Dienstag, 29. September 2026

Ich habe mich mal schlau gemacht, wie ich nach Jelling/Dk komme, wie ich da übernachten könnte usw. Und ich bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich am besten in der Stadt Vejle in der Nähe in einem Hotel übernachte, von da fährt ein Zug nach Jelling, sicher öfter am Tag. Und es gibt ein großes Hotel, das direkten Zugang zum Bahnhof hat. In Jelling gäbe es in der Nähe des Ortes meiner Begierde nur Ferienwohnungen, und das wäre für mich ja eher suboptimal.

Wenn ihr wissen wollt, was mich an Jelling so reizt: J. war die erste „Hauptstadt“ Dänemarks. Schon Gorm „Gryme“ zog mit seiner Frau Tyra von Haithabu da hin, weil es zentraler lag. Dort gibt es die Runensteine von ihnen und ihrem Sohn Harald, später genannt „Blauzahn“, dessen Namensrunen fast jeder von uns in seinem Smartphone herumträgt. 😀 Das spielte sich so um 900 – 950 n.Chr. ab, und Gorm und Tyra sind sozusagen die Gründer der dänischen Monarchie, obwohl offiziell Harald als solcher gilt. Und das finde ich faszinierend. Und deshalb ist die dänische Monarchie die älteste in Europa. Und seitdem ich von den Beiden vor einigen Jahren gelesen hatte, beschäftige ich mich damit und habe den Wunsch, mal da hinzufahren. 😀

Ich könnte euch noch viel darüber erzählen, aber ich will euch ja nicht langweilen. 😉

Montag, 28. September 2026

W. ist wieder zurück, hatte ihn erst nächste Woche erwartet. Aber er schafft es beruflich nicht mehr, diese Woche zu mir zu kommen. Na gut, dann nächste.

Ein Gespräch dieser Tage mit Judith, die ja Jüdin ist, ergab, dass ich sie als „Antisemitin“ bezeichnete, denn sie nannte Netanjahu einen Verbrecher. 😀 Nicht, dass ich das ernst gemeint hätte, oder dass ich ihr nicht zustimmen würde, aber in den Augen (und Ohren) der meisten ist es doch so, dass man noch nicht mal zu einem jüdischen Arschloch Arschloch sagen darf, ohne dass man gleich als antisemitisch bezeichnet wird. 😀

Am Nachmittag wieder zum SeniorInnen-Treff; es waren heute nicht so viele Leute da, vor allem vermisste ich Andreas und Ludi. Auf dem Weg dorthin habe ich mir bei dem schönen Wetter noch ein Eis gegönnt. 😀

Wochenende, 26./27. Sept. 2026

Am Samstag habe ich mich mal auf Anraten einer neuen Bekannten, mit der ich über FA (feierabend.de), einer Online-Plattform für ältere Menschen, in Kontakt kam, und bei der ich schon lange Mitglied bin, bei einer Regionalgruppe umgeschaut, was die so bieten. Aber für Ganztagsausflüge mit Wanderungen, Stadtführungen usw. fühle ich mich mit meinem Rollator nicht gerüstet. Stadtrundgänge usw. mache ich am liebsten alleine in meiner Geschwindigkeit, und Wanderungen?, die sind gar nichts mehr für mich, was ich sehr bedaure. Aber besser fit im Kopf als in den Beinen. 😀

Nun boten sie ein Treffen zum „Abendessen beim Italiener“ an, natürlich in einem weit entfernten Stadtteil, wo die Betreiber der Regionalgruppe wohnen, ich hätte mit den Öffis einen Anfahrtsweg von über 1 Stunde. Und die Zeit: 17 Uhr – 20 Uhr, das ist für mich keine Zeit zum Abendessen, nein, da verzichte ich. 😀

Judith ist heute mit einer Freundin für 1 Woche an den Bodensee gereist. Für ihre Katze hat sie Pflegerinnen, ich soll nur ab und an mal schauen, ob ihre Heizdecke funktioniert. 😉

Freitag, 25. September 2026

Heute war ich am frühen Nachmittag bei der Podologie-Praxis, und anschließend kaufte ich in der Innenstadt, Hauptwache, wieder Brötchen und Kümmelstangen.

Ich hatte am Morgen für Oxfam Handtaschen herausgelegt, sie aber dann doch nicht mitgenommen, da sie zu viel Platz erforderten, den ich für meine Einkäufe brauchte. Also muss meine Freundin bei Oxfam bis nächste Woche darauf warten. 😉 So etwas wie Clutches benutzt man nicht mehr, wenn man mit dem Rollator unterwegs ist. 😀

Hier an der U-Bahn-Haltestelle unterhielt ich mich mit ein paar jungen Leuten, die sich wunderten, dass einige Leute wohl gesagt hatten, „die Deutschen“ seien Schuld an den Atomwaffen. Ja, sagte ich, Otto Hahn war einer der Erfinder, und der war Deutscher. Und so wie „die Muslime“ von vielen Menschen mit Islamisten gleichgesetzt werden, ist das auch mit Otto Hahn und den Deutschen.

Der junge Mann in der Gruppe wunderte sich, dass ich das so klar benennen konnte, und ich verriet ihm deshalb meinen in den 70ern ermittelten IQ, was ihn dann doch beeindruckte. 😀  Meist rede ich da ja nicht drüber.

Als ich dann auf dem Weg nach Hause war, traf ich noch Maritta mit den zwei Hundchen, die mich alle freudig begrüßten. Wir saßen zusammen im Park und unterhielten uns. Sie lud mich ein, mit zu ihr zu kommen zum Kaffeetrinken. Aber da mein Zuhause gleich am Park liegt, und der Weg zu ihrem Zuhause doch ein bisschen weit ist, vor allem da ich ja schon einen längeren Nachmittag hinter mir hatte, lehnte ich dankend ab.

Donnerstag, 24. September 2026

Daniel war pünktlich bei mir, wir haben zwei große Kartons aus dem Keller entsorgt, den vom Ninja-Foodi und den von der Eismaschine. In zwei Wochen geht es weiter.

Die Ganache für Rum-Pralinen bereitet, und wieder Kuvertüre heiß – kalt, und für die Formpralinen 10 % Kakaobutter hinzugefügt, damit sie flüssiger wird.

Mittwoch, 23. September 2026

Heute kam Daniel wieder zu mir. Ich gab ihm ein bisschen Klein-Papier mit nach unten, aber alles andere verschoben wir auf morgen. Denn ich will mit ihm in den Keller; aber da ich ja auch auf den Apotheken-Boten wartete, konnte ich nicht aus der Wohnung weg.

Und der Apotheken-Bote kam dann auch bald und brachte mir meine restlichen Medikamente.

Ich bin nun an den letzten Schnittpralinen, Pistazien-Marzipan, die insgesamt immer besonders viel Arbeit machen, so kommt es mir vor. Anschließend kommen dann die vielen  Form-Pralinen an die Reihe. 😀

Dienstag, 22. September 2026

Am Morgen nochmal bei der Hausarztpraxis angerufen und mich erkundigt, wann es Grippe- und Corona-Impfstoff gibt: ab Oktober. Gut, das kann ich mir merken. 😀

Die am Morgen bestellten Medikamente wurden am Nachmittag geliefert, aber eines fehlte sowohl auf der Rechnung als auch bei der Lieferung, und ein zweites war zwar auf der Rechnung verzeichnet, war aber nicht geliefert worden. Kein Wunder, dass mir das Ganze ein bisschen klein vorkam. 😉 Ich reklamierte, und morgen wird – hoffentlich – alles nachgeliefert.

Montag, 21. September 2026

Heute wieder Pause mit Pralinen, denn am Nachmittag war ich zuerst zur Hausarztpraxis und dann zum Seniorentreff, da hatte ich keine Zeit für Pralinen. Aber ich nahm Frau Springer in der Praxis ein paar Pralinen mit – zum Kosten und zur Vorfreude. 😀

Als ich kurz vor 15 Uhr bei der Praxis ankam, war mein Hausarzt gerade zum nahen Pflegeheim gerufen worden; also musste ich recht lange warten bis er wieder zurück war und meine Rezepte unterschrieben hatte.

Dann zum SeniorInnen-Treff, wo richtig viel los war. 😀 Thilo musste schon früh weg, aber wir durften noch bleiben. Die meisten gingen, aber ich unterhielt mich noch mit Ludi, mit der ich mich gut verstehe, und auf dem Weg nach Hause erzählte sie mir von ihrem Kummer: Nach einer Mamma-Ca.-OP machte man einen Ganzkörperscan und stellte angeblich eine Verkleinerung ihres Gehirns fest, das war vor ca. 1 Jahr. Nun hat sie den Eindruck, dass sie extrem vergesslich sei. Ich empfahl ihr, sich beim Neurozentrum der UKSH Kiel vorzustellen. Ich habe ihr auch deren Telefonnummer gegeben.

Sie hat Termin für ein MRT, will das abwarten, und dann die UKSH in Angriff nehmen.

Gegen 18:30 Uhr war ich wieder zuhause. Gegen 19:30 Uhr ein seltsamer helllila Himmel.

Wochenende, 19./20. Sept. 2026

Am Samstagmorgen war wieder meine Perle bei mir und konstatierte, dass ich wieder Pralinen herstelle, denn sie sah meine Chocolatière in der Küche. Natürlich bekam sie ein Pralinchen zum Kosten.

Ich war kurz bei meinen „Untermietern“, um ihnen zu berichten, dass man schon Karten für das Konzert des Enthusiastenchors, in dem die junge Frau mitsingt, kaufen kann. Denn das interessiert doch sie und ihre Familienangehörigen. 😀 Es gibt dieses Mal die Krönungsmesse von Händel, Anfang Juni 2027 ist die Aufführung.

Maritta habe ich nochmal darüber informiert, da sie auch gerne singt. Ob sie sich dafür bewirbt? Mehr als sie informieren kann ich nicht tun.

Jetzt habe ich Marzipan mit geriebenen Mandeln und Liquor 43 gemischt, die Masse ausgerollt, in Rauten geschnitten und dann in dunkle Schokolade getaucht.