentimental, aber er gefiel mir.

Die bestellte CD (u. a. die Enigma-Variationen von Elgar, die mir mein Freund empfohlen hatte) war im Briefkasten; die ebenfalls angekündigte Lieferung der Pflanzwanne für meinen Balkon steht noch aus.

Gute Nacht.

Der Bock sollte zum Gärtner gemacht werden

Der Generalstaatsanwalt von New York, Eric Schneiderman, ist zurückgetreten, nachdem ihm vier Frauen gewalttätige Übergriffe bei „Sex-Spielchen“ unter Alkoholeinfluss vorwarfen. Er gehörte zu den Fürsprechern der #MeToo-Bewegung, der ich aber auch teilweise zwiegespalten gegenüberstehe.

Einerseits finde ich gut, dass Frauen laut sagen, wenn sie sexuell genötigt wurden, ist es mir doch selbst in meiner Jugend so ergangen, andererseits habe ich manchmal den Eindruck, dass nun jede Künstlerin, die etwas auf sich hält, und die etwas Bekanntheit hat, auch belästigt worden sein will.

Jedenfalls ist es richtig, dass Mr. Schneiderman seinen Hut genommen hat, egal, ob schuldig oder unschuldig. Bei dieser Kampagne hat er nichts verloren, da darf kein Schatten darauf fallen.

Sonntag, 06.05.2018

Meine Nachbarin hat mir die Eier getrennt, und ich habe den Eierlikör zubereitet. Jetzt muss er noch ein paar Wochen „ruhen“. In meinem „Schoko-Cognac“ haben sich mittlerweile durch das tägliche Schütteln der Kakao und der Kaffee gelöst. Also kann der dann auch dem Verzehr überantwortet werden. Aber da meine Freundin noch verreist ist, können beide in Ruhe „reifen“.

Gestern Abend, bis in die Nacht, habe ich die Aufnahmen meines seinerzeitigen Orchesters bei you-tube herausgesucht, die unser damaliger Dirigent dort eingestellt hatte, und habe sie meinem guten Freund W. weitergeleitet. Sie haben ihm wohl sehr gut gefallen, so wie er mir heute schrieb.

Diese Woche sehe ich ihn nicht, denn er ist zu einer Fortbildungsveranstaltung.

Meine Woche

Leider habe ich bisher in der hiesigen Einkaufsstraße keinen Ei-Trenner gefunden, also habe ich auch noch nicht mit der Eierlikör-Produktion begonnen.

Am Mittwoch war ich wieder am Abend zum Skatspielen und habe dieses Mal verloren; am Donnerstagnachmittag war ich wieder zum Musizieren, das aber dieses Mal auch nicht so recht geklappt hat.

Dafür hatte ich dann am Abend sehr lieben Besuch. Er erzählte mir u. a. von den „Enigma-Variationen“ von Elgar, die ich mir heute bestellte. Ich kann das auch via Internet hören, aber bisher fehlte mir die Ruhe dafür. Sollte Euch die Geschichte dieses Opus interessieren, dann lest es in einer Suchmaschine nach; es ist interessant.

Am Freitag, am frühen Abend, war meine Putzfrau mit ihrer Freundin/Steuerberaterin bei mir, da ich als Managerin meiner Putzfrau, wie sie mich bezeichnet, einen geschäftlichen Vorschlag für sie hatte, und den sollte ich ihrer Steuerberaterin darlegen.

Den bisherigen Blog habe ich zum 27. Juli gekündigt, habe das auch heute dort den Blog-Freunden mitgeteilt und die hiesige Blog-Anschrift mit gepostet. Schaun wir mal, wer mich dann von denen noch liest. Meist folgt so etwas dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn.“ Den Link in meiner Website muss ich auch noch ändern.

Heute Vormittag war ich kurz zum Einkaufen bei dm und bei einem Bäcker. Aber ich habe einen ausgiebigen Plausch im Treppenhaus mit 2 Nachbarinnen gehalten.

Morgen früh kommt die eine Nachbarin und trennt mir Eier für den Eierlikör, den ich ja schon lange zubereiten möchte.

Euch Allen ein schönes Rest-Wochenende.