Um 10 Uhr ging ich los, denn ich hatte einen Termin beim Onkologen zur halbjährlichen Blutkontrolle. Alles ist in Ordnung. Netter Plausch mit dem netten Arzt. 😉
Ich musste ja erst ca. 1 km laufen zu einer anderen U-Bahn-Linie, von da konnte ich aber bis fast zu meinem Arzt fahren, hatte nur noch 1 Haltestelle Busfahrt.
An der Haltestelle sprach mich eine Frau an und wollte mir ihre Perücke für kleines Geld verkaufen. 😉 Sie hatte wohl eine Krebserkrankung, ich erklärte ihr, warum ich „oben ohne“ gehe. Sie meinte, dass sie nie so mutig gewesen wäre wie ich, oben ganz nackt zu gehen. 😀
Da ich auf dem Rückweg sowieso bei meinem Metzger vorbeikam, holte ich mir dort ein bisschen Wurst und Hackfleisch, das ich morgen zu einem Hackfleisch-Risotto verarbeiten will.
Und war dann noch in der Konditorei für 2 Stücke Sachertorte. 😀
Ich hatte überlegt, die rote Regenjacke vielleicht gegen eine hellere, z. B. hellgelb oder hellblau oder … umzutauschen; aber ich musste feststellen, dass es sie nur noch in schwarz oder dunkelblau und in meiner Größe überhaupt nicht mehr gibt. Also doch erstmal waschen.
„Oben ohne“ zu gehen, ist mutig. Ich kann mir vorstellen, dass Du viele Blicke auf Dich ziehst.
Liebe Grüße
Ja, schon, aber es gibt auch Leute, die mich quasi nur so kennen, und für die es seltsam wäre, wenn ich „oben mit“ wäre. 😀
LG, G.