Dienstag, 19. Mai 2026

Aufstehen um 5 Uhr, los um 6; mit den Rolltreppen zur U-Bahn, die am Hauptbahnhof waren außer Betrieb. Ein junger bärtiger Muslim trug meinen Rollator noch oben. 😀

Der Zug war pünktlich, hier genauso wie in München. Mein Einstieg war bei „F“, also ganz weit zu laufen; dort standen auch schon die Zugführer. Ich sagte: „Da sie Alle hier stehen, nehme ich an, dass hier der Wagen 29 hält.“ Und einer der Männer antwortete mir: „Da haben sie recht, und sie sind so ziemlich die Einzige, die das begreift.“ Das freut einen doch am frühen Morgen. 😀

Zwischen Aschaffenburg und Würzburg war dicker, dicker Nebel.

Nach der Behandlung ließ ich mich wieder zu meinem Münchner Stammlokal fahren und aß dort „Münchner Schnitzel“ mit Kartoffelsalat und als Nachtisch gab es einen „Affogato“.

Für die Rückfahrt dann wurde nur eine Hälfte des Zuges bereitgestellt, aber ich bekam einen Sitzplatz, und beim Aussteigen auch Hilfe.

An der Treppe zur U-Bahn, wo auch nach unten die Rolltreppe nicht funktionierte, kam mir ein junger bärtiger Muslim entgegen, nahm meinen Rollator und trug ihn nach unten, und ging dann wieder nach oben. 😀

Kurz vor 20 Uhr war ich wieder zu Hause.

Ein langer, langer Tag geht zu Ende.

2 Gedanken zu „Dienstag, 19. Mai 2026“

  1. Die Bahn muss noch viel tun, um wieder attraktiv zu sein. Bis hier die Bahnstrecke abgebaut wurde, bin ich oft und gerne damit gefahren.

    Ein Glück, dass es immer wieder hilfsbereite Menschen gibt 😀

    Liebe Grüße

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